| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.995 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- federleicht
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit überraschend viel Dampf
- für A2-Anfänger wie gemacht
- günstiger Preis
- Bremsen mittelmässig
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- nur in schwarz erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.375 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 179 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Bottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70R17M/C 54H | |
| Reifen hinten | 150/60R17M/C 66H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Kawasaki Z 500 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Kawasaki Z 500, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer, groß dimensionierter Tourer-Charakter und ein agiles Naked-Bike-Konzept aufeinander. Genau das macht die Entscheidung leichter, wenn klar ist, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird: entspanntes Reisen mit viel Komfort oder dynamisches Fahren mit direktem Kontakt zur Straße.
Grundcharakter: Tourer-Luxus trifft auf Naked-Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vom Ansatz her auf lange Strecken ausgelegt. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, ruhigem Geradeauslauf und einem Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt. Die Maschine wirkt wie gemacht für Touren, bei denen Windschutz, Sitzkomfort und ein souveräner Auftritt wichtiger sind als maximale Kompaktheit.
Die Kawasaki Z 500 dagegen steht für ein leichtes, wendiges Handling und eine Fahrweise, die sich schnell anfühlt. Das Naked-Konzept bringt die Maschine näher an den Fahrer: weniger „Reise-Atmosphäre“, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Gerade im Alltag, auf kurzen Strecken oder in der Stadt spielt die Z 500 ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Direktheit
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Indian ist auf Durchzug und entspannte Leistungsentfaltung ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: gleichmäßiges Beschleunigen, souveränes Tempo auf Landstraße und Autobahn und ein Fahrstil, bei dem man selten „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die Kawasaki Z 500 setzt dagegen stärker auf Spritzigkeit und ein dynamisches Ansprechverhalten. Wo die Indian eher mit Ruhe und Kraftreserven überzeugt, punktet die Z 500 mit einem Fahrgefühl, das sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken bemerkbar macht.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Indian ist im Alltag dann im Vorteil, wenn häufig lange Strecken gefahren werden und Komfort wichtiger ist als „sportliche“ Reaktion. Die Kawasaki ist im Vorteil, wenn häufig kurz gefahren wird, häufig gewechselt wird zwischen Beschleunigen und Bremsen und wenn das Motorrad schnell und unkompliziert reagieren soll.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk und dem generellen Fahrverhalten zeigt sich die Philosophie der beiden Modelle deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig auf der Straße, vermittelt Sicherheit bei höheren Geschwindigkeiten und bleibt auch bei wechselnden Fahrbahnbedingungen gut kontrollierbar.
Die Kawasaki Z 500 ist dagegen auf Agilität ausgelegt. Das Handling wirkt leichter, das Motorrad lässt sich schneller in die gewünschte Linie bringen und unterstützt eine Fahrweise, bei der man öfter „mit dem Motorrad arbeitet“. Gerade auf Landstraßen mit vielen Kurven oder beim Manövrieren im Stadtverkehr ist das ein echter Pluspunkt.
Schwäche der Indian: Wer sehr enge Passagen, häufiges Rangieren oder dauerndes „Stop-and-go“ erwartet, merkt den Tourer-Charakter stärker. Schwäche der Kawasaki: Wer lange Autobahnabschnitte oder ausgedehnte Reisen bevorzugt, wünscht sich eher den Komfort und den Windschutz, den ein Tourer von Haus aus mitbringt.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Vertrauen. Die Indian spielt hier ihre Stärke aus, wenn es um gleichmäßige Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten geht. Das Gesamtpaket wirkt souverän, sodass man auch bei längeren Fahrten ein sicheres Gefühl behält.
Die Kawasaki Z 500 punktet vor allem im urbanen Umfeld: kurze Bremswege, gut kontrollierbares Ansprechen und eine Bremse, die sich leicht anfühlt, wenn man häufig an Ampeln und im dichten Verkehr arbeitet. Wer sportlich fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung.
Sitzposition und Ergonomie: Reisehaltung vs. aufrechte Direktheit
Ein großer Unterschied zeigt sich bei Sitzposition und Ergonomie. Die Indian ist auf entspanntes Sitzen ausgelegt. Die Haltung unterstützt längere Fahrten, und das Motorrad wirkt so, als wäre es für „einfach weiterfahren“ gebaut. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht nur kurze Runden dreht, sondern Touren plant.
Die Kawasaki Z 500 bietet eine eher aufrechte, direkte Sitzposition. Das macht sie angenehm für den Alltag und für Fahrer, die gern schnell eine aktive Haltung einnehmen. Für lange Autobahnfahrten kann das je nach persönlicher Vorliebe weniger „komfortabel“ wirken als bei einem Tourer – dafür ist die Z 500 im Handling oft leichter zu kontrollieren.
Windschutz und Alltag: Komfort auf Distanz, Übersicht in der Stadt
Beim Thema Windschutz und „Alltagstauglichkeit“ wird der Unterschied zwischen Tourer und Naked besonders sichtbar. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Wind und Wetter werden spürbar besser abgefangen, was den Fahrkomfort gerade bei wechselnden Bedingungen erhöht.
Die Kawasaki Z 500 bringt dagegen mehr „Freiheit“: weniger Abschirmung, dafür ein direkteres Fahrgefühl. Das ist in der Stadt oft sogar ein Vorteil, weil man sich wacher fühlt und das Motorrad kompakter wahrnimmt. Wer jedoch häufig bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird den Tourer-Vorteil der Indian eher zu schätzen wissen.
Technik und Ausstattung: Reise-Setup vs. purer Fahrfokus
Auch wenn beide Motorräder technisch modern sind, folgt die Ausstattung unterschiedlichen Zielen. Die Indian wirkt wie ein Reise-Setup: Komfort, Langstrecken-Feeling und ein Gesamtpaket, das man gern für Touren nutzt. Dazu passt auch die Art, wie sich das Motorrad „anfühlt“ – weniger „kurz und knackig“, mehr „bereit für die nächste große Strecke“.
Die Kawasaki Z 500 ist stärker auf Fahrspaß im Alltag fokussiert. Das bedeutet: weniger Reise-Inszenierung, mehr Konzentration auf das, was beim Fahren zählt – Ansprechverhalten, Handling und ein unkompliziertes Handling.
Wirtschaftlichkeit und Kaufentscheidung: Was passt besser zum Fahrprofil?
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die reinen Daten eine Rolle, sondern vor allem das eigene Fahrprofil. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dann die bessere Wahl, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Windschutz wichtig sind und wenn man ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Fahrten „entspannt“ bleibt.
Die Kawasaki Z 500 ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und kurvige Ausfahrten genutzt wird. Wer ein leicht zu beherrschendes Motorrad sucht, das schnell ein gutes Gefühl vermittelt und das man gern öfter bewegt, liegt mit der Z 500 häufig richtig.
Typische Stärken im direkten Vergleich
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Komfort und Stabilität auf Distanz, souveräner Reisecharakter, deutlich mehr Windschutz- und Tourenfokus.
- Kawasaki Z 500: Agilität und Wendigkeit, direktes Fahrgefühl, ideal für Alltag, kurze Strecken und dynamisches Fahren.
Typische Schwächen im direkten Vergleich
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Weniger ideal, wenn häufig enge Manöver, sehr kompakte Routen oder viel Stop-and-go im Vordergrund stehen.
- Kawasaki Z 500: Weniger „Reise-Komfort“ bei langen Autobahnabschnitten, dafür mehr Direktheit, die nicht jeder auf Distanz bevorzugt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders gut zu Fahrern, die gern reisen, lange Strecken fahren und dabei Wert auf Komfort, ruhiges Fahrverhalten und einen souveränen Auftritt legen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das sich wie ein „Langstreckenpartner“ anfühlt, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.
Die Kawasaki Z 500 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Landstraße, kurze Ausfahrten und kurvige Strecken. Wer ein leichtes Handling, schnelle Wechsel in der Fahrweise und ein direktes Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Z 500 eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn das Fahrprofil klar auf Reisen, Komfort und Stabilität ausgerichtet ist. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, wo Windschutz, entspannte Sitzposition und souveräne Fahrdynamik den Unterschied machen. Die Kawasaki Z 500 ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein direktes, agiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und dynamisches Fahren auf der Landstraße. Wer also vor allem Distanz und Komfort sucht, trifft mit der Indian die richtige Entscheidung. Wer dagegen häufig unterwegs ist, schnell reagieren möchte und ein leicht zu fahrendes Motorrad bevorzugt, wird mit der Kawasaki Z 500 deutlich mehr Spaß im Alltag haben.