| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Husqvarna Svartpilen 125 vs. Harley-Davidson Nightster – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und charakterlich kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Husqvarna Svartpilen 125 – kompakt, urban gedacht und mit dem typischen, reduzierten Naked-Look. Auf der anderen Seite die Harley-Davidson Nightster, die mit ihrer klassischen Harley-Identität, dem markanten Auftritt und dem typischen Vibe für viele ein echtes Statement ist. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag unterscheiden: vom Fahrgefühl über die Ausstattung bis hin zu den Stärken und Schwächen, die sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben.
Design und Charakter: zwei Philosophien, ein Ziel
Husqvarna Svartpilen 125: minimalistisch und agil
Die Svartpilen 125 setzt auf einen klaren, modernen Stil. Die Linien wirken bewusst aufgeräumt, das Gesamtbild bleibt leicht und dynamisch. Genau diese Optik passt zum Konzept: ein Motorrad, das sich vor allem in der Stadt wohlfühlt und dabei nicht nach „Kompromiss“ aussieht, sondern nach eigenständigem Design. Wer ein Bike sucht, das sich schnell durch den Alltag bewegt und dabei optisch nicht in die zweite Reihe rutscht, findet hier einen starken Auftritt.
Harley-Davidson Nightster: klassisch, präsent und eigenständig
Die Nightster wirkt dagegen wie aus einem anderen Film: massiver, markanter und mit dem typischen Harley-Charakter. Das Design ist nicht nur „anders“, sondern bewusst so gewählt, dass es im Stand und in Bewegung Aufmerksamkeit erzeugt. Wer Wert auf eine starke Markenidentität legt und ein Motorrad möchte, das sich auch ohne große Show nach Harley anfühlt, bekommt hier genau das.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Konzepte bemerkbar machen
Svartpilen 125: spritzig für den Alltag
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist auf ein agiles Fahrgefühl ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich: Das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn kurze Wege, Ampelstopps und häufiges Anfahren den Ton angeben. Die Kraftentfaltung ist so abgestimmt, dass sie im Stadtverkehr gut nutzbar bleibt und das Motorrad nicht „träge“ wirkt. Das macht die Svartpilen 125 vor allem für Fahrten interessant, bei denen Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Durchzugskraft.
Nightster: mehr „Punch“ und Harley-typische Gelassenheit
Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man Strecke macht und das Motorrad nicht ständig im Stop-and-Go-Modus bewegt. Im Vergleich wirkt die Nightster insgesamt souveräner im Vorankommen: Das Fahrgefühl ist weniger „nervös“, sondern eher kraftvoll und gleichmäßig. Dadurch entsteht ein anderes Erlebnis – weniger Fokus auf schnelle Reaktionen, mehr auf das ruhige, kraftvolle Fahren. Wer das typische Harley-Gefühl sucht, wird hier deutlich eher fündig.
Fahrwerk und Handling: leicht vs. souverän
Husqvarna: wendig und unkompliziert
Beim Handling zeigt die Svartpilen 125 klar ihr Konzept: Sie wirkt im Vergleich besonders leicht zu bewegen. Das hilft in engen Situationen, beim Rangieren und bei häufigen Richtungswechseln. Auch auf kleineren Straßenabschnitten macht das Motorrad dadurch Spaß, weil es sich nicht sperrig anfühlt. Die Schwäche liegt eher dort, wo man sehr lange, anspruchsvolle Strecken mit hohem Tempo erwartet: Dann zählt nicht nur das Handling, sondern auch die Reserven – und die sind bei einem auf Urbanität ausgelegten Bike naturgemäß anders verteilt.
Harley: stabiler Eindruck, andere Prioritäten
Die Nightster vermittelt im Vergleich einen stabileren, „erwachseneren“ Eindruck. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten ruhig zu bleiben und nicht ständig nach Korrekturen zu verlangen. Gleichzeitig kann das Handling im engen Stadtbereich weniger „spielerisch“ wirken als bei der Husqvarna. Das ist keine echte Schwäche, sondern eine Folge des Konzepts: Die Nightster will eher getragen werden und ihren Charakter ausspielen, statt sich wie ein reines Stadtbike zu verhalten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei den Bremsen zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Die Svartpilen 125 punktet dabei mit einem gut dosierbaren Gefühl, das gerade im Stadtverkehr hilft, weil häufiges Anbremsen und Anfahren zum Alltag gehören. Die Nightster spielt ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen man zügig aus höheren Geschwindigkeiten verzögern muss oder längere Abstände zwischen den Stopps hat. Insgesamt entsteht bei beiden Modellen ein solides Sicherheitsgefühl – die Unterschiede liegen eher in der Art, wie sich das Bremsverhalten anfühlt und wie es zum jeweiligen Fahrprofil passt.
Ausstattung und Komfort: was im Alltag wirklich zählt
Husqvarna: funktional, modern, auf das Wesentliche reduziert
Die Husqvarna Svartpilen 125 wirkt im Vergleich eher funktional. Das Motorrad ist so gestaltet, dass es nicht überladen wirkt und sich auf das konzentriert, was man beim Fahren braucht. Das kann ein Vorteil sein, weil es das Motorrad leichter verständlich macht und den Fokus auf das Fahrgefühl legt. Wer Komfort im Sinne von „viel Technik“ erwartet, findet hier eher eine klare, reduzierte Linie – dafür aber ein stimmiges Gesamtpaket für kurze bis mittlere Strecken.
Harley: mehr „Lifestyle“ und ein anderes Komfortgefühl
Die Harley-Davidson Nightster bringt im Vergleich einen stärkeren Lifestyle-Charakter mit. Das merkt man nicht nur am Design, sondern auch daran, wie das Motorrad insgesamt „inszeniert“ wirkt. Beim Komfort geht es weniger um maximale Sportlichkeit, sondern um ein Fahren, das sich nach Motorrad anfühlt – mit einer gewissen Ruhe und Präsenz. Schwächen können sich eher dort zeigen, wo man maximale Kompaktheit und absolute Alltagshandlichkeit erwartet. Wer jedoch Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt, wird die Nightster eher als „rund“ erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna Svartpilen 125
- Agiles Handling für Stadtverkehr und enge Situationen
- Reduziertes, modernes Design mit eigenständigem Look
- Alltagstaugliches Fahrgefühl bei häufigen Stopps und Anfahrten
Schwächen der Husqvarna Svartpilen 125
- Begrenzte Reserven bei sehr langen, zügigen Strecken
- Weniger „großes“ Motorradgefühl im Vergleich zur Nightster
Stärken der Harley-Davidson Nightster
- Starkes, markantes Auftreten und Harley-typischer Charakter
- Souveränes Fahrgefühl für längere Strecken
- Mehr „Punch“ im Vergleich, besonders beim Vorankommen
Schwächen der Harley-Davidson Nightster
- Weniger spielerisch im engen Stadtverkehr als die Husqvarna
- Anspruch an das Fahrprofil: Wer nur kurze Wege fährt, nutzt nicht immer die Stärken voll aus
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt schnell: Die Husqvarna Svartpilen 125 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll – mit viel Stadtverkehr, häufigen Stopps und dem Wunsch nach einem wendigen, unkomplizierten Bike. Sie passt zu Fahrern, die ein modernes Design mögen, gerne leicht kontrollieren und ein Motorrad suchen, das sich nicht sperrig anfühlt.
Die Harley-Davidson Nightster ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als Transportmittel sein soll. Wer das Harley-Feeling sucht, längere Strecken plant und ein kraftvolleres, präsenteres Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Nightster deutlich glücklicher. Sie ist ideal für Menschen, die das Motorrad auch optisch und emotional erleben möchten – und weniger für diejenigen, die primär maximale Kompaktheit im Stadtverkehr brauchen.
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die richtige Wahl für alle, die ein agiles, modernes und unkompliziertes Motorrad für den Alltag suchen. Im Vergleich überzeugt sie vor allem dort, wo häufiges Anfahren, enge Situationen und kurze Wege den Alltag bestimmen. Die Harley-Davidson Nightster spielt ihre Stärken dagegen aus, wenn das Motorrad mehr „Motorrad-Erlebnis“ sein soll: mit markantem Auftritt, souveränem Fahrgefühl und mehr Reserven beim Vorankommen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und ein leicht zu bewegendes Bike bevorzugt, fährt mit der Husqvarna meist entspannter. Wer dagegen längere Strecken mag, das Harley-Feeling sucht und ein kraftvolleres Gesamtpaket möchte, trifft mit der Nightster die bessere Entscheidung.