| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Suzuki GS 500 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, bekommt schnell ein gutes Gefühl dafür, worauf es beim Kauf wirklich ankommt. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortables Touring, viel Ausstattung und eine souveräne Art, lange Strecken entspannt zu bewältigen. Die Suzuki GS 500 dagegen ist eher die pragmatische Wahl: leicht zu handhaben, vielseitig im Alltag und besonders interessant, wenn ein Motorrad vor allem zuverlässig funktionieren und das Fahren unkompliziert bleiben soll.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle anhand der im Vergleich gelisteten Werte und Merkmale gegenübergestellt. Dabei geht es nicht darum, das eine Modell pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, die Stärken dort zu sehen, wo sie im Alltag wirklich zählen – und die Schwächen einzuordnen, bevor sie später zum Ärgernis werden.
Grundcharakter: Touring-Luxus trifft auf Alltags-Pragmatismus
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als großes Touring-Motorrad konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung der Gesamtkonzeption: Komfort, Windschutz, Ruhe beim Fahren und eine Ausstattung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die im Vergleich genannten Werte und Merkmale deuten auf ein Motorrad hin, das vor allem dann glänzt, wenn es zügig und entspannt über Landstraßen oder Autobahnabschnitte gehen soll.
Die Suzuki GS 500 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert: gut kontrollierbar, alltagstauglich und mit einem Motorcharakter, der das Fahren leicht zugänglich macht. Gerade wenn das Motorrad häufig im Stadtverkehr bewegt wird oder wenn das Budget stärker im Fokus steht, spielt die GS 500 ihre Stärken aus.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-orientiert vs. unkompliziert drehfreudig
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich der typische Unterschied zwischen beiden Welten. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf souveräne Kraftentfaltung ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: gleichmäßiges Vorankommen, entspanntes Beschleunigen und ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „Arbeit“ anfühlt, sondern nach „Genießen“ – besonders bei längeren Strecken oder wenn Gepäck und Mitfahrer mit an Bord sind.
Die Suzuki GS 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das eher über die Bedienbarkeit und das gutmütige Ansprechverhalten überzeugt. Die im Vergleich gelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen für ein Motorrad, das nicht auf maximale Durchzugsspektakel getrimmt ist, aber dafür in vielen Situationen ausreichend Reserven bietet. Das kann gerade für Einsteiger oder für Fahrten mit Fokus auf Kontrolle und Routine ein echter Vorteil sein.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärke: Kraft und Ruhe. Gerade bei konstantem Tempo und längeren Etappen spielt die Auslegung ihre Vorteile aus. Schwäche: Das Motorrad ist deutlich „größer gedacht“ – wer häufig enge Parklücken ansteuert oder sehr kurze Strecken mit vielen Stop-and-go-Phasen fährt, spürt das höhere Gewicht und die Touring-orientierte Gesamtabstimmung eher.
Suzuki GS 500 – Stärke: Handlichkeit und unkomplizierte Fahrbarkeit. Die GS 500 lässt sich im Alltag leichter bewegen und vermittelt ein direktes, gut kontrollierbares Gefühl. Schwäche: Wer regelmäßig lange Autobahnfahrten mit hohem Tempo plant oder häufig mit voller Beladung unterwegs ist, wird beim Thema Komfort und Reserven schneller an Grenzen stoßen als mit einem Touring-Schwergewicht.
Komfort & Sitzposition: Windschutz und Ruhe vs. leichte Zugänglichkeit
Im Vergleich der Komfort- und Ergonomie-Merkmale wird der Unterschied klar: Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf entspannte Langstrecke ausgelegt. Dazu passen die typischen Eigenschaften eines Tourers: mehr Schutz vor Wind, eine Sitzposition, die auf längeres Fahren optimiert ist, und eine Gesamtanmutung, die auf „weniger Ermüdung“ abzielt. Die im Vergleich gelisteten Werte zur Ergonomie und Ausstattung unterstreichen diese Richtung.
Die Suzuki GS 500 setzt dagegen auf eine eher direkte, zugängliche Sitzhaltung. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell „greifbar“ wirkt und sich leichter anfühlt, wenn es um häufiges Rangieren oder das schnelle Wechseln zwischen Situationen geht. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig.
Was bedeutet das für die Praxis?
Der Indian ist die bessere Wahl, wenn Komfort und Fahrruhe Priorität haben. Besonders auf längeren Strecken wird die Touring-Ausrichtung spürbar. Die GS 500 ist dagegen oft die sinnvollere Option, wenn das Motorrad vor allem im Alltag genutzt wird und das Fahren nicht zu „schwer“ wirken soll.
Fahrwerk & Handling: Stabilität bei Tempo vs. Agilität im Alltag
Beim Vergleich der Fahrwerkswerte und der allgemeinen Fahrdynamik zeigt sich: Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Stabilität ausgelegt. Das ist typisch für große Tourer – bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken fühlt sich das Motorrad meist besonders souverän an. Die im Vergleich gelisteten Merkmale deuten darauf hin, dass das Motorrad eher „läuft“ als „arbeitet“: ruhig, kontrolliert und auf Geradeaus-Fahrten optimiert.
Die Suzuki GS 500 wirkt im Vergleich agiler. Die Werte und die Ausrichtung sprechen für ein Motorrad, das sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen leichter bewegen lässt. Gerade wenn häufig Richtungswechsel anstehen oder wenn das Tempo moderat bleibt, kann die GS 500 ihre Stärken ausspielen.
Grenzen beider Konzepte
Indian: Je mehr Komfort und Stabilität gefragt sind, desto besser passt das Konzept. Wer aber sehr häufig in engen Bereichen manövriert, merkt die größere Dimension. GS 500: Die Agilität ist ein Plus, aber bei sehr langen Strecken und hoher Belastung kann der Komfort weniger „touringtypisch“ ausfallen als beim Indian.
Ausstattung & Alltag: Touring-Features vs. Fokus auf das Wesentliche
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ausstattungsphilosophie. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse bringt typischerweise mehr Komfort- und Touring-Features mit, die das Fahren über Stunden angenehmer machen. Die im Vergleich gelisteten Ausstattungsmerkmale und die generelle Ausrichtung sprechen dafür, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern das gesamte Erlebnis auf Langstrecke optimiert.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen stärker auf das konzentriert, was man zum Fahren braucht. Das kann ein Vorteil sein, wenn Wartungsaufwand und Komplexität im Alltag niedrig bleiben sollen oder wenn das Motorrad als unkomplizierter Begleiter dienen soll. Für viele Fahrer ist genau diese Reduktion ein Plus.
Wirtschaftlichkeit & Wartung: Komplexität vs. Pragmatik
Auch wenn konkrete Kosten nicht pauschal für jeden Fahrer gelten, lässt sich aus den Konzepten ableiten, wie sich die Motorräder im Alltag typischerweise verhalten. Der Indian ist ein großes, komfortorientiertes Motorrad mit entsprechendem Anspruch an Pflege und Ausstattung. Das kann sich lohnen, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Touren genutzt wird.
Die GS 500 ist als eher unkomplizierte Basis gedacht. Das spricht häufig für eine pragmatische Wartungs- und Nutzungserfahrung. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht „wie ein Projekt“ anfühlt, sondern einfach zuverlässig genutzt werden kann, findet in der GS 500 oft einen passenden Charakter.
Für wen passt welches Motorrad?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das mit Touring-Ausstattung und stabiler Fahrcharakteristik überzeugt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach möglichst wenig Ermüdung auf langen Etappen erleben will, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn das Motorrad nicht für jede Alltagssituation „leicht“ wirkt, ist es für Touren und entspanntes Tempo klar im Element.
Suzuki GS 500
Die Suzuki GS 500 passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig im Alltag eingesetzt wird, häufig in der Stadt bewegt wird oder wenn das Ziel ist, das Fahren unkompliziert zu halten. Für Einsteiger oder für Fahrer, die ein kontrollierbares Motorrad suchen, das nicht überladen wirkt, ist die GS 500 eine sehr logische Wahl. Wer eher kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Agilität und einfache Handhabung schätzt, wird mit der GS 500 meist deutlich zufriedener sein als mit einem großen Tourer.
Fazit:
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Fahrruhe und Touring-Ausrichtung suchen. Die im Vergleich erkennbaren Stärken liegen in der souveränen Art, lange Strecken entspannt zu bewältigen, und in der Ausstattung, die das Motorrad für größere Touren besonders passend macht. Wer dagegen häufig kurze Strecken fährt, oft rangiert oder ein Motorrad vor allem für den Alltag braucht, wird die Größe und den Touring-Fokus eher als Nachteil empfinden.
Die Suzuki GS 500 punktet im Vergleich vor allem mit Pragmatik und leichter Handhabung. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein kontrollierbares Motorrad für Stadt und Land suchen, das nicht kompliziert wirkt und sich gut in den Alltag integrieren lässt. Für lange, anspruchsvolle Touren mit viel Tempo und maximalem Komfort ist sie weniger ideal als der Indian – dafür ist sie oft die sinnvollere, unkomplizierte Entscheidung.