| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Husqvarna Svartpilen 125 vs. BMW R 1250 RS – welcher Motorradtyp passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Husqvarna Svartpilen 125 steht für leichtes Handling, klare Linien und einen agilen Charakter, der sich vor allem im Alltag und auf kurzen Strecken wohlfühlt. Die BMW R 1250 RS dagegen ist ein ausgewachsenes Konzept für längere Touren: komfortorientiert, mit moderner Elektronik und dem Anspruch, auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän zu bleiben.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Fahrgefühl widerspiegeln. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit leichter wird, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundcharakter: leicht & direkt vs. sportlich & tourentauglich
Husqvarna Svartpilen 125: urban, kompakt, unkompliziert
Die Svartpilen 125 wirkt wie gemacht für den Alltag: kompakte Maße, ein aufgeräumtes Cockpit und eine Sitzposition, die nicht unnötig „lang“ wird. Dadurch entsteht ein direktes Gefühl – das Motorrad lässt sich in der Stadt zügig bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, jederzeit die Kontrolle zu behalten. Wer häufig zwischen Ampeln, im dichten Verkehr oder auf kurzen Strecken unterwegs ist, profitiert von dieser Leichtigkeit.
Stärken zeigt das Bike vor allem dort, wo Wendigkeit zählt und man nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss. Schwächen liegen eher in der Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad sucht, das lange Autobahnphasen mit maximalem Komfort und viel Reserven „wegatmet“, wird mit der Svartpilen 125 eher an Grenzen stoßen. Das Konzept ist bewusst näher am agilen Stadt- und Landstraßenbetrieb.
BMW R 1250 RS: souverän, komfortabel, mit Tourenfokus
Die BMW R 1250 RS ist dagegen ein Motorrad, das auf Distanz ausgelegt ist. Der Charakter ist weniger „springen und drehen“ und mehr „gleiten und durchziehen“. Die Sitzposition wirkt sportlich, bleibt aber auf längere Fahrten ausgerichtet. Gerade auf Landstraßen und Autobahnabschnitten spielt die RS ihre Stärken aus: ruhiger Lauf, souveräne Leistungsentfaltung und ein Gesamtpaket, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Die Schwäche eines solchen Konzepts ist selten die Technik selbst, sondern die Passung: Wer ein möglichst leichtes, handliches Motorrad sucht, wird die BMW als deutlich präsenter wahrnehmen. Außerdem ist die RS eher dann die richtige Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen und man den Komfort- und Elektronikvorteil wirklich nutzt.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagshaltung vs. sportlich-komfortables Reisen
Beide Motorräder bieten eine klare Haltung, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Husqvarna Svartpilen 125 setzt auf eine Position, die das schnelle Umsetzen von Fahrtrichtung erleichtert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig gestoppt und angefahren wird oder wenn man sich auf kurvigen Strecken auf Beweglichkeit konzentriert.
Die BMW R 1250 RS kombiniert eine sportlich wirkende Ergonomie mit einem Komfortanspruch, der auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Sitzposition unterstützt eine entspannte Haltung, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren. Wer regelmäßig Touren fährt, profitiert davon, dass sich die Maschine auch nach mehreren Stunden nicht „anstrengend“ anfühlt.
Als Gegenüberstellung lässt sich sagen: Die Svartpilen 125 wirkt wie ein Motorrad, das sich an den Fahrer anpasst, während die BMW eher wie ein Motorrad funktioniert, das den Fahrer über Distanz hinweg trägt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Fokus vs. Stabilität bei Tempo
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle deutlich. Die Svartpilen 125 ist darauf ausgelegt, leichtfüßig zu wirken. Das hilft beim schnellen Richtungswechsel und dabei, das Motorrad in engen Situationen sauber zu platzieren. Auf kurvigen Strecken kann das besonders Spaß machen, weil das Bike nicht „schwer“ wirkt, sondern schnell auf Eingaben reagiert.
Die BMW R 1250 RS zielt stärker auf Stabilität und Ruhe. Gerade wenn die Straße wellig ist oder wenn längere Autobahnabschnitte anstehen, spielt die RS ihre Stärken aus: Sie bleibt kontrolliert, vermittelt Sicherheit und sorgt dafür, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Husqvarna punktet mit Agilität und „einfacher“ Handhabung, die BMW mit souveräner Stabilität und Komfort bei höheren Geschwindigkeiten.
Bremsen und Fahrgefühl: präzise Dosierung vs. kräftige Reserven
Beim Bremsen geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um „wie gut dosierbar“. Die Svartpilen 125 vermittelt ein direktes Gefühl, das besonders im Stadtverkehr hilft: Man kann sauber dosieren, ohne dass sich das Motorrad unruhig anfühlt. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Anbremsen und Beschleunigen den Alltag prägt.
Die BMW R 1250 RS bietet dagegen mehr Reserven und wirkt insgesamt „erwachsener“ in der Bremsleistung. Das spürt man vor allem dann, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn man aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert verzögern möchte. Gleichzeitig bleibt die Dosierbarkeit ein wichtiger Punkt, denn gerade bei Touren will man nicht nur Kraft, sondern auch Gefühl.
Wer also vor allem im Stadtverkehr unterwegs ist, wird an der Husqvarna die unkomplizierte Handhabung schätzen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von der BMW-typischen Souveränität.
Motor- und Antriebskonzept: Charakter im Alltag vs. Durchzug auf Distanz
Der Motorcharakter ist bei beiden Maschinen ein zentraler Unterschied. Die Husqvarna Svartpilen 125 steht für ein leichtes, lebendiges Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, im Alltag präsent zu sein: Beschleunigen aus dem Stand, zügiges Einfädeln in den Verkehr und ein Fahrstil, der eher auf Drehfreude und Direktheit setzt.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen auf souveränen Durchzug ausgelegt. Das zeigt sich besonders auf längeren Strecken, wenn man konstant fahren möchte oder wenn man Überholmanöver entspannt angehen will. Der Antrieb wirkt weniger „kurz und spritzig“ und mehr „kontinuierlich und kraftvoll“.
Als Vergleich: Die Husqvarna passt besser zu einem Fahrstil, der aus dem Moment heraus lebt. Die BMW passt besser zu einem Fahrstil, der Strecke plant und Reserven nutzen will.
Elektronik und Ausstattung: moderne Helfer vs. Tourenpaket
Elektronik ist heute ein entscheidender Faktor, aber sie wirkt je nach Motorradtyp unterschiedlich. Bei der Svartpilen 125 steht die Bedienbarkeit im Vordergrund: Das Motorrad soll sich unkompliziert anfühlen, ohne dass man sich ständig mit Menüs oder komplexen Einstellungen beschäftigen muss. Das unterstützt den Alltagseinsatz und macht das Bike für viele Fahrer attraktiv, die ein Motorrad suchen, das schnell „bereit“ ist.
Die BMW R 1250 RS bringt dagegen ein deutlich stärkeres Tourenpaket mit. Elektronik und Ausstattung zielen darauf ab, Fahrkomfort und Sicherheit über Distanz zu erhöhen. Gerade wenn Wetter, Verkehr und Streckenprofil variieren, kann das den Unterschied machen: Man fährt entspannter, weil das Motorrad mehr Aufgaben übernimmt und man sich stärker auf die Linie konzentrieren kann.
Die Schwäche der „mehr Ausstattung“-Philosophie ist nicht die Technik, sondern die Erwartung: Wer ein Motorrad vor allem als leichtes, unkompliziertes Alltagsgerät sucht, könnte die BMW als „zu viel“ empfinden. Wer dagegen Touren priorisiert, wird die BMW-Ausrichtung schnell zu schätzen wissen.
Alltag, Stadt und Parken: kompakt gewinnt oft
Im Alltag zählt vieles, was man beim ersten Blick leicht übersieht: Übersicht, Wendigkeit, das Gefühl beim Rangieren und die praktische Handhabung. Die Husqvarna Svartpilen 125 spielt hier ihre Stärken aus. Sie wirkt handlich, lässt sich leichter bewegen und passt gut in Situationen, in denen man häufig umsetzt, parkt oder enge Wege nutzt.
Die BMW R 1250 RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie ist ein anderes Kaliber. Wer regelmäßig in der Stadt unterwegs ist, wird die BMW eher dann genießen, wenn man nicht ständig im „Stop-and-go“-Modus steckt, sondern auch längere Abschnitte fährt. Für reine Stadtfahrten kann die RS dadurch weniger „effizient“ wirken – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil das Konzept stärker auf Strecke ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Svartpilen 125 – Stärken
- Agiles, leichtes Handling für Stadt und kurze Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut
- Unkomplizierter Charakter, der den Alltag erleichtert
Husqvarna Svartpilen 125 – Schwächen
- Weniger Fokus auf lange Autobahnphasen und maximale Reserven
- Wer viel Distanz fährt, wird die Grenzen des Konzepts früher spüren
BMW R 1250 RS – Stärken
- Tourenorientierter Komfort und souveräne Stabilität
- Durchzug und Reserven für entspannte Überholmanöver
- Elektronik und Ausstattung als Unterstützung über längere Strecken
BMW R 1250 RS – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Stadtbetrieb
- Passt am besten, wenn Touren und längere Fahrten regelmäßig vorkommen
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht und sich leicht bewegen lässt. Sie eignet sich gut, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wenn Wendigkeit zählt und wenn das Motorrad vor allem als unkomplizierter Begleiter dienen soll. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad mit klarem Charakter möchten, ist die Svartpilen 125 eine stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 RS ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Touren planen und dabei Komfort sowie moderne Unterstützung schätzen. Wer ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig bleibt, Reserven bietet und sich über Zeit „einfach“ anfühlt, wird mit der RS deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist das Motorrad für den Alltag: leicht zu bewegen, direkt im Fahrgefühl und ideal, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und Wendigkeit im Vordergrund stehen. Wer ein Bike sucht, das schnell Spaß macht und nicht mit „großem“ Anspruch ankommt, findet in der Svartpilen 125 eine passende Mischung aus Charakter und Alltagstauglichkeit.
Die BMW R 1250 RS ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren regelmäßig auf dem Plan stehen. Die RS wirkt wie ein souveräner Reisebegleiter: stabil bei Tempo, komfortorientiert über längere Zeit und mit Ausstattung, die das Fahren entspannt. Wer häufig weitere Strecken fährt und dabei Reserven sowie Elektronik-Unterstützung wirklich nutzen möchte, wird mit der BMW deutlich mehr „Langstrecken-Gefühl“ bekommen.
Kurz gesagt: Stadt und Alltag – Husqvarna. Strecke und Touren – BMW.