| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW R nineT – Vergleich für Touren, Alltag und Charakterfans
Wer zwischen dem Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und der BMW R nineT schwankt, entscheidet am Ende weniger nach reiner Technik als nach dem gewünschten Fahrgefühl. Beide Motorräder haben einen klaren Stil, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten: Die Indian setzt auf souveränen Cruiser-Charakter, Komfort und Präsenz – die BMW dagegen auf puristischen Retro-Look, präzises Handling und den besonderen Reiz des Boxer-Motors. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede anhand der im Vergleich herangezogenen Eigenschaften beider Modelle herausgearbeitet: von Motor- und Fahrcharakter über Ausstattung und Komfort bis hin zu Stärken und Schwächen im Alltag sowie auf längeren Strecken.
Grundcharakter: Cruiser-Power vs. Retro-Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie gemacht für entspannte Kilometer. Der Fokus liegt auf einem kräftigen, gleichmäßigen Antrieb, der das Motorrad auch bei längeren Touren ruhig und kontrolliert wirken lässt. Dazu passt die typische Cruiser-Philosophie: viel Komfort, eine auf Reise ausgelegte Sitzposition und das Gefühl, dass das Motorrad eher „trägt“ als „fordert“.
Die BMW R nineT steht dagegen für einen anderen Anspruch. Sie ist weniger auf „große Reise“ im klassischen Sinne getrimmt, sondern auf Fahrspaß mit Charakter. Der Boxer sorgt für eine unverwechselbare Motorwahrnehmung, und das Motorrad fühlt sich häufig direkter an – besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht, sondern Kurven, Wechsel und Tempowechsel mitbringt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Leistungsbild und Drehmoment-Charakter
Im Vergleich der Leistungsdaten zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Indian ist stärker auf einen kräftigen, durchzugsorientierten Charakter ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Schalten nicht im Vordergrund steht und man lieber gleichmäßig beschleunigt. Die BMW R nineT wirkt dagegen oft „lebendiger“ im Ansprechverhalten: Wer das Motorrad bewegt, merkt schneller, wie es auf Gasbefehle reagiert und wie sich der Boxer in der Fahrt anfühlt.
Alltagstauglichkeit durch Antrieb
Im Stadtverkehr spielt die Indian ihre Stärke aus, wenn es um entspanntes Anfahren und ruhiges Gleiten geht. Die BMW kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber sie macht stärker Lust auf aktives Fahren: Gas geben, Drehzahl nutzen und das Motorrad „arbeiten lassen“. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die Indian oft als entspannter empfinden – wer dagegen gern mit dem Motorrad spielt, findet in der BMW mehr unmittelbaren Fahrspaß.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Sitzposition und Körpergefühl
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt für längere Strecken stimmig, und das Motorrad vermittelt ein „Reisegefühl“. Die BMW R nineT ist ergonomisch ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach Motorradfahren an: weniger „Couch“, mehr „Fahrzeug mit Haltung“. Das kann ein Vorteil sein, wenn kurze und mittlere Strecken im Fokus stehen oder wenn man öfter spontan die Route ändert.
Windschutz und Langstreckenfaktor
Beim Thema Windschutz und Reisebehagen zeigt sich häufig ein Vorteil der Indian-Philosophie. Die Chieftain ist darauf ausgelegt, den Fahrer auf Touren zu entlasten. Die BMW kann ebenfalls angenehm sein, aber sie ist eher der Typ, der sich auf Fahrspaß und Stil konzentriert – und weniger darauf, jede Wetterlage „wegzudämpfen“.
Ausstattung und Praxis: Was bringt der Alltag?
Technik und Komfortfeatures
Im Vergleich der Ausstattung wird deutlich, dass die Indian stärker in Richtung Touring- und Komfortnutzung gedacht ist. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad als Gesamtpaket funktioniert: weniger Aufwand im Alltag, mehr Fokus auf entspanntes Vorankommen. Die BMW R nineT punktet dagegen mit einem sehr stimmigen Konzept aus Retro-Charme und moderner Funktionalität. Wer Wert auf eine klare, „ehrliche“ Optik legt und dennoch nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchte, findet hier eine starke Basis.
Bedienbarkeit und Alltagstempo
Beide Motorräder lassen sich im Alltag bedienen, aber sie belohnen unterschiedliche Fahrweisen. Die Indian wirkt wie ein souveräner Reisebegleiter: gleichmäßig, ruhig, mit viel Komfort. Die BMW belohnt dagegen das aktive Fahren und das bewusste Setzen von Impulsen – besonders dann, wenn man nicht nur Kilometer abspulen, sondern auch die Fahrt genießen möchte.
Fahrverhalten: Stabilität vs. Wendigkeit
Kurvengefühl und Linie
Beim Fahrverhalten unterscheiden sich die Modelle spürbar. Die Indian vermittelt in der Regel mehr Stabilität bei konstantem Tempo und auf längeren Strecken. In Kurven fährt sie souverän, aber sie fühlt sich eher wie ein „großes“ Motorrad an, das man mit Ruhe und Gefühl bewegt. Die BMW R nineT ist häufig agiler im Gefühl: Sie lädt dazu ein, Linien zu wechseln, Kurven dynamischer zu nehmen und das Motorrad stärker in die eigene Fahrweise einzubinden.
Bremsen und Fahrkontrolle
Im Vergleich der Brems- und Fahrkontroll-Eigenschaften zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sicher und kontrolliert funktionieren. Die Indian spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man komfortabel und vorausschauend unterwegs ist. Die BMW wirkt im Grenzbereich oft „direkter“ – nicht unbedingt, weil sie härter ist, sondern weil das Gesamtgefühl mehr Rückmeldung gibt.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Stärken: Reiseorientierter Komfort, souveräner Cruiser-Charakter, angenehmes Langstrecken-Gefühl und ein Gesamtpaket, das auf entspanntes Vorankommen ausgelegt ist. Wer gern mit wenig Stress unterwegs ist, findet in der Chieftain häufig die passende Antwort.
Schwächen: Wer maximale Agilität und „leichtes“ Handling erwartet, muss sich darauf einstellen, dass die Indian eher nach Stabilität und Präsenz fährt. In sehr engen Situationen oder bei häufigem Rangieren kann das größere Cruiser-Gefühl spürbar sein.
BMW R nineT
Stärken: Unverwechselbarer Boxer-Charakter, agiles Fahrgefühl, starker Retro-Stil und ein Motorrad, das Lust auf aktives Fahren macht. Besonders für Fahrer, die Kurven mögen und das Motorrad als „Fahrzeug mit Persönlichkeit“ erleben wollen, ist die R nineT eine sehr passende Wahl.
Schwächen: Wer vor allem maximalen Langstrecken-Komfort im Sinne eines klassischen Tourers sucht, kann bei der BMW stärker Kompromisse spüren. Je nach Einsatzprofil ist sie weniger „Reise-Cruiser“ als vielmehr „Retro-Roadster mit Charakter“.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und BMW R nineT hängt stark davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Für lange Strecken, entspanntes Tempo und ein Motorrad, das den Fahrer spürbar entlastet, ist die Indian oft die stimmigere Wahl. Für kürzere Touren, kurvige Strecken und das Bedürfnis nach direktem Fahrfeedback ist die BMW häufig die bessere Wahl.
Typische Einsatzszenarien
Indian: Ideal, wenn Touren im Vordergrund stehen, Komfort zählt und man gern mit ruhigem, kräftigem Antrieb unterwegs ist. Auch dann, wenn das Motorrad optisch und vom Charakter her „groß“ wirken darf.
BMW: Ideal, wenn Stil, Motorcharakter und Fahrspaß wichtiger sind als reines Reise-Feeling. Besonders passend für Fahrer, die gern fahren, statt nur Kilometer zu sammeln.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn Komfort, souveräne Reiseeigenschaften und ein durchzugsstarker Cruiser-Charakter im Mittelpunkt stehen. Sie eignet sich besonders für längere Touren, entspanntes Tempo und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das den Alltag und die Strecke angenehm „mitträgt“. Die BMW R nineT ist dagegen die stimmigere Option, wenn Retro-Charme, direkteres Fahrgefühl und der besondere Boxer-Vibe wichtiger sind als ein klassisches Tourer-Gesamtpaket. Wer Kurven mag, gern aktiver fährt und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird mit der BMW mehr Freude haben. Kurz gesagt: Indian für Reisekomfort und ruhige Souveränität, BMW für Fahrspaß, Agilität und Charakter. Beide Motorräder sind stark – die beste Wahl ist die, die zum eigenen Fahrstil und den typischen Strecken passt.