| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Husqvarna Svartpilen 125 vs. Indian Pursuit Dark Horse: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken, steckt meist genau darin die spannendste Frage: Welches Bike passt wirklich zum eigenen Fahrstil? Die Husqvarna Svartpilen 125 steht für kompakte Agilität, urbanen Charakter und ein direktes, leichtes Handling. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen zielt stärker auf Komfort, souveräne Langstrecken-Eigenschaften und eine Ausstattung, die sich nach „mehr“ anfühlt. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag und auf längeren Strecken spürbar wird.
Grundcharakter: Urbaner Punch vs. Touring-Anspruch
Husqvarna Svartpilen 125: leicht, wendig, nah am Fahrer
Die Husqvarna Svartpilen 125 wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, enge Straßen und spontane Touren. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle: Man sitzt eher kompakt, bewegt sich agil durch den Verkehr und hat das Tempo schnell „im Griff“. Gerade wer häufig kurze Strecken fährt oder gern zügig durch den Alltag kommt, wird den Charakter der Svartpilen 125 schnell zu schätzen wissen.
Indian Pursuit Dark Horse: komfortabel, souverän, auf Distanz
Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird. Der Fokus liegt spürbar auf Fahrkomfort, ruhigerem Reisegefühl und einer Ausstattung, die das Motorrad alltagstauglich macht, ohne den Touring-Anspruch zu verlieren. Wer gern entspannt fährt, auch wenn es weiter weg geht, bekommt hier ein Motorrad, das sich weniger nach „Sprint“ und mehr nach „Reise“ anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Husqvarna Svartpilen 125 ist darauf ausgelegt, im Stadtverkehr schnell handlich zu bleiben und den Fahrer mit einem direkten Ansprechverhalten zu unterstützen. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger oder alle, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert zu fahren ist und bei Bedarf zügig beschleunigt.
Die Indian Pursuit Dark Horse setzt dagegen stärker auf ein gleichmäßiges, souveränes Fahrgefühl. Statt „agil und spritzig“ steht eher „kraftvoll und entspannt“ im Vordergrund. Das merkt man vor allem bei konstantem Tempo, beim Überholen auf längeren Strecken und wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Svartpilen 125: präzise Linienführung
Die Husqvarna Svartpilen 125 punktet mit einem Handling, das sich leicht anfühlt. Kurven lassen sich zügig anfahren, Richtungswechsel wirken unkompliziert. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man es „mitdenken“ kann: Man lenkt, das Bike folgt, und man bleibt schnell im Flow. Für Stadtfahrten und kurvige Nebenstrecken ist das ein echter Vorteil.
Pursuit Dark Horse: ruhiger Geradeauslauf
Die Indian Pursuit Dark Horse ist im Vergleich stärker auf Stabilität ausgelegt. Geradeaus auf längeren Strecken wirkt sie gelassen, und auch bei wechselnden Bedingungen bleibt das Fahrgefühl kontrolliert. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern regelmäßig längere Etappen plant.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und wie lange?
Ein Motorrad kann technisch stark sein – wenn die Ergonomie nicht passt, wird jede Fahrt anstrengend. Die Husqvarna Svartpilen 125 bietet eine Sitzposition, die eher auf Übersicht und Beweglichkeit ausgelegt ist. Dadurch wirkt sie im Alltag oft „einfacher“: Man kann sich leichter umsetzen, bleibt wendig und kommt auch bei Stop-and-Go-Situationen gut zurecht.
Die Indian Pursuit Dark Horse setzt dagegen auf Komfort. Die Sitzhaltung wirkt eher auf längere Fahrten abgestimmt, wodurch sich Ermüdung über Zeit weniger schnell bemerkbar macht. Wer häufig Autobahn oder Landstraße fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet hier einen klaren Pluspunkt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Vergleich der Husqvarna Svartpilen 125 und der Indian Pursuit Dark Horse zeigt sich: Beide sollen im Alltag Sicherheit geben, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Svartpilen 125 wirkt dabei besonders „direkt“ im Ansprechverhalten – ideal, wenn man im Stadtverkehr schnell reagieren muss. Die Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um souveräne Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten und um ein ruhiges, kontrolliertes Bremsgefühl geht.
Ausstattung und Elektronik: Was man wirklich merkt
Die Husqvarna Svartpilen 125 wirkt im Vergleich eher auf das Wesentliche fokussiert. Das ist kein Nachteil, denn gerade im Einsteiger- oder City-Bereich zählt, dass das Motorrad unkompliziert bleibt und man sich schnell zurechtfindet. Die Bedienung und das Gesamtpaket wirken dadurch oft „klar“.
Die Indian Pursuit Dark Horse bringt dagegen mehr „Reise-Feeling“ mit. Elektronik und Ausstattung sind stärker darauf ausgelegt, Fahrten komfortabler zu machen und dem Fahrer Sicherheit sowie Unterstützung zu geben. Das merkt man besonders auf längeren Strecken, wenn man nicht jedes Detail selbst „managen“ möchte.
Komfort im Alltag: Wind, Wetter und Alltagstauglichkeit
Komfort ist mehr als nur Sitzpolster. Bei der Husqvarna Svartpilen 125 steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund: kurze Wege, schnelle Manöver, unkompliziertes Handling. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf Komfort bei wechselnden Bedingungen ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten spielt das Thema Windschutz, Ruhe im Fahrgefühl und eine insgesamt entspanntere Sitzhaltung eine größere Rolle. Wer regelmäßig weiter weg fährt, wird den Unterschied eher spüren als jemand, der fast nur kurze Strecken fährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Svartpilen 125 – Stärken
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut
- Unkomplizierter Charakter, ideal für Einsteiger und Alltagsfahrer
Husqvarna Svartpilen 125 – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort im Vergleich zur Pursuit
- Touring-Feeling ist eher zweitrangig, wenn man viel Reise fährt
Indian Pursuit Dark Horse – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für längere Strecken
- Souveränes Auftreten bei konstantem Tempo
- Stärkere Ausstattung für „mehr“ auf Reisen
Indian Pursuit Dark Horse – mögliche Schwächen
- Weniger „leicht und wendig“ als die Svartpilen im Stadtbetrieb
- Charakter passt besser zu Touren als zu reinen Kurzstrecken
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der Husqvarna Svartpilen 125 sehr wahrscheinlich besser glücklich. Das Bike wirkt wie ein Werkzeug für den Alltag: handlich, direkt und unkompliziert.
Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das sich auf Reisen besonders stimmig anfühlt, findet in der Indian Pursuit Dark Horse die passendere Richtung. Hier steht das entspannte Fahrgefühl im Vordergrund – und die Ausstattung unterstützt genau dieses Ziel.
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, leicht zu fahrendes Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken profitieren von ihrem direkten Handling und dem unkomplizierten Charakter. Die Indian Pursuit Dark Horse passt dagegen besser zu Fahrern, die Komfort und Reisegefühl priorisieren: längere Etappen, entspanntes Tempo und eine Ausstattung, die das Motorrad stärker in Richtung Touring schiebt. Kurz gesagt: Wer vor allem wendig und nah am Fahrgefühl unterwegs sein möchte, findet in der Svartpilen 125 den passenden Partner. Wer regelmäßig weiter fährt und dabei möglichst wenig „anstrengend“ unterwegs sein will, wird mit der Pursuit Dark Horse deutlich mehr Freude haben.