| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- markantes Design
- qualitativ hochwertige Ausführung
- Zwei Fahrmodi
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- LED Beleuchtung komplett
- erwachsener Auftritt
- für eine 125er etwas schwer
- nicht gerade ein Schnäppchen
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 15 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 13 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 118 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 542 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-R17 | |
| Reifen hinten | 150/60-R17 | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | ByBre, Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | ByBre, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Motorrad fahren macht Spaß - das gilt auch dann, wenn man mit einer Husqvarna Svartpilen 125 unterwegs ist. Natürlich wird man mit 15 PS keine Beschleunigungsrekorde aufstellen, aber aufgrund des erwachsenen Fahrwerks und der Streetfigher-mäßigen Sitzposition hat man mit der Husky auf der Landstraße jede Menge Spaß. Die Autobahn vergessen wir dagegen lieber ganz schnell wieder, dafür ist sie einfach nicht schnell genug.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau aus St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf jede Menge Probefahrer. Nur zu, es macht echt Spaß!
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Husqvarna Svartpilen 125 vs. Yamaha WR 125 R – der 125er Vergleich
Wenn es um ein 125cc Motorrad für den A1-Führerschein geht, stehen viele vor einer spannenden Frage: Soll es eher ein leichtes, urbanes Naked Bike sein, das im Alltag glänzt – oder eine offroad-orientierte Enduro, die auch abseits der Straße Spaß macht? Genau hier treffen die Husqvarna Svartpilen 125 und die Yamaha WR 125 R aufeinander. Beide sind 125er, beide sind für Einsteiger interessant, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die beiden Motorräder im Vergleich anfühlen: bei der Leistungsentfaltung, beim Fahrwerk, bei der Bremsanlage, beim Komfort und vor allem bei der Frage, welches Motorrad besser zu den eigenen Wegen passt – Stadt, Landstraße oder gelegentliches Gelände.
Grundcharakter: Naked-Style vs. Offroad-Gen
Husqvarna Svartpilen 125: urban, kompakt, direkt
Die Husqvarna Svartpilen 125 wirkt wie gemacht für den Alltag: kompakt, leicht zu handeln und mit einem Look, der auch auf kurzen Strecken sofort präsent ist. Der Charakter ist spürbar straßenorientiert. Das Motorrad lädt dazu ein, zügig durch die Stadt zu fahren, Ampeln mitzunehmen und sich auf eine direkte Rückmeldung vom Vorderrad zu verlassen.
Yamaha WR 125 R: Enduro-Feeling mit Straßentauglichkeit
Die Yamaha WR 125 R bringt dagegen den typischen Enduro-Ansatz mit: mehr Fokus auf Traktion, Bodenfreiheit und ein Fahrgefühl, das auch auf unebenen Wegen nicht sofort die Nerven verliert. Wer regelmäßig über Feldwege fährt, gelegentlich Schotter oder Waldwege einplant oder einfach ein Motorrad möchte, das auch „draußen“ funktioniert, findet hier eine klare Ausrichtung.
Motor und Antrieb: wie die 125er Leistung umgesetzt wird
Beide Motorräder nutzen einen 125er Motor, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Svartpilen 125 wirkt im Vergleich eher darauf ausgelegt, die Leistung harmonisch und alltagstauglich abzurufen. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Die WR 125 R setzt den Schwerpunkt stärker auf ein Ansprechverhalten, das auch bei wechselnden Untergründen überzeugt. Im Gelände zählt nicht nur die reine Beschleunigung, sondern auch die Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten. Dadurch fühlt sich die Yamaha in Situationen wie losem Untergrund oder beim Anfahren am Hang oft souveräner an.
Fahrwerk im Vergleich: Stabilität vs. Geländefähigkeit
Svartpilen 125: präzise Straßenlage
Das Fahrwerk der Husqvarna Svartpilen 125 spielt seine Stärken vor allem auf Asphalt aus. In Kurven wirkt das Motorrad stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Linie stimmt. Gerade bei flotterem Fahren auf Landstraßen zeigt sich, dass die Abstimmung auf Alltagstempo und saubere Rückmeldung ausgelegt ist.
Stärken: gutes Handling, straßenorientierte Präzision, angenehmes Fahrgefühl im Alltag.
Schwächen: abseits befestigter Wege ist die Abstimmung weniger „geländetauglich“ als bei einer Enduro.
WR 125 R: Federung und Traktion für unebene Strecken
Die Yamaha WR 125 R ist spürbar dafür gemacht, Unebenheiten zu schlucken und das Vorderrad auch bei wechselndem Grip ruhig zu halten. Das Fahrwerk unterstützt ein kontrolliertes Tempo auf Feldwegen und macht das Motorrad robuster im Umgang mit Schlaglöchern, Kanten und Schotter.
Stärken: mehr Reserve auf unebenem Untergrund, gutes Gefühl für Traktion, „Offroad zuerst“-Charakter.
Schwächen: auf glattem Asphalt kann die Enduro-Orientierung weniger „sportlich“ wirken als bei einem straßenbetonten Naked Bike.
Bremsen: Dosierbarkeit und Vertrauen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihr Segment ausgelegt, aber die Art der Bremswirkung passt zum jeweiligen Einsatz. Die Svartpilen 125 wirkt im Alltag sehr gut dosierbar – besonders beim häufigen Anhalten und Anfahren in der Stadt. Das gibt Sicherheit, wenn der Verkehr dicht ist und man schnell reagieren muss.
Die WR 125 R steht dagegen stärker im Kontext von wechselndem Untergrund. Dadurch fühlt sich das Bremsen oft „kontrollierter“ an, wenn der Grip nicht konstant ist. Wer regelmäßig abseits der Straße fährt, profitiert von diesem Gefühl für Traktion.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Handling
Bei 125ern entscheidet der Alltag: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie angenehm ist die Sitzposition und wie gut kommt man mit dem Gewicht im Stand zurecht? Die Husqvarna Svartpilen 125 punktet hier häufig mit einem sehr handlichen Handling. Die Sitzposition wirkt straßenorientiert, wodurch Pendeln und kurze Touren entspannter bleiben.
Die Yamaha WR 125 R bietet eine Ergonomie, die eher zum „rausfahren“ passt. Die aufrechte Haltung und das Enduro-Feeling helfen dabei, auch längere Strecken über Feldwege oder holprige Abschnitte gut zu meistern. Gleichzeitig kann die Enduro-typische Ausrichtung auf Asphalt etwas mehr „Arbeit“ bedeuten, wenn man sehr sportlich oder sehr komfortorientiert unterwegs ist.
Ausstattung und Fahrgefühl: worauf man im Vergleich achten sollte
Auch wenn beide Motorräder als 125er Einsteiger-Maschinen gedacht sind, unterscheiden sie sich im Gesamteindruck. Die Svartpilen 125 wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt: klare Linien, straßennahe Abstimmung und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut.
Die WR 125 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht nur auf dem Weg zur Arbeit nutzt, sondern auch für spontane Abstecher. Wer gern mal einen Umweg über einen Feldweg nimmt oder das Motorrad als „Allrounder mit Offroad-Ader“ betrachtet, wird den Charakter schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Husqvarna Svartpilen 125 – ideal, wenn…
- viel Stadtverkehr und Pendeln ansteht
- straßenbetontes Fahrgefühl wichtiger ist als Offroad-Reserven
- ein leicht zu handhabendes Motorrad im Alltag gesucht wird
- Kurvenfahrten auf Landstraßen Spaß machen sollen
Schwächen im Vergleich: Für regelmäßige Offroad-Einsätze ist die straßenorientierte Auslegung weniger passend als bei der Yamaha.
Yamaha WR 125 R – ideal, wenn…
- häufig Feldwege, Schotter oder unebene Strecken vorkommen
- ein Motorrad mit Enduro-Charakter gesucht wird
- Traktion und Kontrolle bei wechselndem Untergrund im Vordergrund stehen
- man auch mal „abseits der Route“ fahren möchte
Schwächen im Vergleich: Auf reinem Asphalt kann die Ausrichtung weniger „straff“ wirken als bei einem Naked Bike wie der Husqvarna.
Welche 125er passt besser zu den eigenen Wegen?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen, wie die typischen Fahrten aussehen. Wer überwiegend in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sich leicht bewegen lässt, wird mit der Husqvarna Svartpilen 125 sehr wahrscheinlich glücklicher. Sie ist die Wahl für alle, die ein straßenorientiertes 125er Motorrad suchen, das im Alltag überzeugt.
Wer dagegen regelmäßig auf unbefestigte Wege trifft, gern mal abbiegt, wenn sich eine Gelegenheit bietet, oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei schlechterem Untergrund souverän bleibt, findet in der Yamaha WR 125 R die passendere Basis. Sie ist die Wahl für alle, die ein 125er Enduro als echten Allrounder sehen.
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 125 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, Stadt und zügigem Alltag liegt. Das Fahrgefühl wirkt direkt und straßenpräzise, wodurch sie sich besonders für Pendler und Einsteiger eignet, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen. Die Yamaha WR 125 R spielt ihre Stärken aus, sobald der Untergrund unruhiger wird: Feldwege, Schotter und gelegentliches Offroad-Fahren passen deutlich besser zur Enduro-Orientierung. Wer also vor allem Asphalt fährt, profitiert von der Husqvarna-Charakteristik; wer regelmäßig „raus“ fährt oder wechselnden Grip erwartet, ist mit der Yamaha meist besser bedient. Kurz gesagt: Svartpilen für Straße und Alltag, WR 125 R für Offroad-Lust und mehr Untergrund-Reserven.