| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 23.950 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Windschutz
- Bulliger Boxer
- Tolle Optik
- Lässige Sitzposition
- Zylinder stehen manchmal im Weg
- Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
- Nichts für Einsteiger
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Länge | 2.440 | mm |
| Radstand | 1.731 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.342 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 Zyl. Boxer | |
| Hubraum | 1.802 | ccm |
| Hub | 100 | mm |
| Bohrung | 107 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 91 PS bei 4.750 U/Min | |
| Drehmoment | 158 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 285 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B16 | |
| Reifen hinten | 180/65 B16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
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Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.
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Indian Scout 101 vs. BMW R 18 Classic: Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Cruiser-Ikonen gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei einem Vergleich zwischen Indian Scout 101 und BMW R 18 Classic stehen vor allem der Charakter der Motoren, das Fahrgefühl im Alltag und die Frage im Mittelpunkt, wie sich die jeweiligen Stärken auf echte Strecken übertragen lassen. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „große“ Motorräder – doch sie erzählen sehr unterschiedliche Geschichten: Die Scout 101 steht für moderne Leichtigkeit und einen agilen Auftritt, während die R 18 Classic mit ihrem klassischen Anspruch und dem markanten Boxer-Feeling eher nach Ruhe, Präsenz und Langstrecke klingt.
Grundidee im Vergleich: Agilität vs. große Bühne
Die Indian Scout 101 ist im Kern ein Cruiser, der sich nicht verstecken muss. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr gut bewegen lässt und auf Landstraßen schnell „in den Flow“ kommt. Die BMW R 18 Classic dagegen ist stärker auf das Erlebnis ausgerichtet: Der Auftritt ist bewusst groß, das Fahrgefühl eher souverän und gelassen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Statement anfühlt, findet hier eine klare Richtung.
Motorcharakter: V-Twin-Drive vs. Boxer-Identität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Scout 101 setzt auf den typischen V-Twin-Drive, der sich oft als direkt, kräftig und „zugig“ wahrnehmen lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung nicht nur aus dem Stand, sondern auch aus niedrigen Drehzahlen heraus Spaß machen soll. Die BMW R 18 Classic bringt dagegen den charakteristischen Boxer-Rhythmus mit. Das spürt man nicht nur akustisch, sondern auch in der Art, wie sich das Motorrad auf der Straße „einpendelt“. Der Boxer wirkt häufig kultivierter in der Wahrnehmung, während die Scout 101 mehr Dynamik und Spontanität vermittelt.
Leistung & Drehmoment: Wie sich die Werte im Alltag anfühlen
Vergleicht man die Leistungs- und Drehmomentwerte, wird schnell klar, dass beide Motorräder kräftig sind – aber auf unterschiedliche Weise. Die Scout 101 wirkt häufig wie ein Motorrad, das die Kraft „früher“ nutzbar macht und dadurch beim Anfahren, beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven sehr lebendig bleibt. Die R 18 Classic spielt ihre Stärke oft dann aus, wenn das Tempo konstant gehalten wird und der Motor in seinem Wohlfühlbereich arbeitet. Das Ergebnis: Beide liefern Reserven, doch die Scout 101 belohnt eher das aktive Fahren, während die BMW eher das entspannte, gleichmäßige Vorankommen unterstützt.
Fahrgefühl & Handling: Stadt, Landstraße, Reise
Beim Fahrwerk und beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen „modernem Cruiser“ und „klassischem Langstrecken-Cruiser“. Die Indian Scout 101 wirkt in der Regel leichter zu positionieren und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn es enger wird oder häufige Richtungswechsel anstehen. Die BMW R 18 Classic ist dagegen spürbar „präsenter“ – das kann in Kurven sehr souverän wirken, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und beim Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten.
Gewicht & Schwerpunkt: Warum das Handling unterschiedlich wirkt
Auch wenn beide Modelle als Cruiser auftreten, unterscheiden sich Gewicht und Schwerpunktgefühl im Alltag. Die Scout 101 wirkt oft handlicher, was sich besonders beim Ein- und Ausparken oder auf kurvigen Landstraßen bemerkbar macht. Die R 18 Classic kann dagegen „schwerer“ wirken, obwohl sie nicht zwangsläufig unkomfortabel ist. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad das Tempo und die Fahrtrichtung „trägt“: BMW setzt stärker auf Stabilität und Ruhe, Indian stärker auf Beweglichkeit.
Bremsen & Stabilität
Bei der Bremsleistung und dem Zusammenspiel aus Vorder- und Hinterrad zeigt sich: Beide Motorräder sind für sportliche Ansprüche im Cruiser-Segment ausgelegt. Die Scout 101 wirkt häufig direkter in der Dosierung, was beim zügigen Anbremsen oder bei wechselnden Verkehrssituationen hilft. Die R 18 Classic kann beim Bremsen sehr standfest auftreten, wirkt aber in der Wahrnehmung eher „groß“ – was nicht negativ sein muss, sondern eher zur Charakteristik passt. Wer häufig dynamisch fährt, profitiert oft von der unmittelbaren Rückmeldung der Scout 101.
Ergonomie & Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit, Langstrecke
Ergonomie ist bei Cruisern entscheidend, weil man oft lange Strecken in einer bestimmten Haltung verbringt. Im Vergleich fällt auf: Die Indian Scout 101 zielt eher auf eine sportlichere, aufrechtere und gleichzeitig entspannte Sitzhaltung. Die BMW R 18 Classic ist stärker auf „klassisches Cruiser-Feeling“ ausgelegt – mit einer Sitzposition, die das Motorrad wie ein großes Sofa wirken lassen kann, aber auch mehr Körperarbeit verlangt, wenn es sehr eng wird oder häufiges Rangieren nötig ist.
Sitzhöhe & Reichweite der Beine
Vergleicht man Sitzhöhe und die daraus resultierende Beinposition, zeigt sich ein praktischer Unterschied: Die Scout 101 wirkt oft zugänglicher, was das Auf- und Absteigen sowie das sichere Abstützen erleichtern kann. Die R 18 Classic kann je nach Körpergröße und Fahrpraxis mehr „Anpassung“ erfordern, weil die Sitzposition und die Bauform stärker nach klassischem Cruiser aussehen.
Komfort bei Fahrtwind & Vibrationen
Bei Komfort spielen mehrere Faktoren zusammen: Windschutz, Sitzpolsterung, Fahrwerksabstimmung und die Art, wie Vibrationen wahrgenommen werden. Die Scout 101 wirkt häufig „moderner“ in der Gesamtabstimmung, wodurch sich längere Fahrten oft unkompliziert anfühlen. Die BMW R 18 Classic kann durch ihre Bauweise und den Boxer-Charakter sehr kultiviert wirken, aber je nach Strecke und Tempo auch mehr „Motorrad-Feeling“ vermitteln. Kurz: Beide können Langstrecke, aber die Scout 101 eher mit dem Gefühl von Agilität, die BMW eher mit dem Gefühl von Präsenz.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Komfortfeatures, sondern auch um Bedienbarkeit und Alltagstauglichkeit. Die Scout 101 wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich schnell „einrichten“ lässt: intuitive Bedienung, klare Übersicht und ein Gesamtpaket, das sich an modernen Ansprüchen orientiert. Die R 18 Classic setzt stärker auf den klassischen Look und das Premium-Gefühl. Das kann bedeuten, dass sie sich besonders gut für Fahrer eignet, die Wert auf Stil, hochwertige Details und eine stimmige Gesamtoptik legen.
Reichweite & Tankgefühl
Auch wenn die Reichweite je nach Fahrweise variiert, zeigt der Vergleich: Beide Motorräder sind für Touren gedacht. Die Scout 101 wirkt oft wie die „Allround“-Wahl für gemischte Strecken, während die BMW R 18 Classic besonders dann überzeugt, wenn längere Abschnitte im Fokus stehen und das Motorrad als Reisebegleiter wahrgenommen wird.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Indian Scout 101 – Stärken
- Agiles Fahrgefühl und gute Handlichkeit im Alltag.
- Lebendige Kraftentfaltung, die sich beim aktiven Fahren schnell auszahlt.
- Ergonomie, die oft zugänglicher wirkt – besonders beim Rangieren und im Stadtbetrieb.
- Moderne Gesamtanmutung mit Fokus auf Fahrspaß und unkomplizierte Nutzung.
Indian Scout 101 – Schwächen
- Wer maximale „Schwergewicht“-Präsenz sucht, findet sie eher bei der BMW.
- Je nach persönlichem Geschmack kann der Charakter weniger „klassisch“ wirken als bei der R 18 Classic.
BMW R 18 Classic – Stärken
- Boxer-Identität mit starkem Charakter und kultiviertem Fahrgefühl.
- Stabile, souveräne Art – besonders auf längeren Strecken.
- Premium-Anspruch und stimmiges klassisches Design.
- Reiseorientierung durch Komfort- und Ausstattungsfokus.
BMW R 18 Classic – Schwächen
- Das Handling kann im engen Bereich weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Scout 101.
- Wer häufig sehr dynamisch und sprunghaft fährt, könnte die direkte Agilität der Indian stärker vermissen.
Welche Empfehlung passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Indian Scout 101 und BMW R 18 Classic hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt werden soll. Die Scout 101 ist besonders passend für Fahrer, die ein Cruiser wollen, der sich im Alltag leicht bewegt, der auf Landstraßen lebendig bleibt und der beim aktiven Fahren schnell ein gutes Gefühl vermittelt. Wer gerne öfter spontan fährt, Stadt und Land mischt und dabei nicht auf Cruiser-Charme verzichten möchte, findet in der Scout 101 häufig die stimmigere Wahl.
Die BMW R 18 Classic ist dagegen die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit starker Identität suchen: Boxer-Feeling, Premium-Charakter und ein souveränes Reisegefühl. Wenn längere Touren, entspanntes Tempo und ein klassischer Look im Vordergrund stehen, spielt die R 18 Classic ihre Stärken besonders gut aus. Auch wer Wert auf eine „große Bühne“ legt – optisch wie fahrerisch – wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Fazit:
Die Indian Scout 101 ist die bessere Wahl für Fahrer, die einen Cruiser mit spürbarer Agilität suchen: Sie wirkt handlicher, unterstützt aktives Fahren und macht gemischte Strecken besonders angenehm. Die BMW R 18 Classic passt besser zu Menschen, die vor allem Präsenz, klassisches Cruiser-Feeling und ein souveränes Langstrecken-Erlebnis möchten: Der Boxer-Charakter und die ruhige, stabile Art stehen im Mittelpunkt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Kurvenfahrten dynamischer angeht, wird mit der Scout 101 meist zufriedener sein. Wer dagegen Touren plant, das Motorrad als Reisebegleiter versteht und das Premium-Design sowie die Boxer-Identität besonders schätzt, trifft mit der R 18 Classic die passendere Entscheidung.