UVP 34.390 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.199 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
Was kann der 2026er Bagger aus den USA mit dem neuen 112CI V2?
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Das Upgrade der Norden 901 mit noch mehr Gelände- und Mongolei-Allüren
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Pro und Kontra

Pro:
  • MOTOR !!!!
  • Sound
  • Bremsen
  • Fahrgefühl
  • Lebensgefühl
  • alle sonstigen Gefühle
Kontra:
  • schwer
  • weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Pro:
  • Souveränes Fahrgefühl
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • sehr gute Serienausstattung
Kontra:
  • QuickShifter hakt und und zu

Abmessungen & Gewicht

Gewicht382kg
Radstand1.668mm
Länge2.503mm
Radstand1.668mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.237mm
Gewicht229kg
Radstand1.513mm
Länge2.254mm
Radstand1.513mm
Sitzhöhe: 875-895 mm
Höhe1.385mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum1.834ccm
Hub96mm
Bohrung110mm
KühlungFlüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette 520 X-Ring
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS
Drehmoment181 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite422km

Fahrwerk

RahmenbauartRückgrat
Federung vorneTelegabel (Federweg 119)mm
Federung hintenEinzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 66H
Reifen hinten180/60R16 80H
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm
Federung hintenWP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18

Bremsen

Bremsen vorneBrembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hinteneinfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)

Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker

Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.

Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.

Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 34.390 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz-Metallic mit Glitzer, Mattschwarz, Kreide

Fazit - was bleibt hängen

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer  (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.200 €
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: Blau

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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Husqvarna Norden 901 Expedition – welcher Tourer passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Reise“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich spannend. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für klassische Touring-Ästhetik, viel Komfort und einen entspannten Langstrecken-Charakter. Die Husqvarna Norden 901 Expedition dagegen wirkt wie ein modernes Adventure-Bike, das auch abseits der üblichen Route Spaß macht und dabei dennoch tourentauglich bleiben soll. Beide Modelle wollen lange Strecken gut abdecken – aber sie tun es mit sehr unterschiedlicher Philosophie.

Grundcharakter: Touring-Cruiser vs. Adventure-Expedition

Indian Chieftain: souverän, komfortorientiert, „große“ Präsenz

Die Chieftain ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, angenehmer Sitzposition und einem Gesamtpaket, das auf Komfort und Gelassenheit ausgelegt ist. Gerade auf Autobahn- und Landstraßenetappen spielt die Indian ihre Stärken aus: Sie wirkt stabil, vermittelt Sicherheit und nimmt dem Fahrer viel Arbeit ab.

Husqvarna Norden 901: vielseitig, technisch, bereit für Abwechslung

Die Norden 901 Expedition ist dagegen ein Motorrad, das nach „Route plus“ klingt. Sie kombiniert eine aufrechte, adventuretypische Ergonomie mit dem Anspruch, auch unbefestigte Abschnitte nicht als Problem zu sehen. Wer gern plant, aber auch spontan umschwenkt, findet hier eine Maschine, die sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Allround-Power

Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede im Charakter besonders deutlich. Die Indian Chieftain setzt auf einen kraftvollen, eher „touring“-orientierten Antrieb, der sich auf gleichmäßiges Tempo und souveräne Beschleunigung aus dem Drehzahlkeller konzentriert. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Schalten nicht im Mittelpunkt steht und man lieber entspannt durch den Verkehr rollt oder lange Strecken gleichmäßig abspult.

Die Husqvarna Norden 901 Expedition liefert dagegen ein agileres, adventuretypisches Fahrgefühl. Der Motor wirkt so, als wäre er darauf ausgelegt, flexibel zu reagieren – egal ob zügiges Anfahren, dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven oder das kontrollierte Tempo auf wechselndem Untergrund. Die Leistungsentfaltung passt damit stärker zu einem Fahrstil, der öfter „mitdenkt“: Gas dosieren, Linie wählen, Tempo anpassen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Kontrolle in jeder Lage

Bei der Chieftain steht die Stabilität im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich auf längeren, gleichmäßigen Abschnitten besonders passend an, weil es die Strecke „trägt“. Das Handling ist dabei nicht träge, aber klar auf Komfort und ruhiges Gleiten ausgelegt. Wer viel Zeit auf Autobahn und Landstraße verbringt, wird die entspannte Abstimmung zu schätzen wissen.

Die Norden 901 Expedition ist hingegen auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass das Motorrad auch dann noch kontrollierbar bleibt, wenn die Umgebung weniger planbar ist. Gerade bei wechselndem Untergrund oder wenn die Route mehr als nur Asphalt verspricht, spielt die Husqvarna ihre Stärken aus. Gleichzeitig bleibt sie so abgestimmt, dass sie auch auf langen Etappen nicht „nur“ ein Offroad-Spielzeug ist.

Ergonomie und Sitzposition: entspannter Cruiser-Komfort vs. aufrechte Adventure-Position

Die Sitzposition der Indian Chieftain ist klar auf Touring ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Körperarbeit“, mehr Komfort. Für Fahrten, bei denen der Rücken und die Arme nicht ständig gegen die Fahrt arbeiten sollen, ist das ein echter Vorteil. Auch das Handling im Alltag profitiert davon, weil sich das Motorrad wie ein großes, gutmütiges Reisegerät anfühlt.

Die Husqvarna Norden 901 Expedition setzt auf eine aufrechtere Sitzhaltung. Das ist praktisch, wenn man öfter umgreifen, den Blick weiter nach vorn richten und das Motorrad aktiv führen möchte. Für längere Touren ist das angenehm, weil die Ergonomie nicht zu stark auf „eingekuschelt“ setzt. Wer jedoch sehr viel Wert auf eine klassische Cruiser-Entspannung legt, könnte die Husqvarna als etwas „aktiver“ empfinden.

Ausstattung und Elektronik: Touring-Assistenz vs. Adventure-Funktionen

Beide Motorräder sind modern ausgestattet, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Indian Chieftain wirkt wie ein Paket, das Komfort und Reiseerlebnis in den Vordergrund stellt: Elektronik und Bedienelemente sind so gedacht, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Gerade auf langen Etappen ist das ein Plus, weil das Motorrad die Routine übernimmt und der Fahrer weniger „nachjustieren“ muss.

Die Husqvarna Norden 901 Expedition bringt dagegen mehr „Adventure-DNA“ in die Elektronik. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert: Traktion, Fahrmodi und Assistenzfunktionen sind darauf ausgelegt, dass das Bike auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Wer gern experimentiert oder sich nicht auf einen einzigen Untergrund festlegen möchte, bekommt hier mehr Werkzeuge an die Hand.

Reisetauglichkeit: Windschutz, Gepäck und Alltag

Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann man weit fahren“. Es geht um Windschutz, Gepäcklogik, Bedienbarkeit und darum, wie entspannt sich das Motorrad im Tagesverlauf anfühlt.

Die Indian Chieftain punktet typischerweise dort, wo Touring zählt: Windschutz und Komfortgefühl sind stark auf lange Fahrten ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Tage, an denen Kilometer wichtiger sind als Abkürzungen. Auch das Handling mit Gepäck passt zur Touring-Logik: Das Bike bleibt dabei insgesamt stimmig und vermittelt das Gefühl, dass man einfach weiterfahren kann.

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist dagegen die Wahl, wenn die Reise nicht nur „von A nach B“ ist, sondern auch „über C“. Gepäck und Ausstattung sind so gedacht, dass man flexibel bleibt und das Motorrad auch dann noch sinnvoll nutzen kann, wenn die Route sich ändert. Der Vorteil: Die Husqvarna fühlt sich weniger wie ein reines Straßen-Tourer an, sondern eher wie ein Expeditionsgerät, das man auch abseits der Komfortzone einsetzen möchte.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse

  • Komfortfokus: entspannteres Fahrgefühl für lange Etappen.
  • Touring-Charakter: souveränes Vorankommen, besonders auf Asphalt.
  • Stimmiges Gesamtpaket: Ausstattung und Bedienung wirken auf Reise ausgelegt.

Schwächen bzw. Grenzen der Indian Chieftain

  • Weniger „Adventure“-Anspruch: wenn viel Offroad oder sehr technisches Gelände geplant ist, wirkt die Ausrichtung weniger passend.
  • Charakterbedingt: wer maximale Agilität in engen, unruhigen Situationen sucht, wird die Husqvarna eher als „leichter“ im Handling empfinden.

Stärken der Husqvarna Norden 901 Expedition

  • Vielseitigkeit: besser geeignet, wenn die Route auch unbefestigte Abschnitte enthält.
  • Aktives Fahrgefühl: Kontrolle und Dynamik passen zu einem abwechslungsreichen Fahrstil.
  • Adventure-Elektronik: Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen unterschiedliche Bedingungen.

Schwächen bzw. Grenzen der Husqvarna

  • Touring-Komfortstil: wer einen sehr „cruisigen“ Langstreckenkomfort sucht, könnte die Indian als entspannter empfinden.
  • Anspruch an Fahrstil: das Motorrad belohnt aktives Fahren – wer nur „durchrollen“ will, könnte das als weniger „hands-off“ erleben.

Für welche Fahrprofile lohnt sich welcher Vergleich?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Reisealltag passt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders attraktiv für Menschen, die vor allem lange Strecken auf Asphalt fahren, dabei Komfort priorisieren und das Motorrad als luxuriöses Reisegerät erleben möchten.

Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist die bessere Wahl, wenn die Touren abwechslungsreich sind: mehr Nebenstraßen, wechselnder Belag, spontane Umwege und der Wunsch, auch mal abseits der klassischen Route nicht klein beizugeben. Sie eignet sich damit für Fahrer, die nicht nur planen, sondern unterwegs auch gestalten wollen.

Fazit:

Wer vor allem entspannte Langstrecken auf Asphalt fährt und dabei ein komfortorientiertes, souveränes Touring-Gefühl sucht, liegt mit der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse richtig. Sie wirkt wie ein großes, ruhiges Reiseversprechen: weniger Stress, mehr Ankommen – ideal für klassische Touren, bei denen Kilometer und Komfort im Vordergrund stehen.

Für alle, die Reisen als Mischung aus Straße und Abenteuer verstehen, ist die Husqvarna Norden 901 Expedition die passendere Wahl. Sie bietet ein aktiveres Fahrgefühl, mehr Kontrolle bei wechselnden Bedingungen und eine Ausrichtung, die auch spontane Routenwechsel unterstützt. Kurz gesagt: Die Indian ist der Touring-Cruiser für „weit und entspannt“, die Husqvarna das Expeditionsbike für „weit und abwechslungsreich“ – je nachdem, wie die eigene Reise wirklich aussieht.

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