| UVP | 18.990 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Gesamtpaket
- Windschild klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Länge | 2.138 | mm |
| Radstand | 1.404 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.270 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 SpeedPlus | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 111 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.300 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 75 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | USD-Gabel, 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zwei Piggyback-Federbeine, voll einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 150/80R16 77H | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe / halbschwimmend gelagerter Rotor / 4-Kolben-Bremssattel von Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
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Einfach gut
Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.
Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.
Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.
Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.
Extras:
Reise-Paket1248,95 €
Kofferset
Hohes Windschild
Komfortsitzbank
USB Anschluss im Cockpit
Wochenende-Paket772,95 €
ABS-Softtaschen
Hohes Windschild
Tankpad
USB Anschluss im Cockpit
Urban-Paket439,95 €
USB Anschluss im Cockpit
Gepäckbrücke
Top Case
Rückenlehne Sozius
Sport Paket419,95€
Kurzer Kennzeichenhalter
Kettenschutz
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Indian Scout 101 vs. Yamaha Tracer 700 – Vergleich der zwei Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter meist auch ein ganz anderer Anspruch: Die Indian Scout 101 steht für einen markanten, entspannten Cruiser-Charakter, während die Yamaha Tracer 700 eher die Rolle des vielseitigen Tourers übernimmt – mit Fokus auf Alltag, Reichweite und souveränes Fahrgefühl. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Modell „besser“ ist, sondern darum, welches zu den eigenen Fahrten passt.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Touren-Allrounder
Indian Scout 101: kompakt, kraftvoll, entspannt
Die Indian Scout 101 wirkt wie gemacht für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist: ruhigeres Tempo, ein direkter Kontakt zur Straße und ein Motorgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „durchziehen“ klingt. Im Vergleich zur Yamaha liegt der Schwerpunkt stärker auf dem unmittelbaren Fahrspaß im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken. Das Motorrad vermittelt dabei eine klare Identität: bodennah, stimmig und mit einem Look, der sofort auffällt.
Yamaha Tracer 700: sportlich-touring, flexibel im Alltag
Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst. Im direkten Vergleich zeigt sie sich als Allrounder: Sie wirkt auf längeren Strecken stabil und „aufgeräumt“, während sie im Alltag nicht überfordert. Der Charakter ist weniger „Show“ und mehr „Funktion“ – mit dem Gefühl, dass man jederzeit zügig unterwegs sein kann, ohne dass der Komfort verloren geht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motor- und Antriebseigenschaften zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser und Tourer: Die Indian Scout 101 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, gut dosierbaren Fahrstil aus. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stadtverkehr und wechselnde Geschwindigkeiten den Takt bestimmen. Die Yamaha Tracer 700 hingegen wirkt wie ein Motorrad, das für dynamischere Beschleunigungen und zügiges Überholen gemacht ist. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: weniger „entspannt rollen“, mehr „kontrolliert vorwärts“.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort, der zu den Fahrten passt
Indian Scout 101: nah an der Straße
Die Sitzposition der Indian Scout 101 ist eher auf ein entspanntes Handling ausgelegt. Im Vergleich zur Yamaha wirkt sie dadurch besonders passend für Fahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeitet. Das Motorrad unterstützt einen natürlichen Bewegungsfluss – ideal für kurze Touren, Ausfahrten am Wochenende oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte.
Yamaha Tracer 700: aufrecht und reisetauglich
Die Yamaha Tracer 700 bietet im Vergleich eine ergonomische Ausrichtung, die sich für längere Strecken besonders auszahlt. Die aufrechtere Haltung und die Art, wie sich das Motorrad im Fahrbetrieb „trägt“, machen es leichter, auch nach mehreren Stunden noch konzentriert zu bleiben. Wer regelmäßig pendelt oder Touren plant, profitiert von diesem Komfort-Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein klares Muster: Die Indian Scout 101 vermittelt ein eher direktes, bodenständiges Handling. Sie fühlt sich in ihrem Element an, wenn die Strecke nicht zu anspruchsvoll wird und man mit einem ruhigen Rhythmus fährt. Die Yamaha Tracer 700 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität und Kontrolle priorisiert – besonders dann, wenn die Straße schneller wechselt oder man zügiger unterwegs ist. Dadurch entsteht ein Vorteil für Fahrer, die häufig auf Landstraßen unterwegs sind oder längere Strecken am Stück fahren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, zuverlässig zu bremsen, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Indian Scout 101 wirkt im Vergleich eher „harmonisch“ im Alltag: dosierbar und gut zu fühlen, wenn man im Stadtverkehr oder bei moderatem Tempo unterwegs ist. Die Yamaha Tracer 700 bietet dagegen ein Sicherheitsgefühl, das stärker auf wechselnde Bedingungen ausgelegt ist – etwa bei zügigerem Fahren oder auf längeren Touren, wenn man mehrfach beschleunigt und wieder abbremst.
Ausstattung und Alltag: Was sich im täglichen Einsatz bemerkbar macht
Im Alltag zählt nicht nur die Technik, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Indian Scout 101 punktet im Vergleich vor allem mit ihrem stimmigen Gesamtpaket: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“, ohne ständig an Zubehör oder Setup zu denken. Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Stärken eher bei der Vielseitigkeit aus: Sie ist prädestiniert für Fahrer, die regelmäßig zwischen Pendeln, Feierabendrunde und längerer Tour wechseln.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Scout 101 – Stärken
- Charakter und Fahrgefühl: Cruiser-typisch, direkt und angenehm dosierbar.
- Alltagstauglichkeit: Besonders stimmig für Stadt und kurze bis mittlere Strecken.
- Optik und Identität: Ein Motorrad, das sofort wiedererkennbar ist.
Indian Scout 101 – Schwächen
- Tour-Fokus: Wer sehr lange Strecken plant, wird bei der Yamaha eher den „Reisevorteil“ spüren.
- Fahrstil: Für sehr dynamische Fahrten fühlt sich die Tracer tendenziell passender an.
Yamaha Tracer 700 – Stärken
- Vielseitigkeit: Funktioniert als Tourer und als Alltagsmaschine.
- Stabilität bei Tempo: Gibt besonders auf Landstraßen und bei zügigerem Fahren Sicherheit.
- Komfort über Zeit: Ergonomie und Fahrgefühl sind auf längere Einsätze ausgelegt.
Yamaha Tracer 700 – Schwächen
- Charakter: Wer vor allem „Cruiser-Feeling“ sucht, findet bei der Indian mehr Emotion im Fahrstil.
- Fokus: Die Tracer ist weniger „Show-orientiert“ und mehr „Allround“ – das kann je nach Geschmack ein Plus oder Minus sein.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Indian Scout 101 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, gut im Stadtverkehr funktioniert und bei Ausfahrten mit entspannterem Tempo überzeugt. Wer gern eine klare Linie fährt, Wert auf einen markanten Look legt und das Motorrad vor allem als Genussmaschine sieht, wird hier sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Yamaha Tracer 700 empfiehlt sich vor allem dann, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad mehrere Rollen erfüllen soll: Pendeln, Wochenendtour und spontane Ausflüge. Wer ein Motorrad möchte, das bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt, sich dynamisch fahren lässt und auch nach mehreren Stunden noch angenehm wirkt, findet in der Tracer 700 einen starken Partner.
Fazit:
Die Indian Scout 101 ist die bessere Wahl für alle, die einen entspannten Cruiser-Charakter suchen: stimmiges Fahrgefühl, gute Dosierbarkeit im Alltag und ein Motorrad, das vor allem beim Genießen überzeugt. Sie passt besonders gut zu Fahrten in der Stadt und zu kürzeren bis mittleren Touren, bei denen das Tempo nicht im Vordergrund steht.
Die Yamaha Tracer 700 gewinnt im Vergleich, wenn Vielseitigkeit und Tourenkomfort wichtiger sind: stabiler Eindruck bei zügigerem Fahren, ergonomischer Komfort über längere Zeit und ein Gesamtpaket, das sich leicht an unterschiedliche Strecken anpasst. Wer regelmäßig pendelt oder längere Strecken plant, bekommt mit der Tracer 700 das rundere „Allround“-Gefühl.
Kurz gesagt: Cruiser-Liebhaber greifen zur Indian Scout 101, Allrounder- und Tourenfans zur Yamaha Tracer 700.