| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Honda VFR1200F – Vergleich & Empfehlung
Wer auf der Suche nach einem Motorrad für längere Strecken ist, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortorientiertes Reisen mit viel Drehmoment-Charakter und einer klaren Cruiser-/Touring-Auslegung. Die Honda VFR1200F dagegen ist eher die sportlich geprägte Antwort auf die Frage, wie man auch auf langen Strecken zügig unterwegs sein kann – mit Fokus auf Fahrdynamik, Stabilität und einem Motor, der sich nicht nur für Autobahnfahrten eignet.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede beider Modelle herausgearbeitet: Wie verändert sich das Fahrgefühl, wie unterscheiden sich Komfort und Ergonomie, und worin liegen die Stärken sowie Schwächen im Alltag und auf Tour? Dabei geht es weniger um reine Daten, sondern um das, was man beim Fahren wirklich spürt.
Grundkonzept: Touring-Cruiser vs. sportlicher Grand Tourer
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als großes Touring-Cruiser-Motorrad ausgelegt. Das merkt man an der Art, wie sie sich in den Fahrfluss einfügt: ruhiger, souveräner und stark auf entspannte Kilometer ausgelegt. Der Motorcharakter zielt darauf, dass sich das Motorrad auch bei gleichmäßigem Tempo angenehm dosieren lässt – ideal für lange Etappen, bei denen weniger „Kampf“ und mehr „Genießen“ im Vordergrund steht.
Die Honda VFR1200F verfolgt ein anderes Ziel: Sie verbindet Tourentauglichkeit mit sportlicherem Anspruch. Das Motorrad wirkt insgesamt „agiler“ im Sinne von: Es unterstützt zügiges Fahren, bleibt dabei stabil und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn die Strecke abwechslungsreicher wird. Wer Kurven mag und auch auf Reisen nicht komplett auf Dynamik verzichten möchte, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Charakterunterschiede im Fahrgefühl
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßige Fahrt gefragt ist. Das Ansprechverhalten wirkt auf Reise ausgelegt: Man kann entspannt beschleunigen, ohne ständig in den Drehzahlen „arbeiten“ zu müssen. Dadurch entsteht ein sehr harmonisches Gesamtgefühl – besonders auf langen Strecken, bei denen häufiges Hochschalten oder ständiges Nachregeln weniger im Fokus steht.
Die Honda VFR1200F bringt dagegen mehr „Sportlichkeit“ in die Art, wie Leistung verfügbar ist. Sie fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn das Tempo variiert oder wenn die Strecke mehr Kurven als Gerade hat. Der Antrieb unterstützt zügiges Herausbeschleunigen und macht es leichter, das Motorrad aktiv zu fahren. Das ist ein Vorteil für alle, die auf Tour auch mal dynamischer unterwegs sein möchten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke in entspannter, souveräner Leistungsentfaltung; Schwäche eher dort, wo maximale Kurvendynamik und „sportliches“ Anfahren im Vordergrund stehen.
- Honda VFR1200F: Stärke in dynamischer Fahrweise und sportlicher Unterstützung; Schwäche eher bei Fahrstilen, die vor allem Ruhe, Gelassenheit und „Cruiser-Flow“ suchen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportlichere Ausrichtung
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in der Sitz- und Fahrposition klar auf Touring ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es dafür gemacht, lange Zeit bequem zu sitzen. Die Haltung unterstützt ein entspanntes Vorankommen, und der Körper wird weniger „gefordert“, wenn die Strecke länger wird. Gerade bei Tagesetappen mit vielen Kilometern ist das ein echter Pluspunkt.
Die Honda VFR1200F bietet eine sportlichere Ausrichtung. Das bedeutet nicht automatisch unbequem, aber: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, sind stärker auf aktives Fahren ausgelegt. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier eine gute Basis. Wer hingegen vor allem maximalen Langstreckenkomfort ohne viel Aktivität sucht, könnte die Indian als angenehmer empfinden.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind grundsätzlich für längere Strecken gedacht, aber sie lösen das Thema Windschutz und Fahrruhe unterschiedlich. Die Indian wirkt dabei wie ein „Reisebunker“: Sie zielt auf Abschirmung und Komfort ab. Die Honda bleibt dagegen trotz sportlicher Ausrichtung oft gut kontrollierbar und stabil, kann aber je nach Fahrtempo und Sitzhaltung mehr „Fahrgefühl“ nach außen durchlassen.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven und auf Strecke verhalten
Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse fühlt sich vor allem dann stimmig an, wenn sie ihr Tempo findet. In gleichmäßigem Rhythmus wirkt sie sehr souverän. In langsameren Passagen oder beim häufigen Rangieren kann das Gewicht und die Größe spürbarer werden – typisch für große Touring-Cruiser.
Die Honda VFR1200F wirkt im Vergleich leichter „in der Bewegung“. Sie unterstützt ein präziseres Einlenken und vermittelt ein sportlicheres Gefühl, besonders auf kurvigen Strecken. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv führt, wird die Honda häufig als „lebendiger“ wahrnehmen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Indian punktet mit Ruhe und Stabilität im Reisebetrieb, während die Honda stärker den Eindruck vermittelt, dass sie auch bei dynamischerem Fahren konstant bleibt. Das ist vor allem dann relevant, wenn die Strecke wechselt – von Autobahn zu Landstraße oder wenn das Tempo kurzfristig angepasst werden muss.
Ausstattung und Reisepraxis: Was im Alltag wirklich zählt
Für viele Käufer ist nicht nur die Fahrt selbst entscheidend, sondern auch die Reisepraxis: Stauraum, Alltagstauglichkeit, Bedienbarkeit und die Frage, wie gut sich das Motorrad für Touren vorbereitet. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Touring-Maschine konzipiert, bei der Komfort und Reiseausstattung im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Fahrten mit Gepäck und für Fahrer, die Wert auf eine „fertige“ Reisebasis legen.
Die Honda VFR1200F ist ebenfalls tourentauglich, aber mit anderer Philosophie: Sie eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur Kilometer abspulen möchten, sondern auch unterwegs gerne zügig fahren und dabei trotzdem komfortabel ankommen wollen. Die Reiseausstattung ist dabei eher „funktional“ und weniger „Cruiser-typisch“ inszeniert.
Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Stärken: sehr komfortorientiert, souveräner Reisecharakter, angenehmes Langstrecken-Gefühl, starke Eignung für entspannte Touren.
- Schwächen: weniger ideal für Fahrer, die maximale Sportlichkeit und „leichtes“ Handling in engen Situationen suchen.
Honda VFR1200F
- Stärken: sportlichere Dynamik, gutes Gefühl für zügiges Fahren, stabile Unterstützung bei wechselnden Streckenprofilen.
- Schwächen: wer vor allem maximalen Cruiser-Komfort ohne sportlichen Anspruch priorisiert, könnte die Ausrichtung als weniger „entspannt“ empfinden.
Welche Wahl passt besser? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann die bessere Wahl, wenn lange Strecken im Fokus stehen und das Motorrad vor allem als komfortabler Reisebegleiter dienen soll. Wer gerne entspannt fährt, Wind und Fahrgeräusche möglichst reduziert erleben möchte und ein souveränes, cruiser-orientiertes Gesamtpaket sucht, wird mit der Indian sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Honda VFR1200F ist dagegen die passendere Option, wenn Touren mit sportlicherem Anspruch kombiniert werden sollen. Wer auf der Landstraße nicht nur „durchkommt“, sondern auch Freude an dynamischer Fahrweise hat, findet in der Honda häufig die bessere Balance aus Tourentauglichkeit und Fahrspaß.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem Komfort, Ruhe und einen souveränen Touring-Charakter suchen. Sie eignet sich besonders für lange Etappen, bei denen das Motorrad möglichst wenig „Arbeit“ abverlangt und das Ankommen im Vordergrund steht. Die Honda VFR1200F passt besser zu dem Fahrprofil, bei dem Touren mit sportlicher Dynamik kombiniert werden: Kurven, wechselnde Strecken und zügigeres Tempo fühlen sich hier oft stimmiger an. Wer also eher entspannt reisen möchte, greift zur Indian; wer auf Reisen auch aktiv fahren und mehr Fahrgefühl mitnehmen will, findet in der Honda die überzeugendere Basis. Beide Motorräder sind starke Tourer – die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob Komfort und Cruiser-Flow oder sportlichere Dynamik Priorität haben.