| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Yamaha MT-03: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so grundverschieden wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Yamaha MT-03, wird schnell klar: Hier geht es nicht um „besser oder schlechter“, sondern um passend oder weniger passend. Die Indian steht für souveräne Reise- und Cruiser-Qualitäten, während die Yamaha MT-03 als agiles Streetbike für Alltag, Einsteiger und spontane Fahrten gedacht ist. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede anhand der im jeweiligen Modellkontext genannten Eigenschaften gegenübergestellt – damit leichter wird, welches Motorrad zum eigenen Anspruch passt.
Grundcharakter: Cruiser-Reise vs. urbanes Streetbike
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Fokus auf Langstrecke und Präsenz
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vom Konzept her ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Der Charakter ist groß, die Auslegung auf Komfort und ruhiges Dahingleiten ausgeprägt. Gerade auf längeren Strecken spielt die Chieftain ihre Stärken aus: stabiler Eindruck, entspannteres Fahrgefühl und eine Ausstattung, die auf das Reisen ausgelegt ist. Wer häufig weitere Strecken fährt oder das Motorrad als rollenden Begleiter versteht, bekommt hier eine klare Richtung.
Yamaha MT-03 – Fokus auf Wendigkeit und direkte Reaktion
Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen wie gemacht für den Alltag. Als Naked-Bike steht sie für eine aufgeräumte, direkte Fahrweise: schnell im Kopf, schnell in der Bewegung. Die MT-03 ist besonders dann attraktiv, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und häufiges Rangieren dazugehören. Auch wer mit dem Motorradfahren beginnt oder bewusst ein leicht zu handhabendes Bike sucht, findet in der MT-03 eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung vs. Agilität
Beim Vergleich der Fahrcharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt, die sich vor allem bei konstantem Tempo und auf längeren Abschnitten auszahlt. Die Yamaha MT-03 setzt hingegen auf ein unmittelbares Ansprechverhalten, das sich besonders im Stadtverkehr und bei dynamischen Kurvenfahrten bemerkbar macht. Während die Indian eher „trägt“ und Ruhe ausstrahlt, „zieht“ die MT-03 spürbar und unterstützt ein lebendiges Fahrgefühl.
Ergonomie und Sitzposition: Entspanntes Reisen vs. aufrechte Übersicht
Chieftain: komfortorientierte Haltung
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ergonomisch auf längeres Fahren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren ein wichtiger Bestandteil des Fahralltags sind. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein: Ein Cruiser-Reisebike ist selten das „leichteste“ Gefühl im Handling, vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten.
MT-03: übersichtliche, alltagstaugliche Position
Die Yamaha MT-03 bietet eine Sitzposition, die eher auf Übersicht und Beweglichkeit ausgelegt ist. Dadurch lässt sie sich im Alltag häufig angenehmer manövrieren. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig zwischen Ampeln, Einfahrten und Parklücken wechselt, profitiert von der handlichen Auslegung. Für längere Touren kann das ebenfalls funktionieren – allerdings ist die Priorität der MT-03 klar auf Agilität und Alltag gelegt.
Handling und Fahrwerk: Stabilität bei Tempo vs. Leichtigkeit im Alltag
Im Vergleich zeigt die Indian vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken ihre Stärke: Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen darauf ab, dass das Motorrad ruhig und kontrolliert bleibt. Die Yamaha MT-03 spielt dagegen ihre Vorteile bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten aus. Sie wirkt leichter zu „lesen“ und lässt sich im Alltag oft spontaner bewegen. Wer häufig zwischen engen Straßen, Baustellen und wechselnden Situationen fährt, wird die MT-03 als unkompliziert empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Bei den Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und ein sicheres Gefühl beim Anhalten. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist durch ihre Reiseauslegung darauf optimiert, auch bei zügigem Tempo stabil zu verzögern. Die Yamaha MT-03 punktet eher durch ein direktes, gut kontrollierbares Ansprechverhalten, das im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen hilft. Beide können im Alltag überzeugen – die Indian eher durch souveräne Stabilität, die Yamaha durch unkomplizierte Handhabung.
Ausstattung und Komfort: Reise-Features vs. purer Streetbike-Charakter
Chieftain: Komfort als Schwerpunkt
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Reise-Cruiser gedacht. Entsprechend steht Komfort im Vordergrund: Die Auslegung zielt darauf, dass man auch bei längeren Fahrten weniger „arbeiten“ muss, um entspannt zu bleiben. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren regelmäßig stattfinden oder wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern Teil des Erlebnisses ist.
MT-03: Reduktion auf das Wesentliche
Die Yamaha MT-03 setzt stärker auf den Streetbike-Charakter. Das bedeutet: weniger „Reise-Overhead“, dafür mehr Fokus auf Fahrspaß, Übersicht und einfache Bedienbarkeit. Für viele ist das ein Vorteil, weil sich die MT-03 schnell anfühlt und nicht mit zu vielen Komfort-Elementen „überladen“ wirkt. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Reise- und Cruiser-Charakter: ausgelegt auf längere Strecken und entspanntes Tempo.
- Stabilität bei Fahrt: vermittelt Vertrauen, besonders wenn es zügiger wird.
- Komfortfokus: ergonomische Ausrichtung unterstützt längeres Fahren.
Schwächen bzw. Grenzen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger „leicht“ im Stadtbetrieb: bei engen Situationen und Rangieren kann das größere Cruiser-Konzept spürbar sein.
- Anspruch an den Einsatzbereich: Wer vor allem kurze Strecken und häufiges Stop-and-go fährt, merkt den Reisefokus weniger.
Stärken der Yamaha MT-03
- Agiles Handling: ideal für Stadtverkehr und dynamische Alltagsfahrten.
- Direktes Fahrgefühl: unterstützt ein unkompliziertes, reaktionsfreudiges Fahren.
- Einsteigerfreundlicher Charakter: erleichtert den Einstieg in die Motorradwelt.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha MT-03
- Reisefokus geringer: Für lange Touren kann der Cruiser-Ansatz der Indian mehr Komfort bieten.
- Anspruch an Fahrstil: Wer vor allem „entspannt cruisen“ möchte, wird die MT-03 eher als sportlich-urbanes Bike erleben.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Yamaha MT-03 hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Die Indian ist besonders sinnvoll, wenn längere Strecken, Komfort und ein souveränes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die das Motorrad als Begleiter für Touren sehen und bereit sind, das Cruiser-Konzept auch im Alltag zu akzeptieren.
Die Yamaha MT-03 ist dagegen die naheliegende Wahl, wenn Alltag, Stadtverkehr, Wendigkeit und ein leichtes Handling wichtiger sind. Sie eignet sich für Einsteiger, für alle, die häufig kurze Strecken fahren, und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell verfügbar ist und sich unkompliziert bewegt.
Typische Einsatzszenarien
- Viel Landstraße und Touren: eher Indian Chieftain Power Plus Dark Horse.
- Stadt, Pendeln, häufiges Manövrieren: eher Yamaha MT-03.
- Fahrspaß durch Agilität: Yamaha MT-03.
- Fahrspaß durch Komfort und Souveränität: Indian Chieftain Power Plus Dark Horse.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisen, Komfort und stabiler Langstrecken-Performance liegt. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Tempo gleichmäßig bleibt und das Motorrad vor allem entspannte Kilometer sammeln soll. Wer dagegen vor allem im Stadtverkehr unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen und schnell bewegen lässt, wird mit der Yamaha MT-03 glücklicher. Die MT-03 punktet mit Agilität, direktem Fahrgefühl und unkomplizierter Handhabung – genau das, was im Alltag zählt. Kurz gesagt: Für Touren und Cruiser-Komfort eher Indian, für Alltag, Einsteiger und Wendigkeit eher Yamaha.