| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- kompakt, leicht, wendig
- elektronisch komplett ausgestattet
- V2-Sound
- sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
- gutes Fahrwerk
- Bremse hinten mit langem Regelintervall
- 48 PS Version obenraus dünn
- etwas zu kleine Anzeigen im TFT-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe Viertakt mit 270 Grad Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 100 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen, Motor mittragendes Element | |
| Federung vorne | Kayaba USD 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Vierkolben Festsattel, radial verschraubt ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia RS 660 hält, was sie verspricht: Sie ist ein rassiger Supersportler und fährt sich auch so. Was A2-Führerscheininhaber jetzt vermutlich nicht so gerne hören wollen: Zu dieser Art Maschine passen 100 PS wesentlich besser als 48 PS. Gerade in oberen Drehzahlbereichen passiert bei der A2-Maschine einfach zu wenig - was aber nur derjenige bemerken wird, der schon einmal 100 PS oder mehr gefahren ist. Insofern werden die A2-Biker vermutlich wenig vermissen, weil sie es halt nicht anders kennen.Die RS660 macht auf Landstraßen jedenfalls viel Spaß und jeder Inhaber wird sich an der wirklich super-kompletten Ausstattung erfreuen können. Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von ZTS (Zweiradtechnik Schielmann in Bokel) zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrten!
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Aprilia RS 660 – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Entscheidung selten nur eine Frage von Zahlen. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und ein souveränes Auftreten auf der Langstrecke. Die Aprilia RS 660 dagegen ist auf sportliche Dynamik ausgelegt: leichtfüßig, präzise und mit dem Anspruch, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern zu „arbeiten“. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Fahralltag bemerkbar machen – von der Sitzposition bis zum Charakter des Motors.
Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. Sportbike
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein Motorrad, das man eher „nutzt“, um Strecke zu machen. Der Fokus liegt auf Komfort, Windschutz und einem ruhigen, großen Auftritt. Gerade auf längeren Fahrten fühlt sich das Konzept stimmig an: Die Maschine wirkt stabil, die Ergonomie ist auf entspanntes Sitzen ausgelegt und das Gesamtpaket vermittelt das Gefühl, dass man auch nach vielen Kilometern noch frisch ankommt.
Aprilia RS 660
Die Aprilia RS 660 ist dagegen ein Motorrad, das nach Bewegung verlangt. Die Sitzposition ist sportlich, die Maschine wirkt kompakt und agil. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier ein Bike, das Kurven mit klarer Rückmeldung angeht und das Tempo nicht nur „mitmacht“, sondern aktiv unterstützt. Der Charakter ist spürbar: weniger Reise-Atmosphäre, mehr Fahrspaß und sportliche Konzentration.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Flow vs. sportliche Reaktion
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf ein gleichmäßiges, kraftvolles Vorankommen. Das spürbare Drehmoment und die Art, wie die Maschine aus dem Drehzahlkeller heraus arbeitet, machen sie besonders attraktiv für lange Strecken, für entspanntes Cruisen und für Situationen, in denen man nicht ständig „nachschalten“ möchte. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein Sportgerät, sondern eher wie ein souveräner Reisebegleiter.
Die Aprilia RS 660 spielt ihre Stärken im Bereich der sportlichen Reaktion aus. Die Gasannahme und die Art, wie das Motorrad in Schwung kommt, sorgen dafür, dass man sich schnell an ein dynamisches Fahrtempo gewöhnt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen den Richtungswechseln zeigt sich: Das Bike ist darauf ausgelegt, dass man es aktiv fährt. Wer gern mit Gefühl und Timing arbeitet, bekommt hier eine sehr direkte Verbindung zwischen Hand und Maschine.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität in der Kurve
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet vor allem mit dem Gefühl von Stabilität. Auf Autobahn und Landstraße bleibt die Linie ruhig, Unebenheiten werden eher „weggetragen“ als dass sie das Fahrgefühl dominieren. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man viel fährt und Komfort wichtiger ist als maximale Schräglagen-Performance. Gleichzeitig bedeutet das Touring-Konzept: Das Motorrad ist nicht dafür gemacht, wie ein leichtes Sportbike ständig zwischen engen Passagen zu springen.
Die Aprilia RS 660 ist dagegen ein Motorrad, das sich in Kurven sehr willig zeigt. Das Handling wirkt präzise, das Bike lässt sich zügig umsetzen und vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl, wenn die Straße anspruchsvoll wird. In engen Kehren oder bei dynamischer Fahrweise ist die RS 660 im Vorteil, weil sie schneller „im richtigen Modus“ ist. Wer allerdings vor allem lange, gleichmäßige Strecken fährt, könnte den Fokus auf sportliche Agilität als weniger entspannend empfinden als ein Touring-Setup.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Langstreckenkomfort vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Komfort ausgelegt. Die aufrechtere Haltung unterstützt eine entspannte Körperführung, und genau das macht den Unterschied, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist. Auch der Windschutz und das Gesamtgefühl des Motorrads tragen dazu bei, dass die Fahrt weniger anstrengend wird. Für längere Touren ist das ein starkes Argument.
Die Aprilia RS 660 setzt auf eine sportliche Sitzposition, die den Fahrer näher an das Fahrwerk bringt. Das sorgt für ein direkteres Feedback und unterstützt eine aktive Fahrweise. Gleichzeitig ist das Setup eher etwas für Fahrer, die sportlich sitzen möchten und bereit sind, für Kurvenperformance eine andere Art von Komfort zu akzeptieren. Wer viel im Alltag unterwegs ist oder lange Strecken in entspannter Haltung bevorzugt, muss hier abwägen.
Windschutz und Alltagstauglichkeit: Reisegefühl vs. sportliche Kompaktheit
Im Alltag zeigt sich der Unterschied besonders deutlich: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein Motorrad, das sich wie gemacht anfühlt, um Kilometer zu sammeln. Der Windschutz und die Touring-Orientierung sorgen dafür, dass man auch bei wechselnden Bedingungen weniger „gegen“ die Fahrt arbeitet. Dazu kommt das typische Cruiser-/Touring-Gefühl: Man sitzt, fährt und genießt.
Die Aprilia RS 660 ist im Alltag eher die Maschine für kurze bis mittlere Strecken mit sportlichem Anspruch. Sie ist kompakt, wirkt wendig und macht Spaß, wenn es um zügige Fahrten geht. Für längere Reisen kann das sportliche Konzept jedoch bedeuten, dass man öfter Pausen einplant oder die Fahrweise anpasst, um die Belastung im Griff zu behalten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Komfort und Langstreckenfokus: Das Motorrad ist auf entspanntes Fahren ausgelegt und fühlt sich auch nach vielen Kilometern stimmig an.
- Souveränes Vorankommen: Der Charakter wirkt ruhig und kraftvoll, besonders beim gleichmäßigen Cruisen.
- Windschutz und Reisegefühl: Das Gesamtpaket reduziert Ermüdung und macht Touren angenehmer.
Schwächen bzw. Grenzen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger „Sportlichkeit“ im engen Bereich: Wer häufig sehr dynamisch und in engen Passagen fährt, merkt das Touring-Konzept.
- Aktive Fahrweise weniger im Fokus: Die Maschine belohnt eher gleichmäßiges Fahren als ständiges Umsetzen.
Stärken der Aprilia RS 660
- Agilität und Kurvengefühl: Das Handling wirkt präzise und unterstützt sportliche Fahrweise.
- Direkte Motorcharakteristik: Die RS 660 macht Spaß, wenn man Gas gibt und die Maschine „arbeitet“.
- Sportliches Feedback: Man bekommt ein klares Gefühl für die Dynamik der Maschine.
Schwächen bzw. Grenzen der Aprilia RS 660
- Komfortfokus geringer: Die sportliche Sitzposition kann auf langen Strecken anstrengender wirken.
- Touring-Anspruch nicht im Mittelpunkt: Wer vor allem reisen möchte, muss das Konzept bewusst wählen.
Welche Werte zählen wirklich – und wie sie sich im Fahralltag zeigen
Auch wenn technische Daten helfen, das Bild zu schärfen, entscheidet am Ende das Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitzposition, Fahrwerkseinstellung und dem „Gesamtgefühl“. Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zeigt sich das besonders in der Art, wie sie Strecke abarbeitet: Kraft und Ruhe führen zu einem entspannten Fahrstil. Bei der Aprilia RS 660 ist es genau andersherum: Die Maschine lädt dazu ein, die Dynamik auszunutzen. Wer die RS 660 so fährt, wie sie gedacht ist, bekommt ein sehr lebendiges, sportliches Erlebnis.
Im Vergleich der beiden Konzepte wird klar: Die Indian ist stärker auf Komfort und Reise ausgelegt, während die Aprilia die sportliche Linie konsequent verfolgt. Damit unterscheiden sich auch die „richtigen“ Einsatzbereiche. Für die eine Maschine ist die lange Strecke das Zuhause, für die andere die kurvige Strecke mit sportlichem Tempo.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrer, die gern touren, entspannt unterwegs sind und Wert auf Windschutz, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl legen. Wer häufig längere Strecken fährt, gern gleichmäßig cruised und dabei nicht ständig die Fahrweise anpassen möchte, findet in der Indian einen sehr stimmigen Begleiter.
Die Aprilia RS 660 passt am besten zu Fahrern, die sportlich fahren möchten, Kurven aktiv angehen und ein direktes, agiles Handling bevorzugen. Wer Freude an dynamischer Beschleunigung, präzisem Einlenken und einem Motorrad hat, das die sportliche Linie unterstützt, wird mit der RS 660 deutlich mehr „Fahrspaß pro Kurve“ erleben.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort und Langstrecken-Feeling suchen. Ihr Vorteil liegt im souveränen, ruhigen Vorankommen, im Windschutz und in der entspannten Ergonomie – genau das macht sie zur passenden Maschine für Touren, bei denen man Kilometer sammeln möchte, ohne dabei ständig „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das Kurven dynamisch anpackt, schnell umsetzt und sportliche Reaktionen belohnt, trifft mit der Aprilia RS 660 die richtige Entscheidung. Die RS 660 ist ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, die Maschine aktiv fahren und ein direktes Feedback schätzen. Kurz gesagt: Indian für Reisen und entspanntes Cruisen, Aprilia für sportliche Dynamik und Kurvenspaß.