| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.990 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Kraftvoller Motor
- Präzises Fahrwerk
- Windschutz
- Fahrkomfort
- Bedienung
- Niedertourig nichts zu holen
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor | |
| Hubraum | 1.261 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 158 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 251 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | Breite: 120 mm, 17 Zoll | |
| Reifen hinten | Breite:190 mm, 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Ducati Multistrada 1260 – Vergleich für Tourenfahrer
Wer ein Motorrad sucht, das lange Strecken entspannt macht und dabei trotzdem Fahrspaß liefert, landet schnell in der Kategorie der großen Tourer. Im direkten Vergleich stehen die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Ducati Multistrada 1260. Beide Modelle sind für Reisen gemacht – aber sie erzählen dabei eine sehr unterschiedliche Geschichte: Die Indian setzt auf klassische Cruiser-Ästhetik, viel Komfort und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl. Die Ducati dagegen wirkt moderner und sportlicher, mit starker Elektronik und einem Charakter, der auch dynamische Passagen gern mitnimmt.
Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte beider Motorräder miteinander abgeglichen: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk und Bremsen im Alltag? Welche Rolle spielen Komfort, Windschutz und Gepäck? Und wo liegen die typischen Stärken und Schwächen – je nachdem, ob der Fokus eher auf entspanntem Reisen oder auf vielseitiger Fahrdynamik liegt?
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Komfort vs. sportliche Vielseitigkeit
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: große Bühne für entspanntes Reisen
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein Tourer, der sich wie ein rollendes Wohnzimmer anfühlt. Der Aufbau ist auf Komfort ausgelegt: viel Platz, ein stimmiger Windschutz und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit setzt. Gerade auf Autobahnabschnitten und längeren Etappen wirkt die Indian dadurch besonders stimmig. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach möglichst stressfrei ankommen möchte, findet hier eine klare Ausrichtung.
Ducati Multistrada 1260: dynamische Reise mit Elektronik-Assistenz
Die Ducati Multistrada 1260 verfolgt dagegen einen Ansatz, der sportliche Ansprüche nicht versteckt. Sie ist zwar ebenfalls ein Tourenmotorrad, aber mit dem Anspruch, sich je nach Situation anzupassen. Die Elektronik und die Fahrmodi sorgen dafür, dass sich das Motorrad sowohl für ruhige Kilometer als auch für zügige Fahrten konfigurieren lässt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die nicht nur geradeaus reisen wollen, sondern auch Kurven, wechselnde Strecken und unterschiedliche Tagesformen gern mitnehmen.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Drehmoment vs. sportlicher Antritt
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im Alltag. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt vor allem dann stark, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Das Ansprechverhalten ist auf entspanntes Gleiten ausgelegt: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Autobahnfahrten ruhig. Die Stärke liegt weniger im „Anschieben“ für kurze Sprints, sondern im gleichmäßigen Vortrieb über viele Kilometer.
Die Ducati Multistrada 1260 spielt dagegen ihre Stärken eher in Situationen aus, in denen es dynamischer wird. Der Motor bietet spürbaren Punch, und zusammen mit der Abstimmung entsteht ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Linien macht. In der Praxis bedeutet das: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen sportlicher und entspannter Fahrweise wirkt die Ducati oft direkter und agiler.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Indian punktet mit einem sehr entspannten, „großen“ Fahrgefühl und einer Art Souveränität, die lange Strecken leichter macht. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf sportlicher Agilität liegt. Die Ducati ist vielseitiger und dynamischer, kann aber – je nach Fahrstil und Streckenprofil – mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil die sportliche Ausrichtung und die Elektronik-Charakteristik das Motorrad lebendiger machen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für lange Strecken vs. kurvenorientierte Agilität
Beide Motorräder sind schwer genug, um auf Reisefahrt souverän zu wirken, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vor allem auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger „durchkommen“ und das Motorrad auch bei längeren Fahrten nicht unnötig ermüdet. Das Handling ist dabei nicht „sportlich leicht“, sondern eher auf ruhige Kontrolle getrimmt.
Die Ducati Multistrada 1260 zeigt sich im Vergleich oft agiler. Gerade wenn die Strecke kurviger wird, fühlt sich die Ducati schneller bereit, die Linie zu wechseln. Das Motorrad wirkt dadurch vielseitiger – besonders für Fahrer, die nicht nur Autobahn und Landstraße im Blick haben, sondern auch anspruchsvollere Abschnitte.
Stärken und Schwächen: Die Indian ist stark, wenn Komfort und entspannte Stabilität wichtiger sind als schnelle Richtungswechsel. Die Ducati ist stark, wenn Kurvenfahrten und ein dynamischeres Handling im Vordergrund stehen. Schwäche der Ducati kann sein, dass der Komfort je nach Einstellung und Fahrprofil nicht ganz so „entschleunigend“ wirkt wie bei der Indian – dafür gewinnt man aber an Vielseitigkeit.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: sicheres Verzögern auch auf langen Strecken. In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse besonders durch eine gut dosierbare, ruhige Bremswirkung überzeugt. Das gibt gerade bei Reisegeschwindigkeit ein angenehmes Sicherheitsgefühl.
Die Ducati Multistrada 1260 punktet zusätzlich mit der Kombination aus Bremsleistung und elektronischer Unterstützung. Dadurch lässt sich die Verzögerung oft sehr präzise steuern – ein Vorteil, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven gebremst wird.
Vergleich: Die Indian wirkt im Bremsgefühl oft „komfortorientiert“ und leicht zu dosieren. Die Ducati kann bei sportlicherem Fahren besonders überzeugen, weil sie sich dynamischer anfühlt und die Elektronik das Zusammenspiel unterstützt.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Setup vs. Fahrmodi-Charakter
Elektronik ist bei modernen Tourern ein entscheidender Faktor. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt dabei auf eine Reise-Logik: Die Bedienung und die Systeme sind darauf ausgelegt, das Motorrad im Alltag unkompliziert zu machen. Das Ziel ist, dass sich die Technik im Hintergrund gut anfühlt und nicht ständig „im Vordergrund“ steht.
Die Ducati Multistrada 1260 geht einen Schritt weiter und bietet eine deutlich spürbare Anpassbarkeit. Fahrmodi und elektronische Eingriffe können das Motorrad je nach Situation anders wirken lassen: entspannter, sportlicher oder kontrollierter. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tagesform schwankt oder wenn Streckenprofile stark variieren.
Stärken und Schwächen: Die Indian ist stark in der einfachen, reiseorientierten Nutzung. Die Ducati ist stark in der Anpassungsfähigkeit und im dynamischen Charakter. Schwäche der Ducati kann sein, dass man die Einstellungen bewusst nutzen möchte, während die Indian eher „einfach läuft“.
Komfort, Windschutz und Ergonomie: Langstrecke im Fokus
Gerade auf Touren entscheidet der Komfort über den Unterschied zwischen „gut“ und „richtig begeistert“. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist hier sehr konsequent: Windschutz und Sitz-/Fahrposition sind so abgestimmt, dass längere Abschnitte angenehm bleiben. Auch wenn das Motorrad groß wirkt, ist die Grundidee klar: weniger Stress, mehr Ankommen.
Die Ducati Multistrada 1260 bietet ebenfalls hohen Komfort, aber mit einem anderen Ansatz. Die Ergonomie ist so gestaltet, dass sie sowohl für längere Fahrten als auch für aktives Fahren taugt. Wer gern öfter mal zügig unterwegs ist, profitiert oft davon, dass die Ducati nicht nur „bequem“, sondern auch „reaktiv“ bleibt.
Vergleich: Die Indian ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Komfort und Windschutz Priorität haben und das Motorrad möglichst wenig „Fahrarbeit“ verlangt. Die Ducati ist oft die bessere Wahl, wenn Komfort wichtig ist, aber gleichzeitig sportliche Kontrolle und vielseitige Einsatzmöglichkeiten gewünscht sind.
Gepäck und Alltag: Reise-Setup vs. flexible Nutzung
Tourenfahrer achten auf Stauraum, einfache Handhabung und ein stimmiges Gesamtpaket. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Reiseplattform gedacht: Gepäck lässt sich sinnvoll integrieren, und das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Touren mit mehreren Tagen Abstand. Im Alltag zeigt sich die Indian als „Tourer zuerst“ – weniger als Maschine, die man jeden Tag maximal sportlich bewegt.
Die Ducati Multistrada 1260 ist dagegen stärker auf flexible Nutzung ausgelegt. Sie kann als Reisegerät dienen, ohne dabei den Charakter komplett zu verlieren. Wer also nicht nur die große Urlaubsreise plant, sondern auch Wochenendtouren, längere Ausfahrten und gelegentlich dynamischere Strecken mag, findet in der Ducati oft die passendere Allround-Logik.
Stärken und Schwächen: Die Indian ist stark für längere, komfortorientierte Reisen mit Gepäck. Die Ducati ist stark für abwechslungsreiche Touren, bei denen Komfort und Fahrspaß gleichzeitig gefragt sind.
Für wen passt welches Motorrad?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – ideal für…
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders gut, wenn der Fokus auf entspannter Langstrecke liegt. Wer gern gleichmäßig fährt, Wind und Komfort priorisiert und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Indian sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die weniger Wert auf maximale Kurvenagilität legen und stattdessen Stabilität und Ruhe suchen, ist die Indian eine sehr stimmige Wahl.
Ducati Multistrada 1260 – ideal für…
Die Ducati Multistrada 1260 passt besonders gut, wenn Touren abwechslungsreich sind: kurvige Strecken, wechselnde Geschwindigkeiten und der Wunsch nach einem Motorrad, das sich dynamisch anfühlt. Wer Elektronik und Fahrmodi als Werkzeug nutzt und gern zwischen entspanntem Cruisen und sportlicherem Fahren wechselt, findet in der Ducati oft die passendere Balance.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Komfort, Ruhe und souveräne Langstrecken-Effizienz suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad möglichst entspannt „mitläuft“ und Windschutz sowie Fahrgefühl den Fokus bilden. Wer häufig lange Etappen fährt, mit Gepäck unterwegs ist und ein Reisegefühl wie aus einem Guss möchte, trifft hier meist den richtigen Ton.
Die Ducati Multistrada 1260 ist die bessere Wahl für alle, die Touren vielseitig gestalten: kurvige Abschnitte, dynamischere Passagen und die Freude daran, das Motorrad per Elektronik und Fahrcharakter an die Situation anzupassen. Sie wirkt lebendiger und vielseitiger, ohne den Komfortgedanken komplett zu verlieren. Kurz gesagt: Indian für entspanntes Reisen mit maximaler Gelassenheit, Ducati für abwechslungsreiche Touren mit sportlicherem Anspruch.