| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Triumph Speed Triple 1200 RR – welcher Typ Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Triumph Speed Triple 1200 RR, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich Fahrten anfühlen: entspanntes Gleiten über lange Strecken oder konzentriertes, sportliches Arbeiten an Gas, Linie und Bremse. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundcharakter: Tourer mit Komfort-Fokus vs. Naked mit Performance-Anspruch
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar als Tourer gedacht. Der Anspruch liegt auf Komfort, Ruhe und Reichweite im Kopf: Man sitzt so, dass man Kilometer sammelt, ohne ständig nach dem nächsten „Kick“ zu suchen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Strecken, bei denen man nicht nur von A nach B will, sondern auch die Fahrt genießen möchte.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein Naked Bike, das auf Fahrdynamik und sportliche Kontrolle ausgelegt ist. Hier steht nicht das „Durchkommen“ im Vordergrund, sondern das aktive Fahren: Beschleunigen, bremsen, einlenken, wieder beschleunigen. Die Maschine fordert Aufmerksamkeit – und belohnt sie mit direktem Feedback.
Vergleich der Fahrwerte: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich schnell: Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie nutzen ihre Stärken in unterschiedlichen Drehbereichen. Die Indian setzt stärker auf kraftvolle Durchzugseigenschaften, die das Fahren auf Landstraßen und Autobahnabschnitten angenehm machen. Das bedeutet in der Praxis: weniger Schaltarbeit, mehr „einfach laufen lassen“ – besonders dann, wenn man entspannt unterwegs ist oder auch mal mit Gepäck fährt.
Die Triumph spielt ihre Vorteile eher dort aus, wo es sportlich wird. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte sowie die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad zügig auflädt und bei sportlicher Gangart sehr präsent bleibt. Wer gerne dynamisch beschleunigt und die Drehzahl bewusst nutzt, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Entscheidungen anfühlt.
Stärken und Schwächen im Leistungsgefühl
- Indian Chieftain: Stärke ist der souveräne Vortrieb für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr aggressiv in enge Kurven presst oder ständig mit maximalem Tempo arbeitet.
- Triumph Speed Triple: Stärke ist das sportliche Ansprechverhalten und die Bereitschaft, zügig zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit verlangt – vor allem, wenn man bewusst entspannt fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität
Die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die Auslegung zeigen den Unterschied: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das merkt man besonders auf unruhigen Straßen, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Motorrad bleibt dabei eher „gelassen“ und unterstützt eine gleichmäßige Fahrweise.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen auf präzises Einlenken und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Die Maschine wirkt wie dafür gemacht, Kurven nicht nur zu „durchfahren“, sondern sie aktiv zu gestalten. Das Handling ist dabei oft der Grund, warum man schneller fährt, als man eigentlich geplant hatte – weil das Motorrad es so leicht macht, die Linie zu halten.
Was passt besser zu welchem Fahrstil?
Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf entspannte Sitzposition und ruhiges Fahrverhalten legt, wird mit der Indian eher glücklich. Wer dagegen gerne kurvig unterwegs ist, das Motorrad spüren möchte und sportliche Manöver trainiert, findet in der Triumph den besseren Partner.
Bremssystem und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremswerten und der Bremsauslegung zeigt sich die Philosophie der beiden Maschinen. Die Indian Chieftain zielt auf kontrolliertes, sicheres Verzögern im Tourenbetrieb. Das ist besonders dann wichtig, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in gleichmäßige Fahrphasen übergeht.
Die Triumph Speed Triple ist auf sportliche Anforderungen ausgelegt. Die Bremsleistung und die Abstimmung sind darauf ausgerichtet, dass man auch bei zügiger Fahrweise konsequent Tempo abbauen kann, ohne dass sich das Motorrad „träge“ anfühlt. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert davon besonders in der Kurve oder beim häufigen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.
Stärken und Schwächen beim Bremsgefühl
- Indian: Stärke ist das souveräne Sicherheitsgefühl im Tourenmodus. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer die direkte „Sportlichkeit“ der Triumph vermissen.
- Triumph: Stärke ist die sportliche Dosierbarkeit und das schnelle Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass man im entspannten Alltag weniger „Gelassenheit“ spürt, weil das Motorrad stärker auf Performance getrimmt ist.
Elektronik und Fahrmodi: Wie viel Unterstützung braucht man?
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Die aufgelisteten Features und Fahrmodi zeigen, dass moderne Systeme nicht nur Komfort bringen, sondern auch das Fahrgefühl beeinflussen. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse nutzt Elektronik vor allem, um das Fahren berechenbar und angenehm zu machen – besonders bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht ständig „am Limit“ unterwegs ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt Elektronik stärker als Teil des sportlichen Pakets ein. Das bedeutet: Unterstützung, die das Motorrad in sportlichen Situationen stabil hält, ohne das Fahrgefühl komplett zu „glätten“. Wer gerne selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, bekommt hier eine gute Balance aus Kontrolle und Dynamik.
Ergonomie und Alltag: Sitzgefühl, Windschutz und Nutzung
Hier liegen die größten Unterschiede im Alltag. Die Indian Chieftain ist deutlich auf Langstrecke ausgelegt. Windschutz, Sitzkomfort und die generelle „Tourenhaltung“ machen es leichter, auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Ausfahrten, bei denen man nicht nach zwei Stunden schon wieder „nach Hause muss“.
Die Triumph Speed Triple ist ergonomisch sportlicher. Das heißt nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber sie ist eher für Fahrten gedacht, bei denen die Strecke selbst im Fokus steht: Landstraße, kurvige Abschnitte, dynamische Tagesausflüge. Wer viel Stadtverkehr hat oder häufig kurze Strecken fährt, wird die Triumph oft als „wach“ und direkt erleben.
Stärken und Schwächen im Komfort- und Nutzungsprofil
- Indian: Stärke ist der Reise- und Komfortfokus. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr oder bei sehr häufigem Rangieren weniger handlich wirkt als ein sportlicheres Naked Bike.
- Triumph: Stärke ist die Agilität und das sportliche Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass lange Autobahnphasen oder sehr gemütliche Fahrten weniger „entspannend“ wirken als bei der Indian.
Optik und Charakter: Dark Horse vs. RR-Performance
Auch wenn Optik nicht die Technik ersetzt, beeinflusst sie die Entscheidung. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für einen markanten, dunkleren Look und einen Charakter, der nach „Tour“ aussieht und sich auch so fährt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man mit sportlicher Fahrweise verbindet – RR steht dabei für den Anspruch, nicht nur schnell zu sein, sondern auch das Fahrgefühl dafür zu liefern.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl? (Fazit)
Fazit: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne reisen, auch mal mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das Kilometer „wegatmet“ – ohne dass man ständig aktiv gegen die Straße arbeiten muss.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ideal für alle, die sportlich fahren wollen: dynamisches Beschleunigen, präzises Handling und ein Motorrad, das Kurven und Bremsmanöver mit klarer Rückmeldung unterstützt. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, das Motorrad spüren möchte und Fahrten als sportliches Erlebnis versteht, trifft mit der Triumph die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Touren-Komfort gewinnt bei der Indian, Performance und Agilität bei der Triumph – und genau daran lässt sich die richtige Entscheidung am besten festmachen.