| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.795 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- toller Motor mit ordentlich Dampf
- noch tollerer Sound
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Qualität, wohin das Auge schaut
- sicher durch Schräglagen-Features
- Tja - weiß ich jetzt auch nicht...
- Okay, ganz untenrum ruckelt der Twin etwas.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 80 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 105 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 309 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, KYB Doppelstoßdämpfer mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelte 310-mm-Festscheiben, Brembo, schwimmend gelagerte 2-Kolben-Bremssättel, OCABS ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelne, 255 mm feste Bremsscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel, OCABS ( Ø 255 mm) | |
Fazit: ein Cruiser für Leute, die Kurven nicht nur anschauen
Die Indian 101 Scout Modell 2025 ist kein weichgespültes Lifestyle-Motorrad. Sie sieht lässig aus, klingt und schiebt standesgemäß, kann aber vor allem richtig gut fahren. Der Motor hat Druck und Drehfreude, die Brembo-Anlage liefert souveräne Verzögerung, und das Fahrwerk macht aus dem tiefen Cruiser einen ernst zu nehmenden Kurvenpartner. Gleichzeitig bleiben typische Kompromisse: begrenzter Federungskomfort hinten, überschaubare Reichweite, wenig Wetterschutz und ein stolzer Preis.
Für wen passt sie? Für Fahrerinnen und Fahrer, die amerikanisches Design mögen, aber beim Abbiegen nicht automatisch in den Entspannungsmodus wechseln wollen. Die 101 Scout lässt sich gemütlich bewegen, doch sie wird besser, je engagierter man sie fährt. Genau darin liegt ihr Reiz. Sie verbindet Coolness mit echter Dynamik und wirkt dabei nicht wie ein verkleidetes Sportmotorrad, sondern bleibt glaubwürdig Indian. Wer den Preis akzeptiert und keinen Langstreckentourer erwartet, bekommt einen der spannendsten Power-Cruiser des Modelljahrs 2025. Kurz gesagt: Sie kann vor dem Café glänzen – aber viel lieber würde sie noch eine Runde über die Landstraße drehen.
Fazit
Die Triumph Bonneville T120 bleibt auch 2026 ein Motorrad mit Seele. Wer sich auf ihren Charakter einlässt, bekommt ein Fahrerlebnis, das nicht von Zahlen, sondern von Emotionen geprägt ist. Sie ist dabei kein Motorrad für Höchstleistungen oder Rennstreckenambitionen – sondern für Menschen, die das Fahren genießen wollen. Die behutsamen Verbesserungen im Jahr 2026 machen sie noch zugänglicher und runder im Gesamtbild.• zeitloses Design
• kultivierten, drehmomentstarken Motor
• hohen Fahrkomfort
• solide Technik
Für wen ist die T120 geeignet?
• Fahrer, die Wert auf Stil und Charakter legen
• Einsteiger mit Anspruch auf Qualität
• Wiedereinsteiger
• Tourenfahrer mit Hang zur Nostalgie
Weniger geeignet für:
• sportlich ambitionierte Fahrer
• Technik-Enthusiasten, die maximale Elektronik erwarten
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue T120 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Indian Scout 101 vs Triumph Bonneville T120: Vergleich der beiden Modern-Classics
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Traditionen kommen, aber auf sehr ähnliche Sehnsüchte treffen, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei Indian Scout 101 und Triumph Bonneville T120. Beide stehen für Charakter, Stil und ein Fahrgefühl, das man nicht einfach nur „abspult“, sondern bewusst erlebt. Gleichzeitig unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung nutzbar machen, wie sie sich im Alltag bewegen und wie sie sich auf längeren Strecken anfühlen.
Im Folgenden geht es darum, die typischen Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abzuwägen: Wie wirkt der Motor im Alltag, wie liegt das Motorrad in der Hand, wie gut ist die Ergonomie, und wo zeigen sich Stärken oder Schwächen im direkten Vergleich. So entsteht ein klares Bild, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil und Einsatzzweck passt.
Design und Charakter: Indian Scout 101 mit kompakter Coolness, Triumph T120 mit klassischer Präsenz
Der erste Eindruck ist bei beiden stark – aber auf unterschiedliche Weise. Die Indian Scout 101 wirkt kompakt, modern und „ready to ride“. Ihr Look ist auf eine dynamische Linie getrimmt, ohne den Cruiser-Vibe zu verlieren. Die Triumph Bonneville T120 dagegen setzt auf die klassische Modern-Classic-Ästhetik: runde Formen, markante Details und eine gewisse „Bühnenpräsenz“, die auch im Stand sofort auffällt.
Das ist nicht nur Optik. Der Charakter spiegelt sich auch im Fahrgefühl wider: Die Scout 101 vermittelt eher den Eindruck eines Motorrads, das man aktiv bewegt und zügig in die Kurve nimmt. Die T120 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität und Gelassenheit ausstrahlt – besonders dann, wenn die Strecke länger wird.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Art, Drehmoment und Leistung zu nutzen
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie sich die Kraft im Alltag anfühlt. Die Indian Scout 101 spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo man spontan beschleunigen möchte: aus dem Stadtverkehr heraus, beim Überholen oder wenn man einfach zügig Tempo aufbauen will. Das Ansprechverhalten und die Art, wie die Leistung „nach vorne“ kommt, machen sie zu einem Motorrad, das sich leicht dosieren lässt.
Die Triumph Bonneville T120 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt oft wie ein Motor, der seine Stärke über einen breiteren Bereich ausspielt und dabei besonders souverän wirkt, wenn man konstant unterwegs ist. Das macht die T120 sehr attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen. Gleichzeitig kann genau das auch eine Schwäche sein, wenn man ein Motorrad sucht, das sich maximal sportlich und aggressiv anfühlt – die T120 bleibt eher klassisch und entspannt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Indian Scout 101: Tendenziell stärker im aktiven Fahrstil, bei spontanen Beschleunigungen und beim „Mitnehmen“ durch die Kurven. Schwäche: Wer ein sehr tourorientiertes, gleichmäßiges Laufgefühl sucht, kann die Scout 101 als etwas „direkter“ und weniger gelassen empfinden.
- Triumph Bonneville T120: Tendenziell sehr souverän bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken. Schwäche: Wer maximale Agilität und ein sportlich-kurzes Ansprechverhalten erwartet, findet die T120 eher klassisch als kompromisslos dynamisch.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Im Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen Cruiser-Nähe und klassischer Tour-Orientierung. Die Indian Scout 101 wirkt häufig handlicher und „greift“ schneller, wenn man die Linie im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken wechselt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendtour gedacht ist, sondern auch für den Alltag.
Die Triumph Bonneville T120 punktet dagegen mit Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke lang und gleichmäßig wird, vermittelt sie ein sicheres Gefühl. In engen Passagen kann sie sich dennoch gut bewegen, aber der Fokus liegt spürbar weniger auf „leichtem Spiel“ und mehr auf kontrollierter Ruhe.
Kurvengefühl und Alltag
Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, wird an der Scout 101 vermutlich mehr Freude haben. Wer hingegen lieber entspannt fährt, die Linie hält und das Motorrad „arbeiten lässt“, wird die T120 als angenehmer empfinden. Beide können Kurven, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Modellen spielt das Bremsgefühl eine große Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Indian Scout 101 wirkt oft dann besonders stark, wenn man zügig und präzise verzögern möchte – das System lässt sich in der Regel gut dosieren und unterstützt einen aktiven Fahrstil. Die Triumph Bonneville T120 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber häufig etwas „touriger“ in der Abstimmung: weniger hektisch, dafür sehr berechenbar.
Wichtig ist: In der Praxis entscheidet nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch, wie schnell man sich auf das Gefühl einstellen kann. Beide Motorräder bieten hier eine solide Basis, aber die Scout 101 passt tendenziell besser zu Fahrern, die öfter dynamisch bremsen und häufiger „kurz“ reagieren möchten.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windgefühl und Alltagstauglichkeit
Die Ergonomie ist bei Modern-Classics oft der entscheidende Punkt. Die Indian Scout 101 bietet in der Regel eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als man es bei einem Cruiser-Design erwarten würde. Das hilft im Alltag, weil man schneller „in Fahrt“ kommt und sich nicht so stark in eine lange, entspannte Haltung fallen lässt.
Die Triumph Bonneville T120 ist dagegen häufig auf Komfort und entspannte Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt klassisch, und das Motorrad unterstützt eine ruhige Fahrweise. Das kann ein Vorteil sein, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Wo liegen die Unterschiede?
- Indian Scout 101: tendenziell angenehmer für wechselnde Einsätze, kurze Wege und dynamischere Fahrten. Schwäche: Für sehr lange Touren kann die eher aktive Haltung subjektiv weniger „entspannt“ wirken als bei der T120.
- Triumph Bonneville T120: tendenziell komfortorientierter für längere Fahrten und gleichmäßiges Tempo. Schwäche: Im Stadtverkehr oder bei sehr häufigem Richtungswechsel kann die klassische Ausrichtung weniger „leichtfüßig“ wirken.
Ausstattung und Praxis: Alltag, Service und Individualisierung
Bei der Praxis zählen Details: Bedienbarkeit, Übersicht, Möglichkeiten zur Individualisierung und nicht zuletzt die Frage, wie gut sich das Motorrad im Alltag „verwaltet“ – also wie unkompliziert es sich nutzen lässt. Beide Marken haben einen starken Zubehör- und Customizing-Markt, was bedeutet: Wer sein Motorrad optisch oder funktional anpassen möchte, findet in der Regel viele Optionen.
Auch der Service spielt eine Rolle. In der Praxis hängt viel von der Region und dem Händlernetz ab. Trotzdem gilt: Beide Modelle sind grundsätzlich so positioniert, dass sie nicht nur „Showroom“, sondern auch „Nutzung“ können. Wer Wert auf gute Verfügbarkeit von Teilen und einen planbaren Wartungsrhythmus legt, sollte vor dem Kauf die lokale Versorgung und die Erfahrungen im eigenen Umfeld prüfen.
Für wen passt welches Motorrad?
Am Ende entscheidet nicht das „bessere“ Motorrad, sondern das passendere. Die Indian Scout 101 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag lebendig bleibt: leicht zu bewegen, mit direktem Fahrgefühl und einer Art von Kraftentfaltung, die Lust auf dynamische Momente macht. Sie eignet sich gut für Pendeln, Wochenendtouren mit vielen Kurven und für alle, die gern aktiv fahren und das Motorrad spüren möchten.
Die Triumph Bonneville T120 ist die richtige Wahl für Menschen, die den klassischen Look lieben und dabei ein Motorrad möchten, das auf längeren Strecken souverän bleibt. Wer gern entspannt unterwegs ist, gleichmäßiges Tempo fährt und ein sehr berechenbares Fahrverhalten schätzt, wird mit der T120 häufig glücklicher. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich „groß“ anfühlt und dabei dennoch alltagstauglich bleibt, ist sie eine starke Option.
Fazit:
Die Indian Scout 101 wirkt im Vergleich wie das Motorrad für den aktiven Alltag: Sie macht Spaß beim schnellen Richtungswechsel, unterstützt dynamische Beschleunigungen und vermittelt ein direktes, lebendiges Fahrgefühl. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und spontane Manöver nutzt, findet hier einen sehr stimmigen Begleiter.
Die Triumph Bonneville T120 ist dagegen die Wahl für alle, die vor allem Komfort, klassische Präsenz und souveräne Langstrecken-Eigenschaften suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad einfach tragen lässt. Wer Touren liebt, das klassische Design aus vollem Herzen mag und ein berechenbares, ruhiges Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der T120 sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: Scout 101 für mehr Dynamik im Alltag, T120 für entspannte Souveränität auf Tour.