| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.499 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- 25% mehr Power als die Vorgängerin
- gutes Getriebe, kaum Lastwechsel
- Kardan
- Genüssliches Fahren mit einem charakterstarken Motorrad
- unpassendes LCD-Cockpit
- Seitenständer mit merkwürdiger Ausklapp-Rückmeldung
- einfache Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 218 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt längs | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | Luft-Ölkühlung | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 67 PS bei 6.900 U/Min | |
| Drehmoment | 79 NM bei 4.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 429 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo, schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Gut gemacht, Moto Guzzi! Die neue V7 wurde an den richtigen Stellen angefasst. Mehr Power und mehr Stabilität machen aus der V8 850 die bessere Guzzi. Trotzdem hat sie ihren Charakter behalten, was die potentielle Zielgruppe erfreuen dürfte.Über das Design kann man streiten, wie gesagt gefällt uns die Special besser, aber auch die Stone macht optisch schon was her. Sie ist sofort als Guzzi zu erkennen und wir würden uns nicht für die schwarze Version entscheiden, sondern für die in Blau - die schwarze macht uns optisch zu sehr auf "evil" - und das ist sie einfach nicht.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik Schielmann in Bokel.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Moto Guzzi V7 Stone – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Passt das Bike zum eigenen Fahrstil – und zur Art, wie Strecken erlebt werden? Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Reise-Cruiser-Qualitäten, während die Moto Guzzi V7 Stone eher den Charakter eines stilvollen, handlichen Alltags- und Tourenbegleiters verkörpert. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede entlang der wichtigsten Kriterien herausgearbeitet: Motor und Fahrgefühl, Komfort und Ergonomie, Fahrwerk und Bremsen sowie die Frage, wie alltagstauglich die jeweiligen Stärken im Alltag wirklich sind.
Grundcharakter: Reise-Cruiser vs. klassischer Stil
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf längere Strecken und entspanntes Dahingleiten ausgelegt. Das merkt man am Gesamtkonzept: Die Sitzposition wirkt auf Komfort und Kontrolle ausgelegt, die Ausstattung zielt auf Touring-Use-Cases und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Der V7 Stone dagegen wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt: kompakter, leichter im Handling und mit einem klassischen Look, der nicht nach „Show“ aussieht, sondern nach „Fahren“.
Was das für das Fahrgefühl bedeutet
Beim Indian steht das ruhige, kraftvolle Vorankommen im Vordergrund. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind darauf abgestimmt, dass auch längere Etappen ohne ständiges Nachdenken funktionieren. Der V7 Stone spielt dagegen stärker mit dem direkten Kontakt zur Straße: Gas geben fühlt sich unmittelbarer an, das Motorrad wirkt lebendiger im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Im Vergleich zeigt sich: Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die Wahl, wenn ein souveräner Schub und ein „entspanntes Tempo“ wichtiger sind als sportliche Reaktionsgeschwindigkeit. Die Kraftentfaltung ist so ausgelegt, dass man häufig mit wenig Drehzahl und gleichmäßigem Fahrstil unterwegs ist. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren spürbar.
Die Moto Guzzi V7 Stone setzt stärker auf den Charakter des Motors und ein Fahrgefühl, das mehr „Mitfahren“ als „Durchziehen“ ist. Die Leistungsentfaltung wirkt oft harmonischer im Alltag, besonders dann, wenn nicht ständig maximale Reserven abgerufen werden müssen. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen der Weg im Vordergrund steht, passt dieser Ansatz sehr gut.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist die entspannte Durchzugskraft und das ruhige Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass das größere Konzept weniger „spielerisch“ wirkt, wenn häufig enge Situationen und sehr langsames Rangieren anstehen.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärke ist das unmittelbare, lebendige Fahrgefühl und die gute Alltagsanmutung. Schwäche kann sein, dass bei langen Autobahnphasen oder wenn häufig hohe Reserven gefragt sind, der Fokus weniger auf „große Reise“ liegt als beim Indian.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf langen Strecken
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Priorität. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Reise-Cruiser gebaut: Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind darauf ausgelegt, dass auch nach mehreren Stunden das Gefühl von Kontrolle und Entspannung bleibt. Dazu kommt, dass das Motorrad typischerweise so abgestimmt ist, dass Wind- und Fahrbahneinflüsse weniger „arbeiten“ müssen – das macht sich vor allem bei längeren Touren bemerkbar.
Die Moto Guzzi V7 Stone bietet einen eher klassischen, direkten Komfort. Das Motorrad wirkt so, als sei es für Fahrten gemacht, bei denen man öfter stoppt, abbiegt, durch Orte fährt und die Strecke „mitnimmt“. Auf langen Etappen kann das angenehm sein, aber wer sehr konsequent auf maximale Langstreckenruhe setzt, wird beim Indian eher die passendere Basis finden.
Ergonomie im Alltag
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt die V7 Stone ihre Vorteile aus: Das Handling wirkt leichter, das Motorrad lässt sich intuitiver bewegen. Der Indian ist ebenfalls alltagstauglich, aber das größere Touring-Konzept verlangt mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren und in sehr engen Situationen.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Beim Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht die Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Strecken ruhig bleibt. In Kurven vermittelt der Indian ein sicheres Gefühl, solange die Fahrweise zum Charakter des Reise-Cruisers passt: eher fließend, eher kontrolliert, weniger „hartes Einlenken“.
Die Moto Guzzi V7 Stone wirkt agiler und direkter. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges, aber nicht zwangsläufig sportliches Fahren. Auf Landstraßen fühlt sich das Motorrad oft so an, als würde es schneller „mitdenken“ – besonders dann, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man öfter die Linie anpassen muss.
Bremsverhalten und Vertrauen
Beide Motorräder bringen ein bremsstarkes Konzept mit, aber der Unterschied liegt im Einsatzgefühl: Der Indian wirkt wie gemacht für gleichmäßige Verzögerung und sicheres Anhalten bei Reisegeschwindigkeiten. Die V7 Stone bietet ein eher unmittelbares Feedback, das beim häufigen Stop-and-go oder bei wechselnden Situationen im Alltag angenehm ist.
Ausstattung und Alltag: Wer profitiert wovon?
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist typischerweise die bessere Wahl, wenn die Ausstattung und das Gesamtkonzept auf Touren ausgelegt sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck oder Komfortfeatures nutzt und dabei möglichst wenig Kompromisse eingehen möchte, findet im Indian ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Moto Guzzi V7 Stone punktet eher über den Charakter: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern fährt, weil es sich „richtig“ anfühlt. Für Pendler, Wochenendtouren und Fahrten, bei denen Stil und Fahrspaß zusammenkommen, ist die V7 Stone besonders attraktiv.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärken liegen im Reise-Setup, im ruhigen Langstreckenkomfort und im souveränen Gesamtkonzept. Schwäche ist weniger ein einzelner Punkt, sondern eher die größere „Touring-Logik“: Wer ein leichtes, kurzes Handling bevorzugt, könnte sich schneller eingeengt fühlen.
- Moto Guzzi V7 Stone: Stärken liegen in Agilität, direktem Fahrgefühl und dem klassischen, alltagstauglichen Charakter. Schwäche ist, dass der Fokus weniger auf maximaler Reise-„Bequemlichkeit“ liegt als beim Indian.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Prioritäten passt. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders geeignet für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort und Stabilität priorisieren und ein Reisegefühl suchen, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Auch wenn häufig Autobahn oder zügige Überlandabschnitte dabei sind, spielt der Indian seine Stärken besonders gut aus.
Die Moto Guzzi V7 Stone passt dagegen ideal zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Touren suchen. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, auf Landstraßen spontan die Richtung wechselt und dabei ein direktes, lebendiges Fahrgefühl möchte, findet in der V7 Stone eine sehr stimmige Wahl.
Typische Kaufmotive im Überblick
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Kaufmotiv ist häufig „Touring zuerst“ – Komfort, Stabilität und entspanntes Vorankommen.
- Moto Guzzi V7 Stone: Kaufmotiv ist häufig „Fahren zuerst“ – Agilität, Stil und ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt.
Fazit:
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, Stabilität und einem souveränen Reisegefühl liegt. Wer häufig größere Distanzen fährt, dabei möglichst entspannt bleiben möchte und ein Touring-Konzept bevorzugt, bekommt mit dem Indian ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Die Größe und das Touring-Setup sind dabei weniger ein Nachteil, solange die Fahrweise und die Einsatzart zu einem Reise-Cruiser passen.
Die Moto Guzzi V7 Stone empfiehlt sich vor allem für alle, die ein direktes, agiles Fahrgefühl suchen und das Motorrad gern im Alltag sowie auf abwechslungsreichen Strecken bewegen. Der klassische Charakter und die intuitive Handhabung machen die V7 Stone besonders attraktiv für kürzere bis mittlere Touren und für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr „Unmittelbarkeit“ als maximale Reise-„Bequemlichkeit“ priorisieren.
Kurz gesagt: Indian für Touring-Fans, Guzzi für Alltags- und Kurventypen.