| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
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Husqvarna Svartpilen 125 vs. KTM 390 Adventure – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Bike vor allem im Alltag glänzen, oder darf es auch auf längeren Strecken und abseits der reinen Komfortzone überzeugen? Im direkten Vergleich stehen die Husqvarna Svartpilen 125 und die KTM 390 Adventure. Beide Modelle haben ihre eigene Philosophie – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Unterschiede, die sich im Fahralltag bemerkbar machen.
Grundidee: Naked-Charakter vs. Adventure-Vielseitigkeit
Husqvarna Svartpilen 125: urban, leicht und direkt
Die Svartpilen 125 ist als Naked Bike gedacht, das sich vor allem dort wohlfühlt, wo es schnell gehen muss: Stadtverkehr, enge Straßen, spontane Fahrten am Feierabend. Das Konzept setzt auf ein agiles Handling, eine übersichtliche Sitzposition und ein Motorradgefühl, das sich unkompliziert anfühlt. Wer ein Bike sucht, das sich leicht bewegen lässt und nicht nach „großer Reise“ verlangt, findet hier eine stimmige Basis.
KTM 390 Adventure: alltagstauglich mit Touren-Ambitionen
Die KTM 390 Adventure ist dagegen stärker auf „Allround“ ausgelegt. Das Adventure-Design steht nicht nur für Optik, sondern für eine Fahrweise, die auch längere Strecken und wechselnde Untergründe mitdenkt. Die Sitzposition wirkt meist etwas tourenorientierter, das Motorrad fühlt sich insgesamt stabiler und „breiter“ im Einsatz an. Wer regelmäßig weiter fährt, Gepäck oder Zubehör mitplant und auch mal einen anderen Weg nimmt, bekommt hier mehr Reserven.
Motor und Fahrgefühl: wie sich die Charaktere unterscheiden
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem die unterschiedliche Ausrichtung. Die Husqvarna Svartpilen 125 wirkt im Alltag oft wie ein Bike, das man „mit Gefühl“ fährt: Drehzahl und Gasannahme spielen eine große Rolle, und das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise. Dadurch entsteht ein direkter Kontakt zur Straße, der gerade im Stadtverkehr Spaß macht.
Die KTM 390 Adventure zielt stärker auf gleichmäßiges Vorankommen. Im Vergleich wirkt das Motorrad häufig souveräner, wenn es darum geht, zügig aus dem Tritt zu kommen oder auch mal längere Abschnitte am Stück zu fahren. Das Fahrgefühl ist insgesamt weniger „kurz und spritzig“, sondern eher „durchgehend und belastbar“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Touren nicht nur aus dem Weg zur nächsten Ecke bestehen.
Handling und Fahrwerk: Agilität vs. Stabilität
Svartpilen 125: wendig, leicht zu kontrollieren
Die Svartpilen 125 spielt ihre Stärken besonders beim Rangieren und in engen Situationen aus. Das Motorrad lässt sich gut einordnen, wirkt handlich und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es schnell zwischen Gängen und Richtungswechseln geht. Auch auf kurvigen Strecken in der Nähe der Stadt macht das Konzept Spaß, weil das Bike eher „mitfährt“ als „groß auftritt“.
390 Adventure: mehr Ruhe, mehr Reserven
Die KTM 390 Adventure bringt im Vergleich eine andere Art von Stabilität mit. Gerade wenn die Straße unruhiger wird oder wenn die Fahrt länger dauert, wirkt das Motorrad oft gelassener. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption sind darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen“ die Strecke arbeiten muss. Das ist ein Pluspunkt für alle, die nicht nur den Feierabend-Loop fahren, sondern auch mal eine längere Route planen.
Sitzposition und Ergonomie: Alltagskomfort im Vergleich
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, aber die Sitzhaltung führt zu unterschiedlichen Prioritäten. Die Svartpilen 125 wirkt tendenziell sportlicher und kompakter, wodurch sie sich besonders für kurze bis mittlere Strecken angenehm anfühlt. Die KTM 390 Adventure wirkt dagegen oft etwas entspannter für längere Fahrten, weil die Position mehr „Tour“ zulässt und der Körper nicht ganz so stark in eine enge, sportliche Haltung gedrückt wird.
Wer also häufig in der Stadt unterwegs ist und Wert auf ein leichtes, direktes Fahrgefühl legt, wird mit der Svartpilen 125 schneller warm. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal eine Pause einplant, findet in der KTM 390 Adventure häufig die passendere Ergonomie.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiede im Alltag
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie die Motorräder ihre Leistung in den Alltag übersetzen. Die Svartpilen 125 ist auf kontrolliertes, leicht dosierbares Bremsen ausgelegt – passend zu ihrem Charakter als agiles Stadtbike. Die KTM 390 Adventure wirkt im Vergleich oft „robuster“ in der Gesamtwirkung: Das Motorrad fühlt sich beim Verzögern stabil an, was besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen ein Vorteil sein kann.
Wichtig ist dabei weniger, wer „besser“ ist, sondern wie sich die Bremsleistung in den jeweiligen Einsatz einfügt: Die Svartpilen 125 passt gut zu kurzen, häufigen Bremsmanövern im Stadtverkehr, während die KTM 390 Adventure eher für durchgehende Fahrten und wiederholtes Verzögern auf Landstraßen und Touren profitiert.
Ausstattung und Elektronik: was im Vergleich zählt
Elektronik und Ausstattung sind bei beiden Modellen ein Thema, aber sie werden unterschiedlich priorisiert. Die Svartpilen 125 setzt auf ein klares, unkompliziertes Gesamtpaket, das sich gut anfühlt, wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte. Das ist ein Pluspunkt für Einsteiger oder für alle, die „einfach fahren“ wollen.
Die KTM 390 Adventure wirkt im Vergleich stärker auf moderne Tourentauglichkeit ausgelegt. Gerade wenn man unterschiedliche Strecken fährt, kann eine umfassendere Elektronik dabei helfen, das Fahrgefühl konsistent zu halten. Das ist besonders dann relevant, wenn Wetter, Untergrund oder Beladung variieren.
Typische Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Husqvarna Svartpilen 125
- Agiles Handling für Stadtverkehr und enge Strecken
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht
- Unkomplizierter Charakter, der Einsteiger nicht überfordert
- Gute Alltagsgröße für spontane Fahrten und Parksituationen
Schwächen der Husqvarna Svartpilen 125
- Weniger Reserven für lange, zügige Touren im Vergleich zur Adventure-Philosophie
- Tourenkomfort ist eher „gut genug“ als klarer Fokus
- Charakterbedingt macht sie besonders dort Spaß, wo man häufig lenkt und beschleunigt
Stärken der KTM 390 Adventure
- Tourenorientierte Stabilität für längere Strecken
- Vielseitiger Einsatz durch Adventure-Konzept
- Gelasseneres Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen
- Mehr „Allround“-Denken für Zubehör und Planung
Schwächen der KTM 390 Adventure
- Weniger „leichtfüßig“ als ein reines Stadtbike
- Charakter ist weniger auf spontane Kurzfahrten optimiert
- Anspruch an den eigenen Stil: Wer nur maximal unkompliziert im Verkehr unterwegs sein will, könnte die Adventure-Optik als „zu viel“ empfinden
Welche Kaufentscheidung passt? Einsatzprofile im Vergleich
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typische Nutzung betrachtet. Die Husqvarna Svartpilen 125 ist eine starke Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Pendeln, kurze Strecken, Stadtfahrten, gelegentliche Ausflüge. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne großes Planen und ohne das Gefühl, dass man ständig gegen die Grenzen des Konzepts arbeitet.
Die KTM 390 Adventure passt besser, wenn die Fahrten häufiger länger werden oder wenn der Weg dorthin nicht immer auf der perfekten Asphaltlinie verläuft. Wer Touren plant, gern Zubehör nutzt oder auch mal unruhigere Strecken mitnimmt, bekommt mit der Adventure-Philosophie meist das rundere Gesamtpaket.
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die bessere Wahl für alle, die ein leichtes, agiles Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein direktes Fahrgefühl stehen im Mittelpunkt. Sie punktet mit unkomplizierter Handhabung und einem Charakter, der Lust auf spontane Fahrten macht. Wer dagegen vor allem lange Touren fährt, regelmäßig weitere Strecken einplant oder auch mal abseits der reinen Komfortzone unterwegs ist, wird mit der KTM 390 Adventure glücklicher. Sie wirkt im Vergleich stabiler und tourenorientierter, sodass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souveräner bleibt. Kurz gesagt: Svartpilen 125 für den urbanen Alltag mit viel Fahrspaß, 390 Adventure für mehr Vielseitigkeit und Reserven auf längeren Routen.