| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Yamaha XSR 125 Legacy – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei so unterschiedliche Motorräder wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Yamaha XSR 125 Legacy gegenüberstellt, bekommt schnell ein Gefühl dafür, wie stark sich Fahrphilosophien unterscheiden können. Die eine Maschine ist klar auf Komfort, Reichweite und souveräne Langstrecke ausgelegt, die andere auf Agilität, Stil und unkomplizierten Spaß – besonders im Alltag. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Reisecruiser vs. Retro-Allrounder
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Komfort und Präsenz
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für eine Reisecruiser-Logik: viel Platz, ein entspannteres Fahrgefühl und eine Ausstattung, die auf längere Strecken und häufiges „Draufsetzen und losfahren“ optimiert ist. Die Maschine wirkt dabei nicht nur optisch imposant, sondern vermittelt auch beim Fahren das Gefühl, dass sie für längere Etappen gemacht ist.
Yamaha XSR 125 Legacy: Leicht, wendig, nah am Fahrer
Die Yamaha XSR 125 Legacy verfolgt dagegen den Ansatz „klein, leicht, lebendig“. Sie ist als Retro-Interpretation gedacht, die sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Touren besonders gut anfühlt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, machen sie zu einer Maschine, die schnell Vertrauen aufbaut – gerade dann, wenn der Alltag viele Stop-and-go-Situationen bereithält.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim direkten Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Die Indian ist auf Durchzug und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis weniger „Arbeit“ am Gas, mehr gleichmäßiges Vorankommen – besonders bei längeren Fahrten oder wenn das Tempo konstant gehalten werden soll. Die Yamaha hingegen nutzt ihre Werte anders: Sie ist eher auf drehfreudiges Ansprechverhalten und ein agiles Gefühl ausgelegt. Das macht sie ideal, um in der Stadt schnell zu reagieren und auf kleineren Strecken den Spaßfaktor hochzuhalten.
Gasannahme und Drehverhalten
Die Indian Chieftain wirkt in der Regel souveräner, wenn es darum geht, ohne großes Nachdenken Tempo aufzubauen und zu halten. Die Yamaha XSR 125 belohnt dagegen das aktive Fahren: Wer die Maschine im passenden Drehzahlbereich bewegt, bekommt ein lebendiges, direktes Feedback. Das ist ein wichtiger Unterschied: Während die Indian eher „entspannt“ fährt, fordert die Yamaha etwas mehr Mitdenken beim Fahrstil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Stabilität auf der Strecke
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf ruhiges Geradeausfahren und ein sicheres Gefühl bei wechselnden Bedingungen. Gerade bei Autobahn- oder Landstraßenetappen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“.
Agilität in der Stadt
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist im Vergleich dazu deutlich leichter im Handling. Die Gewichts- und Dimensionen sowie die Art, wie sie auf Lenkbewegungen reagiert, machen sie besonders geeignet für enge Straßen, Parklücken und häufige Richtungswechsel. Wer oft in der Stadt unterwegs ist oder sich im Alltag nicht ständig mit großen Abmessungen beschäftigen möchte, findet hier einen klaren Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern
Im Vergleich der Bremskomponenten und der jeweiligen Bremswirkung zeigt sich ein typisches Bild: Die Indian ist auf kontrolliertes, kraftvolles Verzögern ausgelegt, passend zu ihrem Reisecruiser-Anspruch und dem höheren Gewicht. Die Yamaha setzt dagegen auf ein gut dosierbares Setup, das sich im Stadtverkehr besonders angenehm anfühlt. Wichtig ist dabei weniger, „wer stärker bremst“, sondern wie gut sich die Bremsen im Alltag kontrollieren lassen – und das ist bei beiden Maschinen ein Thema, das sich je nach Fahrprofil unterschiedlich anfühlt.
Ausstattung und Komfort: Was man wirklich spürt
Indian: Komfort- und Reiseausstattung
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist der Komfortgedanke deutlich: Die Ausstattung zielt auf längere Fahrten, entspanntes Sitzen und eine Reiseatmosphäre. Dazu gehören in der Regel auch Features, die das Motorrad alltagstauglicher machen, etwa durch praktische Lösungen für Windschutz, Ergonomie und den Umgang mit Gepäck bzw. längeren Touren. Gerade wenn häufige Langstrecken anstehen, ist das ein echter Pluspunkt.
Yamaha: Reduktion auf das Wesentliche – mit Stil
Die Yamaha XSR 125 Legacy wirkt dagegen bewusst „nah am Fahrer“. Die Ausstattung ist eher auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt: schnell startklar, übersichtlich und mit dem Retro-Charakter, der die Maschine optisch besonders macht. Das ist nicht automatisch weniger wertvoll – im Gegenteil: Für viele ist genau diese Klarheit im Alltag ein Vorteil, weil das Motorrad nicht „zu viel“ ist, sondern genau das liefert, was man braucht.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wo besser?
Beim Vergleich der Sitzhöhe, Sitzhaltung und Ergonomie zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Indian bietet tendenziell eine entspanntere Haltung, die auf längere Strecken ausgelegt ist. Die Yamaha hingegen ist eher auf eine aufrechte, aktive Fahrposition ausgelegt, die im Stadtverkehr und auf kleineren Touren Vorteile bringt. Wer viel Zeit im Sattel verbringt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird die Indian eher als entspannter empfinden. Wer dagegen häufig stoppt, rangiert und kurze Strecken fährt, profitiert von der leichteren Handhabung und der direkteren Sitzposition der Yamaha.
Alltagstauglichkeit: Zwei Wege zum passenden Motorrad
Indian für: Touren, Reichweite, Gelassenheit
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Fahrprofil aus längeren Etappen besteht. Die Kombination aus Motorcharakter, Komfortfokus und Reiseausrichtung macht sie zu einem Motorrad, das man gerne für „mehr als nur kurz um die Ecke“ nutzt. Auch wenn das Handling im Vergleich zur Yamaha weniger „spielerisch“ wirkt, wird das durch den Reisecharakter wettgemacht.
Yamaha für: Stadt, kurze Wege, unkomplizierter Einstieg
Die Yamaha XSR 125 Legacy punktet vor allem dort, wo Wendigkeit und Alltagstauglichkeit zählen. Die Maschine fühlt sich im Verkehr oft leichter an, lässt sich einfacher bewegen und macht Spaß, wenn man nicht ständig auf große Reserven angewiesen ist. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, ohne große Hürden im Alltag, findet in der Yamaha einen sehr stimmigen Ansatz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Reiseorientierter Komfort und entspannteres Fahrgefühl für längere Strecken
- Souveräner Motorcharakter mit Fokus auf Durchzug und gleichmäßiges Tempo
- Ausstattung, die den Tourenalltag erleichtert
Schwächen bzw. Grenzen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger „leichtfüßig“ im Stadtbetrieb als die Yamaha
- Durch den Reisecruiser-Charakter kann das Motorrad für sehr kurze Fahrten „zu groß“ wirken
Stärken der Yamaha XSR 125 Legacy
- Agiles Handling und gute Übersicht im Stadtverkehr
- Direktes Fahrgefühl und lebendiger Charakter
- Unkomplizierte Nutzung mit Retro-Charme
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XSR 125 Legacy
- Für sehr lange Strecken fehlt der Reisecruiser-Komfortfokus der Indian
- Wer vor allem auf entspanntes Gleiten bei hohen Geschwindigkeiten setzt, wird eher bei der Indian fündig
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Yamaha XSR 125 Legacy hängt weniger von „besseren“ Daten ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Indian ist die Wahl für Menschen, die Touren lieben, Komfort schätzen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Die Yamaha ist die Wahl für alle, die im Alltag beweglich bleiben wollen, gerne unkompliziert fahren und dabei nicht auf Stil verzichten möchten.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die häufig touren, Wert auf Reiseausstattung legen und ein Motorrad möchten, das auch bei längeren Etappen gelassen bleibt. Die Yamaha XSR 125 Legacy ist dagegen ideal, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein leichtes, agiles Handling sind hier die klaren Pluspunkte. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, sich unkompliziert bewegt und dabei den Retro-Charakter mitbringt, findet in der Yamaha die passendere Lösung. Kurz gesagt: Reisecruiser für Langstrecke und Komfort – Retro-Allrounder für Wendigkeit und Alltag.