| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Honda CBR 600 RR – Vergleich für Touren und sportliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Honda CBR 600 RR, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: eine große, komfortorientierte Touring-Maschine mit Fokus auf entspanntes Reisen und eine kompakte Sportlerin, die auf Agilität, Präzision und dynamisches Fahren ausgelegt ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich – nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Fahrzielen passt.
Grundcharakter: Touring-Luxus gegen Sportfokus
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Langstrecken-Kompetenz. Der Aufbau ist auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt: Die Sitzposition wirkt eher entspannt, die Maschine vermittelt Stabilität und Ruhe. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken länger werden und man nicht ständig „gegen das Motorrad arbeiten“ möchte.
Die Honda CBR 600 RR dagegen ist klar sportlich gedacht. Der Charakter ist spürbar auf zügiges Fahren, präzises Einlenken und sportliche Linienführung ausgerichtet. Wer Kurven liebt und gern dynamisch unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich schnell anfühlt und auf Fahraktionen direkt reagiert.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Realität vs Drehzahl-Performance
Im Vergleich zeigt sich der Unterschied im Motoransatz besonders deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf einen Charakter, der sich wie gemacht anfühlt für gleichmäßiges Dahingleiten und kräftiges Vorankommen ohne ständig hohe Drehzahlen zu brauchen. Dadurch wirkt das Fahren auf Landstraßen und Autobahnabschnitten weniger „stressig“ und mehr wie ein flüssiger Rhythmus.
Die Honda CBR 600 RR spielt ihre Stärken dort aus, wo es sportlich wird: beim Beschleunigen aus Kurven heraus, beim zügigen Durchziehen und beim Fahren im Bereich, in dem die Maschine ihre Performance besonders deutlich zeigt. Das Fahrgefühl ist direkter und „sportlicher“, weil die CBR stärker auf Drehzahl und Dynamik ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Indian punktet, wenn es um entspanntes Tempo, komfortables Handling und eine Reiseatmosphäre geht. Als Schwäche kann sich bemerkbar machen, dass die sportliche Agilität nicht im Fokus steht – wer sehr häufig enge Kurven mit maximalem Tempo fährt, wird die CBR als „zielgenauer“ empfinden.
Die Honda ist dagegen im sportlichen Einsatz klar im Element. Als mögliche Schwäche gilt: Der Fokus auf Performance bedeutet auch, dass das Motorrad im Alltag je nach Fahrstil weniger „entspannt“ wirkt. Wer vor allem gemütlich fährt, kann die Indian als harmonischer erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touring und Sport. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Gelassenheit. Unebenheiten werden eher „weggetragen“, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten ruhig in der Spur. Das ist ein Pluspunkt, wenn man viel unterwegs ist und nicht ständig die Fahrwerksarbeit „spüren“ möchte.
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen auf Wendigkeit und präzises Ansprechverhalten ausgelegt. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Richtungswechsel bringen und unterstützt eine sportliche Fahrweise. In schnellen Passagen und bei ambitionierter Kurvenfahrt wirkt die CBR besonders lebendig.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für Kontrolle, aber der Einsatzbereich unterscheidet sich. Die Indian ist darauf ausgelegt, zuverlässig zu verzögern und dabei den Komfort zu erhalten – wichtig für Touren und gleichmäßiges Fahren. Die Honda zielt stärker auf sportliche Verzögerungsmanöver und ein direktes Feedback ab, was bei dynamischer Fahrweise ein echter Vorteil ist.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke bequem vs sportlich aktiv
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt auf längere Fahrten ausgelegt: Die Haltung ist weniger extrem, der Körper bleibt eher in einer entspannten Position. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig längere Strecken fährt oder auch mal mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.
Die Honda CBR 600 RR setzt auf eine sportliche, aktivere Sitzposition. Das bedeutet: mehr „Fahrgefühl“ und mehr Einfluss auf die Maschine, aber auch weniger Komfort, wenn es nur um entspanntes Cruisen geht. Wer gern sportlich fährt und die Maschine als Werkzeug für Kurven und Beschleunigung nutzt, wird das als Vorteil sehen.
Ausstattung und Alltag: Touring-Features vs sportliche Reduktion
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse bringt typischerweise die Art von Ausstattung mit, die das Reisen angenehmer macht: Komfort- und Komfort-Plus-Faktoren stehen im Vordergrund, damit sich lange Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Gerade auf Strecken, auf denen Wind, Wetter und Streckenprofil eine Rolle spielen, ist das ein spürbarer Vorteil.
Die Honda CBR 600 RR ist stärker auf das konzentriert, was beim sportlichen Fahren zählt: Ansprechverhalten, Fahrdynamik und eine klare Performance-Ausrichtung. Das kann im Alltag bedeuten, dass man weniger „Reise-Feeling“ bekommt, dafür aber mehr „Fahrspaß pur“.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Indian ist stark, wenn es um Reisetauglichkeit, Komfort und eine entspannte Gesamtwirkung geht. Schwächen zeigen sich eher dort, wo maximale Agilität und sportliche Präzision im Vordergrund stehen.
Die Honda ist stark, wenn es um sportliche Fahrweise, schnelle Richtungswechsel und dynamisches Beschleunigen geht. Schwächen können sich im Komfortbereich bemerkbar machen, wenn lange Strecken oder gemütliches Fahren im Fokus stehen.
Für wen lohnt sich welche Wahl?
Wer vor allem Touren fährt, gern entspannt unterwegs ist und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und eine Reiseatmosphäre legt, wird mit der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse sehr glücklich. Sie passt besonders zu Fahrern, die lange Strecken mögen, auch mal mit Gepäck unterwegs sind und das Motorrad als komfortables Reisemittel sehen.
Wer dagegen sportliche Fahrten priorisiert, Kurven liebt und ein Motorrad sucht, das schnell reagiert und sich dynamisch fahren lässt, findet in der Honda CBR 600 RR die passendere Wahl. Sie ist ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, die Maschine aktiv bewegen und den Fokus auf Performance legen.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die Komfort, Stabilität und Reisetauglichkeit suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken, entspanntes Tempo und eine souveräne Gesamtwirkung im Vordergrund stehen. Die Honda CBR 600 RR ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn sportliche Dynamik, präzises Handling und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximaler Reisekomfort. Kurz gesagt: Wer vor allem genießen und ankommen möchte, fährt mit der Indian stimmiger. Wer vor allem fahren und pushen will, findet in der CBR den besseren Partner.