| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Dummy Text. Dieser Dummytext ist nicht sehr informativ.Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Scout 101 vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich im Detail
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Scout 101 und die MV Agusta Superveloce 800, wird der Vergleich besonders spannend. Beide Modelle stehen für einen eigenen Anspruch: Die Indian Scout 101 setzt auf klassischen Cruiser-Charakter, kräftige Durchzugskraft und ein entspanntes Fahrgefühl. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen ist stärker auf sportliche Dynamik, präzises Handling und eine markante Performance-Inszenierung ausgelegt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, schaut am besten nicht nur auf einzelne Daten, sondern darauf, wie sich die Eigenschaften im Alltag und in der Kurve wirklich anfühlen.
Grundidee und Charakter: Cruiser-Feeling vs. Sportlichkeit
Die Indian Scout 101 ist vom Grundkonzept her nah am Cruiser-Gefühl: entspannter Sitz, ein Motor, der sich vor allem über Drehmoment und gleichmäßige Kraftentfaltung definiert, und eine Gesamtanmutung, die eher nach „genießen“ als nach „kämpfen“ klingt. Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen ein klar sportliches Konzept. Sie wirkt leichter, direkter und „zielorientierter“ – als würde das Motorrad schon beim Anblick darauf hinweisen, dass Kurven und Tempo dazugehören.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag zeigt
Im Vergleich der Motor- und Antriebscharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Indian Scout 101 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Der Motor arbeitet in vielen Situationen souverän aus dem Drehzahlkeller heraus und macht das Fahren im Stadtverkehr und auf Landstraßen angenehm unkompliziert. Das ist vor allem dann spürbar, wenn häufiges Schalten oder ständiges Nachregeln nerven würde.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt hingegen wie ein Motorrad, das mehr „will“. Die Kraftentfaltung ist spürbar sportlicher abgestimmt. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Herausfahren aus Kehren zeigt sich, dass die Superveloce 800 stärker auf Dynamik ausgelegt ist. Das kann im Alltag zwar auch Spaß machen, verlangt aber je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit, weil der sportliche Charakter schneller in den Vordergrund rückt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Indian Scout 101: Stärken liegen in der entspannten Kraftentfaltung und im „einfach fahren“. Schwäche kann sein, dass der sportliche Kick weniger im Vordergrund steht, wenn man sehr ambitioniert unterwegs ist.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärken liegen in der sportlichen Dynamik und dem direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Nutzung mehr „Fahrgefühl“ und aktive Bedienung verlangt, um das volle Potenzial auszuspielen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Art, wie sie Kurven „lesen“. Die Indian Scout 101 vermittelt ein ruhigeres, souveränes Fahrgefühl. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar anfühlt. Das macht sie attraktiv für längere Strecken und für Fahrten, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als das letzte Zehntel in der Kurve.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen spürbar auf Agilität und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Beim Einlenken reagiert sie direkter, und das Fahrgefühl wirkt „zielgerichteter“. Wer gerne zügig fährt und Kurven als Spielplatz sieht, wird hier eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad mitdenkt. In der Praxis kann das aber auch bedeuten, dass man Unebenheiten und Fahrbahnunebenheiten aktiver wahrnimmt – je nach Setup und Fahrweise.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Indian Scout 101: Stärken in der souveränen Stabilität und dem entspannten Langstrecken-Charakter. Schwäche kann sein, dass sie im sehr sportlichen Grenzbereich weniger „spitz“ wirkt als eine konsequent sportlich ausgelegte Maschine.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärken in der Agilität, der sportlichen Rückmeldung und dem kurvenorientierten Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch bei holprigen Strecken stärker in den Vordergrund rückt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsleistung und der Art, wie das Motorrad beim Verzögern stabil bleibt, zeigt sich ein ähnliches Muster: Die Indian Scout 101 wirkt eher darauf abgestimmt, dass das Motorrad kontrolliert und berechenbar abbremst – besonders dann, wenn man vorausschauend fährt. Das passt gut zu ihrem Charakter und sorgt für ein sicheres Gefühl im Alltag.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen stärker auf sportliches Verzögern ausgelegt. In Situationen, in denen zügig gebremst und anschließend wieder beschleunigt wird, wirkt die Superveloce 800 „kompromissloser“. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man gerne dynamisch unterwegs ist. Gleichzeitig gilt: Wer überwiegend gemütlich fährt, wird die sportliche Bremsperformance vielleicht weniger ausreizen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für den Alltag
Bei der Ergonomie ist der Unterschied zwischen Cruiser und Sport deutlich. Die Indian Scout 101 bietet eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Dadurch eignet sich das Motorrad besonders für längere Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeiten möchte. Auch im Stadtverkehr wirkt das Handling dadurch oft weniger anstrengend.
Die MV Agusta Superveloce 800 ist sportlicher positioniert. Das bedeutet: Die Sitzhaltung unterstützt das schnelle Fahren und das aktive Umsetzen in Kurven. Wer gerne zügig unterwegs ist, profitiert davon. Für sehr lange, entspannte Touren kann die sportlichere Haltung jedoch je nach Körperbau und Fahrgewohnheit schneller zum Thema werden.
Stärken und Schwächen bei Ergonomie
- Indian Scout 101: Stärken in der entspannten Haltung und dem angenehmen Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass die sportliche „Kurvenarbeit“ weniger unterstützt wird als bei einer sportlicheren Geometrie.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärken in der sportlichen Unterstützung beim Fahren. Schwäche kann sein, dass Komfort auf sehr langen Strecken stärker von der individuellen Passform abhängt.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im täglichen Rhythmus nutzen lässt. Die Indian Scout 101 wirkt in vielen Situationen „einfach stimmig“: Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig an der Technik herumdenken möchte. Das Design und die Gesamtanmutung unterstreichen diesen Anspruch.
Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Das betrifft nicht nur die Dynamik, sondern auch den Eindruck, den die Maschine vermittelt: sportlich, hochwertig und mit Fokus auf Fahrspaß. Wer Wert auf eine markante Optik und ein Motorrad legt, das sich nicht wie „Standard“ anfühlt, wird hier eher glücklich.
Design und Image: Zwei Welten, zwei Zielgruppen
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst die Kaufentscheidung oft stärker als man denkt. Die Indian Scout 101 steht für klassische Cruiser-Ästhetik und eine gewisse Zeitlosigkeit. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Statement: sportlich, markant und mit dem Anspruch, dass Performance sichtbar sein darf.
Genau hier liegt auch die typische Kauflogik: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein entspannter Begleiter anfühlt, landet schneller bei der Indian. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein sportliches Werkzeug für Kurven und zügiges Fahren anfühlt, schaut eher zur MV Agusta.
Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick
- Indian Scout 101 – Stärken: entspannte Kraftentfaltung, souveränes Fahrgefühl, komfortorientierte Ergonomie, alltagstauglicher Charakter.
- Indian Scout 101 – Schwächen: weniger „spitz“ im sportlichen Grenzbereich, sportliche Dynamik steht nicht so stark im Fokus.
- MV Agusta Superveloce 800 – Stärken: sportliche Dynamik, agiles Handling, direkteres Fahrgefühl, kurvenorientierter Charakter.
- MV Agusta Superveloce 800 – Schwächen: sportlichere Sitzposition kann auf langen Strecken anspruchsvoller sein, sportlicher Charakter verlangt je nach Fahrstil mehr aktive Nutzung.
Fazit:
Die Indian Scout 101 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag entspannt funktioniert und auf langen Strecken vor allem Komfort und souveräne Ruhe liefert. Die Kraftentfaltung wirkt alltagstauglich und macht das Fahren unkompliziert – ideal für Touren, Stadtfahrten und alle, die lieber gleichmäßig unterwegs sind statt ständig den sportlichen Modus zu suchen.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser, wenn Fahrspaß, Agilität und ein sportlicheres Ansprechverhalten im Mittelpunkt stehen. Wer Kurven dynamisch angeht, gerne zügig fährt und ein Motorrad möchte, das sich direkt und präzise anfühlt, wird mit der Superveloce 800 eher glücklich. Für sehr lange, entspannte Fahrten kann die sportlichere Ergonomie jedoch stärker ins Gewicht fallen.
Kurz gesagt: Cruiser-Genuss und Alltagssouveränität sprechen für die Indian Scout 101, während sportliche Dynamik und kurvenorientiertes Handling klar für die MV Agusta Superveloce 800 sprechen.