| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs BMW R 1200 GS K50 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird die Entscheidung oft spannend: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortables Touring mit viel Charakter, während die BMW R 1200 GS K50 als Reiseenduro für Flexibilität, Alltagstauglichkeit und Abenteuerlust bekannt ist. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen – inklusive Stärken und Schwächen, die bei der Wahl wirklich zählen.
Grundidee: Touring-Cruiser trifft Reiseenduro
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Komfort und Stil
Die Chieftain ist als Touring-Maschine gebaut, die vor allem eins kann: lange Strecken entspannter machen. Das zeigt sich in der Ausrichtung auf Komfort, Windschutz und eine ruhige, souveräne Art, Kilometer zu sammeln. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist und dabei nicht ständig an der nächsten Tankstelle oder an der nächsten Komfort-Ecke denkt, findet hier eine klare Richtung.
BMW R 1200 GS K50: Vielseitigkeit und Abenteuer
Die R 1200 GS K50 ist dagegen ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Rolle festnageln lässt. Sie wirkt wie gemacht für gemischte Strecken: Autobahn, Landstraße, Schotterpisten oder spontane Abstecher. Die GS steht für eine aufrechte Sitzposition, ein agiles Handling im Alltag und die Fähigkeit, auch außerhalb der Komfortzone souverän zu bleiben.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung anfühlt
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber der Charakter unterscheidet sich deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vermittelt ein eher „drehmomentorientiertes“ Fahrgefühl: Sie wirkt wie ein entspannter Langstreckenpartner, der aus dem Drehzahlkeller sauber zieht und dabei nicht hektisch wirkt. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig die Gänge „sortieren“ möchte.
Die BMW R 1200 GS K50 spielt dagegen stärker die Karte „Kontrolle und Dynamik“. Das Fahrverhalten ist oft präziser und direkter, besonders wenn es kurviger wird oder wenn die Straße wechselt. Die GS fühlt sich dabei weniger wie ein schwerer Tourer an, sondern eher wie ein Motorrad, das man aktiv bewegt – auch wenn man lange unterwegs ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltag
Indian Chieftain: Touring-Komfort im Fokus
Bei der Chieftain steht der Komfortgedanke klar im Vordergrund. Die Sitzposition ist auf entspannte Langstrecke ausgelegt, und der Windschutz hilft dabei, auch bei längeren Fahrten weniger „gegen“ den Fahrtwind zu arbeiten. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei wechselhaftem Wetter ist das ein spürbarer Vorteil: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Strecke.
BMW GS: Aufrecht sitzen, flexibel bleiben
Die GS setzt auf eine aufrechte, vielseitige Ergonomie. Das ist praktisch, wenn die Tour nicht nur aus „geradeaus und entspannt“ besteht, sondern auch aus Stop-and-go, Landstraßen und gelegentlichen Schotterabschnitten. Die Sitzhaltung unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne dass man nach kurzer Zeit das Gefühl hat, „zu viel“ zu machen. Für viele ist das der Grund, warum die GS so oft als Allround-Reisegerät gewählt wird.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs Agilität
Im Vergleich zeigt sich: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt vor allem auf langen Strecken souverän. Das Motorrad vermittelt Stabilität und Ruhe, was besonders dann angenehm ist, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Die Kehrseite: Wer sehr enge Passagen oder häufige Richtungswechsel bevorzugt, merkt eher, dass die Chieftain stärker nach „Touring-Linie“ arbeitet.
Die BMW R 1200 GS K50 ist im Handling oft agiler und lässt sich im Alltag leichter „führen“. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn man mal schnell ausweicht, zeigt sich die Stärke der GS-Philosophie. Schwächen liegen eher dort, wo man maximalen Cruiser-Komfort erwartet: Die GS ist zwar komfortabel, aber sie ist konzeptionell mehr auf Vielseitigkeit ausgelegt als auf reines „Sitzen und Gleiten“.
Ausstattung und Elektronik: Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder setzen auf moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Chieftain zielt darauf ab, die Fahrt angenehm und stressarm zu gestalten – besonders im Touring-Betrieb, wenn man nicht ständig an Einstellungen oder Fahrhilfen herumfummeln möchte. Die BMW GS ist dagegen häufig stärker auf Fahrmodi, situative Anpassung und ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Touren sehr unterschiedlich ausfallen.
Gepäck, Stauraum und Tourenpraxis
Für viele Käufer ist die Frage entscheidend: Wie gut lässt sich das Motorrad „tourenfertig“ machen? Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Touring-Maschine prädestiniert, um mit Gepäck entspannt unterwegs zu sein. Der Fokus liegt auf einer stimmigen Gesamtbalance aus Komfort, Windschutz und einer ruhigen Art, Lasten zu tragen.
Die BMW R 1200 GS K50 punktet ebenfalls beim Reisen, aber anders: Die GS ist oft die bessere Wahl, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus unvorhersehbaren Abschnitten. Gepäck und Zubehör lassen sich in der Praxis meist sehr flexibel integrieren, sodass die Maschine auch dann noch „funktioniert“, wenn die Route spontan wechselt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Touring-Komfort: entspannte Sitzposition und angenehmer Langstreckenfokus.
- Windschutz und Ruhe: weniger „Kampf“ gegen den Fahrtwind auf langen Etappen.
- Charaktervolles Fahrgefühl: souveränes Ansprechverhalten, das Kilometer leicht macht.
- Stimmiges Gesamtkonzept: ideal, wenn die Tour im Vordergrund steht und nicht das „Basteln“ an der Fahrweise.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „Allround-Agilität“ als eine Reiseenduro: enge, häufig wechselnde Situationen können weniger leicht wirken.
- Konzeptbedingt weniger Offroad-Fokus: eher Touring als Abenteuer im Gelände.
BMW R 1200 GS K50 – Stärken
- Vielseitigkeit: passt zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
- Agiles Handling: erleichtert aktives Fahren im Alltag und auf kurvigen Strecken.
- Reiseenduro-Charakter: macht auch spontane Abstecher wahrscheinlicher.
- Elektronik und Fahrunterstützung: hilft dabei, sich auf die Strecke zu konzentrieren.
BMW R 1200 GS K50 – Schwächen
- Touring-Komfort nicht ganz „Cruiser-lastig“: wer maximalen Langstrecken-Sitzkomfort sucht, könnte die Chieftain als entspannter empfinden.
- Konzeptwechsel: wer nur „eine Art“ Tour fährt, muss nicht zwingend die GS-Vielseitigkeit ausnutzen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die eigenen Touren aussehen. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Menschen, die das Motorrad vor allem als Reisebegleiter sehen: ankommen, ausruhen, weiterfahren – ohne dass die Fahrt selbst anstrengend wird.
Die BMW R 1200 GS K50 ist die bessere Wahl, wenn die Touren abwechslungsreich sind und das Motorrad auch dann überzeugen soll, wenn die Route nicht vorhersehbar ist. Wer gerne aktiv fährt, unterschiedliche Untergründe mitnimmt und ein Motorrad sucht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Reisen, findet in der GS häufig die passendere Basis.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl für alle, die Touring-Komfort priorisieren: entspannte Sitzposition, spürbarer Windschutz und ein Fahrgefühl, das lange Etappen leicht wirken lässt. Wer vor allem Autobahn, Landstraße und „klassische“ Reise-Routen fährt und dabei möglichst wenig Stress möchte, wird mit der Chieftain sehr zufrieden sein.
Die BMW R 1200 GS K50 passt besser, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als reines Cruiser-Touring. Die GS spielt ihre Stärken aus, wenn die Strecken gemischt sind, wenn es kurvig wird oder wenn auch mal ein unvorhersehbarer Abstecher dazugehört. Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sowohl im Alltag als auch auf Reisen flexibel bleibt, ist die GS meist die stimmigere Entscheidung.