| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Honda XL 700 V Transalp: Vergleich & Empfehlung
Wer zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten vergleicht, bekommt meist nicht nur technische Unterschiede zu sehen, sondern vor allem eine klare Antwort auf die Frage: Welche Art von Motorrad passt zum eigenen Fahrstil? Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Tourenpower, viel Komfort und ein klares Cruiser-Feeling. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist als Adventure/Allrounder bekannt: agil, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Genusses Spaß zu machen. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Tourer vs. vielseitiger Allrounder
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als großes, komfortorientiertes Tourenmotorrad gedacht. Das spürt man bereits beim Gesamteindruck: viel Auftritt, viel Ruhe im Fahrgefühl und ein Fokus auf entspannte Kilometer. Die Honda XL 700 V Transalp verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt leichter, direkter und ist darauf ausgelegt, sich im Alltag genauso wohlzufühlen wie auf längeren Strecken – inklusive der Option, auch mal einen weniger perfekten Untergrund zu wählen.
Motor und Charakter: Drehmoment-Genuss vs. lebendige Vielseitigkeit
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Cruiser und Adventure: Der Indian setzt auf einen kräftigen, durchzugsstarken Stil, der das Motorrad besonders auf langen Strecken angenehm macht. Die Leistung wird so vermittelt, dass man häufig mit wenig Drehzahl auskommt und das Motorrad „einfach läuft“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig Autobahn- oder zügige Landstraßenabschnitte anstehen.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen eher auf einen nutzbaren Bereich ausgelegt, der sich dynamisch anfühlt. Gerade beim Wechsel zwischen Landstraße, Landstraßen-Tempo und kurvigen Abschnitten wirkt die Maschine lebendig. Wer gern häufiger Gas gibt, um den Charakter zu spüren, wird mit der Transalp oft mehr „Fahrspaß pro Drehgriff“ erleben. Gleichzeitig bleibt sie alltagstauglich, weil sie nicht nur für sportliche Passagen gemacht ist, sondern auch für entspannte Fahrten funktioniert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag
Im Handling zeigt sich der nächste große Unterschied. Der Indian Chieftain ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. In schnellen, gleichmäßigen Situationen wirkt das Motorrad souverän und vermittelt das Gefühl, dass es lange Strecken „wegatmet“. Das ist besonders dann ein Plus, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger in gleichbleibendem Tempo fährt.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen spürbar agiler. Das liegt nicht nur am Konzept, sondern auch daran, wie sich die Maschine in niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten anfühlt. In der Stadt, auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Straßenverhältnissen ist die Transalp oft die entspanntere Wahl, weil sie leichter zu bewegen wirkt und man schneller ein Gefühl für die Linie bekommt.
Kurvenverhalten und Fahrgefühl im Vergleich
Der Indian spielt seine Stärken eher in fließenden Kurven und bei ruhigem, vorausschauendem Fahren aus. Die Honda hingegen lädt stärker dazu ein, die Maschine aktiv zu bewegen. Wer häufig enge Kehren fährt oder öfter mal spontan die Linie anpasst, wird die Agilität der Transalp besonders schätzen.
Komfort und Ergonomie: Windschutz und Ruhe vs. praktische Sitzposition
Komfort ist beim Indian ein zentrales Thema. Der Chieftain Power Plus Dark Horse ist so ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt. Dazu trägt vor allem das Gesamtpaket aus Sitzkomfort, Windschutz und der Art bei, wie das Motorrad Schwingungen und Fahrbahnunebenheiten verarbeitet. Gerade auf längeren Touren ist das ein deutlicher Vorteil.
Die Honda XL 700 V Transalp bietet ebenfalls einen guten Komfort, aber in einer anderen Ausrichtung. Sie ist weniger „Sofa auf Rädern“, sondern eher ein Motorrad, das für unterschiedliche Situationen taugt. Die Sitzposition wirkt oft so, dass man nicht komplett „eingekapselt“ sitzt, sondern noch genug Bewegungsfreiheit hat, um auch mal dynamischer zu fahren oder sich an wechselnde Strecken anzupassen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtfahrten
Im Alltag zeigt sich: Der Indian ist ein großes Motorrad. Das kann beim Rangieren und beim Handling in engen Situationen spürbar sein. Die Transalp ist hier im Vorteil, weil sie als leichterer, handlicherer Ansatz wahrgenommen wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft kurze Strecken fährt, profitiert von dieser unkomplizierten Handhabung.
Ausstattung und Touren-Setup: Cruiser-Fokus vs. Adventure-Flexibilität
Beim Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht die Tourenausrichtung im Vordergrund. Das Motorrad wirkt wie ein fertiges Langstreckenpaket: viel Komfort, ein stimmiges Gesamtbild und eine Auslegung, die das Reisen in den Mittelpunkt stellt. Für Fahrer, die gern mit Gepäck unterwegs sind und möglichst wenig „Bastel-Feeling“ möchten, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Honda XL 700 V Transalp ist flexibler im Charakter. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern unterwegs auch mal andere Wege nehmen. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt asphaltiert ist oder wenn man gern spontan umplant, spielt die Adventure-Philosophie ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Stärken: Sehr tourenorientiertes Fahrgefühl, hoher Komfortfokus, souveräne Stabilität auf längeren Strecken und ein Motorcharakter, der entspanntes Fahren begünstigt.
- Schwächen: Weniger ideal für enge, häufige Manöver und Situationen, in denen ein leichteres Motorrad Vorteile hat. Wer viel im Stadtverkehr rangiert, merkt die Größe stärker.
Honda XL 700 V Transalp
- Stärken: Agil und alltagstauglich, vielseitiger Charakter für unterschiedliche Strecken, gute Basis für Touren mit Abwechslung und ein Fahrgefühl, das aktives Fahren unterstützt.
- Schwächen: Wer primär maximalen Langstrecken-Komfort im Cruiser-Stil sucht, wird den Indian als „entspannteres“ Gesamtpaket empfinden. Außerdem ist das Motorrad weniger auf reines Highspeed-Touring ausgelegt als der Chieftain.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht.
Passend für den Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Der Indian ist besonders geeignet, wenn lange Touren, hoher Komfort und ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl Priorität haben. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei aber nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet im Chieftain einen starken Begleiter. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein großes Tourenpaket anfühlt, ist der Indian eine sehr stimmige Wahl.
Passend für die Honda XL 700 V Transalp
Die Transalp passt besonders gut, wenn ein Motorrad für viele Situationen gebraucht wird: Stadt, Landstraße, längere Touren und gelegentlich auch mal unebener Untergrund. Wer ein agiles Handling bevorzugt und gern flexibel bleibt, wird mit der Honda oft zufriedener sein. Außerdem ist sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur auf Komfort setzen, sondern auch auf Vielseitigkeit und Fahrspaß im Alltag.
Fazit:
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortorientiertes Langstrecken-Touring suchen: souverän, ruhig und mit einem Motorcharakter, der entspanntes Fahren begünstigt. Wer häufig lange Strecken fährt, Wind und Ruhe schätzt und ein großes, tourentaugliches Gesamtpaket möchte, wird mit dem Chieftain glücklich.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen ideal für alle, die ein vielseitiges Allround-Motorrad wollen: agil im Handling, flexibel auf unterschiedlichen Strecken und besonders passend, wenn der Alltag und abwechslungsreiche Touren zusammenkommen. Wer gern aktiv fährt, schnell zwischen Situationen wechselt und auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, findet in der Transalp den stimmigeren Partner.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und Cruiser-Ruhe sprechen für den Indian – Agilität und Abenteuer-Vielseitigkeit sprechen für die Honda.