| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Husqvarna Svartpilen 125 vs BMW G 310 R: Vergleich für Einsteiger und Alltag
Wer nach einem modernen Naked Bike für den Alltag sucht, landet schnell bei zwei Namen, die in der 125er- bzw. Einsteigerklasse stark vertreten sind: die Husqvarna Svartpilen 125 und die BMW G 310 R. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische „Urban“-Maschinen – kompakt, wendig und mit genug Charakter für die ersten eigenen Touren. Doch im Detail unterscheiden sie sich spürbar: beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sich Leistung auf die Straße bringt, und auch darin, wie sich die Bikes im Alltag anfühlen.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um die Unterschiede, die im Fahrbetrieb zählen: Wie gut lassen sich die Motorräder im Stadtverkehr bewegen? Wie harmonisch wirkt das Zusammenspiel aus Motor, Getriebe und Fahrwerk? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – aber auch die Grenzen?
Erster Eindruck: Design und Charakter
Die Svartpilen 125 setzt auf den typischen Husqvarna-Look: klar, reduziert und mit einer gewissen „Street“-Attitüde. Das Bike wirkt leicht und agil, was schon beim Aufsteigen vermittelt, dass es für enge Straßen und häufiges Stop-and-go gemacht ist.
Die BMW G 310 R wirkt dagegen etwas „erwachsener“ im Gesamteindruck. BMW-typisch ist der Fokus auf Alltagstauglichkeit und eine solide, funktionale Gestaltung. Das Motorrad macht einen ruhigen Eindruck, ohne langweilig zu sein – eher wie ein zuverlässiger Begleiter, der auch auf längeren Strecken nicht sofort nervt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beide Motorräder sind auf Einsteiger ausgelegt, aber die Art, wie sie sich im Alltag bewegen, ist unterschiedlich. Die Husqvarna Svartpilen 125 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es häufig um Anfahren, Beschleunigen aus dem Stand und zügiges Durchschlüpfen im Verkehr geht. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, und das Motorrad lässt sich im Stadtbetrieb angenehm „mitdenken“.
Die BMW G 310 R ist ebenfalls auf Alltag und Fahrspaß ausgelegt, fühlt sich aber in der Praxis oft etwas gleichmäßiger an. Gerade beim konstanten Fahren und beim sauberen Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe harmonisch. Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist statt ständig zu „jagen“, findet hier schnell ein gutes Gefühl.
Getriebe und Fahrbarkeit im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die Svartpilen 125 wirkt besonders dann stimmig, wenn häufig gewechselt und zügig beschleunigt wird. Die G 310 R punktet eher bei flüssigem Fahren, bei dem man nicht ständig in den Drehzahlbereich „springen“ muss. Beide sind Einsteiger-tauglich, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Husqvarna eher dynamisch im Stadtmodus, BMW eher ruhig und gleichmäßig.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die Bikes vor allem in der Art, wie sie Kurven „annehmen“. Die Husqvarna Svartpilen 125 vermittelt ein agiles Gefühl. Gerade bei langsamen Geschwindigkeiten und beim häufigen Richtungswechsel wirkt sie leichtfüßig. Das macht sie attraktiv für Stadtfahrten, aber auch für kurze Landstraßenrunden, wenn es darum geht, zügig von Kurve zu Kurve zu kommen.
Die BMW G 310 R fühlt sich im Vergleich oft etwas stabiler an, besonders wenn die Straße unruhig wird oder wenn das Tempo moderat steigt. Das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar, ohne dass es „schwer“ wirkt. Wer gerne entspannt fährt und dabei trotzdem Sicherheit spürt, dürfte mit der BMW schnell warm werden.
Bremsen und Kontrolle
In der Praxis ist die Bremsleistung beider Modelle auf den Alltag ausgelegt. Der Unterschied liegt eher im Gefühl: Die Svartpilen 125 wirkt im Anbremsen direkt und lässt sich fein dosieren, was in der Stadt ein Vorteil ist. Die G 310 R bietet ebenfalls gute Kontrolle, wirkt aber im Gesamtpaket etwas „ruhiger“ – passend zu einem Fahrstil, der nicht nur auf spontane Reaktionen setzt.
Komfort und Sitzposition: Kurze Wege vs. längere Runden
Beide Bikes sind Naked Modelle, daher ist die Sitzposition sportlich-aufrecht und nicht auf maximale Rennhaltung ausgelegt. Die Husqvarna Svartpilen 125 wirkt dabei oft etwas „direkter“: Man sitzt nah am Geschehen, was das Motorrad lebendig macht. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Stadtverkehr und kurzen Ausfahrten liegt.
Die BMW G 310 R bietet im Vergleich häufig ein etwas entspannteres Gesamtgefühl. Das kann besonders dann wichtig sein, wenn die Fahrten länger werden oder wenn man öfter mal eine Strecke am Stück fährt. Die BMW wirkt dann wie ein Motorrad, das nicht nach kurzer Zeit „zu viel“ will, sondern einfach mitläuft.
Ausstattung und Alltag: Was im Betrieb zählt
Im Alltag entscheiden Details: Übersichtlichkeit, Ergonomie, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad im Alltag „einfach funktioniert“. Die Svartpilen 125 punktet durch ihren unkomplizierten Charakter und den klaren Street-Look. Das Motorrad wirkt wie gemacht für den täglichen Einsatz, bei dem man nicht ständig an der Maschine „arbeiten“ möchte.
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken eher im Bereich des durchdachten Gesamtpakets aus. Gerade wenn man Wert auf eine stimmige Bedienlogik und ein insgesamt hochwertiges Gefühl legt, kann die BMW überzeugen. Dazu kommt: Die BMW wirkt oft wie ein Motorrad, das auch nach dem Kauf noch lange „mitwächst“, weil es sich nicht nur auf kurze Fahrten beschränkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Svartpilen 125 – Stärken: agiles Handling, lebendiges Fahrgefühl im Stadtverkehr, direkter Charakter beim Beschleunigen und Anfahren. Husqvarna Svartpilen 125 – mögliche Schwächen: Wer sehr lange Strecken am Stück plant oder ein besonders ruhiges, „touriges“ Fahrgefühl sucht, könnte die direkte Ausrichtung als weniger entspannend empfinden.
BMW G 310 R – Stärken: gleichmäßiges Fahrverhalten, stabiler Eindruck bei moderatem Tempo, insgesamt ausgewogenes Komfortgefühl. BMW G 310 R – mögliche Schwächen: Wer vor allem maximale Spontanität und „leichtes Spiel“ im engen Stadtverkehr sucht, könnte die BMW im Vergleich etwas weniger „spritzig“ wahrnehmen.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist besonders interessant, wenn der Alltag aus kurzen Strecken besteht: zur Arbeit, zum Einkaufen, durch die Stadt, mit häufigen Richtungswechseln und vielen Situationen, in denen man das Motorrad schnell und unkompliziert bewegen möchte. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das sich nicht „träger“ anfühlt, sondern direkt reagiert, ist die Svartpilen eine starke Wahl.
Die BMW G 310 R passt besonders gut, wenn der Fokus auf einem runden Gesamtpaket liegt: flüssiges Fahren, ein stabileres Gefühl auf der Straße und ein Komfort, der auch bei längeren Ausfahrten nicht sofort ermüdet. Wer gerne gleichmäßig unterwegs ist und dabei trotzdem ein modernes Naked Bike möchte, findet in der BMW oft den besseren Match.
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die Wahl, wenn im Vordergrund steht, wie sich ein Einsteiger-Motorrad im Stadtverkehr anfühlt: leichtfüßig, direkt und mit einem Charakter, der Lust auf schnelle Richtungswechsel und zügiges Beschleunigen macht. Sie wirkt wie ein Bike, das kurze Strecken besonders lebendig gestaltet und Einsteigerfahrten unkompliziert unterstützt.
Die BMW G 310 R ist die bessere Option, wenn ein ausgewogenes, ruhigeres Fahrgefühl wichtiger ist: stabiler Eindruck, harmonisches Zusammenspiel und ein Komfort, der auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur im Stop-and-go Spaß macht, sondern auch auf der Landstraße und bei längeren Touren souverän wirkt, trifft mit der BMW oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Svartpilen 125 für den urbanen, agilen Fahrstil – G 310 R für das runde Gesamtpaket mit mehr Gelassenheit.