UVP 5.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 11.799 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Wie schlägt sich das edle Naked-Bike im Neo-Classic Design im Test?
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Rasiermesser mit typisch italienischem Charakter
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Pro und Kontra

Pro:
  • markantes Design
  • qualitativ hochwertige Ausführung
  • Zwei Fahrmodi
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • LED Beleuchtung komplett
  • erwachsener Auftritt
Kontra:
  • für eine 125er etwas schwer
  • nicht gerade ein Schnäppchen
Pro:
  • sehr agiles Handling
  • rasiermesserscharfes Fahrwerk
  • angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
  • gute Ausstattung
Kontra:
  • im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Anzeigen im Cockpit etwas klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht151kg
Radstand1.357mm
Radstand1.357mm
Sitzhöhe: 835 mm
Gewicht183kg
Radstand1.370mm
Länge1.995mm
Radstand1.370mm
Sitzhöhe: 820 mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartZweizylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungfüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment13 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.118km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite542km
Leistung95 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment67 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 (Federweg 150)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-R17
Reifen hinten150/60-R17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenKayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.000€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz/grau

Fazit - was bleibt hängen

Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist. 
 
Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!

Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.550 €
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: grau, schwarz, gold

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Husqvarna Svartpilen 125 vs. Aprilia Tuono 660: Vergleich der Naked-Bikes

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei der Husqvarna Svartpilen 125 und der Aprilia Tuono 660. Beide gehören in die Kategorie der Naked Bikes, beide setzen auf einen aufgeräumten, direkten Look und beide wollen vor allem eines: Fahrspaß ohne großes Drumherum. Doch sobald es um den Alltag, die Fahrdynamik und die Art, wie sich Leistung anfühlt, werden die Unterschiede deutlich.

Im Folgenden geht es nicht darum, einfach nur Daten gegeneinanderzustellen. Stattdessen werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Modelle sinnvoll zueinander in Beziehung gesetzt: Wie wirkt sich das auf das Fahrgefühl aus? Wo spielt das eine Bike seine Stärken aus, und wo zeigt das andere seine Grenzen? So entsteht ein Bild, das bei der Entscheidung wirklich hilft.

Grundidee und Charakter: leicht und agil vs. sportlich und durchsetzungsstark

Die Husqvarna Svartpilen 125 steht für ein Bike, das sich vor allem im Alltag leicht anfühlt. Die Ausrichtung ist klar: kurze Wege, entspanntes Handling, ein unkomplizierter Einstieg in die Welt der Naked Bikes. Die Aprilia Tuono 660 dagegen ist deutlich stärker auf sportliche Dynamik getrimmt. Das zeigt sich bereits im Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk-Setup und dem, was man beim Fahren erwartet: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein spürbar anderes Tempo.

Leistung und Drehmoment im Vergleich: wie sich das im Alltag bemerkbar macht

Vergleicht man die im Test/Datensatz genannten Leistungs- und Drehmomentwerte, wird schnell klar, warum sich die beiden Motorräder so unterschiedlich anfühlen. Die Svartpilen 125 ist auf ein kontrolliertes, gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das ist besonders dann angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: Stadtverkehr, Ampelstarts, zügiges Gleiten auf kurzen Strecken. Die Tuono 660 spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es dynamischer werden soll. Die höheren Leistungswerte und das deutlich stärkere Drehmoment sorgen dafür, dass Beschleunigung nicht nur „möglich“, sondern spürbar souverän ist – auch dann, wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.

Das bedeutet in der Praxis: Während die Svartpilen 125 eher ein Bike für flüssige Routinen ist, wirkt die Tuono 660 wie ein Motorrad, das auch bei mehr Tempo und mehr Anforderungen Reserven bietet. Wer häufig zügig über Landstraßen fährt oder Autobahn-Anteile hat, wird den Unterschied besonders schnell merken.

Gewicht und Fahrbarkeit: Agilität vs. Stabilität

Auch die im Vergleich genannten Gewichts- und Fahrwerksparameter sind entscheidend. Die Svartpilen 125 wirkt dadurch oft leichter „im Kopf“: Richtungswechsel gehen gefühlt einfacher, das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr leichter manövrieren und wirkt insgesamt handlicher. Das ist ein echter Vorteil, wenn häufig geparkt, rangiert oder in engen Situationen gefahren wird.

Die Tuono 660 bringt dagegen mehr Substanz mit. Das kann im Alltag zunächst „größer“ wirken, zahlt sich aber bei höheren Geschwindigkeiten und bei sportlicherer Fahrweise aus. Stabilität und Fahrruhe sind dann oft die Stärken, während die Agilität nicht verloren geht, aber anders interpretiert wird: weniger „leichtfüßig“, mehr „präzise und standfest“.

Fahrwerk und Bremsen: Vertrauen in Kurven und beim Verzögern

Bei Naked Bikes entscheidet sich der Spaß häufig an zwei Stellen: in Kurven und beim Bremsen. Der Vergleich der Fahrwerks- und Bremswerte zeigt, dass beide Motorräder ihren Fokus unterschiedlich setzen. Die Svartpilen 125 ist darauf ausgelegt, ein sicheres, gut kontrollierbares Fahrgefühl zu liefern. Das passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „aufdrängt“, sondern einfach mitmacht.

Die Tuono 660 hingegen wirkt wie ein Bike, das mehr Reserven bietet. Die stärkere Motorisierung und die sportlichere Auslegung gehen in der Regel mit einem Setup einher, das beim Bremsen und in schnellen Richtungswechseln mehr Vertrauen schafft. Wer gerne zügig fährt oder Kurven dynamischer angeht, wird hier schneller das Gefühl bekommen, dass das Motorrad „mitdenkt“.

Reifenkonzept und Grip-Feeling

Auch wenn Reifen im Alltag oft als „gegeben“ wahrgenommen werden, beeinflussen die im Vergleich genannten Parameter das Grip-Feeling. Die Svartpilen 125 zielt auf alltagstauglichen Kontakt und berechenbares Verhalten. Die Tuono 660 ist stärker darauf ausgelegt, auch bei höherem Tempo und stärkerer Beschleunigung stabil zu bleiben. Das zeigt sich besonders dann, wenn man aus Kurven heraus mehr will als nur „weiterrollen“.

Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Handling vs. sportliche Ausrichtung

Die Sitzposition ist bei Naked Bikes ein zentraler Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie anstrengend oder entspannt längere Strecken werden. Im Vergleich der Ergonomie-Parameter wird deutlich: Die Svartpilen 125 wirkt eher auf Alltag und unkomplizierte Kontrolle ausgelegt. Das macht sie attraktiv für kurze bis mittlere Strecken, für Pendeln und für alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Sport“ schreit, sondern nach „einfach fahren“.

Die Tuono 660 ist dagegen sportlicher interpretiert. Das kann bei längeren Touren je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich wirken. Wer dynamisch fährt, profitiert von der Ausrichtung, weil sie das Motorrad in eine aktive Fahrhaltung bringt. Wer dagegen sehr entspannt unterwegs sein möchte, muss eventuell stärker auf den eigenen Komfort achten.

Lenkergefühl und Alltagstauglichkeit

Gerade im Stadtverkehr zählt, wie leicht sich das Motorrad bewegen lässt. Die Svartpilen 125 punktet hier typischerweise mit einem unkomplizierten Handling, während die Tuono 660 durch ihre sportliche Auslegung eher ein Motorrad ist, das man bewusst fährt. Das ist kein Nachteil – es ist eine Frage des Einsatzprofils.

Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „nice to have“, sondern darum, wie gut das Motorrad im Alltag funktioniert. Im Vergleich der aufgeführten Ausstattungsmerkmale zeigt sich: Die Svartpilen 125 ist klar auf den Einstieg und den täglichen Gebrauch ausgerichtet. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das zuverlässig seinen Job macht.

Die Tuono 660 bringt dagegen mehr „Performance-Vibe“ mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, wie souverän es im Vortrieb wirkt und wie stimmig das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsen zusammenarbeitet. Wer öfter unterwegs ist, bei dem Tempo eine Rolle spielt oder wer einfach mehr Reserven möchte, wird die Tuono 660 als deutlich passender empfinden.

Wartung, Kosten und Kaufentscheidung

Auch wenn konkrete Kosten nicht im Fokus stehen, lässt sich aus dem Charakter der Motorräder ableiten, wie sich die Entscheidung anfühlt: Die Svartpilen 125 ist oft die pragmatische Wahl, wenn das Budget und der Einstieg im Vordergrund stehen. Die Tuono 660 ist eher die Wahl, wenn das Motorrad länger „mitwachsen“ soll und man nicht nach kurzer Zeit das Gefühl hat, dass die Leistungslage zu schnell an Grenzen stößt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Husqvarna Svartpilen 125: Stärken

  • Agiles Handling im Stadtverkehr und bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten.
  • Einfaches, gut kontrollierbares Fahrgefühl, das den Einstieg erleichtert.
  • Alltagstauglichkeit durch eine unkomplizierte Art, Strecke zu machen.

Husqvarna Svartpilen 125: Schwächen

  • Begrenzte Reserven bei sehr dynamischem Fahren oder längeren Abschnitten mit hohem Tempo.
  • Wer häufig zügig überholt oder viel Leistung „auf Abruf“ erwartet, wird schneller an die Leistungsgrenzen stoßen.

Aprilia Tuono 660: Stärken

  • Deutlich mehr Durchzug durch die im Vergleich höheren Leistungs- und Drehmomentwerte.
  • Sportlicheres Fahrgefühl, das auch bei zügiger Fahrweise souverän bleibt.
  • Mehr Reserven für Landstraße und dynamische Fahrten.

Aprilia Tuono 660: Schwächen

  • Anspruch an den Fahrstil: Das Motorrad will eher aktiv gefahren werden.
  • Komfort kann je nach Person bei längeren Strecken unterschiedlich empfunden werden.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich wird am Ende besonders klar, wenn man die Frage stellt: Welche Art von Fahrten stehen im Vordergrund? Die Svartpilen 125 ist ideal für Menschen, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag funktioniert, leicht zu bewegen ist und ein unkompliziertes Fahrgefühl bietet. Sie eignet sich besonders, wenn kurze bis mittlere Strecken dominieren und wenn das Motorrad vor allem Spaß macht, ohne ständig „mehr“ zu verlangen.

Die Tuono 660 ist die bessere Wahl, wenn die Fahrten häufiger dynamisch werden. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven mit mehr Tempo angeht oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Anforderungen souverän bleibt, trifft mit der Tuono 660 meist die passendere Entscheidung. Die stärkeren Werte bei Leistung und Drehmoment machen sich dabei nicht nur auf dem Papier bemerkbar, sondern vor allem im Gefühl beim Beschleunigen und Überholen.

Fazit:

Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die richtige Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Naked Bike für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze Strecken und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Aprilia Tuono 660 passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Reserven wollen und dynamische Fahrten regelmäßig einplanen. Im direkten Vergleich zeigen die Leistungs- und Drehmomentwerte, warum die Tuono 660 beim Beschleunigen und beim zügigen Vorankommen deutlich souveräner wirkt. Gleichzeitig profitiert die Svartpilen 125 von ihrer agilen Art und ihrem unkomplizierten Charakter, der gerade im Alltag Spaß macht. Wer also pragmatisch startet und vor allem entspannt fahren möchte, fährt mit der Svartpilen 125 stimmig. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Ansprüchen lange Freude macht, wird mit der Tuono 660 deutlich mehr „Luft nach oben“ finden.

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