| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, dass man sofort merkt: Hier treffen Welten aufeinander, lohnt sich ein genauer Blick. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für großen Cruiser-Komfort, viel Auftritt und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Die Suzuki DL 650 V-Strom dagegen ist der Inbegriff des vielseitigen Allrounders: straßentauglich, reisetauglich und mit dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Programms nicht sofort klein beizugeben.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede zwischen beiden Modellen herausgearbeitet – ohne Zahlenfriedhof, aber mit dem Fokus auf das, was im Alltag und auf Tour wirklich zählt: Fahrgefühl, Komfort, Handling, Ausstattung und die Frage, welches Motorrad zu welchem Fahrstil passt.
Charakter und Einsatzprofil: Cruiser-Luxus vs. Abenteuer-Allrounder
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Touren-Cruiser mit Präsenz
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Langstrecke und entspanntes Gleiten ausgelegt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Sitzposition, im Windschutz-Konzept und in der Art, wie das Motorrad auf Drehzahl reagiert. Statt „sportlich schnell“ steht „komfortabel souverän“ im Vordergrund. Das Motorrad wirkt wie gemacht für lange Autobahnabschnitte, fließende Landstraßen und Tagesetappen, bei denen man nicht ständig das Gefühl hat, man müsse das Bike ständig „mitarbeiten“.
Suzuki DL 650 V-Strom: vielseitig, pragmatisch, reisetauglich
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ein Motorrad, das sich nicht auf eine Rolle festnageln lässt. Sie fühlt sich auf der Straße zuhause, bleibt aber so aufgebaut, dass auch weniger perfekte Strecken nicht sofort zum Problem werden. Das merkt man an der Geometrie, am Fahrwerk-Setup und an der insgesamt „funktionalen“ Ausrichtung. Wer gern flexibel plant – mal Autobahn, mal Landstraße, mal ein Stück Schotter oder schlechter Asphalt – findet hier einen starken Begleiter.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Fahrgefühl zeigt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar: Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf ein entspanntes Drehmoment- und Drehzahlgefühl ab, das sich besonders bei gleichmäßigem Tempo und langen Strecken auszahlt. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Antriebs-Showpiece“, sondern eher wie ein souveräner Reiseapparat, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt.
Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt dagegen auf einen Antrieb, der sich dynamisch und gleichzeitig alltagstauglich anfühlt. Gerade beim Beschleunigen aus dem mittleren Bereich und beim zügigen Überholen zeigt sich der Charakter als „leicht zu dosieren“. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Strecke nicht planbar ist oder wenn man häufiger zwischen verschiedenen Fahrzuständen wechselt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Indian: ruhige Spur, komfortorientiert
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vermittelt vor allem eines: Ruhe. Das Fahrwerk und die Gesamtbalance sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten nicht „nervös“ wird. In Kurven fährt er nicht wie ein sportlicher Tourer, sondern eher wie ein großer Cruiser: stabil, vorhersehbar und mit einem Fokus auf Komfort. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man viel Strecke macht und nicht ständig nach dem letzten Zehntel sucht.
Suzuki: wendig genug für Alltag und Tour
Die Suzuki DL 650 V-Strom spielt ihre Stärken besonders beim Wechsel zwischen Alltag und Reise aus. Das Handling wirkt insgesamt leichter, die Maschine lässt sich im Alltag gut bewegen und bleibt auf Landstraßen angenehm kontrollierbar. Auch wenn das Motorrad nicht als „Sportbike“ gedacht ist, profitiert man von der agilen Grundhaltung – vor allem, wenn die Strecke öfter mal kurvig wird oder wenn man in engen Situationen manövrieren muss.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Weg dorthin unterscheidet sich. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt in der Brems- und Stabilitätswahrnehmung wie ein schwerer Tourer: Man spürt die Masse, aber das System arbeitet so, dass man sich auf gerader Strecke und in flüssigen Kurven auf eine gleichmäßige Verzögerung verlassen kann. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abständen ist das ein Plus.
Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet dagegen mit einem Gefühl von „direkter Kontrolle“. Gerade im Alltag und bei wechselnden Untergründen ist das angenehm: Man kann das Motorrad gut führen, dosieren und schnell auf Situationen reagieren. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs sind.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Indian: Komfort für lange Etappen
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein Motorrad, das Komfort großschreibt. Sitzposition und Windschutz sind auf entspannte Fahrt ausgelegt. Wer viel auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad den Fahrer spürbar „entlastet“. Auch das Gefühl von Ruhe im Cockpit und die Art, wie das Motorrad den Fahrtwind abfängt, tragen dazu bei, dass man nach einer langen Etappe nicht automatisch „durch“ ist.
Suzuki: aufrecht, flexibel, alltagstauglich
Die Suzuki DL 650 V-Strom bietet eine Ergonomie, die sich für viele Fahrertypen gut anfühlt. Die aufrechtere Haltung unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne dass man permanent „angespannt“ fährt. Für Touren ist das ebenfalls ein Vorteil, weil man sich unterwegs leichter an unterschiedliche Streckenbedingungen anpassen kann – und weil das Motorrad im Alltag nicht das Gefühl vermittelt, ein reines Langstrecken-Schiff zu sein.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf die Premium- und Tourenidee – also auf ein Gesamtpaket aus Komfort, Fahrruhe und einer Ausstattung, die das Reisen angenehmer macht. Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen oft die pragmatische Wahl, wenn es um nützliche Elektronik und eine moderne Basis geht, die das Motorrad in vielen Situationen stabil und gut kontrollierbar macht.
Beide Motorräder können je nach Konfiguration mit sinnvollen Helfern ausgestattet sein. Entscheidend ist weniger, wie „viel“ Technik vorhanden ist, sondern wie gut sie sich anfühlt: beim Indian eher als Teil eines komfortorientierten Gesamtkonzepts, bei der Suzuki als Unterstützung für Alltag, Tour und wechselnde Bedingungen.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite im Kopf und Fahrpraxis
Reisetauglichkeit bedeutet nicht nur „kann man Koffer montieren“, sondern auch: Wie entspannt ist das Motorrad bei längeren Etappen, wie gut lässt es sich beladen, und wie wirkt sich das auf das Fahrverhalten aus?
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in dieser Hinsicht ein klassischer Tourer. Mit Gepäck wirkt er wie ein stimmiges Gesamtpaket: stabil, komfortabel und auf Langstrecke ausgelegt. Wer gern mit viel Komfort reist – und dabei auch Wert auf eine stimmige Optik legt – wird hier schnell das Gefühl haben, das Motorrad ist „genau dafür gebaut“.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen besonders stark, wenn die Reise nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Sie ist oft die bessere Wahl für Fahrer, die flexibel bleiben möchten: mal schnell von A nach B, mal eine Nebenstrecke, mal ein Stück unebener Untergrund. Das Motorrad bleibt dabei handlich genug, um nicht jedes Mal „gegen“ das Bike zu arbeiten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Komfort und Ruhe für lange Strecken
- Starker Cruiser-Charakter mit souveränem Fahrgefühl
- Wind- und Komfortfokus für entspannte Autobahn- und Landstraßenfahrten
- Tourer-„Gesamtpaket“ mit Premium-Anmutung
Schwächen bzw. Grenzen des Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger ideal, wenn Agilität im engen Alltag im Vordergrund steht
- Wenn die Tour stark „abseits der Straße“ wird, kann der Cruiser-Ansatz weniger passend wirken
- Der Fokus liegt klar auf Komfort – wer maximale Leichtigkeit sucht, wird eher bei anderen Konzepten fündig
Stärken der Suzuki DL 650 V-Strom
- Vielseitigkeit für Alltag, Tour und wechselnde Strecken
- Agiles Handling und gute Kontrollierbarkeit
- Pragmatischer Reisecharakter ohne „zu viel Show“
- Allround-Feeling bei unterschiedlichen Fahrstilen
Schwächen bzw. Grenzen der Suzuki DL 650 V-Strom
- Wenn der Schwerpunkt ausschließlich auf maximalem Cruiser-Komfort liegt, wirkt der Indian konsequenter
- Der Fokus ist breiter: Wer nur „eine“ Rolle sucht, findet beim Cruiser oft die klarere Antwort
- Je nach Erwartung kann die Premium-Anmutung im Vergleich weniger „groß“ wirken
Welche Fahrer passen zu welchem Motorrad?
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders gut zu Fahrern, die lange Touren lieben und dabei vor allem Komfort, Ruhe und eine souveräne Reiseatmosphäre suchen. Wer gern mit viel Gepäck unterwegs ist, Wert auf Windschutz und entspanntes Dahingleiten legt und das Motorrad als „Reisebegleiter“ versteht, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen möchten: Pendeln, Wochenendtour, längere Reisen und auch Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind. Wer Flexibilität schätzt, gern selbst plant und ein Motorrad möchte, das sich leicht kontrollieren lässt, findet in der V-Strom einen starken Partner.
Fazit:
Wer vor allem komfortorientierte Langstrecke sucht und ein Motorrad bevorzugt, das mit Ruhe, Windschutz und Cruiser-Charakter Kilometer „wegatmet“, liegt mit dem Indian Chieftain Power Plus Dark Horse richtig. Er ist die stimmige Wahl für Tourenfahrer, die ein Premium-Touring-Gefühl möchten und dabei weniger auf maximale Agilität achten.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als ein reiner Cruiser-Fokus: Alltag, Landstraße, längere Reisen und auch mal unebene Nebenstrecken lassen sich mit ihr stimmig kombinieren. Wer ein Motorrad sucht, das in vielen Situationen souverän bleibt und dabei handlich genug ist, trifft mit der V-Strom oft die pragmatischere Entscheidung.