| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich für Touren, Alltag und Fernreisen
Wer ein Motorrad für lange Strecken sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher der klassische, komfortorientierte Tourer sein – oder die Reiseenduro, die auch abseits der ausgetretenen Pfade Spaß macht? Genau hier treffen sich die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré in einem interessanten Vergleich. Beide Modelle sind auf ihre Art für große Touren gemacht, unterscheiden sich aber deutlich in Charakter, Fahrgefühl und Prioritäten.
Im Folgenden geht es darum, die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder anhand ihrer Ausrichtung gegenüberzustellen: Wie wirkt sich das auf Komfort, Handling, Motorgefühl, Stabilität und Alltagstauglichkeit aus? So lässt sich schneller einschätzen, welches Bike besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundcharakter: Tourer-Vibe vs. Reiseenduro-Gen
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht klar für den Tourenansatz: viel Verkleidung, Fokus auf Windschutz und eine entspannte Sitzposition. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Kilometer souverän zu fressen – besonders dann, wenn die Strecke länger wird und der Komfort wichtiger wird als sportliche Agilität.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré verfolgt dagegen den Reiseenduro-Ansatz. Sie ist zwar ebenfalls für lange Strecken gedacht, fühlt sich aber in der Praxis oft „flexibler“ an: mit einer Sitzposition, die mehr Kontrolle vermittelt, und einem Gesamtkonzept, das auch auf wechselnden Untergründen nicht sofort die Flucht nach vorn antreten muss.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Tempo vs. Reise-Drive
Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede besonders im Alltag. Die Indian wirkt häufig wie ein „entspanntes Kraftpaket“: Der Antrieb unterstützt zügiges Vorankommen, ohne dass ständig nachgeschaltet oder hochgedreht werden muss. Das macht sie angenehm für Autobahnabschnitte, Landstraßen und alles, was sich wie „einfach weiterfahren“ anfühlt.
Die Yamaha spielt ihren Vorteil oft über den Reise-Drive aus: Sie wirkt in vielen Situationen berechenbar und gleichmäßig, was gerade auf langen Etappen hilft. Gleichzeitig bleibt das Gefühl von Kontrolle erhalten, wenn die Straße schlechter wird oder die Route unerwartet wechselt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Indian Chieftain: Stärken liegen im souveränen Vortrieb und im entspannten Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass der Tourer-Charakter weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es enger wird oder der Untergrund anspruchsvoller ist.
- Yamaha Super Ténéré: Stärken liegen in der vielseitigen Einsatzidee und im kontrollierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Reiseenduro-Handling nicht ganz so „seidig“ wirkt wie der reine Tourer-Komfortansatz bei der Indian.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesausdauer
Bei Tourenmotorrädern entscheidet Komfort oft darüber, ob eine Reise „anstrengend“ oder „angenehm“ wird. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet typischerweise mit starkem Windschutz und einer ergonomischen Ausrichtung, die auf lange Fahrten ausgelegt ist. Gerade bei wechselnden Wetterlagen fühlt sich das Konzept häufig wie ein Schutzschild an: weniger Winddruck, weniger Ermüdung, mehr Fokus auf die Strecke.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt ebenfalls auf Langstreckenkomfort, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie vermitteln oft mehr „Fahrkontrolle“ – was besonders dann angenehm ist, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Auf langen Etappen kann das sehr entspannend sein, weil man sich sicher fühlt und das Motorrad aktiv mitführen kann.
Was das in der Praxis bedeutet
Die Indian ist häufig die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf komfortorientierten Autobahn- und Landstraßenkilometern liegt. Die Yamaha ist oft im Vorteil, wenn die Reise zwar lang ist, aber auch Abwechslung im Untergrund mit sich bringt oder wenn häufiger mal „anders“ gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität im Reisealltag
Beide Motorräder sind für Reisen gemacht, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die Indian wirkt in vielen Situationen besonders stabil und „groß“ – das ist ein Vorteil bei Tempo und bei konstanten Strecken. In engen Passagen oder beim Rangieren kann das Gewicht und die Tourer-Breite jedoch stärker spürbar sein.
Die Yamaha wird oft als kontrolliert und „lenkbar“ wahrgenommen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Strecke unruhig ist, wenn man häufiger bremsen und umstellen muss oder wenn es abseits der perfekten Linie geht. Gleichzeitig kann der Reiseenduro-Charakter bedeuten, dass das Fahrgefühl nicht ganz so „tourer-ruhig“ ist wie bei der Indian.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Indian Chieftain: Stärke in der Stabilität und im ruhigen Geradeausgefühl. Schwäche eher bei engen Manövern und bei Situationen, in denen „leichtes Handling“ wichtiger ist.
- Yamaha Super Ténéré: Stärke in der Vielseitigkeit und im kontrollierten Umgang mit wechselnden Bedingungen. Schwäche eher, wenn man maximalen Tourer-Komfort und „große Ruhe“ sucht.
Ausstattung und Reise-Setup: Wer will wie weit?
Bei beiden Modellen spielt die Ausstattung eine große Rolle, weil sie direkt beeinflusst, wie gut sich das Motorrad für Reisen vorbereiten lässt. Die Indian ist typischerweise stark im Bereich Touren-Setup: viel Komfort, viel Schutz, ein Gesamtpaket, das auf „fertig machen und losfahren“ ausgelegt ist. Das ist besonders attraktiv, wenn die Tourenplanung eher entspannt abläuft und das Motorrad möglichst wenig „Basteln“ erfordert.
Die Yamaha punktet häufig mit einem Reiseenduro-Ansatz, der sich gut an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Wer gerne flexibel bleibt, Routen spontan ändert oder auch mal auf schlechteren Untergrund trifft, findet in diesem Konzept oft die passende Grundlage.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – ideal für…
Die Indian ist besonders passend, wenn lange Strecken im Vordergrund stehen und Komfort, Windschutz und entspanntes Fahrgefühl Priorität haben. Wer häufig Autobahn fährt, große Tagesetappen plant und dabei möglichst wenig „Fahrarbeit“ möchte, wird mit dem Tourer-Charakter sehr glücklich. Auch für Fahrer, die das Motorrad als rollenden Rückzugsort sehen, ist die Indian oft die stimmigere Wahl.
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – ideal für…
Die Yamaha ist die bessere Option, wenn Reisen zwar ebenfalls lang sind, aber die Route nicht immer nur aus glattem Asphalt besteht. Wer gerne kontrolliert fährt, sich auch abseits der Standardstrecken wohlfühlt und ein Motorrad möchte, das auf wechselnde Bedingungen vorbereitet ist, trifft mit der Super Ténéré häufig den richtigen Ton. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht nur „Tourer“ ist, sondern mehr Bandbreite bietet, kann die Yamaha überzeugen.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die stimmigere Wahl, wenn der Fokus klar auf komfortorientierten Touren liegt: viel Windschutz, entspannte Langstrecken-Atmosphäre und ein Fahrgefühl, das auf Stabilität und Ruhe setzt. Wer häufig lange Etappen fährt, dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte und das Motorrad als komfortables Reisegerät versteht, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré passt besser, wenn Reisen vielfältiger sind: wechselnde Strecken, gelegentlich schlechterer Untergrund und ein Fahrstil, der Kontrolle und Flexibilität belohnt. Wer nicht nur „von A nach B“ will, sondern unterwegs gerne auch mal anders fährt, findet in der Reiseenduro-Philosophie oft die passendere Basis.
Kurz gesagt: Tourer-Komfort gewinnt bei der Indian, Reise-Vielseitigkeit bei der Yamaha.