| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.499 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr zugängliches Motorrad
- einfaches Handling & Bedienung
- komfortables Fahrwerk
- gute Erstbereifung von Pirelli
- hohe Reichweite
- TFT-Display mit Reifendruckontrolle
- Standgeräusch 98 dbA
- ab 7.000 Umin etwas träge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Länge | 2.100 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.170 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 47 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 7.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Federung vorne | 41 mm-Upside-Down-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
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Fazit
Die Voge 500 AC ist eine gut gemachte Maschine, mit der man sehr schnell vertraut ist und mit der man viel Spaß haben kann. Sie ist äußert zugänglich und eignet sich dank der Sitzgeometrie für viele Fahrergrößen. Das Handling ist einfach und das Rangieren des Bikes geht leicht von der Hand.Die Optik mit dem kurzen Heck dürfte jüngere A2-Aspiranten ansprechen und auch in Sachen Ausstattung und Preis muss sich die Voge 500 AC nicht vor den Konkurrenten verstecken. Man darf gespannt sein, welche anderen Bikes noch von Voge auf Europas Straßen geschickt werden.
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Indian Scout 101 vs Voge 500 AC – welcher Cruiser passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich der Blick in die Details besonders. Der Indian Scout 101 steht für einen klassischen Cruiser-Charakter mit moderner Auslegung, während die Voge 500 AC eher den Fokus auf einen leichten, alltagstauglichen Ansatz legt. In diesem Vergleich werden die genannten Eckdaten beider Modelle miteinander eingeordnet und daraus abgeleitet, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Landstraße typischerweise anfühlen.
Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. alltagstauglicher Stil
Der Indian Scout 101 wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, wenn der Weg das Ziel ist. Der Motorcharakter und die typische Cruiser-Inszenierung sorgen für ein stimmiges Gesamtgefühl. Die Voge 500 AC dagegen richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt: handlich, gut kontrollierbar und mit einem Setup, das sich auch im Alltag bewährt.
Schon hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied: Der Scout 101 zielt stärker auf den „Genuss beim Fahren“-Moment, während die 500 AC eher auf „einfach losfahren und entspannt bleiben“ ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment- und Leistungswirkung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments wird schnell klar, warum sich die beiden Maschinen unterschiedlich anfühlen. Der Indian Scout 101 spielt seine Stärken vor allem dann aus, wenn es um souveränes Beschleunigen und einen kräftigen Vortrieb geht. Das merkt man besonders beim Anfahren aus dem Stand und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven.
Die Voge 500 AC setzt dagegen auf einen Motor, der sich eher „ruhig und sauber“ anfühlt. Die Leistungsentfaltung wirkt in der Regel gut dosierbar, was gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken Vorteile bringt. Wer häufig mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert von der leichteren Handhabung und dem gut kontrollierbaren Ansprechverhalten.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Indian Scout 101: Starke Durchzugskraft und ein Fahrgefühl, das nach mehr „Cruiser-Flow“ verlangt. Schwäche: Wer sehr häufig enge Manöver oder extrem langsame Passagen fährt, kann die größere „Cruiser-Präsenz“ als weniger agil empfinden.
- Voge 500 AC: Gute Dosierbarkeit und ein unkompliziertes Ansprechverhalten. Schwäche: Bei sportlich ambitionierten Überholmanövern ist der Scout 101 typischerweise im Vorteil, weil die Leistungs- und Drehmomentwirkung stärker ausfällt.
Fahrwerk und Handling: Wie sich Gewicht und Geometrie auswirken
Auch wenn beide Motorräder für unterschiedliche Zielgruppen gedacht sind, entscheidet das Fahrwerk über den Alltagseindruck. Der Indian Scout 101 vermittelt häufig ein ruhigeres, stabileres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Das passt gut zu längeren Strecken und zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, um die Linie zu halten.
Die Voge 500 AC wirkt im Vergleich oft agiler. Das zeigt sich besonders bei Richtungswechseln, beim „Durchschlängeln“ im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wenn der Fokus auf Kontrolle und leichtem Handling liegt. Gerade wenn die Strecke viele Kurven hat, spielt die handlichere Auslegung ihre Vorteile aus.
Komfort vs. Agilität
Hier lässt sich die Entscheidung meist schnell eingrenzen: Der Scout 101 ist eher die Wahl, wenn Komfort und souveräne Stabilität im Vordergrund stehen. Die 500 AC ist eher die Wahl, wenn Agilität und entspanntes Handling wichtiger sind.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Bei der Bremsleistung und dem Bremsgefühl geht es nicht nur um „wie stark“, sondern auch um „wie berechenbar“. Der Indian Scout 101 zielt auf ein sicheres, kontrolliertes Verzögern ab, das sich gut dosieren lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in den nächsten Abschnitt hinein bremst.
Die Voge 500 AC punktet oft mit einem direkten Feedback. In Kombination mit dem leichteren Gesamtgefühl entsteht ein gutes Sicherheitsgefühl im Alltag. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert, profitiert von der gutmütigen Handhabung.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Look oder Alltagskomfort
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Faktor. Der Indian Scout 101 bringt typischerweise eine Cruiser-ergonomische Auslegung mit, die den Körper in eine entspannte Haltung bringt. Das wirkt besonders angenehm auf längeren Strecken, wenn man nicht ständig „aktiv“ fahren möchte.
Die Voge 500 AC ist eher auf eine alltagstaugliche Ergonomie ausgelegt. Das bedeutet: gute Kontrolle, weniger „Cruiser-typische“ Streckung oder Bequemlichkeit auf Kosten der Aktivität. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich auch im Alltag schnell und unkompliziert bewegt, kann das ein Plus sein.
Für wen passt welche Haltung?
- Indian Scout 101: Passend, wenn längere Touren, entspanntes Sitzen und Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen.
- Voge 500 AC: Passend, wenn häufige Alltagsfahrten, kurze Wege und ein Motorrad mit schneller Handhabung wichtiger sind.
Alltagstauglichkeit: Verbrauch, Reichweite und Reichweitengefühl
Beim Thema Kraftstoffverbrauch und Reichweite entscheidet sich, wie oft man tanken muss und wie entspannt längere Strecken geplant werden. Der Indian Scout 101 kann je nach Fahrweise durchaus sportlich wirken, was sich in der Praxis auf den Verbrauch auswirken kann. Dafür bietet er ein Fahrgefühl, das viele Fahrer genau dann genießen, wenn man nicht nur „von A nach B“ will.
Die Voge 500 AC ist in der Regel die pragmatischere Wahl, wenn es um effizientes Fahren und ein unkompliziertes Reichweitengefühl geht. Wer häufig pendelt oder Touren plant, bei denen Tankstopps möglichst selten sein sollen, profitiert typischerweise von der alltagsorientierten Auslegung.
Ausstattung und Gesamteindruck: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist immer besser“, sondern um das, was im Alltag tatsächlich hilft. Der Indian Scout 101 wirkt in der Gesamterscheinung hochwertig und stimmig. Das zeigt sich oft in der Art, wie sich das Motorrad als Paket anfühlt: von der Verarbeitung bis zum Fahrkomfort.
Die Voge 500 AC wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf den Kern fokussiert: solide Basis, gute Alltagstauglichkeit und ein Setup, das nicht überkompliziert. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ohne dass man sich ständig an Details gewöhnen muss, findet hier häufig einen guten Einstieg.
Stärken und Schwächen im Überblick
- Indian Scout 101 – Stärken: kräftiger Vortrieb, Cruiser-Charakter, souveränes Fahrgefühl, oft sehr stimmige Ergonomie für längere Strecken. Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag, eher weniger geeignet, wenn maximale Agilität im Vordergrund steht.
- Voge 500 AC – Stärken: handliches Handling, gut dosierbares Fahrgefühl, pragmatische Alltagseffizienz, angenehme Kontrolle in der Stadt. Schwächen: bei sehr dynamischen Anforderungen kann der größere Cruiser-Charakter des Scout 101 im Vorteil sein.
Welche Wahl ergibt sich aus dem Fahrprofil?
Am Ende entscheidet das Fahrprofil. Wer vor allem Touren fährt, gern den Cruiser-Flow genießt und beim Beschleunigen mehr „Wucht“ erwartet, wird mit dem Indian Scout 101 sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Wer dagegen häufig Alltag fährt, Wert auf Agilität legt und ein Motorrad sucht, das sich schnell und unkompliziert bewegen lässt, trifft mit der Voge 500 AC oft die passendere Wahl.
Auch die Frage nach dem „Wie“ spielt eine Rolle: Der Scout 101 lädt dazu ein, mehr zu genießen und weniger zu „arbeiten“. Die 500 AC lädt dazu ein, aktiv zu steuern und die Strecke dynamisch zu lesen – ohne dass das Motorrad dabei anstrengend wird.
Fazit:
Der Indian Scout 101 ist die bessere Wahl für alle, die einen klaren Cruiser-Charakter suchen: kräftiger Vortrieb, souveränes Fahrgefühl und eine Ergonomie, die längere Strecken angenehm macht. Besonders dann, wenn häufig Landstraße oder Touren im Fokus stehen und Beschleunigung sowie Stabilität wichtiger sind als maximale Wendigkeit, spielt der Scout seine Stärken aus.
Die Voge 500 AC passt dagegen besser zu einem pragmatischen Fahrstil: handlich im Alltag, gut dosierbar im Antrieb und ein Gesamteindruck, der sich schnell vertraut anfühlt. Wer viele kurze Strecken fährt, häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt und trotzdem Spaß macht, findet in der 500 AC die stimmigere Option.
Kurz gesagt: Scout 101 für Cruiser-Genuss und Tourenfokus – 500 AC für Agilität, Alltagstauglichkeit und entspanntes Handling.