| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- wendiges, agiles und zugängliches Bike
- drehfreudiger Motor
- präzises Fahrverhalten trotz einfachem Fahrwerk
- bremst gut weil leicht
- vermittelt jede Menge Fahrspaß
- veraltetes Cockpit
- eingeschränkter Sozius-Sitzkomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 167 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.990 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 45 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 358 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17 | |
| Reifen hinten | 150/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Petal, Einkolben Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit: Spaß in Tüten
Die Kawasaki Z400 ist einfach konstruierte, aber sehr gute A2 Maschine. Sie vermittelt aufgrund ihres agilen Motors und des präzisen Fahrwerks jede Menge Fahrspaß. Den Vergleich zu den anderen A2-Nakedbikes braucht sie jedenfalls nicht zu scheuen. Sie macht einen ausgereiften und soliden Eindruck. Die Bedienung ist einfach und aufgrund des geringen Gewichts und des einfachen Handlings eigenet sich die Z400 vor allem für Anfänger. Aber auch alte Hasen dürften mit der Z400 jede Menge Spaß haben, das war jedenfalls bei uns der Fall.Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Gleich um die Ecke gibt es tolle Landstraßen, wo ihr es mal so richtig krachen lassen könnt! Heller & Soltau (hier in Google Maps) hat natürlich auch alle anderen Kawasakis im Laden stehen und verkauft zudem Motorräder von Husqvarna. Ein Besuch lohnt sich immer und der Kaffee wird mehrfach täglich frisch serviert.
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Kawasaki Z 400 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Kawasaki Z 400, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Wie fühlt sich das Fahren an, wie sitzt man, wie entspannt ist der Alltag – und wie gut lassen sich die jeweiligen Stärken in der Praxis nutzen? Genau darum geht es hier: ein ehrlicher Vergleich der beiden Modelle, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Tourenkomfort trifft auf agiles Alltagsgefühl
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – gebaut für lange Strecken
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für eine Reise-Philosophie. Der Fokus liegt auf Komfort, ruhigem Vorankommen und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch souverän bleibt. Gerade auf längeren Strecken spielt die Maschine ihre Stärken aus: entspannte Sitzposition, stabile Fahrweise und ein Gesamtkonzept, das auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt ist.
Kawasaki Z 400 – leicht, direkt und spritzig
Die Kawasaki Z 400 ist dagegen ein Motorrad, das sich im Alltag besonders lebendig anfühlt. Die Maschine wirkt wendiger, reagiert direkter und macht Lust auf kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Touren. Wer gern zügig beschleunigt, häufig die Fahrbahn wechselt oder sich auf engen Wegen wohlfühlt, findet hier einen klaren Vorteil.
Ergonomie und Sitzposition: entspannen vs. aktiv fahren
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Art, wie man auf dem Motorrad „arbeitet“. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf eine eher entspannte Haltung. Das unterstützt den Komfort, besonders wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht ständig aktiv in die Fahrdynamik eingreifen möchte. Die Kawasaki Z 400 hingegen lädt zu einer aktiveren Fahrweise ein. Die Sitzposition und die Art der Kraftentfaltung fördern ein direktes Handling – ideal, wenn häufiges Beschleunigen, Bremsen und Richtungswechsel zum Alltag gehören.
Motor- und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Kraftentfaltung
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Kraft für gleichmäßiges Dahingleiten
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht das Gefühl von „Kraft, die einfach da ist“ im Vordergrund. Die Maschine eignet sich besonders gut, um konstant zu fahren und dabei Reserven zu haben. Das ist vor allem dann spürbar, wenn es um Überholmanöver auf der Landstraße oder um entspanntes Tempo auf Autobahnabschnitten geht. Die Stärke liegt weniger im hektischen Antritt, sondern in der ruhigen, souveränen Art, mit der die Leistung abgerufen wird.
Kawasaki Z 400: spürbare Reaktion und lebendige Beschleunigung
Die Kawasaki Z 400 wirkt dagegen „näher am Gas“. Das Fahrgefühl ist direkter, und die Maschine macht Spaß, wenn man die Drehzahlen nutzt und die Beschleunigung bewusst einsetzt. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kann schnell reagieren, zügig aus dem Verkehr herauskommen und die Dynamik des Motorrads im Alltag ausspielen.
Fahrwerk und Handling: stabiler Reisecharakter vs. wendige Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken, wenn die Maschine ruhig liegt und man sich auf den Fahrfluss konzentrieren kann. Gleichzeitig ist das Fahrverhalten weniger „sportlich-zappelig“, sondern eher auf Gelassenheit getrimmt.
Die Kawasaki Z 400 spielt ihre Stärken im Handling aus. Das Motorrad fühlt sich leichter an, lässt sich im Alltag einfacher bewegen und unterstützt eine dynamische Linie durch Kurven. Wer gern zügig fährt oder häufig zwischen Fahrbahnen wechselt, wird die Agilität schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Einsatz unterscheidet sich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse profitiert von einem Konzept, das auf kontrolliertes, sicheres Fahren bei längeren Strecken ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 400 punktet im Alltag durch ein handliches Gesamtpaket: kurze Wege, schnelle Reaktionen und ein Fahrgefühl, das das Vertrauen in enge Situationen stärkt.
Wichtig ist: In der Praxis zählt nicht nur die Bremsleistung, sondern auch, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Hier zeigt sich der Unterschied im Charakter: Die Indian wirkt eher wie eine „ruhige Sicherheitsplattform“, die Kawasaki eher wie ein „direktes Werkzeug“ für schnelle Entscheidungen.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Reise-Setup vs. unkompliziertes Handling
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Komfort- und Reiseorientierung
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein Motorrad, das man gern für Touren nutzt. Der Fokus liegt auf Komfort und einem Gesamtkonzept, das lange Fahrten angenehmer macht. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad mit Wind und Strecke umgeht: Man sitzt nicht nur „drauf“, sondern fährt sich spürbar in einen entspannten Rhythmus.
Kawasaki Z 400: unkompliziert, schnell verfügbar
Die Kawasaki Z 400 ist dagegen besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag flexibel sein soll. Kurze Wege, spontane Ausfahrten und das ständige Manövrieren im Verkehr sind genau die Situationen, in denen die Stärken der Maschine sichtbar werden. Das Motorrad wirkt weniger „projektorientiert“, sondern eher wie ein unkomplizierter Begleiter, der schnell einsatzbereit ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Komfort und Reisegefühl: Besonders stark bei langen Strecken und gleichmäßigem Tempo.
- Ruhige, souveräne Fahrweise: Das Motorrad wirkt stabil und gelassen.
- Charakter für Genussfahrten: Kraftentfaltung und Gesamtpaket zielen auf entspanntes Fahren.
Schwächen bzw. Grenzen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger „leichtfüßig“ im Alltag: Wer viel eng rangiert oder sehr häufig in der Stadt unterwegs ist, merkt den Reisecharakter.
- Anspruch an den Einsatz: Die Stärken kommen besonders dann richtig zur Geltung, wenn auch wirklich Touren gefahren werden.
Stärken der Kawasaki Z 400
- Agilität und Direktheit: Ideal für Stadtverkehr, enge Strecken und dynamisches Fahren.
- Lebendiges Fahrgefühl: Beschleunigung und Reaktion wirken nah am Fahrer.
- Alltagstauglicher Charakter: Schnell verfügbar, unkompliziert im Handling.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z 400
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort: Für ausgedehnte Reisen steht eher der „Alltagsspaß“ im Vordergrund.
- Charakterabhängigkeit: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, könnte den Reise-Fokus der Indian vermissen.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders gut zu Fahrern, die gern lange Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt. Wer häufig Touren plant, gern gleichmäßig unterwegs ist und dabei Reserven schätzt, wird mit der Indian sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Z 400 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: kurze Strecken, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das schnell reagiert. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als agiles Werkzeug nutzt, findet in der Kawasaki einen starken Partner.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl, wenn Komfort, Stabilität und ein souveräner Reisecharakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die lange Strecken genießen, entspannt cruisen und ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Tempi ruhig und gelassen wirkt. Ihre Grenzen liegen vor allem dort, wo viel enges Rangieren oder sehr „kurz und hektisch“ im Alltag dominiert.
Die Kawasaki Z 400 spielt ihre Stärken im agilen Alltag aus: wendig, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf dynamische Momente macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern schnell reagiert und das Motorrad als unkomplizierten Begleiter für kurze Strecken nutzt, bekommt hier die passendere Basis. Für ausgedehnte Touren ist sie weniger auf Komfort-Genuss ausgelegt – dafür punktet sie mit Leichtigkeit und Fahrspaß.