UVP 5.499 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 6.600 €
Baujahr von 2017 bis 2025
Wie schlägt sich das edle Naked-Bike im Neo-Classic Design im Test?
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Pro und Kontra

Pro:
  • markantes Design
  • qualitativ hochwertige Ausführung
  • Zwei Fahrmodi
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • LED Beleuchtung komplett
  • erwachsener Auftritt
Kontra:
  • für eine 125er etwas schwer
  • nicht gerade ein Schnäppchen
Pro:
  • Geländetauglichkeit
  • Fahrkomfort
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Leistung
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht151kg
Radstand1.357mm
Radstand1.357mm
Sitzhöhe: 835 mm
Gewicht170kg
Radstand1.420mm
Länge2.075mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.230mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment13 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.118km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite542km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 (Federweg 150)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70-R17
Reifen hinten150/60-R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R 19
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.000€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2021
  • Farben: schwarz/grau

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Husqvarna Svartpilen 125 vs. BMW G 310 GS – welcher 125er passt besser?

Der Vergleich zwischen der Husqvarna Svartpilen 125 und der BMW G 310 GS zeigt sehr schön, wie unterschiedlich zwei Motorräder mit ähnlicher Hubraumklasse gedacht sein können. Während die Husqvarna klar auf den urbanen Alltag, ein leichtes Handling und den typischen Naked-Charakter setzt, zielt die BMW stärker auf Vielseitigkeit: aufrecht sitzen, entspannt unterwegs sein und auch Ausflüge abseits der klassischen Stadtstrecke im Blick behalten. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen – denn genau dort liegen die größten Unterschiede.

Grundidee: Naked-Style vs. GS-Vielseitigkeit

Die Husqvarna Svartpilen 125 wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das für kurze Wege, enge Straßen und spontane Fahrten gemacht ist. Das Design ist reduziert, die Silhouette sportlich und das Gesamtgefühl eher „leicht und direkt“. Die BMW G 310 GS dagegen ist vom GS-Gedanken geprägt: aufrechte Sitzhaltung, mehr Fokus auf Kontrolle und ein Setup, das auch längere Strecken oder unebene Abschnitte souverän mitmacht.

Beide Motorräder sind damit nicht automatisch „besser“ oder „schlechter“, sondern passen zu unterschiedlichen Fahrprofilen. Die Husqvarna spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufig beschleunigt, gebremst und manövriert wird. Die BMW punktet eher bei Fahrten, bei denen Komfort, Übersicht und eine entspannte Haltung wichtiger werden.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Im Vergleich der Motorcharakteristik fällt auf, dass die Husqvarna stärker auf ein agiles, drehfreudiges Gefühl im Stadtverkehr ausgelegt ist. Das macht sie attraktiv, wenn häufig zwischen Ampeln gewechselt wird und das Motorrad „mitdenkt“. Die BMW G 310 GS fühlt sich dagegen oft wie ein Motorrad an, das gleichmäßiger arbeitet und den Fokus auf ruhiges Vorankommen legt. Das ist besonders dann angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn nicht jede Fahrt ein reines „Sportprogramm“ sein soll.

Wichtig ist: Beide Maschinen bewegen sich im Alltag in einem ähnlichen Leistungsrahmen, aber die Art, wie sie diesen Rahmen nutzbar machen, unterscheidet sich. Die Husqvarna wirkt lebendiger und direkter, die BMW eher souverän und kontrolliert.

Handling und Wendigkeit: Wo sich die Konzepte zeigen

Beim Handling ist die Svartpilen 125 besonders interessant, weil sie durch ihre kompakte, straßenorientierte Auslegung sehr leicht wirkt. Das hilft beim Rangieren, beim schnellen Wechsel zwischen Fahrspuren und beim zügigen Durchfahren von Kurven in der Stadt. Wer oft im Stop-and-Go-Verkehr unterwegs ist, profitiert von diesem „einfach machen“-Gefühl.

Die BMW G 310 GS ist ebenfalls handlich, aber das Fahrgefühl ist anders: Die aufrechte Sitzposition und der GS-typische Aufbau sorgen für ein kontrolliertes, stabiles Auftreten. Das kann sich gerade dann auszahlen, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Abschnitten besteht. In engen Innenstadtbereichen kann die Husqvarna dadurch einen Tick spielerischer wirken, während die BMW eher mit Ruhe und Stabilität überzeugt.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Haltung

Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Husqvarna Svartpilen 125 orientiert sich stärker am Naked-Charakter: Die Haltung ist sportlich genug, um Dynamik zu unterstützen, aber nicht so extrem, dass sie im Alltag unpraktisch wird. Die BMW G 310 GS setzt dagegen auf eine deutlich aufrechtere Position. Das entlastet Rücken und Nacken bei längeren Fahrten und macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig Pendelstrecken oder Ausflüge anstehen.

Auch die Art, wie man sich auf dem Motorrad „einfindet“, unterscheidet sich. Die Husqvarna lädt eher dazu ein, aktiv zu fahren und das Motorrad zu spüren. Die BMW lädt dazu ein, entspannt zu bleiben und die Strecke zu genießen.

Fahrwerk und Bremsen: Unterschiedliche Schwerpunkte

Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich, wie die Hersteller ihre Zielgruppe sehen. Die Husqvarna wirkt auf den ersten Eindruck straßenfokussierter: Sie unterstützt zügiges Fahren und vermittelt ein direktes Feedback. Das ist ideal, wenn die Fahrt häufig aus kurvigen Abschnitten oder dynamischen Stadtstrecken besteht.

Die BMW G 310 GS ist dagegen so gedacht, dass sie auch mit wechselnden Bedingungen gut zurechtkommt. Das Fahrwerk zielt auf Kontrolle und Komfort ab, sodass Unebenheiten weniger „durchschlagen“. In Kombination mit der aufrechten Sitzposition entsteht ein Gefühl von Sicherheit, das besonders auf längeren Strecken oder bei weniger perfekten Straßenbelägen hilft.

Bei den Bremsen geht es im Alltag weniger um reine Zahlen als um Dosierbarkeit und Gefühl am Hebel. Die Husqvarna spielt ihre Stärken dort aus, wo häufiges Bremsen und schnelles Anhalten im Fokus stehen. Die BMW punktet, wenn gleichmäßige Verzögerung und ruhige Kontrolle wichtiger sind – etwa bei längeren Fahrten oder wenn man nicht ständig maximal aggressiv fahren möchte.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Vergleich der Ausstattung fällt auf, dass beide Motorräder auf ihre Art alltagstauglich sind, aber mit unterschiedlichen Prioritäten. Die Husqvarna wirkt wie ein Motorrad, das man gern „pur“ fährt: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Fahrgefühl und Look. Die BMW ist stärker auf Funktion ausgelegt. Gerade bei der Frage, wie gut sich das Motorrad für verschiedene Einsatzzwecke nutzen lässt, hat die GS-Philosophie klare Vorteile.

Auch beim Thema Zubehör und Umbau zeigt sich ein Unterschied: Die BMW wird häufig als Basis für Touren-Setups genutzt, während die Husqvarna oft als urbanes Projekt verstanden wird – vom individuellen Styling bis zur Anpassung an den persönlichen Fahrstil. Wer gern plant, erweitert oder das Motorrad langfristig „weiterdenkt“, findet in der BMW-Umgebung meist mehr passende Ansätze. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das sofort nach dem Kauf stimmig wirkt, wird an der Husqvarna oft schneller glücklich.

Stadt, Pendeln, Ausflüge: Für welche Strecke ist welches Bike?

Wenn die Stadt im Fokus steht

Für den Alltag in der Stadt ist die Husqvarna Svartpilen 125 besonders spannend. Das agile Handling, die direkte Rückmeldung und der Naked-Charakter machen sie zu einem Motorrad, das sich leicht in den Verkehr einfügt. Kurze Strecken, häufige Richtungswechsel und das schnelle Reagieren auf Situationen wirken wie ihr natürlicher Lebensraum.

Wenn längere Strecken und Abwechslung zählen

Die BMW G 310 GS ist die bessere Wahl, wenn nicht nur die Stadt zählt. Wer regelmäßig weiter rausfährt, auch mal auf schlechteren Straßen unterwegs ist oder einfach eine entspanntere Haltung bevorzugt, bekommt mit der BMW ein stimmiges Gesamtpaket. Das Motorrad fühlt sich dabei eher wie ein „Allrounder“ an, der verschiedene Situationen souverän abdeckt.

Wenn das Fahrgefühl wichtiger ist als das Einsatzprofil

Wer vor allem das Gefühl beim Fahren sucht, wird die Unterschiede schnell merken: Die Husqvarna wirkt lebendiger und straßenorientiert, die BMW eher ruhig und kontrolliert. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Die Entscheidung hängt daher stark davon ab, ob eher Dynamik und Direktheit oder eher Stabilität und Komfort im Vordergrund stehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Husqvarna Svartpilen 125

Stärken: straßenorientiertes Handling, lebendiges Fahrgefühl, Naked-Charakter mit Fokus auf Agilität und ein stimmiges Konzept für den urbanen Alltag.

Schwächen: wer sehr lange Strecken plant oder häufig auf wechselnden Untergründen unterwegs ist, könnte den Komfort- und Vielseitigkeitsfokus der BMW stärker vermissen.

BMW G 310 GS

Stärken: aufrechte Ergonomie, kontrolliertes Fahrverhalten, vielseitiger Ansatz für unterschiedliche Strecken und ein Gesamtpaket, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt.

Schwächen: im engsten Stadtverkehr kann die Husqvarna gefühlt einen Tick spielerischer wirken, weil sie stärker auf „direkt und leicht“ ausgelegt ist.

Worauf bei der Entscheidung besonders geachtet werden sollte

Bei einem Vergleich wie diesem lohnt es sich, nicht nur auf technische Daten zu schauen, sondern die Prioritäten klar zu definieren. Hilfreich ist die Frage: Welche Art von Fahrt ist am häufigsten? Geht es vor allem um kurze Wege und Fahrspaß im Stadtverkehr oder um Pendeln, längere Touren und wechselnde Bedingungen?

Auch die eigene Körpergröße und das persönliche Empfinden bei der Sitzposition spielen eine große Rolle. Gerade bei Einsteigern kann ein Motorrad, das sich ergonomisch „richtig“ anfühlt, den Unterschied machen – unabhängig davon, wie objektiv die Werte aussehen.

Am Ende zählt außerdem, wie gut das Motorrad zum eigenen Stil passt: Naked-Optik und Direktheit oder GS-Vielseitigkeit und Komfort. Beide Modelle haben ihren Reiz, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.

Fazit:

Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Stadtverkehr, Wendigkeit und einem lebendigen, straßenorientierten Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ihr Motorrad gern aktiv bewegen, kurze Strecken dynamisch gestalten und dabei ein reduziertes, modernes Naked-Konzept bevorzugen.

Die BMW G 310 GS empfiehlt sich vor allem dann, wenn Komfort, eine aufrechte Sitzposition und Vielseitigkeit wichtiger sind. Wer regelmäßig pendelt, längere Ausflüge plant oder auch mal auf weniger perfekten Straßen unterwegs ist, bekommt mit der GS-Philosophie ein Motorrad, das sich insgesamt ruhiger und kontrollierter anfühlt. Damit ist die BMW oft die passendere Option für alle, die ein „Allround“-Motorrad suchen, während die Husqvarna eher das Motorrad für den urbanen Fahrspaß ist.

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