| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 26.550 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Leistung!
- Sitz- und Fahrkomfort
- Komplett einstellbares Fahrwerk
- gute Bremsen
- technische Assistenz-Systeme
- Preis
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 828 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10X, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 100 PS bei 3.650 U/Min | |
| Drehmoment | 225 NM | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Reichweite | 172 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Federung vorne | Showa 47-mm-Cartridge-Gabel (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Piggy-Back-Reservoir-Stoßdämpfer mit einstellbarer werkzeugloser Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung (Federweg 190)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial befestigter Bremssattel mit 4 Kolben von J-Juan mit radialem Hauptbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Schwimmsattelbremse von J-Juan ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Ganz klar: Die Zero DSR/X bietet jede Menge Fahrspaß! Sie ist ein gutes Motorrad mit guten Komponenten und Leistung satt. Leider hat sich beim Thema Reichweite und Ladeleistung gegenüber den bisherigen Zeros nicht viel getan - und so bleibt gerade bei einem Adventure-Bike die Frage, für wen sich eine solche Maschine eignet bzw. wofür. Trotzdem: Elektro-Motorräder besitzen schon einen besonderen Reiz, auch wenn viele Biker damit (noch) nichts am Hut haben. Lautlos durch die Gegend gleiten und dabei jeden Porsche stehen lassen zu können - und das ohne Emissionen - das hat schon was.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Tecius & Reimers für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr jede Menge Zeros zum Ausprobieren. Traut Euch, das bringt echt Laune! Und für Städter, die ein Zweirad vor allem für den Weg zur Arbeit benötigen und vielleicht einen B.196 Schein haben, sind die kleinen Zeros ideal! Lasst Euch gerne von Joachim beraten, der weiß Bescheid...
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Zero DSR/X – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Zero DSR/X, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein klassischer, hochwertig ausgestatteter Tourer aus dem Hause Indian, der auf Komfort, Präsenz und Langstrecke ausgelegt ist. Auf der anderen Seite bringt Zero Motorcycles mit der DSR/X ein modernes Elektromotorrad-Konzept, das mit direktem Ansprechverhalten, effizienter Nutzung und einem ganz anderen Fahrgefühl punktet.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag und auf längeren Strecken bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet – und daraus ergibt sich, für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.
Grundidee und Charakter: Tourer gegen E-Motorrad
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein Motorrad, das man eher als „Reisebegleiter“ versteht: viel Ausstattung, viel Komfort und ein Fahrstil, der auf entspanntes Gleiten und souveräne Kilometer abzielt. Die Zero DSR/X dagegen ist ein Motorrad, das die Vorteile der Elektrotechnik in den Vordergrund stellt: sofort verfügbares Drehmoment, leises Auftreten und ein Antriebskonzept, das sich im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders stimmig anfühlt.
Wie sich die Motorcharakteristik im Vergleich zeigt
Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte wird schnell klar, warum sich die Motorräder so unterschiedlich anfühlen. Die Indian liefert ihre Kraft in einem klassischen Verbrenner-Charakter: spürbar, linear und mit dem typischen „Durchzug“ über den Drehzahlbereich. Die Zero arbeitet mit Elektromotor und bringt die Kraft deutlich unmittelbarer auf die Straße. Das macht das Anfahren und Beschleunigen im Alltag oft einfacher, weil keine Drehzahl aufgebaut werden muss, um zügig voranzukommen.
Stärke der Indian: souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken, besonders wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist. Schwäche: im Vergleich zur E-Variante ist das Ansprechverhalten weniger „direkt“, und die Reichweiten- bzw. Tanklogik bleibt an klassische Betankung gebunden.
Stärke der Zero: sehr spontanes Anfahren und ein kraftvolles Gefühl schon ab niedrigen Geschwindigkeiten. Schwäche: die praktische Reichweitenplanung und das Thema Laden spielen eine größere Rolle als bei einem Verbrenner.
Ausstattung und Komfort: Wer macht die Reise angenehmer?
Gerade bei Tourenmotorrädern entscheidet die Ausstattung darüber, wie entspannt sich eine Fahrt anfühlt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in dieser Hinsicht klar als Tourer positioniert. Im Vergleich der Ausstattungswerte und der typischen Komponenten zeigt sich: Hier geht es um Windschutz, Sitzkomfort und eine Gesamtanmutung, die auf längere Fahrten ausgelegt ist.
Die Zero DSR/X setzt dagegen auf ein modernes Gesamtkonzept, bei dem Technik und Alltagstauglichkeit im Fokus stehen. Auch wenn der Komfort anders gedacht ist als bei einem klassischen Tourer, kann die DSR/X im Alltag überzeugen: weniger Lärm, weniger Vibrationen und ein Antrieb, der im Stop-and-Go oft entspannt wirkt.
Wind, Sitz und Ergonomie im Alltag
Im Vergleich der relevanten Komfort-Parameter (wie Sitz- und Fahrwerksauslegung sowie der generellen Tourenorientierung) zeigt sich ein klares Bild: Die Indian ist stärker auf „Kilometer machen“ ausgelegt. Die Zero kann ebenfalls bequem sein, aber der Schwerpunkt liegt eher auf dem modernen, effizienten Fahrbetrieb – weniger auf dem klassischen Langstrecken-Tourer-Ansatz.
Stärke der Indian: hoher Komfortanspruch und ein Setup, das auch bei längeren Etappen angenehm bleibt. Schwäche: das Motorrad ist eher „groß“ gedacht – wer sehr enge Stadtfahrten oder häufiges Rangieren bevorzugt, spürt das Gewicht und die Dimensionen stärker.
Stärke der Zero: entspanntes Handling im täglichen Betrieb und ein ruhiges Fahrgefühl. Schwäche: für lange Touren braucht es eine passende Ladeinfrastruktur und eine realistische Planung.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wie gut lässt sich jedes Motorrad bewegen?
Beim Handling entscheidet nicht nur das Gewicht, sondern auch die Abstimmung von Fahrwerk und Bremsanlage. Im Vergleich der Fahrwerks- und Bremswerte wird deutlich, dass die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse auf Stabilität und souveräne Kontrolle ausgelegt ist – besonders bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken. Die Zero DSR/X zielt stärker auf Agilität im urbanen Umfeld und auf ein kontrolliertes, direktes Fahrverhalten.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
Die Indian wirkt im Vergleich oft wie ein „ruhiger Anker“: Sie vermittelt Vertrauen bei Autobahnfahrten und auf Landstraßen, wenn es um gleichmäßige Linienführung geht. Die Zero spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufiges Beschleunigen und Verzögern passiert oder wo man öfter in Situationen kommt, in denen man schnell reagieren muss.
Stärke der Indian: stabiler Langstrecken-Charakter, gute Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche: weniger „leichtfüßig“ als die E-DSR/X, wenn es um enge Passagen und häufiges Manövrieren geht.
Stärke der Zero: direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich im Alltag oft intuitiv anfühlt. Schwäche: das Setup muss zur eigenen Nutzung passen – wer ausschließlich lange Strecken ohne Ladeplanung fährt, wird eher an Grenzen stoßen.
Reichweite, Laden und Alltag: Der größte Unterschied im Vergleich
Bei einem Vergleich zwischen Indian und Zero ist das Thema Energieversorgung der zentrale Punkt. Während die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse klassisch über Kraftstoff funktioniert, setzt die Zero DSR/X auf Batterie und Laden. Die im Vergleich aufgeführten Werte zur Reichweite und Ladefähigkeit sind daher nicht nur „Zahlen“, sondern bestimmen, wie flexibel das Motorrad im Alltag wirklich ist.
Planbarkeit vs. Spontanität
Die Indian bietet in der Praxis vor allem Spontanität: Tankstopps sind schnell organisiert und die Reichweite ist weniger planungsintensiv. Die Zero kann im Alltag sehr effizient sein, besonders wenn zu Hause oder am Arbeitsplatz geladen werden kann. Für längere Touren wird die Planung wichtiger: Ladepunkte, Zeitfenster und die tatsächliche Streckennutzung spielen zusammen.
Stärke der Indian: hohe Flexibilität bei längeren Fahrten ohne Ladeplanung. Schwäche: laufende Kosten und Wartungsaufwand sind typischerweise höher als bei einem rein elektrischen Antrieb.
Stärke der Zero: wartungsärmer im Antriebsbereich und oft günstiger im Betrieb, wenn Ladeinfrastruktur und Stromkosten passen. Schwäche: Reichweiten- und Ladeplanung sind Teil des Fahrkonzepts.
Kosten und Wartung: Was bleibt langfristig einfacher?
Auch wenn die konkreten Kosten vom Nutzer abhängen, lassen sich aus dem Vergleich der Antriebskonzepte klare Tendenzen ableiten. Die Zero DSR/X hat durch den Elektromotor und die geringere Anzahl an Verschleißteilen im Antriebsstrang häufig Vorteile bei Wartung und Betrieb. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen ein bewährtes Verbrenner-Konzept, bei dem Wartung und Verschleiß über die Zeit stärker ins Gewicht fallen können.
Worauf es im Alltag ankommt
Wer regelmäßig fährt, aber vor allem kurze bis mittlere Strecken nutzt und dabei zuverlässig laden kann, wird die Zero oft als unkompliziert erleben. Wer dagegen lange Strecken am Stück fährt, ohne sich um Ladezeiten kümmern zu wollen, wird die Indian als deutlich entspannter wahrnehmen.
Stärke der Zero: potenziell weniger Wartungsaufwand und ein effizienter Betrieb. Schwäche: Investition in Ladeoptionen und die Notwendigkeit, Reichweite realistisch zu planen.
Stärke der Indian: bewährte Tanklogik und hohe Langstrecken-Flexibilität. Schwäche: Wartung und Betriebskosten sind typischerweise stärker von Kraftstoffpreisen und Serviceintervallen abhängig.
Design und Marken-Feeling: Zwei Welten, zwei Zielgruppen
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für klassische amerikanische Tourer-Ästhetik: markant, hochwertig und mit dem Anspruch, auch optisch eine Rolle zu spielen. Die Zero DSR/X wirkt dagegen modern und technisch: ein Motorrad, das die Elektrowelt sichtbar macht und sich wie ein Zukunftsprodukt anfühlt.
Stärke der Indian: starke Präsenz und Tourer-Charisma. Schwäche: wer ein „leichtes“ oder minimalistisches Motorrad sucht, wird die Chieftain eher als „groß“ empfinden.
Stärke der Zero: zeitgemäßes Design und ein Fahrgefühl, das sich deutlich von Verbrennern abhebt. Schwäche: wer das klassische Motorradgefühl mit Drehzahl und Sound priorisiert, wird den Unterschied spüren.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Zero DSR/X lässt sich am besten über das Nutzungsprofil entscheiden. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: ideal für…
Die Indian ist besonders passend für Fahrende, die häufig längere Strecken fahren, Wert auf Tourenkomfort legen und eine hohe Flexibilität ohne Ladeplanung möchten. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „voll ausgestattetes Reisegerät“ anfühlt und auch bei längeren Etappen souverän bleibt, findet in der Chieftain eine stimmige Lösung.
Zero DSR/X: ideal für…
Die Zero ist besonders interessant für alle, die im Alltag viel fahren, kurze bis mittlere Strecken bevorzugen und das Laden zu Hause oder unterwegs gut organisieren können. Wer das direkte Ansprechverhalten eines Elektromotors liebt, leises Fahren schätzt und langfristig von einem wartungsärmeren Antrieb profitieren möchte, wird mit der DSR/X sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Komfort, Langstrecken-Feeling und maximale Flexibilität suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn lange Strecken ohne Ladeplanung im Vordergrund stehen und ein klassischer Tourer-Charakter gewünscht ist. Die Zero DSR/X gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, effizientes Fahren und das unmittelbare Drehmoment zählen. Wer zuverlässig laden kann und die Reichweitenplanung als Teil des Konzepts akzeptiert, bekommt ein Motorrad, das sich im täglichen Betrieb oft besonders entspannt und modern anfühlt. Kurz gesagt: Indian für die Reise ohne Kompromisse bei der Energieversorgung, Zero für alle, die Elektromobilität im Motorradalltag konsequent nutzen möchten.