| UVP | 10.499 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 35.790 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- eigenständige Optik
- Motor mit Dampf und Charakter
- leichte Maschine, agiles Handling
- umfangreiche Serienausstattung mit QuickShifter, Handy-Navi und Schräglagen-Features
- einstellbares Fahrwerk, gute Bremsen
- Pirelli Reifen mit cooler Stollen-Optik
- Sozius sitzt so lala
- nur eine Farbe
- Sound könnte strammer sein
- starker, charaktervoller Motor
- kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
- irsinnig gute Ausstattung
- 200 Watt Musikanlage
- Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
- bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
- sehr schwer
- Bremsen vorne nur 1b
- keine Rückfahrhilfe
- Apple Carplay ja, Android-Auto nein
- nix für Anfänger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 191 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.091 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.133 | mm |
| Gewicht | 416 | kg |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Länge | 2.609 | mm |
| Radstand | 1.669 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.444 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | PowerPlus V2 | |
| Hubraum | 1.768 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
| Leistung | 122 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 178 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | WP Apex USD-Telegabel ø 43 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock Zentralfederbein, Vorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R 17 | |
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Upside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Fox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60 B 19 66 H | |
| Reifen hinten | 180/60 R 16 80 H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Vierkolbenzangen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenzange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm) | |
Fazit
Die Husqvarna Svartpilen 801 liefert Leistung, Fahrspaß und vor allem eine bemerkenswerte Serienausstattung, die den Preis von 10.899 Euro in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Tolle Reifen, super Bremsen und das extravagante Design treffen auf eine Landstraßen-Spaßkanone, die einem die Arme richtig lang machen kann, wenn man denn will. Geiles Bike!Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Vielleicht mal die Husky und eine Z900 vergleichen? Auf gehts nach Dithmarschen!
Fazit
Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!
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Husqvarna Svartpilen 801 vs. Indian Pursuit Dark Horse – Motorradvergleich
Wer vor der Entscheidung steht, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Husqvarna Svartpilen 801 steht für ein modernes, agiles Naked-Bike mit Fokus auf Fahrspaß und direkter Rückmeldung. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen ist deutlich stärker in Richtung Touring und Langstrecke gedacht – mit dem Anspruch, auch auf längeren Etappen entspannt zu bleiben und dabei souverän aufzutreten. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Es geht weniger um „besser“ im absoluten Sinn, sondern darum, welches Motorrad die eigenen Prioritäten am besten trifft.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Touring-Souveränität
Die Husqvarna Svartpilen 801 wirkt wie ein Motorrad, das für kurze Wege, zügiges Fahren und kurvige Strecken gemacht ist. Die Sitzposition ist sportlich genug, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass sie im Alltag sofort nervt. Die Indian Pursuit Dark Horse spielt dagegen in einer anderen Liga: Hier steht das komfortorientierte Reisen im Vordergrund. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie für längere Distanzen gebaut wurde – mit einer Ausrichtung, die auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe und Stabilität liefert.
Wie sich die Fahrphilosophie im Alltag zeigt
Im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen punktet die Husqvarna typischerweise mit ihrem agilen Handling. Die Indian wirkt im Vergleich eher wie ein „rollender Reisebegleiter“: weniger hektisch, dafür mit einem souveränen Auftritt, der das Tempo gleichmäßiger werden lässt. Wer häufig zwischen Ampeln, engen Passagen und wechselnden Straßenverhältnissen pendelt, wird die Husqvarna oft als handlicher und unmittelbarer empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder Autobahnabschnitte einplant, wird die Indian eher als entspannter wahrnehmen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder liefern spürbare Leistung, aber die Art, wie diese Leistung nutzbar wird, unterscheidet sich. Die Husqvarna Svartpilen 801 zielt auf eine dynamische, „drehfreudige“ Fahrweise ab. Das bedeutet: Gasannahme und Durchzug passen gut zu einem Fahrstil, bei dem man häufiger beschleunigt, schaltet und die Maschine aktiv bewegt. Die Indian Pursuit Dark Horse ist stärker auf gleichmäßigen Vortrieb ausgelegt. Das spürt man besonders dann, wenn konstantes Tempo gefragt ist oder wenn das Motorrad auch bei längeren Autobahnabschnitten ohne ständiges Nachregeln souverän bleiben soll.
Stärken und Schwächen bei der Kraftnutzung
Die Husqvarna kann ihre Stärken besonders dann ausspielen, wenn die Strecke „mitspielt“: Landstraße, Kurven, Überholvorgänge und ein Fahrstil, der die Maschine fordert. Die Schwäche liegt eher dort, wo man viel entspannt im Reise-Modus unterwegs ist und weniger Wert auf häufiges Schalten legt. Die Indian ist genau in dieser Situation im Vorteil: Sie wirkt wie gemacht für gleichmäßige Fahrt, bei der man weniger „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Als Schwäche könnte man eher den Umstand sehen, dass das Motorrad im engen Stadtbetrieb weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Husqvarna – nicht unbedingt schlecht, aber anders.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Husqvarna Svartpilen 801 ist darauf ausgelegt, Kurvenwechsel und dynamische Linienführung zu unterstützen. Das Handling fühlt sich in der Regel direkter an: Man bekommt schneller ein Gefühl dafür, wie sich das Motorrad in Schräglage verhält und wie es auf Lenkimpulse reagiert. Die Indian Pursuit Dark Horse setzt dagegen auf Stabilität und Ruhe. Das Motorrad liegt spürbar „erwachsener“ auf der Straße, was gerade bei längeren Strecken und höheren Geschwindigkeiten Vorteile bringt.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen lässt sich der Charakter erkennen: Die Husqvarna wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sportliches Fahren unterstützt – mit Bremsgefühl, das zu zügigen Manövern passt. Die Indian bringt eher die Eigenschaft mit, dass sie auch unter Reisebedingungen berechenbar bleibt. Wer häufig hart verzögert, sportlich in Kurven einfährt und viel mit dem Vorderrad arbeitet, wird die Husqvarna oft als „griffiger“ im Kopf wahrnehmen. Wer dagegen vor allem gleichmäßig fährt und das Motorrad als Gesamtsystem betrachtet, wird die Indian für ihre Stabilität schätzen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Husqvarna Svartpilen 801 wirkt wie ein Bike, das moderne Assistenzsysteme nutzt, um sportliche Dynamik kontrollierbar zu machen. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen, wenn man nicht immer perfekt planen kann. Die Indian Pursuit Dark Horse nutzt Elektronik stärker als „Reise-Tool“, das Komfort und Sicherheit über längere Zeiträume unterstützt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man viel Strecke macht und das Motorrad möglichst konstant und stressarm funktionieren soll.
Praxis: Wann welche Elektronik besonders nützt
Die Husqvarna ist im Alltag oft dann im Vorteil, wenn man spontan fährt: mal zügig, mal gemütlich, mal mit wechselnder Straßenqualität. Die Indian spielt ihre Stärken eher aus, wenn man die Fahrt als Ganzes plant und das Motorrad über Stunden hinweg zuverlässig funktionieren soll. Beide Ansätze sind sinnvoll – die Frage ist, ob die eigene Nutzung eher „kurz und dynamisch“ oder „lang und entspannt“ ist.
Sitzposition und Komfort: Kurze Wege vs. lange Etappen
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Husqvarna Svartpilen 801 bietet eine sportlichere Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn der Alltag aus Pendeln, Stadtverkehr und gelegentlichen Ausflügen besteht. Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Die Haltung wirkt weniger „sportlich-angespannt“, sondern eher darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt.
Windschutz, Ergonomie und Alltag
Gerade bei längeren Fahrten macht der Unterschied zwischen „Naked-Feeling“ und „Touring-Setup“ viel aus. Die Husqvarna ist offener und direkter – das kann als Vorteil empfunden werden, weil man mehr vom Fahrtwind spürt und das Motorrad dadurch „näher“ wirkt. Die Indian ist stärker darauf ausgerichtet, den Fahrer über Distanz hinweg zu entlasten. Wer häufig bei Wind und Wetter unterwegs ist oder regelmäßig weite Strecken fährt, wird die Indian oft als angenehmer empfinden.
Design und Ausstattung: Charakter trifft Funktion
Optisch sind beide Motorräder klar erkennbar: Die Husqvarna Svartpilen 801 steht für ein reduziertes, modernes Naked-Design mit Fokus auf klare Linien. Die Indian Pursuit Dark Horse wirkt dagegen wie ein „Statement“-Tourer: massiver, präsenter und mit einer Ausrichtung, die nach Ausstattung und Langstrecken-Feeling verlangt. In der Praxis bedeutet das: Die Husqvarna passt gut zu einer Motorradkultur, in der das Motorrad als agiles Alltagsgerät gesehen wird. Die Indian passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als Reiseplattform nutzen.
Stärken und Schwächen in der Nutzung
Die Husqvarna kann ihre Stärken besonders dann ausspielen, wenn das Motorrad auch mal spontan „für eine Runde“ genutzt wird und wenn das Handling im Vordergrund steht. Die Schwäche zeigt sich eher, wenn man viel Gepäck, lange Etappen und maximalen Komfort priorisiert. Die Indian ist genau dafür gemacht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auf Touren mitnimmt, ohne ständig Kompromisse einzugehen. Die „Schwäche“ ist eher die andere Art von Beweglichkeit – im engen Stadtbetrieb oder bei sehr dynamischem Rangieren kann die Husqvarna im Vorteil sein.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von reinen Daten ab, sondern davon, wie man fährt. Die Husqvarna Svartpilen 801 ist besonders passend für Fahrer, die ein agiles Naked-Bike suchen: für Stadt, Landstraße, Kurven und eine Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv einsetzt. Die Indian Pursuit Dark Horse passt besonders gut zu Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das auch bei Reisegeschwindigkeit souverän bleibt.
Typische Szenarien
Wenn der Alltag aus Pendeln, Wochenend-Ausflügen und häufigem Richtungswechsel besteht, ist die Husqvarna oft die passendere Wahl. Wenn dagegen Touren, Autobahnanteile und längere Fahrten zum Alltag gehören, spielt die Indian ihre Stärken aus. Wer beides macht, kann sich an der eigenen Gewichtung orientieren: Wie oft wird wirklich „kurz und dynamisch“ gefahren – und wie oft „lang und entspannt“?
Fazit:
Die Husqvarna Svartpilen 801 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles, direktes Naked-Bike suchen und ihre Fahrten gern dynamisch gestalten. Sie wirkt im Alltag lebendig, unterstützt sportliches Fahren und macht Kurven und kurze Strecken besonders attraktiv. Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen die stimmigere Option für alle, die häufig lange Strecken fahren und dabei Komfort, Stabilität und eine Reise-orientierte Gesamtabstimmung priorisieren. Sie vermittelt Ruhe, bleibt auch bei längerer Fahrt souverän und passt besonders gut zu Touren mit dem Anspruch, entspannt anzukommen. Wer also vor allem Stadt, Landstraße und spontane Fahrten im Blick hat, findet in der Husqvarna den passenden Charakter. Wer dagegen regelmäßig größere Distanzen plant und ein Motorrad als komfortable Plattform für Reisen sucht, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.