| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW G 650 GS – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die BMW G 650 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein stark auf Komfort und Langstrecke ausgelegtes Touren-Cruiser-Konzept und ein eher leichtfüßiges, alltagstaugliches Adventure-Format aufeinander. Beide Maschinen können viel – aber auf unterschiedliche Weise. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Fahrgefühl, Ausstattung, Einsatzprofil und Alltagspraxis unterscheiden.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourenkomfort vs. unkomplizierte Vielseitigkeit
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für ein Motorrad, das lange Strecken entspannt machen soll. Der Fokus liegt auf einem souveränen Auftritt, spürbarem Komfort und einer Ausstattung, die das Reisen angenehm gestaltet. Die Maschine wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die Kilometer sammeln möchten – gern auch mit Gepäck und mit dem Anspruch, dass sich die Fahrt nicht anfühlen soll wie „nur Strecke abarbeiten“.
Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie ist als Einstieg in die GS-Welt und als unkompliziertes Allround-Motorrad gedacht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, im Alltag leicht zu bewegen zu sein und auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Wer ein Motorrad sucht, das flexibel bleibt – für Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge abseits des Asphalts – findet hier eine passende Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Charakter und Ansprechverhalten
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um ruhiges, kraftvolles Dahingleiten geht. Der Antrieb wirkt auf Langstrecken besonders stimmig, weil er gleichmäßig trägt und das Motorrad auch bei konstantem Tempo gelassen bleibt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach „entspanntem Reisen“ klingt als nach sportlichem Angriff.
Die BMW G 650 GS wirkt dagegen lebendiger im Alltag. Sie ist prädestiniert für Situationen, in denen häufiges Beschleunigen, Anfahren und Richtungswechsel gefragt sind. Das Motorrad fühlt sich dabei handlich an und unterstützt ein aktives Fahrverhalten. Auf Landstraßen macht das Spaß, in der Stadt hilft die unkomplizierte Handhabung, und auf leichtem Schotter oder schlechten Straßenbelägen bleibt die Maschine insgesamt gut kontrollierbar.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist die souveräne, entspannte Art – Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, hektische Situationen weniger „agil“ wirkt als ein leichteres Bike.
- BMW G 650 GS: Stärke ist die unkomplizierte Beweglichkeit und das flexible Fahrverhalten – Schwäche ist, dass der Fokus nicht auf maximalem Langstrecken-Komfort im Cruiser-Stil liegt.
Komfort und Ergonomie: Wie sich die Sitzposition anfühlt
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist Komfort ein zentrales Thema. Die Sitzhaltung ist eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man sich auf die Fahrt konzentrieren kann, statt ständig gegen Ermüdung anzukämpfen. Gerade auf längeren Etappen ist das ein echter Vorteil: Windschutz, ruhige Laufkultur und die insgesamt „tourige“ Auslegung sorgen dafür, dass sich die Fahrt weniger anstrengend anfühlt.
Die BMW G 650 GS setzt auf eine ergonomische Allround-Position. Sie ist so gestaltet, dass man sowohl im Alltag als auch auf längeren Ausfahrten gut zurechtkommt. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrumgebungen wechselt, profitiert von der aufrechte(n) Haltung und dem insgesamt praktischen Handling. Allerdings ist das Komfortprofil stärker auf „funktional und vielseitig“ ausgerichtet als auf das luxuriöse Langstrecken-Gefühl einer großen Tourenmaschine.
Wind, Wetter und Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die Indian spielt ihre Vorteile besonders aus, wenn es um Schutz und entspannte Reise geht. Die BMW ist dagegen die Maschine, die man gern nimmt, wenn die Tour spontan wird oder wenn das Wetter und die Strecke unberechenbar sind. Für kurze bis mittlere Fahrten wirkt sie oft „einfach passend“, während die Indian eher dann glänzt, wenn der Plan klar auf Strecke und Komfort hinausläuft.
Ausstattung und Reise-Setup: Was sich im Alltag bemerkbar macht
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer gedacht, der nicht erst „unterwegs“ zum Reisegerät wird. Das merkt man daran, dass sie auf ein stimmiges Gesamtpaket setzt: Komfortorientierte Details, eine Reiseauslegung und ein Auftritt, der auch mit Gepäck und längeren Etappen funktioniert. Wer gern mit Zubehör plant oder einfach eine Maschine möchte, die ab Werk schon nach „Tour“ aussieht, wird hier eher glücklich.
Die BMW G 650 GS ist dagegen ein Motorrad, das sich gut an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen lässt. Sie eignet sich besonders, wenn das Setup nicht von Anfang an maximal „tourig“ sein muss, sondern wenn ein pragmatischer Ansatz zählt: fahren, anpassen, weiterziehen. Das Motorrad ist damit oft die bessere Wahl für Menschen, die flexibel bleiben wollen – und die Ausrüstung nach und nach ergänzen.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Setup
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist das tourorientierte Gesamtgefühl – Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leicht“ wirkt, wenn man häufig spontan in engen Umgebungen unterwegs ist.
- BMW G 650 GS: Stärke ist die Anpassbarkeit und Alltagstauglichkeit – Schwäche ist, dass der Reise-Komfort nicht im gleichen luxuriösen Stil wie bei der Indian ausfällt.
Handling und Alltag: Wie gut lassen sich die Motorräder im Alltag bewegen?
Die BMW G 650 GS ist im Alltag klar im Vorteil, wenn es um „einfach mal losfahren“ geht. Das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, wirkt wendig und unterstützt ein entspanntes Handling. Gerade in Situationen mit Stop-and-Go, beim Rangieren oder auf unübersichtlichen Straßenabschnitten spielt das Gewichtsempfinden und die Bauart eine große Rolle.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen eher ein Motorrad, das man mit Ruhe bewegt. Im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten merkt man die Tourer-Charakteristik. Dafür fühlt sie sich in Fahrt sehr stabil an und vermittelt ein starkes Sicherheitsgefühl auf längeren Strecken. Wer also eher „rausfahren und dann genießen“ möchte, wird die Indian als sehr passend empfinden.
Für wen passt welches Motorrad? (Vergleich der Einsatzprofile)
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die lange Strecken komfortabel und entspannt absolvieren möchten.
- Menschen, die ein Motorrad suchen, das bereits ab Werk nach Tour aussieht und sich wie ein Reisegerät anfühlt.
- Wer Windschutz, ruhiges Fahrgefühl und eine souveräne Gesamtstimmung besonders schätzt.
BMW G 650 GS – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Ausflüge suchen.
- Menschen, die gern flexibel unterwegs sind: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch mal abseits des Asphalts.
- Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht bewegen lässt und nicht nur für eine Art von Tour gemacht ist.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecken-Komfort, ruhigem Reisegefühl und einem tourorientierten Gesamtpaket liegt. Sie passt besonders zu Fahrenden, die Kilometer genießen wollen und bei denen Windschutz, entspannte Ergonomie und ein souveräner Auftritt wichtiger sind als maximale Alltagswendigkeit. Die BMW G 650 GS ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen: leicht zu handhaben, flexibel einsetzbar und ideal für Menschen, die unterschiedliche Streckenprofile fahren möchten. Wer vor allem entspannt auf Strecke gehen will, findet in der Indian den stärkeren Reisepartner. Wer ein Motorrad sucht, das jeden Tag funktionieren soll und auch für spontane Ausflüge bereitsteht, wird mit der BMW G 650 GS glücklicher.