| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Kawasaki W 800 – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für große Touren-Cruiser mit viel Ausstattung, ruhigem Langstrecken-Charakter und einem Auftritt, der sofort Präsenz zeigt. Die Kawasaki W 800 dagegen setzt auf klassisches Retro-Feeling, eine kompaktere Auslegung und ein Fahrkonzept, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn die Strecke nicht nur lang, sondern auch abwechslungsreich ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie wirken sich die jeweiligen Stärken auf Komfort, Handling und Fahrspaß aus – und wo liegen die Grenzen?
Grundcharakter: Reise-Cruiser vs. Retro-Allrounder
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Reise-Cruiser gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für längere Etappen gebaut wurde und dabei Komfort in den Vordergrund stellt. Der Fokus liegt auf entspannter Sitzhaltung, stabiler Fahrweise und einem Setup, das Wind und Alltagseinflüsse besser abfedert.
Die Kawasaki W 800 ist dagegen stärker auf den „klassischen“ Motorradgenuss ausgelegt. Sie vermittelt ein unmittelbares Fahrgefühl, das sich gut für kürzere Touren, Stadtfahrten und Landstraßen eignet. Statt „Alles auf einmal“ steht hier das Erleben im Vordergrund: Motorcharakter, einfache Bedienung und ein Look, der bewusst an frühere Motorrad-Ästhetik anknüpft.
Vergleich der Fahrwerte: Leistung, Drehmoment und Antrieb
Bei der Leistungsentfaltung zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen den Konzepten. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf souveränes Vorankommen ausgelegt: Die Kraft steht so bereit, dass auch längere Autobahnabschnitte oder zügige Überholmanöver ohne hektisches Hochdrehen funktionieren. Das macht sie besonders dann stark, wenn gleichmäßiges Tempo und entspannte Kontrolle gefragt sind.
Die Kawasaki W 800 setzt eher auf den Charakter eines klassischen Zweizylinders. Die Kraft wirkt nicht wie ein „Schalter“, sondern wie ein gleichmäßiger Begleiter. Das ist angenehm, weil sich das Motorrad in vielen Situationen natürlich dosieren lässt. Gerade im Alltag und auf kurvigen Strecken fühlt sich das oft stimmiger an als eine sehr aggressive Leistungsabgabe.
Im Vergleich der Drehmoment- und Leistungswirkung lässt sich zusammenfassen: Die Indian spielt ihre Stärken vor allem bei Lastwechseln und bei konstantem Reise-Tempo aus. Die Kawasaki punktet mit einem gut nutzbaren Bereich, der sich für entspanntes Fahren ebenso eignet wie für spontane Ausfahrten.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Im Bereich Komfort ist die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse klar im Vorteil, wenn es um längere Strecken geht. Die Sitzposition wirkt auf Reise ausgelegt: stabil, ruhig und so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit „nachjustieren“ muss. Dazu kommt der Eindruck, dass das Motorrad den Fahrtwind besser „mitnimmt“, statt ihn ungefiltert durchreichen zu lassen. Das macht sich besonders auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten bemerkbar.
Die Kawasaki W 800 ist ebenfalls angenehm, aber anders. Sie ist eher ein Motorrad, das man „spürt“ und bei dem die Bewegungen direkter übertragen werden. Das kann ein Plus sein, weil sich das Handling dadurch lebendiger anfühlt. Gleichzeitig ist es für lange Etappen weniger die erste Wahl, wenn Komfort im Sinne von maximaler Entspannung oberste Priorität hat.
Stärken und Schwächen im Komfort-Check
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: starke Reisebasis, ruhiges Fahrgefühl, gutes Gesamtpaket für lange Fahrten. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag, weil das Konzept größer und schwerer wirkt.
- Kawasaki W 800: direkter Kontakt zur Straße, unkompliziert im Alltag, angenehm für kürzere Touren. Schwäche: weniger Reisefokus, wenn es um maximale Langstrecken-Entspannung geht.
Handling und Fahrwerk: Wie sich die Motorräder in der Praxis anfühlen
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse fährt sich stabil und souverän. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke lang ist und man gleichmäßig unterwegs sein möchte. In Kurven vermittelt sie ein Gefühl von „Kontrolle“, ohne dass man ständig gegensteuern muss.
Die Kawasaki W 800 wirkt dagegen agiler im typischen Alltagsrhythmus. Sie lässt sich spürbar leichter in Richtungen bringen und macht dadurch gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Situationen Spaß. Das Fahrwerk unterstützt dieses Konzept: nicht als „Tourenpanzer“, sondern als Motorrad, das man gern bewegt.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Auch bei den Bremsen zeigt sich das jeweilige Zielbild. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist darauf ausgelegt, auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten und mit Gepäck sicher zu verzögern. Das gibt ein gutes Sicherheitsgefühl, wenn man zügig unterwegs ist oder häufig aus dem Tempo heraus bremsen muss.
Die Kawasaki W 800 bremst ebenfalls zuverlässig, aber mit einem anderen Charakter: eher „klassisch“ und gut dosierbar. Das passt zum Konzept, weil die W 800 nicht auf maximale Reiseperformance getrimmt ist, sondern auf kontrolliertes Fahren im Alltag.
Ausstattung und Reise-Setup: Was die Zahlen in der Praxis bedeuten
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist das Reise-Setup ein großes Thema. Das Motorrad ist als Gesamtsystem gedacht: Windschutz, Komfort und die Art, wie man Gepäck und längere Fahrten einplant. Dadurch wird aus einer Tour schnell ein „einfach machen“-Erlebnis, bei dem man sich auf die Strecke konzentriert statt auf ständiges Nachrüsten oder Improvisieren.
Die Kawasaki W 800 ist weniger auf „Alles inklusive“ ausgelegt, sondern mehr auf das Wesentliche. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber der Schwerpunkt liegt auf dem Fahrgefühl und der klassischen Motorrad-Atmosphäre. Wer gern leicht unterwegs ist oder Touren ohne großen Gepäck plant, findet hier ein stimmiges Motorrad.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Alltag wirklich stattfindet.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: ideal für…
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend, wenn längere Strecken, entspanntes Tempo und ein komfortorientiertes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer häufig auf Autobahn- oder Landstraßen unterwegs ist, gern mit Gepäck fährt und dabei ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl sucht, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Auch wer Wert auf eine umfangreiche Reiseanmutung legt, wird sich schnell zuhause fühlen.
Kawasaki W 800: ideal für…
Die Kawasaki W 800 ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Touren Spaß machen soll. Wer das klassische Retro-Feeling mag, gern direkt mit dem Motor und der Straße interagiert und ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegen lässt, trifft mit der W 800 eine stimmige Entscheidung. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Kurven, Landstraßen und spontane Ausflüge wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Reisen, Komfort und souveränes Vorankommen suchen. Ihr Konzept spielt die Stärken bei längeren Etappen aus: ruhiges Fahrgefühl, gutes Sicherheits- und Komfortempfinden sowie ein Reise-Setup, das das Motorrad zum „einfach losfahren“-Begleiter macht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Strecken entspannt genießen möchte, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.
Die Kawasaki W 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die klassisches Motorradgefühl, Agilität im Alltag und Retro-Charme priorisieren. Sie wirkt lebendiger im täglichen Rhythmus und macht besonders dann Spaß, wenn die Tour nicht nur lang, sondern auch abwechslungsreich ist. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt und bei kürzeren Ausfahrten besonders gut funktioniert, findet in der W 800 die passendere Option.