| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
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Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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Indian Scout 101 vs Kawasaki Z 650 – Vergleich im Alltag und auf der Landstraße
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz eines Vergleichs. Die Indian Scout 101 steht für einen modernen Classic-Ansatz: markantes Design, ein charaktervoller Auftritt und das Gefühl, auf etwas Besonderes zu sitzen. Die Kawasaki Z 650 dagegen ist der klassische Roadster für den Alltag: agil, unkompliziert und mit einem Fahrkonzept, das auf Alltagstauglichkeit und Fahrspaß ausgelegt ist. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, wo die Stärken liegen – und wo man je nach Anspruch Kompromisse eingehen muss.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter vs. Allround-Fokus
Indian Scout 101: Modern Classic mit eigenem Stil
Die Indian Scout 101 wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch „spürt“. Der Fokus liegt auf dem Gesamteindruck: Sitzposition, Optik, Klang und das Gefühl, dass das Motorrad nicht einfach nur von A nach B bringt, sondern eine Stimmung erzeugt. Wer Wert auf Stil, Präsenz und ein stimmiges Gesamtpaket legt, findet hier schnell einen Zugang.
Kawasaki Z 650: Roadster-Logik für jeden Tag
Die Kawasaki Z 650 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell anfühlt wie ein Werkzeug für den Alltag: leicht zu handhaben, spritzig im Ansprechverhalten und mit einer Fahrcharakteristik, die auch bei wechselnden Strecken funktioniert. Gerade wenn die Touren spontan entstehen oder der Weg zur Arbeit einen großen Anteil hat, spielt der Roadster-Vorteil aus: unkompliziert, effizient und ohne großes „Einarbeiten“.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Indian Scout 101 zielt stärker auf ein gleichmäßiges, drehmomentbetontes Fahrgefühl. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Fahrt nicht nur aus Vollgas besteht, sondern aus entspanntem Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen. Die Kawasaki Z 650 wirkt dagegen oft „direkter“ im Antritt und unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man häufiger in den passenden Drehzahlbereich wechselt. Das ist ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten, Landstraßen und zügiges Vorankommen im Vordergrund stehen.
Wichtig ist: Beide Motorräder können Spaß machen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Indian Scout 101 belohnt ein ruhigeres, flüssigeres Fahren. Die Z 650 belohnt das aktive Nutzen des Drehzahlbereichs. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, profitiert von der Art, wie das jeweilige Motorrad auf kleine Gasbewegungen reagiert. Wer öfter Landstraße fährt, merkt den Unterschied besonders beim Beschleunigen aus Kurven heraus.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling zeigen sich die typischen Stärken der jeweiligen Motorradphilosophie. Die Indian Scout 101 wirkt tendenziell auf Komfort und souveräne Kontrolle ausgelegt. Das hilft, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man längere Zeit entspannt fahren möchte. Gleichzeitig kann das Motorrad – je nach persönlichem Fahrstil – weniger „leichtfüßig“ wirken als ein klassischer Roadster, weil das Gesamtpaket stärker auf Präsenz und Ruhe ausgelegt ist.
Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken in der Agilität aus. Gerade beim Wechsel zwischen engen Passagen und schnellen Richtungsänderungen fühlt sich das Motorrad oft sehr zugänglich an. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und kurvigen Strecken pendelt. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, wird die Z 650 als sehr dankbar empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremswerte und der Bremswirkung zeigt sich: Beide Motorräder sind auf alltagstaugliche Sicherheit ausgelegt, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Indian Scout 101 kann beim Dosieren überzeugen, wenn man vorausschauend fährt und sanft in die Verzögerung geht. Die Kawasaki Z 650 punktet häufig mit einem klaren Ansprechverhalten, das gerade bei sportlicherem Fahren hilft, schnell wieder in die nächste Kurve zu gehen.
Unterm Strich gilt: Wer häufig stark abbremsen muss (z. B. Stadt, Ampelstopps, Verkehr), profitiert von einem gut kontrollierbaren Druckpunkt. Wer öfter zügig unterwegs ist, achtet besonders auf die Stabilität unter Belastung und darauf, wie schnell das Motorrad wieder „frei“ wird.
Komfort und Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zur eigenen Statur?
Komfort ist mehr als nur „bequem“. Er hängt an der Sitzposition, an der Ergonomie und daran, wie das Motorrad über längere Zeit ermüdet. Die Indian Scout 101 wirkt wie ein Motorrad, das auf ein stimmiges, entspanntes Fahrgefühl ausgelegt ist. Das kann besonders angenehm sein, wenn man nicht ständig „aktiv“ fahren möchte, sondern lieber gleichmäßig unterwegs ist.
Die Kawasaki Z 650 bietet eine Sitzposition, die oft als sportlich-aufrecht beschrieben wird: genug Kontrolle für dynamisches Fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Strecken sofort anstrengend werden. Für viele Fahrer ist das der Sweet Spot, weil man sowohl im Alltag als auch auf der Feierabendrunde schnell zurechtkommt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet. Die Kawasaki Z 650 ist in vielen Situationen ein „einfaches“ Motorrad: leicht zu bewegen, gutmütig im Handling und schnell wieder auf Kurs. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Alltag aus Stop-and-go, engen Straßen und häufigem Anhalten besteht.
Die Indian Scout 101 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem wenn der Fokus auf Fahrgefühl und Stil liegt. Allerdings kann sie je nach persönlicher Erwartung und Fahrroutine etwas „mehr Motorrad“ sein, weil der Charakter stärker betont wird. Wer das mag, wird es als Stärke erleben. Wer vor allem maximale unkomplizierte Handhabung sucht, könnte die Z 650 als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Indian Scout 101
- Charakter und Stil: Modern Classic mit starker Identität.
- Fahrgefühl: Drehmomentbetontes, entspanntes Ansprechverhalten.
- Komfort-Orientierung: Souveränes Gefühl bei längeren Fahrten.
Schwächen bzw. mögliche Kompromisse der Indian Scout 101
- Weniger „Roadster-leichtfüßig“: Wer maximale Agilität sucht, könnte die Z 650 bevorzugen.
- Stil-Fokus: Nicht jeder möchte ein Motorrad, das so stark nach „Statement“ wirkt.
Stärken der Kawasaki Z 650
- Agilität und Alltagstauglichkeit: Sehr zugänglich im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
- Dynamisches Fahrkonzept: Macht Spaß, wenn man den Drehzahlbereich nutzt.
- Allround-Charakter: Funktioniert als vielseitiges Motorrad für viele Fahrprofile.
Schwächen bzw. mögliche Kompromisse der Kawasaki Z 650
- Weniger „Classic-Feeling“: Wer vor allem Stil und Charakter sucht, findet das bei der Indian stärker.
- Fahrstilabhängig: Wer lieber entspannt und gleichmäßig fährt, muss ggf. den Fahrstil anpassen, um das volle Potenzial zu nutzen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die eigenen Prioritäten sortiert. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Erlebnis anfühlt, mit starkem Design und einem eher entspannten, drehmomentorientierten Fahrstil, wird mit der Indian Scout 101 sehr wahrscheinlich glücklich. Sie passt gut zu Fahrern, die weniger „Sportprogramm“ wollen, sondern mehr „Stimmung“ und ein Motorrad, das auch beim Anlassen und Losfahren sofort überzeugt.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das in vielen Situationen funktioniert – vom Pendeln bis zur Feierabendrunde – und das sich leicht bewegen lässt, ist mit der Kawasaki Z 650 oft besser bedient. Sie ist besonders interessant für Fahrer, die häufig wechseln zwischen Stadtverkehr und kurvigen Strecken und dabei ein Motorrad bevorzugen, das schnell reagiert und sich agil anfühlt.
Fazit
Die Indian Scout 101 ist die bessere Wahl, wenn Stil, Charakter und ein entspanntes, drehmomentbetontes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die längere Strecken genießen, weniger auf hektische Dynamik setzen und ein Motorrad suchen, das sich auch optisch und emotional abhebt. Die Kawasaki Z 650 ist dagegen die rundere Option für alle, die ein agiles Alltagsmotorrad wollen: leicht zu handhaben, schnell im Handling und mit einem Fahrkonzept, das sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße Spaß macht. Wer häufig pendelt oder spontan fährt, profitiert von der unkomplizierten Roadster-Logik. Kurz gesagt: Indian für den Charakter-Fokus, Kawasaki für den vielseitigen Allround-Einsatz.