UVP 34.390 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 32.600 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
Was kann der 2026er Bagger aus den USA mit dem neuen 112CI V2?
Weiter zum Testbericht
Was kann der neue Edel-Tourer aus den USA?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • MOTOR !!!!
  • Sound
  • Bremsen
  • Fahrgefühl
  • Lebensgefühl
  • alle sonstigen Gefühle
Kontra:
  • schwer
  • weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Pro:
  • majestätischer Auftritt
  • Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
  • technisch volle Hütte
  • hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
  • starke Bremse hinten
Kontra:
  • sehr schwer
  • nur für gestandene Biker
  • Apple Car Play Ja, Android Auto Nein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht382kg
Radstand1.668mm
Länge2.503mm
Radstand1.668mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.237mm
Gewicht380kg
Radstand1.625mm
Länge2.410mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 720 mm
Höhe1.310mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum1.834ccm
Hub96mm
Bohrung110mm
KühlungFlüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight 117 V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS
Drehmoment181 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung108 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment175 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite378km

Fahrwerk

RahmenbauartRückgrat
Federung vorneTelegabel (Federweg 119)mm
Federung hintenEinzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 66H
Reifen hinten180/60R16 80H
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorne49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm
Federung hintenZwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten180/55B18 80H

Bremsen

Bremsen vorneBrembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hinteneinfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm)

Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker

Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.

Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.

Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 34.390 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz-Metallic mit Glitzer, Mattschwarz, Kreide

Fazit

Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!

Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 31.845€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 18.500€
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: diverse, siehe oben

MotorradTest.de auf YouTube

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Harley-Davidson Road Glide: Vergleich für echte Touren

Wenn es um große Tourenmaschinen geht, stehen zwei Namen besonders oft im Raum: Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Harley-Davidson Road Glide. Beide Modelle sind klar auf Langstrecke ausgelegt, beide bringen eine eigene Handschrift mit und beide wollen vor allem eins: entspanntes Reisen ermöglichen. Im folgenden Vergleich werden die auf der Seite genannten Werte und Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander gestellt – mit Blick darauf, wie sich das im Alltag und auf längeren Etappen auswirkt.

Grundcharakter: Touring mit unterschiedlicher Philosophie

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt in der Gesamterscheinung oft moderner und „touring-orientierter“: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Gesamtpaket, das sich wie gemacht anfühlt für lange Tage im Sattel. Die Harley-Davidson Road Glide dagegen steht für klassische Harley-Ästhetik und ein Fahrgefühl, das stärker auf Charakter und Präsenz setzt. Beide sind schwere, stabile Tourer – aber die Art, wie sie sich anfühlen, kann sich deutlich unterscheiden.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich

Bei den Leistungs- und Drehmomentwerten zeigt sich, dass beide Motorräder für zügiges Vorankommen auf der Straße ausgelegt sind. Der entscheidende Unterschied liegt weniger darin, ob „genug“ Leistung vorhanden ist, sondern wie sie nutzbar wird: Die Indian wirkt häufig wie ein Motor, der Drehmoment früh verfügbar macht und dadurch das Fahren in mittleren Drehzahlen angenehm macht. Die Road Glide spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn man den Motor bewusst arbeiten lässt und das Fahrgefühl mehr über den Charakter als über reine Effizienz definiert.

Für die Praxis bedeutet das: Wer häufig mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, profitiert meist von der souveränen, entspannten Kraftentfaltung der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse. Wer dagegen gern dynamischer fährt, Gasimpulse setzt und das „Vibe“-Gefühl der Harley mag, findet in der Harley-Davidson Road Glide eine sehr stimmige Maschine.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Gerade bei Tourern ist das Fahrwerk entscheidend: Wie gut werden Unebenheiten abgefedert? Wie ruhig bleibt das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten? Und wie leicht lässt es sich im Alltag bewegen?

Bei den genannten Fahrwerks- und Geometriedaten zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Stabilität ausgelegt. Die Indian wirkt dabei oft wie die „komfortorientiertere“ Wahl, wenn es um ruhiges Gleiten und gleichmäßige Dämpfung geht. Die Road Glide ist ebenfalls sehr stabil, kann aber – je nach Fahrweise und Beladung – stärker das Gefühl vermitteln, dass man das Motorrad aktiv „führen“ muss, um es optimal zu bewegen.

Stärken und Schwächen im Überblick: Die Indian punktet tendenziell mit einem sehr angenehmen Langstrecken-Fahrgefühl und guter Kontrolle bei wechselnden Straßenbedingungen. Die Harley kann dafür mit einem sehr markanten Fahrstil überzeugen, verlangt aber im Alltag mitunter etwas mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und in engen Situationen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Die Bremswerte und die Art der Bremsanlage sind bei beiden Modellen so gewählt, dass sie für Tourenbetrieb und häufiges Anfahren/Abbremsen ausgelegt sind. In der Praxis zählt vor allem, wie gut die Bremsen dosierbar sind und wie konstant sie sich anfühlen.

Die Indian wirkt in der Regel sehr berechenbar, was das Dosieren im Stadt- und Landstraßenverkehr erleichtert. Die Road Glide kann ebenfalls stark verzögern, setzt aber stärker auf das „gefühlte“ Zusammenspiel aus Bremse und Motorradmasse. Wer viel in wechselndem Tempo unterwegs ist, wird die Indian oft als entspannter empfinden. Wer die Harley ohnehin als „großes, souveränes“ Motorrad fährt, wird die Bremsperformance als stimmig erleben.

Komfort und Ergonomie: Wind, Sitz und Alltagstauglichkeit

Bei Tourern entscheidet Komfort darüber, ob man nach 300 Kilometern noch frisch ist. Hier spielen mehrere Punkte zusammen: Windschutz, Sitzposition, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten verarbeitet.

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in der Regel sehr stark, wenn es um „Rundum-Komfort“ geht: Der Windschutz und die Gesamtanmutung der Sitzergonomie zielen darauf ab, dass man auch bei längeren Autobahnabschnitten entspannt bleibt. Die Harley-Davidson Road Glide bietet ebenfalls viel Komfort, wirkt aber in der Sitz- und Lenkerhaltung häufig etwas „klassischer“ – also weniger darauf optimiert, dass man möglichst unauffällig durch den Fahrtwind gleitet, sondern mehr darauf, dass man die Fahrt spürt.

Stärken/Schwächen: Die Indian ist oft die Wahl, wenn Komfort und weniger Ermüdung im Fokus stehen. Die Harley ist oft die Wahl, wenn man Komfort möchte, aber gleichzeitig das Motorrad als Teil des Erlebnisses wahrnehmen will.

Ausstattung und Technik: Wer bietet mehr Touren-„Alltag“?

Ein großer Unterschied zwischen modernen Tourern liegt in der Ausstattung. Dazu zählen unter anderem Infotainment, Bedienkonzept, Assistenz- und Komfortfunktionen sowie die Art, wie das Motorrad für längere Reisen vorbereitet ist.

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt in der Ausstattung häufig wie ein „Touring-Paket“: Viele Funktionen sind darauf ausgelegt, dass man unterwegs weniger nachdenken muss und mehr Zeit auf der Strecke verbringt. Die Harley-Davidson Road Glide bietet ebenfalls eine tourentaugliche Ausstattung, setzt dabei aber stärker auf das Harley-typische Gesamtgefühl und die intuitive Bedienung im Rahmen der jeweiligen Systemphilosophie.

Wenn man die genannten Ausstattungsdetails gegeneinander betrachtet, zeigt sich: Die Indian kann in der Summe oft als „komfort- und funktionsorientierter“ wirken. Die Harley kann dafür mit einer sehr stimmigen, markentypischen Bedienlogik überzeugen – besonders für Fahrer, die sich bewusst für die Harley-Ästhetik und -Haptik entscheiden.

Stauraum und Reisepraktikabilität

Tourenmaschinen müssen nicht nur schnell sein, sondern auch praktisch. Dazu gehören Stauraum, die Art der Gepäcklösung und wie gut sich das Motorrad beladen und im Alltag bewegen lässt.

Beide Modelle sind als Reise-Tourer gedacht und bringen entsprechende Möglichkeiten mit. Die Indian wirkt dabei oft wie die „komfortable Reiseplattform“, bei der das Beladen und Verstauen sehr durchdacht wirkt. Die Road Glide ist ebenfalls gut für längere Touren, kann aber – je nach persönlicher Gepäckstrategie – etwas mehr „Planung“ erfordern, um das Handling im Alltag optimal zu halten.

Verbrauch und Reichweite: Wirtschaftlichkeit vs. Fahrspaß

Beim Verbrauch und den daraus abgeleiteten Reichweitenwerten zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht als Sparwunder gedacht, aber sie sind für Tourenbetrieb sinnvoll abgestimmt. Die Unterschiede liegen meist in der Art, wie sich das Motorrad bei gleichmäßigem Tempo oder bei häufigen Beschleunigungsphasen verhält.

Die Indian wird häufig als angenehm effizient im „Dauercruise“ wahrgenommen, während die Harley bei dynamischerem Fahren ihren Charakter stärker ausspielt. Wer lange Strecken konstant fährt, wird die Indian oft als entspannter in der Kosten- und Planungsrechnung erleben. Wer dagegen den Fahrspaß betont, wird bei der Harley nicht das Gefühl haben, „zu viel“ zu opfern – aber die Fahrweise entscheidet stärker über den Eindruck.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: die passende Wahl für Komfort-Fahrer

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders interessant für alle, die eine Tourenmaschine suchen, die im Alltag möglichst viel abnimmt: komfortables Fahrgefühl, tourentaugliche Ausstattung und ein Gesamtpaket, das auf Langstrecke optimiert ist. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, lange Etappen fährt und dabei möglichst wenig „Arbeit“ am Motorrad haben möchte, findet in der Indian eine sehr stimmige Lösung.

Harley-Davidson Road Glide: die passende Wahl für Charakter-Fahrer

Die Harley-Davidson Road Glide passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur als Fortbewegungsmittel sehen, sondern als Erlebnis. Wer die klassische Harley-Identität mag, gern mit dem Motorcharakter fährt und ein souveränes, präsentes Touring sucht, wird mit der Road Glide sehr zufrieden sein. Auch wenn das Handling im Alltag bei engen Situationen etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt, belohnt die Harley den Fahrer auf der Strecke mit einem sehr eigenen Fahrgefühl.

Fazit:

Wer vor allem Komfort, Touren-Ausstattung und entspanntes Langstreckenfahren priorisiert, liegt mit der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse meist richtig. Die Indian wirkt wie die Maschine, die lange Tage im Sattel besonders angenehm macht: ruhiges Fahrgefühl, berechenbares Verhalten und ein Gesamtpaket, das Reisen unkompliziert gestaltet. Die Harley-Davidson Road Glide ist dagegen die bessere Wahl, wenn Fahrcharakter, Harley-Feeling und Präsenz im Vordergrund stehen. Sie bietet ebenfalls viel Touring-Kompetenz, fühlt sich aber stärker nach „Motorrad-Erlebnis“ an und belohnt Fahrer, die das Motorrad aktiv genießen. Kurz gesagt: Indian für maximalen Reise-Komfort und Alltagstauglichkeit auf langen Strecken, Harley für markantes Touring mit viel Charakter – besonders dann, wenn Fahrspaß und Identität genauso wichtig sind wie die reine Effizienz.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙