UVP 34.390 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.189 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Was kann der 2026er Bagger aus den USA mit dem neuen 112CI V2?
Weiter zum Testbericht
Roller oder Motorrad? Cross-Over!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • MOTOR !!!!
  • Sound
  • Bremsen
  • Fahrgefühl
  • Lebensgefühl
  • alle sonstigen Gefühle
Kontra:
  • schwer
  • weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Pro:
  • gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
  • überraschend frecher Sound
  • flottes Vorankommen
  • komfortable Sitzposition
  • ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
Kontra:
  • Kofferraum eher klein
  • Kette statt Riemen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht382kg
Radstand1.668mm
Länge2.503mm
Radstand1.668mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.237mm
Gewicht238kg
Radstand1.588mm
Länge2.245mm
Radstand1.588mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.375mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum1.834ccm
Hub96mm
Bohrung110mm
KühlungFlüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS
Drehmoment181 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung55 PS bei 6.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.171km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite351km

Fahrwerk

RahmenbauartRückgrat
Federung vorneTelegabel (Federweg 119)mm
Federung hintenEinzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 66H
Reifen hinten180/60R16 80H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-15

Bremsen

Bremsen vorneBrembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hinteneinfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm)

Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker

Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.

Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.

Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 34.390 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz-Metallic mit Glitzer, Mattschwarz, Kreide

Fazit

Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?
 
Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: rot, 

MotorradTest.de auf YouTube

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Honda X-ADV – Vergleich für Touren, Alltag und den richtigen Einsatzzweck

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Honda X-ADV, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein großes, komfortorientiertes Touren-Cruiser-Konzept, das vor allem für lange Strecken und entspanntes Reisen gebaut ist. Auf der anderen Seite geht es bei der X-ADV um Vielseitigkeit – ein Motorrad, das sich zwischen Adventure-Anspruch und urbaner Alltagstauglichkeit bewegt. Wer sich fragt, welches Modell besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt, findet in diesem Vergleich die wichtigsten Unterschiede – ohne Zahlen-Listen, aber mit klarer Einordnung der Stärken und Schwächen.

Grundidee: Touren-Cruiser gegen Adventure-Allrounder

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in ihrem Charakter ein klassisches Langstrecken-Motorrad. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem souveränen Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Das Motorrad wirkt wie gemacht für die großen Routen: Autobahn, Landstraße, mehrstündige Etappen – und dabei möglichst wenig Stress.

Die Honda X-ADV verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als „Adventure im Alltag“ gedacht: Auf der Straße fühlt sie sich agil an, bleibt aber so gebaut, dass auch unwegsamere Strecken oder schlechterer Untergrund nicht sofort zum Problem werden. Damit richtet sich die X-ADV an Fahrer, die nicht nur eine Art von Strecke fahren, sondern flexibel bleiben wollen.

Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen

Indian Chieftain: souverän, ruhig, tourentauglich

Die Chieftain spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es gleichmäßig vorangehen soll. Das Fahrgefühl ist insgesamt „groß“ und gelassen: Das Motorrad vermittelt Stabilität, und die Kraftentfaltung unterstützt entspanntes Gleiten. Gerade auf langen Strecken wirkt das Konzept stimmig, weil die Maschine nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.

Die Schwäche liegt weniger im Können als im Einsatzprofil: Wer häufig enge Stadtpassagen, häufiges Rangieren oder sehr dynamisches Kurvenhopping sucht, wird die Chieftain eher als „schwerer“ und weniger spontan empfinden. Das ist nicht falsch – aber es passt nicht zu jedem Fahrstil.

Honda X-ADV: lebendig, vielseitig, alltagstauglich

Die X-ADV fühlt sich im Vergleich deutlich „näher am Fahrer“ an. Sie ist darauf ausgelegt, schnell auf Situationen zu reagieren: Ampel, Kreisverkehr, Landstraße mit wechselndem Tempo – hier wirkt das Motorrad handlicher und unkomplizierter. Dazu kommt der Adventure-Ansatz: Die Sitzposition und die Bauart unterstützen eine aktive Fahrweise, ohne dass man sich wie auf einem reinen Offroad-Bike fühlen muss.

Als Schwäche kann man – je nach Erwartung – die Grenzen im Komfort- und Langstreckenfokus sehen. Wer ausschließlich lange Autobahnabschnitte mit maximaler Ruhe und „Couch“-Gefühl sucht, wird bei der Chieftain eher zufriedener sein. Die X-ADV ist vielseitig, aber nicht im gleichen Sinne auf „große Reise“ optimiert.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer

Bei Komfort trennt sich die Spreu schnell. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf entspannte Touren ausgelegt. Sitzposition und Gesamtkonzept zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu kommt der Windschutzgedanke: Das Motorrad ist so gestaltet, dass der Fahrtwind weniger ermüdet – ein Punkt, der auf längeren Strecken spürbar wird.

Die Honda X-ADV bietet ebenfalls guten Komfort, aber mit anderer Ausrichtung. Die Ergonomie ist so gewählt, dass man sowohl auf der Straße als auch bei wechselndem Untergrund eine aktive Haltung einnehmen kann. Das ist im Alltag ein Plus, kann auf sehr langen, gleichförmigen Strecken aber weniger „entspannend“ wirken als das große Tourenpaket der Indian.

Gepäck, Alltag und Nutzbarkeit: Wer profitiert im echten Leben?

Im Alltag zählt, wie schnell man das Motorrad „bereit“ hat. Die Chieftain ist als Tourenmaschine gedacht: Das Konzept unterstützt längere Fahrten mit Gepäck und sorgt dafür, dass man nicht ständig improvisieren muss. Wer häufig mit Koffer- oder Gepäcklösung unterwegs ist, findet hier eine stimmige Basis.

Die X-ADV ist dagegen eher die Wahl für Menschen, die flexibel bleiben möchten. Sie eignet sich gut für Tagesausflüge, Wochenendtrips und Strecken, bei denen man nicht genau weiß, was einen erwartet. Die Nutzbarkeit zeigt sich besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur für eine Route, sondern für unterschiedliche Situationen herhalten soll.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus

Beide Motorräder setzen auf moderne Technik, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Chieftain wirkt in ihrem Gesamtkonzept wie ein „Tourenpaket“: Elektronik und Ausstattung sind darauf ausgelegt, das Fahren über längere Zeit angenehm und kontrolliert zu halten. Das ist besonders relevant, wenn man viel Strecke macht und möglichst wenig „Handarbeit“ im Kopf behalten möchte.

Die X-ADV ist ebenfalls modern, aber stärker auf vielseitige Einsatzbedingungen ausgelegt. Elektronik hilft hier dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten – etwa wenn der Untergrund wechselt oder man dynamischer fährt. Das macht die X-ADV zu einer pragmatischen Wahl für Fahrer, die nicht nur auf perfekt glatten Straßen unterwegs sind.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs Agilität

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten: Die Indian Chieftain zielt auf Stabilität und Laufruhe. Das Motorrad liegt spürbar „ruhiger“ in der Spur und vermittelt ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt der Charakter eher auf Komfort und Kontrolle ausgelegt.

Die Honda X-ADV setzt mehr auf Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten. Das hilft im Alltag, weil man schneller reagieren kann und das Motorrad leichter wirkt. In Kurven und bei Richtungswechseln ist das ein Vorteil. Wer jedoch sehr lange, gleichmäßige Strecken mit maximaler Ruhe priorisiert, wird die Chieftain als entspannter empfinden.

Bei den Bremsen gilt: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb sicher und dosierbar funktionieren. Der Unterschied liegt eher im Gesamtkonzept: Die Chieftain unterstützt das „entspannte Tempo“, während die X-ADV eher die dynamische Linie unterstützt, ohne dabei unkomfortabel zu werden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken

  • Tourenfokus: Komfort und Ruhe für lange Strecken
  • Stabilität: souveränes Fahrgefühl bei höheren Tempi
  • Gesamtkonzept: passend für Reisen mit Gepäck und entspanntem Ablauf
  • Wind- und Komfortgedanke: weniger Ermüdung auf langen Etappen

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen

  • Weniger „urban spontan“: in engen Situationen wirkt das Konzept weniger handlich
  • Fokus auf Langstrecke: wer primär kurze, wechselnde Fahrten plant, bekommt nicht den maximalen Nutzen

Honda X-ADV – Stärken

  • Allround-Charakter: gut für Stadt, Landstraße und wechselnden Untergrund
  • Agilität: schnelle Reaktion im Alltag und bei Richtungswechseln
  • Adventure-DNA: mehr Freiheit bei der Streckenwahl
  • Aktive Ergonomie: unterstützt eine dynamischere Fahrweise

Honda X-ADV – Schwächen

  • Langstrecken-„Couch“-Fokus: nicht ganz so stark wie bei der Chieftain
  • Konzeptunterschied: wer maximale Reiseentspannung priorisiert, findet die Indian passender

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern vom gewünschten Fahrprofil. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt. Wer gerne mit Gepäck unterwegs ist, Autobahn und Landstraße kombiniert und dabei möglichst wenig anstrengendes Handling möchte, trifft mit der Chieftain eine sehr passende Wahl.

Die Honda X-ADV ist dagegen die bessere Option für alle, die ein Motorrad für sehr unterschiedliche Situationen suchen: Pendeln, Wochenendtour, spontane Umwege, auch mal schlechterer Untergrund. Wer ein Bike möchte, das im Alltag leicht wirkt, aber trotzdem Abenteuer zulässt, bekommt mit der X-ADV ein stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl, wenn lange Touren im Mittelpunkt stehen und Komfort, Stabilität und entspanntes Reisen wichtiger sind als maximale Agilität im Stadtverkehr. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Motorrad als Reiseplattform genutzt wird – mit dem Gefühl von Ruhe und Souveränität über viele Kilometer.

Die Honda X-ADV überzeugt vor allem als vielseitiger Allrounder: für Alltag, abwechslungsreiche Strecken und Fahrer, die flexibel bleiben wollen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell auf Situationen reagiert, eine aktive Haltung unterstützt und auch abseits der perfekten Straße Spaß macht, findet in der X-ADV den passenderen Begleiter.

Kurz gesagt: Reiseentspannung gewinnt bei der Chieftain, Allround-Flexibilität bei der X-ADV.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙