| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Langstrecken- und Tourenqualitäten, während die KTM 1290 Super Duke R mit kompromissloser Performance und direktem Fahrspaß aus der Kategorie der sportlichen Naked Bikes kommt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – anhand der im Vergleich gelisteten Eckdaten und der daraus ableitbaren Fahreigenschaften.
Grundcharakter: Tourer-Cruiser vs. kompromissloses Naked-Bike
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer konzipiert: große Reichweite, viel Komfort und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist auf Agilität und Dynamik getrimmt. Das zeigt sich bereits im Gesamtpaket: Sitzposition, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad mit Gasbefehlen umgeht.
Sitzposition und Ergonomie
Im Vergleich wird schnell klar, dass die Indian Chieftain eher auf eine aufrechte, entspannte Haltung setzt. Das erleichtert lange Etappen und reduziert die Ermüdung auf der Autobahn oder bei zügigen Landstraßenfahrten. Die KTM 1290 Super Duke R wirkt dagegen sportlicher: Die Sitzposition ist spürbar aktiver, der Fahrer sitzt „im“ Motorrad statt „auf“ dem Motorrad. Das ist ideal, wenn Kurvenarbeit und spontanes Umsetzen von Fahrbefehlen im Vordergrund stehen – kann aber auf sehr langen Strecken weniger komfortabel wirken.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. sportliche Durchzugskraft
Beide Motorräder bringen viel Kraft mit, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf gleichmäßigen Vortrieb und ein souveränes Drehmomentband ab, das auch bei konstantem Tempo angenehm bleibt. Die KTM 1290 Super Duke R ist stärker auf spürbare Dynamik ausgelegt: Gasannahme, Schub und das Gefühl, dass das Motorrad jederzeit bereit ist, Leistung in Vortrieb umzusetzen.
Leistung und Drehmoment im Vergleich
Im Vergleich der gelisteten Werte zeigt sich: Die KTM 1290 Super Duke R wirkt insgesamt „spitzer“ und sportlicher abgestimmt. Die Indian Chieftain punktet dagegen mit einem Fahrgefühl, das auf entspanntes Gleiten und kontrollierbaren Schub ausgelegt ist. Das bedeutet in der Praxis: Während die KTM besonders beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Herausbeschleunigen begeistert, spielt die Indian ihre Stärke bei gleichmäßigem Tempo und langen Strecken aus.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die Indian Chieftain ist auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass Unebenheiten weniger „durchgereicht“ werden. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen auf präzises Einlenken und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich direkter an, was besonders auf kurvigen Strecken Vorteile bringt.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei den Bremsen zeigt der Vergleich eine klare Tendenz: Die KTM 1290 Super Duke R ist stärker auf sportliche Verzögerung und wiederholtes Bremsen aus höheren Tempi ausgelegt. Die Indian Chieftain bietet ebenfalls solide Bremsleistung, legt aber den Fokus mehr auf kontrollierte Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechen im Alltag und auf Touren.
Elektronik und Assistenz: Tourenkomfort vs. sportliche Kontrolle
Moderne Motorräder leben von Elektronik – und hier unterscheiden sich die Philosophien. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf ein Paket, das vor allem das entspannte Fahren unterstützt: Traktion, Stabilität und eine Abstimmung, die auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Die KTM 1290 Super Duke R geht einen Schritt weiter in Richtung sportlicher Kontrolle: Fahrmodi, Traktionsmanagement und Eingriffe, die das Motorrad bei dynamischer Fahrweise berechenbar halten.
Fahrmodi und Traktionskontrolle
Im Vergleich der gelisteten Elektronik-Features wird deutlich: Die KTM bietet mehr „Werkzeug“, um das Motorrad aggressiv zu bewegen, ohne dass die Kontrolle verloren geht. Die Indian ist eher darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn die Fahrt entspannt statt sportlich geplant ist.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Windschutz und Nutzung im Alltag
Bei der Indian Chieftain spielt die Tourenausstattung eine große Rolle. Windschutz, Sitzkomfort und die generelle Auslegung auf längere Strecken machen sie besonders attraktiv, wenn regelmäßig größere Distanzen gefahren werden. Die KTM 1290 Super Duke R ist im Alltag dafür oft die „schnellere“ Wahl: leichteres Handling im Stadtverkehr, direkteres Fahrgefühl und ein Look, der Lust auf spontane Ausfahrten macht.
Wind und Komfort auf langen Strecken
Die Indian Chieftain profitiert spürbar von ihrer Tourenorientierung: Windschutz und Ergonomie sorgen dafür, dass lange Fahrten weniger anstrengend werden. Die KTM kann auf der Autobahn zwar zügig mithalten, wirkt aber stärker auf Fahrspaß ausgelegt als auf reinen Reise-Komfort.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfort und Langstreckenfokus: Die Auslegung unterstützt entspanntes Fahren über viele Kilometer.
- Souveränes Drehmoment-Feeling: Gleichmäßiger Vortrieb, der auch ohne ständiges „Nachregeln“ Spaß macht.
- Tourenorientierte Ergonomie: Sitzposition und Windschutz sind auf Reise ausgelegt.
- Elektronik für ruhige Kontrolle: Stabilität und Traktion stehen im Dienst des entspannten Fahrens.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „sportlich direkt“: Wer maximale Agilität sucht, wird eher bei der KTM fündig.
- Aktiveres Handling ist nicht der Fokus: In engen Situationen wirkt die Tourenorientierung weniger „leichtfüßig“.
KTM 1290 Super Duke R – Stärken
- Agilität und sportliche Rückmeldung: Direkteres Handling und schnelleres Reagieren auf Fahrbefehle.
- Spürbare Dynamik: Die gelisteten Leistungswerte und die Abstimmung sorgen für intensiven Schub.
- Elektronik für dynamische Fahrweise: Fahrmodi und Traktionsmanagement unterstützen sportliches Fahren.
- Viel Spaß auf kurvigen Strecken: Das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein.
KTM 1290 Super Duke R – Schwächen
- Komfort weniger im Vordergrund: Für lange Touren kann die sportlichere Sitzposition ermüden.
- Anspruch an die Fahrweise: Wer sehr entspannt fahren möchte, muss sich bei der KTM weniger „gehen lassen“ als bei der Indian.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage entscheiden, wie gefahren werden soll. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die Wahl, wenn Touren, Komfort und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die KTM 1290 Super Duke R ist die Wahl, wenn Kurven, Beschleunigung und ein direktes, intensives Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen.
Für Tourenfahrer
Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legt und auch bei wechselnden Bedingungen ein berechenbares Motorrad möchte, findet in der Indian Chieftain die passendere Basis. Die KTM kann zwar ebenfalls zügig unterwegs sein, aber die Indian ist klar auf „Reise“ optimiert.
Für sportliche Fahrer
Wer gern aktiv fährt, schnell in den Rhythmus kommt und das Motorrad als Werkzeug für dynamische Fahrten versteht, wird die KTM 1290 Super Duke R besonders reizvoll finden. Die Indian wirkt in diesem Szenario weniger „auf Kante“, während die KTM genau dort ihre Stärken ausspielt.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem Komfort, Langstrecken-Einsatz und souveräne Ruhe suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn lange Etappen, Windschutz und ein gleichmäßiges Fahrgefühl zählen. Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die richtige Wahl, wenn agiles Handling, sportliche Dynamik und direkte Rückmeldung wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern beschleunigt und die Elektronik als Unterstützung für dynamische Manöver nutzt, bekommt mit der KTM mehr „Kick“. Kurz gesagt: Tourenorientiert = Indian, sportlich-direkt = KTM.