| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.009 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrkomfort
- Preis
- Bedienung
- Cruisen
- Nicht sportlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.490 | mm |
| Sitzhöhe: | 690 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 46 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 303 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 295 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: ein Cruiser für Leute, die Kurven nicht nur anschauen
Die Indian 101 Scout Modell 2025 ist kein weichgespültes Lifestyle-Motorrad. Sie sieht lässig aus, klingt und schiebt standesgemäß, kann aber vor allem richtig gut fahren. Der Motor hat Druck und Drehfreude, die Brembo-Anlage liefert souveräne Verzögerung, und das Fahrwerk macht aus dem tiefen Cruiser einen ernst zu nehmenden Kurvenpartner. Gleichzeitig bleiben typische Kompromisse: begrenzter Federungskomfort hinten, überschaubare Reichweite, wenig Wetterschutz und ein stolzer Preis.
Für wen passt sie? Für Fahrerinnen und Fahrer, die amerikanisches Design mögen, aber beim Abbiegen nicht automatisch in den Entspannungsmodus wechseln wollen. Die 101 Scout lässt sich gemütlich bewegen, doch sie wird besser, je engagierter man sie fährt. Genau darin liegt ihr Reiz. Sie verbindet Coolness mit echter Dynamik und wirkt dabei nicht wie ein verkleidetes Sportmotorrad, sondern bleibt glaubwürdig Indian. Wer den Preis akzeptiert und keinen Langstreckentourer erwartet, bekommt einen der spannendsten Power-Cruiser des Modelljahrs 2025. Kurz gesagt: Sie kann vor dem Café glänzen – aber viel lieber würde sie noch eine Runde über die Landstraße drehen.
Fazit
Also: Daumen hoch, oder nicht? Ganz klar, Daumen hoch. Selten kann man mal ein Motorrad fahren, was vielleicht den persönlichen Geschmack nicht trifft und schon gar nicht den Fahrstil – das aber trotzdem Sympathiepunkte ohne Ende einfährt.
Dazu ist es eine Honda, will sagen: Hohe Qualität ist gewährleistet, einfache Bedienung wie schon erwähnt auch. Verhindert vielleicht der Preis den Kauf? Nein, 6075 Euro Neupreis sind es, den ganzen Spaß gibt es also für kleines Geld.
Das Testbike wurde uns von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt.
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Indian Scout (101) vs Honda CMX 500 Rebel – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Cruiser-Philosophien aufeinandertreffen, wird es spannend: Die Indian Scout (101) steht für einen erwachseneren, markant kraftvollen Auftritt, während die Honda CMX 500 Rebel mit ihrem unkomplizierten Charakter und dem Fokus auf leichtes Handling überzeugt. In diesem Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen – beim Anfahren, im Stadtverkehr, auf der Landstraße und bei der Frage, wie gut sich das Motorrad an den eigenen Fahrstil anpasst.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Indian Scout (101) wirkt wie ein Cruiser, der nicht nur gut aussieht, sondern auch dynamisch gefahren werden will. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind deutlich auf Fahrspaß ausgelegt. Die Honda CMX 500 Rebel verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist darauf optimiert, sich leicht zu bewegen, schnell Vertrauen aufzubauen und auch längere Fahrten ohne unnötige Hürden zu ermöglichen.
Motor und Ansprechverhalten im Vergleich
Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Fahrgefühl. Die Indian Scout (101) liefert im Vergleich spürbar mehr „Biss“ und fühlt sich dadurch in Situationen souveräner an, in denen zügiges Beschleunigen gefragt ist. Das merkt man besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf der Landstraße: Das Motorrad wirkt, als würde es von sich aus mehr Reserven mitbringen.
Die Honda CMX 500 Rebel ist dagegen eher die Maschine für gleichmäßiges, entspanntes Fahren. Sie reagiert gut dosierbar, aber der Charakter ist weniger „durchdrückend“ als bei der Indian. Wer vorausschauend fährt und das Drehzahlband nutzt, bekommt ein harmonisches Gesamtbild. Für Stadtfahrten und ruhige Touren ist das oft genau die richtige Art von Leistung.
Getriebe, Drehmomentgefühl und Fahrbarkeit
Beide Motorräder lassen sich grundsätzlich angenehm fahren, aber die Art, wie sie Leistung übertragen, unterscheidet sich. Die Indian Scout (101) wirkt in der Praxis wie ein Cruiser, der auch bei weniger „sportlicher“ Gangwahl noch gut nachlegt. Die Honda CMX 500 Rebel verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit auf die richtige Übersetzung, belohnt dafür aber mit einem sehr gutmütigen Handling und einem leicht verständlichen Fahrverhalten.
Handling: Wie leichtfüßig sind die beiden Cruiser?
Beim Handling geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Gewicht, Sitzposition, Lenkkonzept und dem Gefühl beim Rangieren. Die Honda CMX 500 Rebel spielt hier ihre Stärke aus: Sie wirkt im Alltag besonders zugänglich. Das macht sie interessant für Fahrten in der Stadt, für enge Parklücken und für alle, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „richtig“ anfühlt.
Die Indian Scout (101) ist ebenfalls gut beherrschbar, aber sie vermittelt eher das Gefühl eines größeren, erwachseneren Motorrads. In flotteren Passagen liegt sie stabiler in der Linie, und das Fahrwerk unterstützt den Eindruck, dass die Indian auch längere Strecken und zügigeres Fahren ernst nimmt. Wer häufig stop-and-go fährt, spürt den Unterschied im Gewicht und in der Trägheit beim Rangieren – wer aber regelmäßig auf Landstraßen unterwegs ist, wird die souveräne Art schnell zu schätzen wissen.
Sitzposition und Komfort im Vergleich
Die Sitzposition ist bei beiden Cruisern auf entspanntes Fahren ausgelegt, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt insgesamt „einladender“ für kürzere und mittlere Fahrten. Sie ist so gestaltet, dass man sich schnell wohlfühlt, ohne dass man das Gefühl hat, ständig gegen die Geometrie arbeiten zu müssen.
Die Indian Scout (101) bietet ebenfalls Komfort, wirkt jedoch stärker auf eine sportlichere Cruiser-Interpretation ausgelegt. Das bedeutet: Sie ist nicht nur zum „Dahinrollen“ da, sondern auch für Fahrten, bei denen man mehr Dynamik möchte. Auf längeren Touren kann das ein Vorteil sein – vorausgesetzt, die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten passen zur Auslegung.
Bremsen und Fahrstabilität
Bremsen sind bei Cruiser-Motorrädern besonders wichtig, weil das Fahrgefühl oft „entspannt“ wirkt, man aber in der Praxis trotzdem zügig reagieren muss. Im Vergleich zeigt die Indian Scout (101) eine Tendenz zu mehr Reserven: Sie vermittelt beim Verzögern mehr Kontrolle, besonders wenn man aus höheren Geschwindigkeiten herunterbremst oder in wechselnden Situationen schnell reagieren muss.
Die Honda CMX 500 Rebel bremst ebenfalls zuverlässig und lässt sich gut dosieren. Der Unterschied liegt eher darin, wie souverän sich das Motorrad bei höheren Anforderungen anfühlt. Für Stadtverkehr, Landstraße und moderates Tempo ist die Honda sehr stimmig. Wer häufig sportlicher fährt oder oft mit höherem Tempo unterwegs ist, wird die Indian als „gelassener“ empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Tour
Im Alltag zählt, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellen kann. Die Honda CMX 500 Rebel ist hier besonders stark: Sie ist unkompliziert, wirkt leicht zu handeln und macht das Motorradfahren auch dann angenehm, wenn man nicht jeden Tag auf zwei Rädern unterwegs ist. Gerade für Fahranfänger oder Wiedereinsteiger ist das ein echter Pluspunkt, weil das Motorrad weniger „Arbeit“ abverlangt.
Die Indian Scout (101) punktet vor allem dort, wo man mehr Fahrspaß und mehr Reserven braucht. Auf der Landstraße fühlt sie sich wie ein Cruiser an, der nicht nur optisch überzeugt, sondern auch bei Beschleunigung und Stabilität eine klare Ansage macht. Für längere Touren kann das besonders attraktiv sein, weil das Motorrad das Tempo leichter mitträgt.
Wartung, Pflege und „Bauchgefühl“
Auch wenn Wartungsintervalle und Servicekosten je nach Nutzung variieren, bleibt ein wichtiger Punkt: Das „Bauchgefühl“ beim Motorrad. Die Indian Scout (101) wirkt wie ein Motorrad, das man gerne pflegt und bei dem man das Gefühl hat, ein hochwertiges Gesamtpaket zu fahren. Die Honda CMX 500 Rebel wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man pragmatisch nutzt – zuverlässig, alltagstauglich und ohne großes Drama.
Ausstattung und Individualisierung
Beide Motorräder lassen sich grundsätzlich gut an den eigenen Stil anpassen. Die Indian Scout (101) bietet dabei oft den Eindruck, dass sie „von Haus aus“ schon sehr viel Charakter mitbringt. Das macht sie interessant, wenn man ein Motorrad sucht, das optisch und technisch eine klare Identität hat.
Die Honda CMX 500 Rebel ist ebenfalls charakterstark, aber sie eignet sich besonders gut für alle, die ihr Motorrad Schritt für Schritt personalisieren möchten. Das liegt weniger an „weniger Qualität“, sondern eher daran, dass die Rebel häufig als Basis für Umbauten und Zubehör genutzt wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Scout (101)
- Stärken: deutlich dynamischerer Motorcharakter im Vergleich, souveräneres Gefühl bei höheren Anforderungen, stabiler Eindruck auf der Landstraße, erwachsener Cruiser-Vibe.
- Schwächen: beim Rangieren und im Stop-and-go kann das größere Motorradgefühl spürbar sein; wer sehr entspannt und langsam unterwegs ist, merkt eher den Unterschied zur leichteren Klasse.
Honda CMX 500 Rebel
- Stärken: sehr zugängliches Handling, unkompliziertes Fahrgefühl für Stadt und Alltag, gut dosierbar und leicht zu verstehen, ideal für Einsteiger und ruhige Touren.
- Schwächen: bei sportlicher Fahrweise ist die Indian im Vergleich klar im Vorteil; wer häufig hohe Reserven braucht, wird die Rebel eher im „entspannten“ Bereich sehen.
Welche Wahl passt besser? (Fazit)
Die Indian Scout (101) ist die bessere Wahl, wenn mehr Dynamik und mehr Reserven im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig Landstraße fährt, gerne zügig beschleunigt und ein Cruiser-Motorrad sucht, das sich auch bei höheren Anforderungen souverän anfühlt, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Fahrspaß nicht nur verspricht, sondern im Alltag spürbar liefert.
Die Honda CMX 500 Rebel passt besonders gut, wenn ein leicht zu beherrschendes Motorrad gesucht wird – für Stadtverkehr, entspanntes Cruisen und als Einstieg in die Welt der Cruiser. Sie baut schnell Vertrauen auf, ist im Handling angenehm und macht das Motorradfahren unkompliziert. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt und nicht ständig nach mehr Leistung verlangt, trifft mit der Rebel eine sehr stimmige Entscheidung.
Kurz gesagt: Indian Scout (101) für mehr Punch und souveräne Dynamik, Honda CMX 500 Rebel für Alltagstauglichkeit, Leichtigkeit und entspanntes Fahren.