| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW G 310 R – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die BMW G 310 R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Fahrt anfühlt: einmal als entspannte Reise auf großen Straßen, einmal als agiler Alltagsbegleiter, der sich auch im dichten Verkehr leicht anfühlt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Grundcharakter: Reise-Cruiser vs. kompakter City-Allrounder
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht klar für den Cruiser- und Touring-Gedanken. Das Motorrad ist auf Komfort, Stabilität und eine souveräne Gangart ausgelegt. Wer lange Strecken plant oder gern entspannt unterwegs ist, bekommt hier das Gefühl eines „Rollens“ statt eines „Kämpfens“.
Die BMW G 310 R dagegen ist ein Motorrad, das sich eher wie ein Werkzeug für den Alltag anfühlt: kompakt, leicht zu bewegen und mit einer Sitzposition, die nicht zu sehr auf „Langstrecken-Lounge“ trimmt. Dadurch wirkt die BMW besonders dort stark, wo es häufig eng wird – in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen oder bei kurzen Touren zwischendurch.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. Agilität
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klares Bild: Die Indian zielt auf einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb. Das merkt man vor allem beim Anfahren aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim ruhigen Dahingleiten. Die Kraft wirkt dabei weniger wie „Sport“, sondern mehr wie „Durchzug“, der die Fahrt entspannt macht.
Die BMW spielt dagegen ihre Stärken über das Zusammenspiel aus Drehzahl, Ansprechverhalten und Leichtigkeit aus. Der Motor fühlt sich lebendig an und unterstützt ein dynamisches Fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Wer gern zügig beschleunigt oder Kurven mit Schwung angeht, bekommt mit der G 310 R ein Motorrad, das schnell reagiert.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Auf langen Strecken wirkt die Indian besonders angenehm, weil sie den Rhythmus vorgibt: gleichmäßig, stabil und mit einem Fahrgefühl, das auf Gelassenheit setzt. Die BMW ist hingegen prädestiniert für Situationen, in denen man öfter umplanen, neu ansetzen oder einfach schnell reagieren möchte. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gern „einfach nimmt“, statt es für eine spezielle Tour einzuplanen.
Komfort und Sitzposition: Touring-Relax vs. kompakte Ergonomie
Im Komfortvergleich unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf entspannte Körperhaltung und lange Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „zusammenzuklappen“. Dazu kommt der Touring-Ansatz: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur fährt, sondern auch unterwegs bleibt.
Die BMW G 310 R bietet eine kompaktere Ergonomie. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig stop-and-go fährt oder wenn man im Alltag öfter absteigen und rangieren muss. Gleichzeitig ist die Sitzhaltung eher auf „kontrolliert aktiv“ ausgelegt als auf „maximal bequem über Stunden“.
Stärken und Schwächen im Komfort-Check
Stärke der Indian: spürbar mehr Touring-Komfort, besonders bei längeren Abschnitten und bei konstantem Tempo. Schwäche der Indian: durch die Ausrichtung auf Cruiser/Touring wirkt sie im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“.
Stärke der BMW: handlich und alltagstauglich, mit einer Sitzposition, die das Manövrieren erleichtert. Schwäche der BMW: für sehr lange Autobahn- oder Reiseetappen ist der Komfortfokus nicht so stark wie bei einem Touring-Cruiser.
Handling und Fahrwerk: Souveränität vs. Wendigkeit
Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Indian vermittelt viel Stabilität. Das Motorrad liegt ruhig, wirkt „gesetzt“ und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass die Straße unter Kontrolle ist. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Strecken ist das ein Pluspunkt.
Die BMW ist dagegen deutlich leichter zu dirigieren. Das merkt man besonders in engen Passagen, beim Wechsel zwischen Kurven und beim Rangieren. Die BMW fühlt sich dadurch oft schneller „zur Hand“ als ein großes Touring-Motorrad.
Bremsen und Kontrolle
Im Vergleich der Bremswirkung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Kontrolle ausgelegt, aber sie liefern sie auf unterschiedliche Weise. Die Indian wirkt dabei wie ein System, das Stabilität priorisiert – passend zum Touring-Charakter. Die BMW unterstützt eher die agile Linie: präzise Dosierung und ein direktes Feedback, das zu dynamischerem Fahren einlädt.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Touring-Setup vs. pragmatischer Fokus
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse bringt den typischen Touring-Ansatz mit: mehr „Reise-Feeling“, mehr Ausstattungsidee und ein Gesamtpaket, das darauf ausgelegt ist, dass man nicht ständig nachdenken muss, ob etwas „für die Tour“ passt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Ausfahrten, bei denen Komfort und Präsenz im Vordergrund stehen.
Die BMW G 310 R setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist nicht negativ, sondern im Gegenteil: Für viele Fahrer ist genau das der Punkt. Die BMW bleibt unkompliziert, wirkt im Alltag weniger „überladen“ und eignet sich besonders, wenn das Motorrad vor allem als zuverlässiger Begleiter dienen soll.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Indian: punktet mit Touring-Orientierung und einem stimmigen Gesamtauftritt, der auf längere Fahrten ausgelegt ist. BMW: punktet mit einem pragmatischen Ansatz, der das Motorrad leicht verständlich und alltagstauglich macht.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem dann klar, wenn man sich die eigenen Fahrgewohnheiten ansieht. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders sinnvoll, wenn längere Strecken, entspanntes Cruisen und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist oder einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad „die Arbeit“ übernimmt, wird mit der Indian deutlich glücklicher.
Die BMW G 310 R ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn kurze Touren und spontane Fahrten dazugehören und wenn Wendigkeit im Verkehr wichtig ist. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht handhaben lässt und trotzdem Fahrspaß bietet, passt die BMW sehr gut.
Typische Entscheidungsszenarien
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders, wenn: - lange Strecken regelmäßig gefahren werden - Komfort und Stabilität wichtiger sind als maximale Agilität - ein Touring-Cruiser-Gefühl gesucht wird - das Motorrad auch optisch und vom Charakter her „Reise“ ausstrahlen soll
BMW G 310 R passt besonders, wenn: - Stadtverkehr und Alltagseinsätze häufig sind - das Motorrad leicht zu bewegen sein soll - Kurven und dynamisches Fahren im Fokus stehen - ein kompakter Einstieg in die Motorradwelt oder ein unkomplizierter Zweitwagen fürs Fahren gesucht wird
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortorientiertes Reisen lieben: stabil, souverän und mit einem Fahrgefühl, das lange Strecken angenehm macht. Wer häufig Touren plant, gern entspannt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein großes, ruhiges Gesamtsystem anfühlt, wird mit der Indian deutlich mehr „Treffer“ landen.
Die BMW G 310 R gewinnt dagegen dort, wo Alltag, Wendigkeit und unkomplizierte Fahrbarkeit zählen. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, Stadtverkehr und eine Fahrweise, die auf Agilität und direktes Feedback setzt. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, leicht zu manövrieren bleibt und dennoch Spaß macht, trifft mit der BMW die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen für die Indian – Allround und Agilität sprechen für die BMW.