| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs BMW R nineT Scrambler – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und eine souveräne Art, Kilometer zu fressen. Die BMW R nineT Scrambler dagegen setzt auf Charakter, Agilität und ein Fahrgefühl, das eher nach „kurz raus und genießen“ klingt – auch wenn man dabei durchaus sportlich unterwegs sein möchte. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit klar wird, welches Motorrad zum eigenen Alltag und zu den eigenen Touren passt.
Grundidee: Tourenkomfort vs. Scrambler-Charakter
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die lange Strecken erleichtert. Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen ein Motorrad mit „Retro“-DNA und Scrambler-Optik, das sich vor allem über sein Handling und den direkten Kontakt zur Straße definiert. Wer vor allem Wert auf entspanntes Gleiten legt, findet in der Indian häufig die passendere Basis. Wer dagegen gern dynamisch fährt und das Motorrad als Erlebnis im Alltag sieht, wird mit der BMW eher glücklich.
Motor & Fahrgefühl: souveränes Gleiten vs. lebendiger Punch
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Indian wirkt im Vergleich oft wie ein „Anker“: Sie trägt sich ruhig, beschleunigt kraftvoll und bleibt dabei gelassen. Das ist besonders auf längeren Strecken angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Die BMW R nineT Scrambler fühlt sich dagegen häufig unmittelbarer an. Der Motorcharakter und die Art, wie die Leistung anliegt, unterstützen ein aktives Fahren. Das macht Spaß in Kurven, auf Landstraßen und überall dort, wo man nicht nur Strecke abspulen, sondern auch das Fahrgefühl genießen möchte.
Stärken der Indian im Alltag
- Stabiler Vortrieb für entspanntes Fahren ohne ständiges „Nacharbeiten“.
- Ruhiges Fahrverhalten, das lange Fahrten angenehmer macht.
- Komfortorientierte Abstimmung, die Stress reduziert.
Stärken der BMW im Alltag
- Direkteres Ansprechverhalten für ein lebendiges Fahrgefühl.
- Agilität, die das Motorrad in der Stadt und auf Landstraßen leichter wirken lässt.
- Charaktervolles Gesamtpaket aus Optik, Haltung und Fahrdynamik.
Ergonomie & Sitzposition: Langstrecke vs. „on the move“
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist typischerweise so ausgelegt, dass man bequem sitzt und auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Das unterstützt besonders Tourenfahrer, die nicht nur „schnell von A nach B“ wollen, sondern die Fahrt selbst genießen. Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen oft sportlich-kompakt: Man sitzt näher am Motorrad, die Bewegungen wirken direkter. Das ist ideal, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken im Vordergrund stehen.
Schwächen im Vergleich
Die Indian kann durch ihre Tourer-Ausrichtung im engen Stadtverkehr oder bei häufigen Rangiermanövern weniger „leichtfüßig“ wirken. Die BMW kann wiederum bei sehr langen Autobahn- oder Reiseetappen weniger „entspannt“ wirken, wenn man vor allem maximalen Komfort sucht. Beide sind also nicht „besser“ oder „schlechter“, sondern eher für unterschiedliche Prioritäten gemacht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Indian ist auf Ruhe und Stabilität ausgelegt. Das hilft, wenn die Straße unruhig ist oder wenn man einfach entspannt Tempo hält. Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf ein agiles Handling. Dadurch fühlt sich das Motorrad in Kurven oft handlicher an und macht Lust, die Linie zu fahren, statt nur „mitzulaufen“.
Im direkten Vergleich bedeutet das: Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, profitiert von der Indian-Stabilität. Wer dagegen gern aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven und Wechsel zwischen Stadt und Land nutzt, findet in der BMW oft mehr Dynamik im Gefühl.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Modellen steht Sicherheit im Vordergrund, aber die Wirkung kann unterschiedlich sein. Die Indian vermittelt häufig ein Gefühl von souveräner Kontrolle, besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei gleichmäßigem Fahrstil. Die BMW punktet oft mit einer klaren Rückmeldung und einer Dosierbarkeit, die zu sportlicherem Fahren passt. Entscheidend ist: Beide Motorräder können Vertrauen geben – nur eben in unterschiedlichen Situationen. Für entspannte Reisefahrten ist die Indian oft die angenehmere Wahl, während die BMW bei dynamischer Fahrweise häufig „direkter“ wirkt.
Ausstattung & Alltag: Komfort-Features vs. puristischer Fokus
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in der Regel stärker auf Komfort und Reiseausstattung ausgerichtet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad den Alltag erleichtert: mehr „Tourer-Feeling“, mehr Komfort-Elemente und ein Gesamtpaket, das auf längere Strecken optimiert ist. Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt: Fahrspaß, Stil und ein klares, charakterstarkes Konzept.
Stärken der Ausstattung im Vergleich
- Indian: Komfort und Reiseorientierung stehen im Vordergrund, wodurch sich längere Fahrten leichter anfühlen.
- BMW: Fokus auf Fahrgefühl und Stil, wodurch das Motorrad im Alltag oft „leichter“ wirkt.
Wirtschaftlichkeit & Nutzung: Tourer-Kilometer vs. Spaßfahrten
Auch wenn die Kostenfrage individuell ist, lässt sich das Nutzungsprofil vergleichen. Die Indian ist typischerweise dann die bessere Wahl, wenn man regelmäßig lange Strecken fährt und dabei Komfort priorisiert. Dann zahlt sich die Tourer-Ausrichtung aus. Die BMW R nineT Scrambler ist häufig die passendere Option, wenn man das Motorrad eher für kürzere Ausfahrten, Wochenendtouren und abwechslungsreiche Strecken nutzt. In diesem Szenario steht der Fahrspaß im Vordergrund, und die BMW fühlt sich oft „genau richtig“ an.
Bei der Wartung und beim Service gilt: Beide Marken haben ein breites Händler- und Service-Netz. Trotzdem kann die konkrete Verfügbarkeit von Teilen und die persönliche Werkstatt-Erfahrung entscheidend sein. Wer viel fährt, sollte außerdem darauf achten, wie gut sich das eigene Wartungs- und Servicekonzept in den Alltag integrieren lässt.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren.
- Menschen, die Komfort und Ruhe über maximale Agilität stellen.
- Tourenfahrer, die ein Motorrad suchen, das entspannt Tempo ermöglicht und dabei souverän bleibt.
BMW R nineT Scrambler – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die kurvige Strecken und spontane Ausfahrten
- Menschen, die ein direktes, lebendiges Fahrgefühl bevorzugen.
- Alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag präsent ist und nicht nur für die große Tour gedacht ist.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisetauglichkeit, Komfort und souveränem Langstrecken-Fahren liegt. Sie wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Kilometer entspannt macht und dabei ein hohes Maß an Ruhe und Kontrolle vermittelt. Wer häufig unterwegs ist, lange Etappen plant und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der Indian meist die stimmigere Lösung.
Die BMW R nineT Scrambler passt dagegen besser, wenn Agilität, Charakter und ein unmittelbares Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort. Sie eignet sich besonders für abwechslungsreiche Strecken, spontane Touren und Fahrten, bei denen das Motorrad selbst im Mittelpunkt steht. Kurz gesagt: Für große Touren mit Fokus auf Komfort ist die Indian die richtige Richtung – für Fahrspaß, Wendigkeit und Scrambler-Feeling ist die BMW die bessere Wahl.