| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – Vergleich
Wer zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Honda CRF 1000 L Africa Twin schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorradwelten. Die Chieftain steht für souveränen Touring-Komfort, viel Präsenz und ein entspanntes Fahrgefühl auf der Straße. Die Africa Twin dagegen ist ein echtes Allround-Adventure: Sie wirkt auf dem Asphalt genauso stimmig wie auf Schotter, Feldwegen oder unbefestigten Strecken, wenn der Weg nicht ganz so glatt ist.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. Adventure-Allrounder
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Touring-Cruiser gebaut. Der Fokus liegt auf komfortablem Dahingleiten, guter Ergonomie für längere Strecken und einem Gesamtpaket, das sich wie ein „Fahrzeug für den Urlaub“ anfühlt. Gerade auf längeren Autobahn- und Landstraßenabschnitten spielt die Chieftain ihre Stärke aus: ruhige Fahrweise, angenehmer Windschutz und ein Charakter, der eher auf Gelassenheit als auf sportliche Attacke ausgelegt ist.
Honda CRF 1000 L Africa Twin
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen ein Adventure-Bike, das sich nicht auf die Straße beschränken will. Sie ist dafür gemacht, unterschiedliche Untergründe zu bewältigen und dabei trotzdem alltagstauglich zu bleiben. Das Fahrgefühl ist meist direkter und „aktiver“: Man spürt, dass das Motorrad für wechselnde Bedingungen gedacht ist – von kurvigen Landstraßen bis zu Schotterpassagen.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beide Motorräder sind leistungsstark, aber die Art, wie die Leistung genutzt wird, unterscheidet sich deutlich. Die Chieftain wirkt eher wie ein komfortabler Reisezug: Leistung steht bereit, aber das Motorrad lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren. Die Africa Twin fühlt sich dagegen oft wie ein Werkzeug für wechselnde Situationen an: Sie unterstützt zügiges Anfahren, kontrolliertes Beschleunigen und ein dynamisches Fahrverhalten, wenn die Strecke anspruchsvoller wird.
Im Vergleich der fahrbaren Praxis zeigt sich: Wer vor allem lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo plant, wird an der Chieftain mehr Ruhe und „Touring-Fluss“ mögen. Wer dagegen häufig zwischen Asphalt und schlechterem Untergrund wechselt, profitiert von der Africa Twin, weil sie für diese Szenarien konzipiert ist.
Komfort und Ergonomie: Wer macht längere Touren leichter?
Indian Chieftain: Windschutz und Touring-Setup
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet vor allem beim Komfort. Der Aufbau ist auf entspannte Fahrten ausgelegt: Windschutz, Sitzposition und das Gesamtpaket sorgen dafür, dass auch längere Etappen nicht „anstrengend“ werden. Dazu kommt der typische Cruiser-Touring-Ansatz: Das Motorrad wirkt stabil und gutmütig, besonders wenn die Strecke monoton wird.
Africa Twin: Sitzposition und Beweglichkeit
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bietet ebenfalls guten Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man sich auch bei wechselndem Untergrund sicher fühlt. Die Africa Twin bleibt dabei beweglicher als ein klassischer Tourer: Man kann das Motorrad leichter „führen“, was auf holprigen Abschnitten oder bei Richtungswechseln Vorteile bringt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Chieftain ist im Komfort-„Dauerbetrieb“ meist im Vorteil. Die Africa Twin ist im „Komfort bei Abwechslung“ stark – also wenn die Tour nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Gepäck und Alltagstauglichkeit: Was passt besser zu welcher Reise?
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen gedacht, aber die Art der Reise unterscheidet sich. Die Chieftain ist ein Touring-Motorrad im klassischen Sinn: Gepäck und Ausstattung sind darauf ausgelegt, dass man bequem unterwegs ist und die Strecke genießen kann. Die Africa Twin ist eher die Wahl, wenn Gepäck zwar wichtig ist, aber die Tour auch abseits der üblichen Routen stattfinden soll.
Im Vergleich der typischen Nutzung zeigt sich: Wer häufig mit viel Gepäck fährt und dabei möglichst „straßenzentriert“ unterwegs ist, wird an der Chieftain mehr Harmonie finden. Wer dagegen auch mal Feldwege, Schotter oder unbefestigte Abkürzungen einplant, profitiert von der Africa Twin, weil sie dafür besser vorbereitet wirkt.
Fahrwerk und Handling: Straße, Schotter und das Gefühl in Kurven
Indian Chieftain: Stabilität und ruhige Linie
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vermittelt vor allem Stabilität. In Kurven und bei höheren Geschwindigkeiten wirkt sie oft wie „auf Schienen“ – ein Vorteil, wenn man entspannt und gleichmäßig fährt. Die Schwäche liegt eher dort, wo viel Präzision im Gelände gefragt ist: Die Chieftain ist nicht dafür gemacht, sich wie ein Offroad-Bike zu bewegen.
Africa Twin: Kontrolle bei wechselndem Untergrund
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin spielt ihre Stärke im Kontrollgefühl aus. Auf unebenem Untergrund kann sie ihre Adventure-Qualitäten zeigen: Man hat das Gefühl, dass das Motorrad für „nicht perfekte Straßen“ entwickelt wurde. Auf der anderen Seite kann das Handling im rein sportlichen Straßenbetrieb je nach Fahrstil weniger „schwerelos“ wirken als bei einem reinen Tourer – dafür ist die Africa Twin eben vielseitiger.
Kurz gesagt: Die Chieftain ist die bessere Wahl für ruhige, stabile Straßenfahrten. Die Africa Twin ist die bessere Wahl, wenn die Route auch mal „anders“ wird.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder verfügen über moderne Technik, die das Fahren erleichtern kann. Im Vergleich fällt auf: Die Africa Twin wirkt häufig stärker auf variable Bedingungen ausgelegt – also auf Situationen, in denen Traktion und Kontrolle wichtiger sind. Die Chieftain konzentriert sich stärker auf komfortorientierte Fahrbarkeit und ein entspanntes Reisegefühl.
Wer häufig bei wechselndem Wetter oder auf gemischten Untergründen fährt, wird an der Africa Twin tendenziell mehr „Sicherheitsgefühl durch Systemunterstützung“ wahrnehmen. Wer dagegen überwiegend auf Asphalt unterwegs ist, wird die Chieftain als sehr stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Touring-Komfort mit Fokus auf entspannte Langstrecken
- Windschutz und ruhiges Fahrgefühl für gleichmäßige Fahrten
- Stabile Straßenpräsenz und souveräne Linie
Schwächen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger „Adventure-Feeling“ bei Offroad-Anspruch
- Für sehr unbefestigte Strecken nicht die erste Wahl
Stärken der Honda CRF 1000 L Africa Twin
- Allround-Charakter für Straße und Schotter
- Kontrolle bei wechselnden Bedingungen
- Adventure-Fokus macht Abwechslung auf Touren leichter
Schwächen der Honda CRF 1000 L Africa Twin
- Im reinen Langstrecken-Touring kann der „Cruiser-Komfort“ der Chieftain reizvoller wirken
- Je nach Setup weniger „schwerelos“ im rein sportlich-glatten Straßenbetrieb
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die geplanten Strecken ehrlich eingeordnet werden. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem komfortabel reisen, viel Zeit auf Asphalt verbringen und dabei Wert auf Windschutz, Ruhe und eine entspannte Sitzposition legen. Sie eignet sich hervorragend für Urlaubsfahrten, bei denen die Route zwar schön sein darf, aber nicht zwingend technisch oder abseits der üblichen Wege liegen muss.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist die bessere Wahl, wenn die Touren abwechslungsreich sind: kurvige Landstraßen, Schotterpassagen, Feldwege oder spontane Abkürzungen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „kann“, sondern dafür gemacht ist, wird mit der Africa Twin zufriedener sein. Auch für Menschen, die ein einziges Bike für viele Szenarien möchten, ist sie besonders interessant.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf komfortablem Touring, ruhigem Fahrgefühl und viel Spaß auf Asphalt liegt. Sie passt besonders gut zu längeren Urlaubsfahrten, bei denen Windschutz, Ergonomie und entspannte Kilometer im Vordergrund stehen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das die Route aktiv mitgestaltet – also auch Schotter, unbefestigte Strecken und wechselnde Bedingungen souverän mitnimmt – trifft mit der Honda CRF 1000 L Africa Twin die bessere Entscheidung. Sie ist der Allrounder für Abenteuerlustige, die nicht nur von A nach B fahren, sondern unterwegs flexibel bleiben möchten. Kurz: Chieftain für die genussvolle Straße, Africa Twin für die vielseitige Reise mit Abwechslung.