| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.595 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Materialgüte
- Komfort
- Alltagstauglicher Motor
- Soziuskomfort
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.556 | mm |
| Sitzhöhe: | 860-880 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 888 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 108 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 90 NM bei 6.850 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 45 mm Showa Upside-Down-Gabel, manuell einstellbare Vorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein, manuell einstellbare Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Stylema 4-Kolben-Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Triumph Tiger 900 Rally Pro: Vergleich für Touren, Alltag und Fernweh
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für große Touring-Atmosphäre, viel Komfort und eine souveräne Art, lange Strecken zu genießen. Die Triumph Tiger 900 Rally Pro dagegen wirkt wie ein Allrounder mit Reise-Enduro-Genen: agil, elektronisch gut unterstützt und darauf ausgelegt, auch abseits der klassischen Route Spaß zu machen. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus dem Vergleich herausgearbeitet – ohne reine Daten-Listen, sondern mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: Cruiser-Touring trifft Reiseenduro
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Komfort und Ruhe ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannt, der Fokus liegt auf einem „Ankommen“-Gefühl: Windschutz, Fahrkomfort und die Art, wie der Motor die Geschwindigkeit aufbaut, stehen im Vordergrund. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die entspannte Gangart und die Touren-Inszenierung schnell zu schätzen wissen.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist dagegen stärker auf Flexibilität ausgelegt. Die Sitzposition ist aufrecht und aktiv, das Motorrad fühlt sich eher wie ein Werkzeug an, das man je nach Situation umstellt: zügig auf der Landstraße, kontrolliert auf Schotter oder dynamisch in kurvigen Abschnitten. Die Rally Pro-Variante bringt dabei das typische Reiseenduro-Konzept mit, bei dem Fahrbarkeit und Elektronik zusammenarbeiten.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs vielseitige Performance
Im Vergleich zeigt sich ein deutlich unterschiedlicher Motorcharakter. Die Indian Chieftain setzt auf ein kräftiges, gleichmäßiges Drehmomentgefühl, das besonders bei konstantem Tempo und beim entspannten Cruisen überzeugt. Das macht Überholmanöver und das Halten von Reisegeschwindigkeit angenehm berechenbar – weniger „Sportdrang“, mehr souveräne Durchzugskraft.
Die Triumph Tiger 900 liefert eine Performance, die sich stärker über Drehzahl und Fahrmodi steuern lässt. Gerade wenn es kurvig wird oder wenn die Strecke wechselhaft ist, wirkt die Tiger agiler. Der Motor unterstützt ein dynamisches Fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss – aber er belohnt spürbar die aktive Fahrweise.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Stärken der Indian: ruhiger Langstrecken-Flow, angenehmes Ansprechverhalten im Touring-Alltag, entspannte Kraftentfaltung.
Schwächen der Indian: weniger „leichtfüßig“ im Sinne von spontaner Richtungswechsel-Freude; wer viel im engen Gelände oder sehr agil fahren möchte, merkt den Cruiser-Fokus.
Stärken der Triumph: vielseitige Performance, gutes Zusammenspiel aus Motor und Elektronik, spürbar mehr Agilität.
Schwächen der Triumph: wer ausschließlich maximalen Langstrecken-Komfort im Cruiser-Stil sucht, muss sich stärker an die aktive Sitzhaltung und den Reiseenduro-Charakter gewöhnen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs Kontrolle auf wechselndem Terrain
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Indian Chieftain wirkt auf langen Strecken besonders stimmig: Sie vermittelt Stabilität, dämpft Unebenheiten tourentauglich und hält die Linie souverän. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Route über Stunden gleichmäßig „läuft“ und man weniger mit dem Motorrad kämpfen möchte.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist dagegen auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein präzises Handling, und die Rally Pro-Ausstattung zielt darauf ab, dass man auch auf unebenen Strecken sicher unterwegs ist. In Kurven und beim Richtungswechsel fühlt sich die Tiger lebendiger an – nicht nervös, aber klar „bereit“.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Wer häufig Autobahn, Landstraße und lange Etappen fährt, profitiert von der Indian-Stabilität und dem Komfortfokus. Wer dagegen regelmäßig zwischen Asphalt, schlechten Straßen und gelegentlichen Offroad-Passagen wechselt, wird die Triumph als deutlich flexibler wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Touring-Sicherheit vs Offroad-taugliche Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Indian Chieftain wirkt im Vergleich eher wie ein Touring-Paket: Elektronik und Assistenzsysteme unterstützen das entspannte Fahren, helfen bei Stabilität und reduzieren Stress auf langen Strecken. Das passt gut zu einer Maschine, die man als Reisebegleiter versteht.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bringt Elektronik mit, die stärker auf unterschiedliche Untergründe und Fahrzustände abzielt. Fahrmodi, Traktions- und Regelunterstützung sowie die insgesamt „reiselastige“ Abstimmung helfen dabei, das Motorrad auch dann kontrolliert zu bewegen, wenn die Haftung nicht konstant ist. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Route nicht nur aus perfektem Asphalt besteht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Vergleich zeigen sich beide Motorräder auf einem Niveau, das für Touren und sportlichere Abschnitte ausreichend Reserven bietet. Die Indian Chieftain punktet mit einer gut dosierbaren Bremswirkung, die zum ruhigen Touring passt. Die Triumph Tiger 900 wirkt ebenfalls sicher, aber mit einem Fokus auf Kontrolle in wechselhaften Situationen – besonders dann, wenn man nicht immer auf idealen Grip zählen kann.
Praxis-Check
Auf langen, gleichmäßigen Strecken fühlt sich die Indian besonders „entspannt“ an: Bremsen und Stabilität wirken wie ein ruhiger Hintergrund. In gemischtem Terrain bietet die Triumph mehr das Gefühl von aktiver Unterstützung, wodurch man sich schneller traut, die Linie anzupassen.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit
Hier liegt der deutlichste Unterschied. Die Indian Chieftain ist stark im Komfortbereich: Windschutz, Touring-Inszenierung und eine Sitzposition, die auf lange Fahrten ausgelegt ist. Gerade bei wechselndem Wetter oder bei längeren Autobahnabschnitten wirkt die Chieftain wie gemacht, um Kilometer „wegzuschieben“.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro bietet ebenfalls Komfort, aber in einem anderen Stil. Die aufrechte Haltung unterstützt Übersicht und Beweglichkeit, und die Rally Pro-Ausstattung zielt auf Reiseeffizienz ab. Wer viel zwischen Alltag, Landstraße und gelegentlichen Schotterabschnitten pendelt, wird die Tiger als alltagstauglicher empfinden – ohne dass sie ihren Reiseanspruch verliert.
Stärken im Vergleich: Was die Motorräder jeweils besonders gut können
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – typische Vorteile
- Touring-Komfort: entspannte Sitzposition und ruhiges Fahrgefühl für lange Strecken.
- Souveräner Charakter: Kraftentfaltung, die das Fahren weniger „arbeitsintensiv“ macht.
- Stabilität: angenehmes Handling bei gleichmäßigem Tempo.
Triumph Tiger 900 Rally Pro – typische Vorteile
- Vielseitigkeit: fühlt sich auf unterschiedlichen Untergründen kontrolliert an.
- Agilität: unterstützt dynamische Fahrweise und schnelle Richtungswechsel.
- Elektronik-Fokus: hilft spürbar bei wechselnden Bedingungen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders gut zu Fahrern, die vor allem lange Touren planen, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reise-Cruiser anfühlt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, Wert auf Windschutz und entspanntes Tempo legt und das Motorrad als Wohlfühlplattform nutzt, wird mit der Chieftain sehr glücklich.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf einer Art Strecke funktioniert. Wer regelmäßig zwischen Asphalt und weniger perfekten Straßen wechselt, gern zügig fährt und dabei die Unterstützung moderner Elektronik schätzt, bekommt mit der Tiger ein besonders stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die gelegentlich abseits des klassischen Tourenwegs unterwegs sind, wirkt die Rally Pro-Philosophie klar im Vorteil.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl für lange Touren, entspanntes Cruisen und maximalen Komfort. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn gleichmäßige Strecken, Windschutz und ein souverän ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer Kilometer sammeln möchte, ohne ständig aktiv gegen das Motorrad zu arbeiten, findet in der Chieftain einen überzeugenden Reisebegleiter.
Die Triumph Tiger 900 Rally Pro empfiehlt sich vor allem dann, wenn Vielseitigkeit zählt: wechselnde Straßen, dynamische Abschnitte und gelegentliche Offroad-Momente. Durch das agile Handling und die stärker auf unterschiedliche Bedingungen ausgelegte Elektronik wirkt die Tiger wie ein Motorrad, das sich schnell anpasst und dadurch mehr Fahrspaß in unterschiedlichen Situationen ermöglicht.
Kurz gesagt: Chieftain für Komfort-Touring und Cruiser-Feeling, Tiger 900 Rally Pro für Reiseenduro-Flexibilität und kontrollierte Abwechslung.