| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.959 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- E-Clutch funktioniert super
- typischer Vierzylinder Character
- bissiger Sound
- ausgereiftes Motorrad, alles hat Hand und Fuß
- Fahrwerk und Bremsen top
- auch ohne E-Clutch verfügbar
- E-Clutch optisch 1b
- keine Fahrmodi
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 203 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 46 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 95 PS bei 12.000 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 314 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Rahmenbauart | Stahlrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
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Fazit
Die neue Honda CB 650 R mit E-Clutch ist ein besonderes Bike. Zum Einen wegen der neuartigen Kupplungshilfe, zum Anderen, weil sie mit einen 4-Zylinder-Motor ausgestattet ist. Sie fährt sich klasse, ist einfach zu handeln und eignet sich daher auch für nicht ganz so erfahrene Biker. Das moderne Display gefällt uns ebenfalls besser als das Alte, insofern hat das Update für durchaus 2024 Sinn gemacht. Im Vordergrund steht bei alledem aber immer noch der Fahrspaß, den auch schon die Vorgängerin ohne E-Clutch bieten konnte. Tolles Motorrad! Sie ist übrigens auch ohne E-Clutch für 8.800 Euro erhältlich.Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Dort steht die CB 650 R mit E-Clutch als Vorführer bereit. Wir raten Euch zur Probefahrt, damit ihr feststellen könnt, wie gut die neue E-Clutch funzt. Viel Spaß!
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Indian Scout 101 vs. Honda CB 650 R: Vergleich der Charaktere, Stärken und Schwächen
Wer zwischen Indian Scout 101 und Honda CB 650 R schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über ein Motorrad, sondern über eine Fahrphilosophie. Die beiden Modelle könnten auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein: Die Scout 101 steht für einen kraftvollen, entspannten Cruiser-Charakter, während die CB 650 R als moderner Roadster mit sportlich-nüchternem Anspruch daherkommt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende zählt, welches Motorrad besser zum eigenen Alltag, zum bevorzugten Tempo und zum gewünschten Fahrgefühl passt.
Grundcharakter: Cruiser-Ruhe trifft Roadster-Agilität
Die Indian Scout 101 wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen der Motor und das Drehmoment im Vordergrund stehen. Der Fokus liegt auf einem souveränen Antritt und einem entspannten Rhythmus. Das spürt man besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, in denen man gleichmäßig unterwegs sein möchte.
Die Honda CB 650 R dagegen setzt auf ein lebendiges, straßennahes Fahrgefühl. Der Roadster-Ansatz zeigt sich darin, dass die Maschine eher nach „mitdenken“ verlangt: Gas geben, Linie halten, zügig reagieren. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird hier schneller das Gefühl haben, dass die CB 650 R „mitarbeitet“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Scout 101 ist stärker auf einen kräftigen, gleichmäßigen Zug ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig aus niedrigen Drehzahlen beschleunigt wird oder wenn Überholmanöver eher „entspannt“ als „sportlich hektisch“ geplant sind.
Die CB 650 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das seine Stärken stärker im Bereich der Drehzahl entfaltet. Das bedeutet nicht, dass sie unruhig wäre – im Gegenteil: Sie bleibt alltagstauglich. Aber sie belohnt tendenziell Fahrweise, bei der man das Leistungsband nutzt, statt nur auf Drehmoment aus dem Stand zu setzen.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Indian Scout 101: Stärke im souveränen Durchzug und im entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man ein Motorrad sucht, das sich besonders dynamisch anfühlt, sobald man die Drehzahl hochzieht.
- Honda CB 650 R: Stärke in der agilen, straßenorientierten Dynamik. Schwäche kann sein, dass die Fahrweise stärker davon abhängt, das Motorrad im passenden Drehzahlbereich zu bewegen, um das volle Potenzial zu spüren.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Scout 101 bietet typischerweise eine Haltung, die mehr auf entspanntes Sitzen und eine natürliche Körperführung ausgelegt ist. Das kommt besonders auf längeren Strecken zum Tragen, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um eine bestimmte Position zu halten.
Die CB 650 R setzt auf eine aufrechtere, aber dennoch sportlichere Ausrichtung. Das sorgt für ein direkteres Fahrgefühl und unterstützt eine aktive Fahrweise. Wer gern zügig durch die Stadt rollt oder auf der Landstraße Kurven dynamisch nimmt, profitiert von dieser Haltung.
Ergonomie im Vergleich
- Indian Scout 101: Stärke in der entspannten Sitzhaltung und dem komfortorientierten Gesamteindruck. Schwäche kann sein, dass sie weniger „handlich“ wirkt, wenn eine sehr sportliche, schnelle Lenkreaktion gewünscht ist.
- Honda CB 650 R: Stärke in der aktiven Fahrposition und dem schnellen Rückmeldungssystem. Schwäche kann sein, dass die Haltung bei sehr langen, entspannten Touren subjektiv weniger „relax“ wirkt als bei einem Cruiser.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Scout 101 vermittelt eher das Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das ist ideal, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad wie einen „Anker“ für die Strecke nutzen möchte.
Die CB 650 R ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Gerade in Situationen, in denen häufig die Richtung gewechselt wird – Stadtverkehr, Landstraßen mit vielen Kurven oder zügige Passagen – wirkt die Honda oft spontaner. Das kann den Fahrspaß deutlich erhöhen, wenn man gern „mit dem Motorrad“ fährt.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Indian Scout 101: Stärke in der ruhigen, souveränen Art. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich weniger „spritzig“ wirkt, wenn man maximale Kurvenagilität sucht.
- Honda CB 650 R: Stärke in der schnellen Reaktion und dem sportlichen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr entspanntem Fahrstil weniger „großzügig“ wirkt, weil man das Motorrad stärker spürt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Im Bereich Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder zielen auf sicheres Bremsen im Alltag und auf der Landstraße. Der Unterschied liegt eher im Gefühl: Die Scout 101 wirkt häufig wie ein Motorrad, das mit klarer, kontrollierter Verzögerung arbeitet, während die CB 650 R tendenziell das Gefühl vermittelt, dass man sehr präzise steuern kann, wie stark gebremst wird.
Für die Praxis heißt das: Wer häufig aus moderaten Geschwindigkeiten bremst und dabei Wert auf Ruhe legt, wird mit der Scout 101 schnell Vertrauen aufbauen. Wer dagegen gern sportlich fährt und das Motorrad in Kurvennähe oder bei dynamischem Tempo aktiv kontrolliert, wird die Honda oft als „direkter“ wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Touren
Bei der Alltagstauglichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Ergonomie, Übersicht, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und das Gesamtpaket aus Motorcharakter, Gewichtsempfinden und Bedienkomfort.
Die Scout 101 punktet vor allem dann, wenn der Alltag aus entspannten Fahrten besteht: kurze Strecken, gemütliche Ausfahrten, gelegentliche längere Touren. Die CB 650 R ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr aus „Fahren mit Tempo“ besteht – etwa Pendeln mit häufigen Richtungswechseln oder Fahrten, bei denen man gern zügig unterwegs ist.
Wartung, Service und Umbaugedanke
Beide Marken stehen für eine solide Basis im Service- und Teileumfeld. Zusätzlich spielt der persönliche Umbaugedanke eine Rolle: Die Scout 101 wird häufig als Plattform für einen individuellen Cruiser-Look gewählt, während die CB 650 R oft als modernes Roadster-Fahrzeug genutzt wird, bei dem man Technik und Optik eher „straßenorientiert“ weiterentwickelt.
Design und Fahrgefühl: Optik ist nicht nur Optik
Das Design beeinflusst das Fahrgefühl indirekt. Die Scout 101 wirkt durch ihre Cruiser-Anmutung und den „breiten“ Charakter oft wie ein Motorrad, das man mit Gelassenheit fährt. Die CB 650 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „spürt“: Blick nach vorn, klare Linien, sportlicher Anspruch.
Wer also vor allem Wert auf eine stimmige, entspannte Optik und ein ruhiges Fahrgefühl legt, findet in der Scout 101 häufig die passendere Antwort. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das optisch und technisch nach Dynamik ruft, wird mit der CB 650 R eher glücklich.
Vergleich der Stärken und Schwächen: Kurzüberblick
- Indian Scout 101 ist stark, wenn ein souveräner Cruiser-Charakter, entspannte Sitzhaltung und ein ruhiges, drehmomentorientiertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Schwäche: weniger „sportlich“ im unmittelbaren Antrittsgefühl, wenn maximale Agilität gesucht wird.
- Honda CB 650 R ist stark, wenn Agilität, präzises Handling und ein straßenorientiertes, dynamisches Fahrgefühl gefragt sind. Schwäche: weniger „lässig“ als ein Cruiser, wenn man vor allem Komfort und Ruhe sucht.
Fazit:
Die Indian Scout 101 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag vor allem durch Ruhe, Durchzug und eine entspannte Sitzhaltung überzeugt. Wer gern gleichmäßig fährt, längere Strecken angenehm genießen möchte und den Cruiser-Charakter schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Honda CB 650 R passt dagegen besonders gut, wenn dynamisches Fahren, präzises Handling und ein aktiveres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Menschen, die das Motorrad gern „mitnehmen“, Kurven zügig angehen und im Stadt- wie auf Landstraßen schnell reagieren möchten.
Kurz gesagt: Scout 101 für entspannte Touren und souveränen Cruiser-Flow – CB 650 R für sportlichere Straßenfahrten und agile Kontrolle. Die Entscheidung hängt damit weniger von einzelnen Daten ab, sondern vor allem davon, welches Fahrgefühl im Alltag am meisten zählt.