| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.645 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- klassische, aufgeräumte & wertige Optik
- Motor mit guten Manieren
- einfach zu fahrende A2-Maschine
- abschaltbare Traktionskontrolle
- einfacher, aber gut gemachter Roadster
- Fußrasten dicht beieinander
- Soziusbetrieb so lala
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.377 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.084 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 300 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel, ABS ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, Schwimmsattel, ABS ( Ø 230 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit zur Triumph Speed 400
Die Triumph Speed 400 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2-Nakedbike mit jeder Menge Style. Sie sieht aber nicht nur gut aus, sondern fährt sich auch klasse. Mit guten Bremsen und guten Reifen sowie einem quirligen Einzylinder zeigt Triumph der Konkurrenz, wie man ein optisches hochwertiges Bike auf die Straße stellt. Gut gemacht!Die Testmaschine wurde uns vom Triumph Flagshipstore Q-Bike in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Speed 400 in Blau als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Das gilt übrigens auch für das Schwestermodell, der Triumph Scrambler 400 X, die wir ja mindestens genauso schick finden und demnächst auch testen werden. Wir freuen uns jetzt schon!
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Triumph Speed 400 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Triumph Speed 400, dann geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Fahrt anfühlt: Wie entspannt ist die Reise, wie leicht ist der Alltag, und wie gut passt das Motorrad zum eigenen Fahrstil? Genau diese Fragen stehen hier im Mittelpunkt – mit Blick auf die typischen Stärken und die Bereiche, in denen das jeweilige Modell weniger glänzt.
Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Luxus vs. modernes Alltagskonzept
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar als Touring-Maschine gedacht. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem souveränen Fahrgefühl – besonders dann, wenn die Strecke länger wird. Die Triumph Speed 400 dagegen ist eher ein Allrounder für den Alltag: agil, lebendig und darauf ausgelegt, sich in Stadt und auf Landstraßen unkompliziert zu bewegen.
Schon damit ist die Richtung vorgegeben: Wer vor allem lange Strecken entspannt genießen will, schaut eher zur Indian. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht handhaben lässt und im Alltag Spaß macht, findet in der Triumph oft den passenderen Charakter.
Motor und Fahrcharakter: Drehmoment-Genuss vs. spritzige Dynamik
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Indian wirkt wie gemacht für gleichmäßiges Dahingleiten. Der Motorcharakter zielt auf Durchzug und Standfestigkeit: Man kann entspannt fahren, ohne ständig in den Drehzahlen zu jagen. Das macht sie besonders stark, wenn Autobahnabschnitte, längere Landstraßen oder auch Fahrten mit Gepäck anstehen. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig und kontrolliert bleibt.
Triumph Speed 400
Die Triumph spielt dagegen mehr die Rolle des lebendigen Motorrads. Der Motor fühlt sich in typischen Alltagssituationen oft direkter an – beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim zügigen Vorankommen auf Landstraßen. Wer gerne häufiger Gas gibt und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier meist ein agiles, motivierendes Fahrgefühl.
Sitzposition und Komfort: Langstrecken-Oriented vs. kompakt und beweglich
Bei der Sitzposition trennen sich die Wege deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Komfort ausgelegt. Das bedeutet: entspannteres Sitzen, gute Unterstützung auf längeren Fahrten und ein Gesamtpaket, das weniger nach „Sport“ aussieht, sondern nach „Reise“. Gerade wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, zeigt sich der Vorteil dieser Ausrichtung.
Die Triumph Speed 400 ist dagegen eher kompakt und damit im Alltag oft leichter zu handhaben. Die Sitzhaltung wirkt in vielen Situationen natürlicher für kurze bis mittlere Strecken und für häufiges Rangieren. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig zwischen Ampeln und engen Straßen wechselt, profitiert von der handlichen Auslegung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Das Fahrwerk der Indian ist darauf abgestimmt, dass das Motorrad ruhig läuft und auch bei längeren Autobahnfahrten oder wechselndem Untergrund souverän bleibt. In Kurven fühlt sich die Maschine oft „gesetzt“ an: nicht hektisch, sondern kontrolliert. Das ist ein Plus für Fahrer, die Wert auf Gelassenheit legen.
Als Gegenpunkt gilt: Wer sehr enge Kehren sucht oder häufig im Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist, merkt eher, dass die Indian als Touring-Maschine weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein kompakteres Modell.
Triumph Speed 400
Die Triumph punktet beim Handling. Das Motorrad wirkt agiler, reagiert schneller auf Lenkimpulse und lässt sich im Alltag oft unkomplizierter bewegen. Auf Landstraßen macht das besonders Spaß, weil man Kurven und Richtungswechsel leichter „mitfahren“ kann.
Schwächepotenzial zeigt sich eher dann, wenn man sehr lange Strecken mit hoher Dauerbelastung plant oder wenn man Komfort im Sinne von „großer Reise“ priorisiert. Hier spielt die Indian ihre Stärken aus.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei beiden Motorrädern ist das Thema Sicherheit eng mit dem Fahrgefühl verbunden. Die Indian vermittelt häufig ein Gefühl von Kontrolle und stabiler Verzögerung – passend zur Touring-Philosophie. Die Triumph hingegen wirkt oft direkter und lässt sich im Alltag präzise dosieren, was besonders in urbanen Situationen hilfreich ist.
Unterm Strich gilt: Wer viel mit höheren Geschwindigkeiten und längeren Distanzen unterwegs ist, wird die Indian als besonders passend empfinden. Wer dagegen häufig bremsen muss, weil der Verkehr es erfordert, profitiert von der handlichen, schnell ansprechenden Art der Triumph.
Ausstattung und Alltag: Touring-Features vs. unkomplizierte Nutzung
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für ein Motorrad, das man als Reisebegleiter versteht. Entsprechend ist die Ausstattung typischerweise auf längere Fahrten ausgelegt: Komfort, Bedienbarkeit und ein Gesamtpaket, das das Motorrad „fertig“ wirken lässt. Das reduziert den Aufwand im Alltag, weil man sich eher auf die Fahrt konzentriert.
Die Triumph Speed 400 ist dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Nutzung ausgerichtet. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man schnell „zur Hand“ hat – für kurze Touren, spontane Fahrten oder regelmäßige Wege. Wer nicht ständig an Komfort-Details für Langstrecken denkt, sondern ein Motorrad möchte, das einfach funktioniert, wird hier häufig glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Reise-Komfort für lange Strecken
- Ruhiger, souveräner Fahrcharakter mit starkem Durchzug
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Typisch: Touring-orientierte Ausstattung und entspannte Bedienung
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr
- Wer maximale Agilität sucht, fühlt sich mit einer kompakten Maschine oft schneller ans Ziel
Triumph Speed 400 – Stärken
- Agiles Handling und lebendiges Fahrgefühl
- Alltagstauglichkeit für Stadt und Land
- Oft direkte Reaktion beim Beschleunigen und in Kurven
- Typisch: unkomplizierte Nutzung für regelmäßige Fahrten
Triumph Speed 400 – Schwächen
- Für „große Reisen“ ist der Komfortfokus weniger stark als bei Touring-Maschinen
- Wer vor allem Autobahn und lange Etappen plant, wird die Indian eher bevorzugen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wo es eingesetzt wird. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders attraktiv, wenn lange Touren, entspanntes Reisen und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gerne komfortabel unterwegs sind und das Motorrad als Reiseplattform sehen.
Die Triumph Speed 400 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, häufige Richtungswechsel und ein Motorrad, das schnell „mitmacht“. Sie passt zu Fahrern, die Agilität mögen und ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist das Motorrad für alle, die vor allem komfortabel reisen möchten: ruhiger Charakter, souveräne Stabilität und ein Setup, das lange Fahrten angenehm macht. Wer häufig Autobahn und längere Etappen fährt oder mit Gepäck unterwegs ist, findet in der Indian meist die passendere Basis.
Die Triumph Speed 400 empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die ein agiles, modernes Alltagsmotorrad suchen. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen wirkt sie oft lebendiger und leichter zu bewegen – ideal für spontane Touren, regelmäßige Fahrten und ein Fahrgefühl, das schnell auf Eingaben reagiert.
Kurz gesagt: Reise-Komfort und Souveränität sprechen für die Indian – Wendigkeit und Alltagsspaß für die Triumph.