| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 25.445 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Leistung
- Details
- Sitzkomfort
- präzises Fahrwerk
- Schräglagenfreiheit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 294 | kg |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Radstand | 1.677 | mm |
| Sitzhöhe: | 750 | mm |
| Höhe | 1.066 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 2.458 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 167 PS bei 6.000 U/Min | |
| Drehmoment | 221 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 221 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Aluminiumrahmen | |
| Federung vorne | Showa 47 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 150/80 R17 V | |
| Reifen hinten | 240/50 R16 V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheiben, Brembo M4.30 Stylema® Radial-Vierkolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo M4.32 Vierkolben-Monoblocksattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Cruiser gibt es viele, all die Harleys, Indians und auch die Gold Wing kann nicht ungenannt bleiben. Die Rocket ist eine sehr eigentümliche Neuinterpretation der Klasse. Sie ist modern und gleichzeitig alten Werten verhaftet, liefert Rekorde, ohne diese offensiv ins Schaufenster zu stellen.
Sie ist einfach da. Wie Single Malt Whisky – es ginge auch ohne, aber wozu?
Das Testbike wurde uns von Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Triumph Rocket 3 GT – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei große Namen im Bereich der großen Tourer und Cruiser aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Beim Vergleich zwischen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und der Triumph Rocket 3 GT stehen vor allem die unterschiedlichen Philosophien im Vordergrund: Die Indian setzt auf massiven V-Twin-Charakter, üppigen Komfort und eine komfortorientierte Reiseauslegung. Die Triumph dagegen wirkt wie ein Statement aus der Hubraum-Ecke – mit einem Motor, der sich deutlich von klassischen Cruiser-Ansätzen abhebt und mit der GT-Ausrichtung auf sportlichere Langstrecken-Effizienz zielt.
Grundidee im Vergleich: Komfort-Tourer vs. GT mit Charakter
Beide Motorräder sind für längere Strecken gemacht, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer gedacht, der den Alltag hinter sich lässt und auf Autobahn und Landstraße Ruhe ausstrahlt. Die Triumph Rocket 3 GT dagegen kombiniert den Anspruch, auch auf langen Strecken souverän zu sein, mit einem Motor, der sich eher nach „Kraftzentrum“ anfühlt als nach „klassischem Cruiser“. Das merkt man im Fahrgefühl: Während die Indian eher über Komfort, Stabilität und gleichmäßige Leistungsentfaltung überzeugt, spielt die Triumph ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um kräftige Beschleunigung und ein dynamisches Ansprechverhalten geht.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Triumph Rocket 3 GT mit ihrem sehr großen Hubraum und dem daraus resultierenden Drehmomentprofil besonders stark wirkt, wenn es um das schnelle Aufbauen von Tempo geht. Das Motorrad zieht in vielen Situationen „von unten“ heraus, ohne dass ständig nachgeschaltet oder nachgedacht werden muss. Dadurch entsteht ein Gefühl von Souveränität: Überholmanöver, flüssiges Einfädeln in den Verkehr oder zügiges Beschleunigen aus dem Stand heraus werden zu Momenten, die eher nach Kontrolle als nach Aufwand klingen.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken ebenfalls über Drehmoment und Durchzug aus, allerdings mit einem anderen Charakter. Der V-Twin-Ansatz sorgt für ein markantes Ansprechverhalten und eine Art „Wucht“, die sich besonders beim gleichmäßigen Cruisen und beim entspannten Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt. Wer gerne mit Gefühl fährt und den Motor als Teil des Fahrstils versteht, wird an der Indian viel Freude haben. Gleichzeitig ist die Triumph im Vergleich oft diejenige, die bei sehr dynamischen Anforderungen noch einen Tick „direkter“ wirkt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Triumph Rocket 3 GT: Sehr starkes Drehmomentgefühl, beeindruckende Beschleunigung, souverän bei Überholvorgängen. Mögliche Schwäche: Wer eher auf „sanftes“ Cruiser-Tempo setzt, empfindet die Dynamik manchmal als zu präsent.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Charaktervoller V-Twin, angenehme Leistungsentfaltung für lange Strecken, stimmiges Cruiser-Gefühl. Mögliche Schwäche: Bei maximal sportlicher Fahrweise kann die Triumph in der direkten Dynamik einen Vorteil haben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei Tourern ist das Fahrwerk entscheidend dafür, ob sich lange Strecken „leicht“ anfühlen oder anstrengend werden. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt in der Grundauslegung auf Stabilität und Komfort getrimmt. Das Motorrad liegt ruhig auf der Straße, nimmt Unebenheiten gelassen auf und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn der Verkehr oder die Straßenqualität wechselhaft sind. In Kurven fährt die Indian nicht „sportlich nervös“, sondern eher souverän und kontrolliert – genau das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer so attraktiv.
Die Triumph Rocket 3 GT zeigt im Vergleich eine andere Art von Fahrgefühl: Sie bleibt ebenfalls tourentauglich, wirkt aber im Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk oft etwas „aktiver“. Das kann beim zügigen Fahren auf Landstraßen oder bei wechselnden Geschwindigkeiten den Unterschied machen. Wer gerne dynamischer unterwegs ist, wird die Triumph als lebendiger wahrnehmen. Gleichzeitig gilt: Beide Motorräder sind keine reinen Kurvenmaschinen – sie sind für große Strecken gebaut. Die Triumph bietet jedoch tendenziell mehr „Biss“, während die Indian mehr „Gelassenheit“ ausstrahlt.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Sehr ruhiges, komfortorientiertes Fahrverhalten; gutmütig bei langen Autobahnabschnitten. Mögliche Schwäche: Wer maximale Agilität erwartet, wird eher bei der Triumph fündig.
- Triumph Rocket 3 GT: Lebendigeres Gefühl bei dynamischerem Fahren; unterstützt zügige Manöver. Mögliche Schwäche: Der Fokus liegt stärker auf Performance-Charakter, was für manche Fahrer den „klassischen“ Cruiser-Komfort weniger dominant wirken lässt.
Ausstattung und Komfort: Reisegefühl im Detail
Gerade bei Tourern entscheidet die Ausstattung darüber, ob eine Fahrt entspannt bleibt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet typischerweise mit einem stimmigen Gesamtkonzept aus Windschutz, Sitzkomfort und Reise-Setup. Der Anspruch ist klar: möglichst wenig Stress auf langen Strecken. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad den Fahrer „einrahmt“ – mit einer Tourer-typischen Ergonomie und einem Konzept, das auf Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort ausgelegt ist.
Die Triumph Rocket 3 GT zielt ebenfalls auf Komfort, setzt aber stärker auf die Kombination aus GT-Optik und dem besonderen Motorerlebnis. Der Windschutz und die Verkleidung sind so gedacht, dass auch längere Abschnitte angenehm bleiben. Im Vergleich wirkt die Triumph häufig wie ein Motorrad, das Komfort bietet, ohne den Charakter zu verstecken: Man sitzt geschützt, aber das Gefühl bleibt „groß und präsent“ – vor allem durch den Motor und die Art, wie er Leistung liefert.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Ausstattung
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Reiseorientiertes Gesamtpaket, komfortbetonte Ergonomie, Fokus auf entspanntes Fahren. Mögliche Schwäche: Wer ein besonders sportliches „GT-Feeling“ sucht, könnte die Triumph als aufregender empfinden.
- Triumph Rocket 3 GT: Komfort mit Performance-Charakter, starkes Erlebnis durch Motor und GT-Inszenierung. Mögliche Schwäche: Je nach Vorlieben kann der „Statement“-Charakter im Alltag mehr Aufmerksamkeit verlangen als eine klassischere Tourer-Atmosphäre.
Elektronik, Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Bei beiden Motorrädern spielt die Elektronik eine wichtige Rolle, weil sie das Fahrgefühl in vielen Situationen stabilisiert. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Rocket 3 GT wirkt häufig wie ein Motorrad, das die Kraft sehr kontrolliert in Bewegung umsetzt. Das ist besonders dann spürbar, wenn es um zügiges Beschleunigen, das Halten von Tempo oder das sichere Abbremsen aus höheren Geschwindigkeiten geht.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt ebenfalls auf ein sicheres Setup, das auf Touren ausgelegt ist. Die Bremsanlage und die Fahrstabilität sind darauf abgestimmt, dass auch bei wechselnden Bedingungen ein ruhiges, berechenbares Gefühl entsteht. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist oder häufig längere Strecken fährt, wird die Indian als „entspannt zuverlässig“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen bei Sicherheitssystemen
- Triumph Rocket 3 GT: Kraft wird sehr kontrolliert umgesetzt; unterstützt dynamische Fahrweise. Mögliche Schwäche: Wer ausschließlich auf maximal „sanfte“ Fahrcharakteristik setzt, könnte die Triumph als etwas fordernder empfinden.
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Tourenorientiertes Sicherheitsgefühl; stabil und berechenbar. Mögliche Schwäche: Bei maximal sportlicher Fahrweise kann die Triumph in der direkten Dynamik den Eindruck von mehr Reserven vermitteln.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und der Triumph Rocket 3 GT lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Indian ist besonders passend, wenn lange Strecken im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem als komfortabler Reisebegleiter dienen soll. Wer gerne entspannt fährt, Wind und Alltag hinter sich lässt und ein stimmiges Tourer-Gesamtpaket sucht, findet in der Chieftain eine sehr überzeugende Basis.
Die Triumph ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur bequem sein soll, sondern auch ein außergewöhnliches Motorerlebnis liefern darf. Wer gerne zügig unterwegs ist, Überholmanöver als „leicht“ empfindet und das Gefühl liebt, dass Leistung sofort da ist, wird die Rocket 3 GT besonders spannend finden. Sie wirkt wie ein GT, der nicht nur transportiert, sondern auch begeistert.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die stimmige Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Komfort, Ruhe und ein tourentypisches Gesamtgefühl suchen. Sie überzeugt mit einem souveränen, entspannten Fahrstil und einem Setup, das lange Strecken angenehm macht. Wer viel reist, gerne gelassen fährt und das Motorrad als komfortablen Begleiter versteht, liegt mit der Indian sehr richtig.
Die Triumph Rocket 3 GT passt dagegen besonders gut zu Motorradfans, die ein starkes, direkt spürbares Motorerlebnis wollen und auch auf längeren Strecken Dynamik genießen. Im Vergleich wirkt sie bei zügigen Anforderungen oft einen Tick präsenter und bietet durch ihr Drehmomentgefühl ein beeindruckendes „Sofort da“-Verhalten. Wer Leistung liebt, ohne auf GT-Komfort zu verzichten, findet in der Rocket 3 GT den besseren Match.
Kurz gesagt: Chieftain für entspannte Touren mit Cruiser-Charme, Rocket 3 GT für GT-Fahrspaß mit außergewöhnlicher Kraft.