| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich
Wer zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Yamaha XSR 700 Xtribute schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Auf der einen Seite steht ein komfortorientierter Tourer mit viel Präsenz, viel Ausstattung und dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu machen. Auf der anderen Seite geht es um ein agiles, leichtfüßiges Konzept: kompakt, charakterstark und besonders dort stark, wo Stadtverkehr, enge Straßen und spontane Ausfahrten zählen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne reine Daten-Schlacht. Denn am Ende zählt, wie sich die Motorräder im Alltag und auf der Tour anfühlen: beim Anfahren, in der Kurve, beim Überholen, auf der Autobahn und auch dann, wenn es mal unübersichtlich wird.
Konzept & Charakter: Tourer-Gefühl vs. Roadster-Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer gebaut: Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem souveränen Auftritt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Etappen, bei denen Windschutz, Sitzkomfort und eine entspannte Fahrhaltung wichtiger sind als maximale Leichtigkeit.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute verfolgt dagegen ein klar anderes Ziel. Sie steht für ein modernes Retro-Design, ein lebendiges Fahrgefühl und eine unkomplizierte Handhabung. Gerade in der Stadt und auf kurvigen Strecken zeigt sich die Stärke: schnell reagieren, zügig umsetzen, Spaß haben – ohne dass man sich „groß“ fühlen muss.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Stabilität vs. Spritzigkeit
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich beide Motorräder deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf einen Motor, der sich vor allem durch Durchzug und ruhige Kraftentfaltung auszeichnet. Das macht das Fahren besonders angenehm, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist: Anfahren, Beschleunigen und Überholen wirken weniger hektisch, eher wie ein kontinuierlicher Schub.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen ihre Stärken aus, wenn es dynamischer wird. Die Maschine wirkt insgesamt „direkter“: Gasannahme und Antriebskonzept sorgen dafür, dass man schneller das Gefühl hat, das Motorrad aktiv zu steuern. Wer gerne zügig beschleunigt, öfter schaltet und Kurven mit Schwung angeht, findet hier eine sehr passende Basis.
Stärken & Schwächen im Alltag
- Indian Chieftain: Stärken liegen in der souveränen Kraftentfaltung und im entspannten Langstrecken-Charakter. Schwäche kann sein, dass das große Tourer-Konzept in engen Situationen mehr Aufmerksamkeit verlangt.
- Yamaha XSR 700: Stärken liegen in der Spritzigkeit, der leichten Handhabung und dem unkomplizierten Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahn-Abschnitten der Fokus eher auf „kurz und lebendig“ als auf maximaler Reise-Entspannung liegt.
Ergonomie & Sitzposition: Windschutz und Komfort vs. kompakte Beweglichkeit
Die Sitzposition der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Komfort ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, längere Zeit in einer stabilen Haltung zu fahren. Dazu passt auch der Tourer-Ansatz: Windschutz und eine insgesamt ruhige Fahrweise helfen dabei, dass die Konzentration eher auf der Strecke liegt als auf dem „Durchhalten“.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet eine deutlich kompaktere, sportlichere Ausrichtung. Das macht sie besonders geeignet für Fahrten, bei denen man häufig die Position wechselt oder sich an wechselnde Situationen anpasst. In der Stadt ist das ein Vorteil, auf kurvigen Landstraßen ebenfalls.
Was das für den Fahrstil bedeutet
Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken plant, profitiert meist vom Tourer-Konzept der Indian. Wer dagegen oft kurze Strecken fährt, gerne durch den Verkehr manövriert oder spontane Runden dreht, wird die Yamaha als deutlich handlicher erleben.
Fahrwerk & Handling: Stabilität bei Tempo vs. Wendigkeit in der Kurve
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt auf der Straße wie ein „ruhiger Anker“. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und ein gleichmäßiges Fahrverhalten ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken spielt das seine Vorteile aus: Das Motorrad bleibt gut kontrollierbar, auch wenn die Umgebung unruhig wird.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen spürbar leichter im Handling. In Kurven fühlt sie sich lebendig an und lässt sich zügig in die gewünschte Linie bringen. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Straße nicht „planbar“ ist – also wenn es häufiger Richtungswechsel, wechselnden Belag oder enge Passagen gibt.
Bremsen & Fahrstabilität
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich: Die Indian zielt eher auf kontrollierte Verzögerung aus dem Reise-Tempo ab, während die Yamaha im sportlicheren Rhythmus überzeugt. Wer häufig aus dem Stadtverkehr heraus bremst und beschleunigt, wird die Yamaha oft als „einfacher“ empfinden. Wer lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo fährt, profitiert eher von der souveränen Gesamtbalance der Indian.
Ausstattung & Elektronik: Tourer-Komfort vs. moderne Basis für den Alltag
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht die Ausstattung im Vordergrund. Der Tourer-Ansatz zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Komfort und Langstrecke ausgelegt ist. Dazu gehören typischerweise Funktionen, die das Fahren angenehmer machen – etwa im Bereich Windschutz, Bedienbarkeit und Reise-Feeling.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt eher auf eine moderne, alltagstaugliche Basis. Das Motorrad wirkt nicht überladen, sondern fokussiert auf das, was man wirklich braucht, um unkompliziert zu fahren. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell startklar ist und sich nicht „zu technisch“ anfühlt, ist das ein Plus.
Stärken & Schwächen bei der Ausstattung
- Indian Chieftain: Stärken liegen in der Reiseorientierung und dem Komfort-Fokus. Schwäche kann sein, dass man das „große Paket“ nicht immer braucht, wenn die Fahrten eher kurz und spontan sind.
- Yamaha XSR 700: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienung und dem klaren Fokus auf Fahrspaß. Schwäche kann sein, dass der Komfort- und Reiseumfang nicht im gleichen Maß wie bei einem Tourer ausfällt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtverkehr
Im Alltag entscheidet oft die Frage: Wie leicht ist es, das Motorrad im Verkehr zu bewegen? Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein großes, schwereres Motorrad mit Tourer-Charakter. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es bedeutet: Rangieren, enge Parklücken und häufiges Stop-and-go verlangen mehr Planung und Körpergefühl.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist deutlich „stadtfreundlicher“ im Gefühl. Sie lässt sich leichter positionieren, wirkt handlicher und unterstützt damit genau den Fahrstil, der im Alltag oft dominiert: kurze Wege, häufige Richtungswechsel und zügiges Vorankommen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisekomfort, Stabilität und souveränem Langstrecken-Fahren liegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und eine entspannte Fahrhaltung legt und das Motorrad als „Reisebegleiter“ versteht, wird die Indian als stimmig erleben.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute passt besonders gut, wenn Agilität, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen. Wer gerne kurvige Strecken fährt, oft in der Stadt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell und direkt anfühlt, findet in der Yamaha eine sehr passende Basis.
Typische Kauf-Szenarien
- Indian: Ideal für Vielfahrer, die Komfort und Reise-Feeling priorisieren – auch mit dem Anspruch, dass das Motorrad bei Tempo ruhig bleibt.
- Yamaha: Ideal für Fahrer, die ein Motorrad für abwechslungsreiche Tagesfahrten suchen – mit Fokus auf Wendigkeit und lebendiges Handling.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad vor allem als komfortablen Tourer erleben wollen: stabil bei Tempo, souverän im Durchzug und mit einem Gesamtpaket, das längere Strecken deutlich entspannter macht. Wer häufig auf Autobahnen oder für längere Ausfahrten unterwegs ist und dabei Wert auf Windschutz, ruhiges Fahrverhalten und eine „Reise-Atmosphäre“ legt, wird mit der Indian sehr glücklich.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die Agilität, Spritzigkeit und unkomplizierten Fahrspaß suchen. In der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei spontanen Touren wirkt die Yamaha leichter, direkter und oft einfach passender. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sich im Alltag angenehm bewegt, trifft mit der XSR 700 eine sehr stimmige Entscheidung.