| UVP | 6.545 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr leichter Cruiser
- niedrige Sitzhöhe
- einfachstes Rangieren
- einfachste Bedienung
- lebendiger Motor
- günstiges Funbike
- teilweise eher einfache Materialien
- Hebel nicht einstellbar
- altbackenes Cockpit
- verhaltener Sound
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 176 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 735 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70-18M/C 63H | |
| Reifen hinten | 150/80-16M/C 71H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Kawasaki Eliminator 500 vs. Harley-Davidson Nightster – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Image her unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Eliminator 500 steht für einen modernen, klaren Look mit alltagstauglichem Charakter. Die Harley-Davidson Nightster dagegen bringt den typischen Harley-Vibe mit – markant, eigenständig und mit einem Fahrgefühl, das viele Fahrerinnen und Fahrer sofort wiedererkennen. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf der Straße unterscheiden: beim Motor, bei der Sitzposition, beim Fahrwerk, bei den Bremsen und bei dem, was man beim täglichen Nutzen wirklich merkt.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Wer fährt was?“
Die Eliminator 500 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf ein modernes Gesamtbild setzt: schlanke Linien, eine stimmige Silhouette und ein Setup, das eher nach „leicht zu bewegen“ aussieht. Die Nightster wirkt dagegen wie ein Statement. Die Proportionen, die typische Harley-Optik und die Anmutung im Stand sorgen dafür, dass man nicht einfach „irgendein Bike“ fährt, sondern ein Modell, das sofort Charakter zeigt.
Das ist nicht nur Design: Der Stil beeinflusst oft auch, wie sich ein Motorrad anfühlt. Während die Eliminator 500 tendenziell auf unkompliziertes Handling und eine entspannte Alltagsnutzung ausgelegt ist, zielt die Nightster stärker auf das Erlebnis – auf das Gefühl, dass man mit dem Motorrad unterwegs ist, nicht nur „von A nach B“.
Motor und Fahrcharakter: Drehmomentgefühl vs. Alltagstempo
Beim Motorcharakter sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Kawasaki Eliminator 500 ist als 500er so ausgelegt, dass sie im Stadtverkehr und auf der Landstraße angenehm dosierbar bleibt. Der Antrieb wirkt meist harmonisch: Man kann zügig beschleunigen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht kontrollieren lässt und bei moderatem Tempo souverän bleibt.
Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen stärker die Karte „Druck und Sound“. Der größere Hubraum und der typische Harley-Charakter sorgen dafür, dass sich Beschleunigung oft weniger wie ein „Drehzahlspiel“ anfühlt, sondern eher wie ein kräftiges Ansprechen aus dem unteren bis mittleren Bereich. Das kann besonders auf Landstraßen Spaß machen, wenn man nicht ständig hochdrehen möchte, sondern mit Gefühl aus Kurven und aus dem Tempo heraus arbeitet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Eliminator 500 punktet mit gutmütiger Bedienbarkeit und einem Motor, der sich für viele Situationen entspannt anfühlt. Die Nightster punktet mit dem Erlebnisfaktor und dem kräftigen Antritt, kann aber – je nach Fahrstil – mehr „Motorradgefühl“ einfordern, weil der Charakter stärker ausgeprägt ist.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Handling vs. markante Haltung
Die Sitzposition entscheidet im Alltag oft darüber, ob man nach einer Runde noch Lust auf die nächste hat. Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt dabei wie ein Bike, das auf eine alltagstaugliche Ergonomie setzt: kontrolliert, nicht zu aggressiv, und meist so, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig „gegen“ die Haltung arbeitet. Das hilft besonders im Stadtverkehr, wo häufiges Anfahren, Rangieren und das ständige Anpassen an den Verkehr den Unterschied machen.
Die Harley-Davidson Nightster bringt eine markantere Sitzhaltung mit. Je nach Körpergröße und Einstellung kann das sehr sportlich wirken, gleichzeitig aber auch das typische Harley-Gefühl verstärken: man sitzt „präsent“ auf dem Motorrad. Das ist für viele genau der Reiz – kann aber bei sehr langen Strecken oder bei häufigem Stop-and-Go weniger komfortabel sein, wenn die Ergonomie nicht perfekt zur eigenen Statur passt.
Kurz gesagt: Die Eliminator 500 ist oft die entspanntere Wahl für den Alltag. Die Nightster ist die Wahl für alle, die die Haltung bewusst spüren möchten und das Motorrad als Erlebnis sehen.
Fahrwerk und Handling: leichtes Gefühl vs. souveräne Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie hinter den Modellen. Die Kawasaki Eliminator 500 zielt auf ein leichtes, gut kontrollierbares Handling. Das merkt man besonders beim Wechseln der Linie, beim Durchrollen durch den Stadtverkehr und beim entspannten Fahren auf der Landstraße. Wenn die Straße nicht perfekt ist, hilft ein Setup, das nicht unnötig unruhig wirkt.
Die Harley-Davidson Nightster wirkt häufig stabil und „standfest“. Das kann auf schnelleren Abschnitten und bei zügigerem Fahren ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger nach „Korrektur“ verlangt. Gleichzeitig kann das Handling je nach Beladung und Fahrstil etwas weniger agil wirken als bei einem leichteren, stärker auf Alltag ausgelegten Setup.
Stärken und Schwächen: Die Eliminator 500 ist meist die agilere, unkompliziertere Wahl. Die Nightster ist die stabilere, erlebnisorientierte Wahl – besonders dann, wenn man das Motorrad nicht als reines „Kurvenwerkzeug“, sondern als Cruiser/Modern-Classic-Feeling fährt.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus
Bremsen sind nicht nur „Stoppwirkung“, sondern vor allem Dosierbarkeit. Die Kawasaki Eliminator 500 zeigt im Vergleich häufig eine gut kontrollierbare Bremscharakteristik, die sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Das ist besonders wertvoll in Situationen, in denen man nicht maximal bremsen muss, sondern fein reagieren will – etwa im dichten Verkehr oder beim Anhalten an Ampeln.
Die Harley-Davidson Nightster kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft stärker auf „entschlossenes“ Fahrgefühl ausgelegt. Wer mit dem Harley-Charakter fährt, profitiert davon, dass das Motorrad beim Bremsen klar reagiert. Gleichzeitig gilt: Wer sehr häufig in Stop-and-Go-Situationen unterwegs ist, merkt, ob die Ergonomie und Dosierbarkeit wirklich zum eigenen Stil passen.
Im Vergleich bleibt die Eliminator 500 häufig die stressfreiere Option für den täglichen Gebrauch, während die Nightster eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer ist, die das Motorrad auch beim dynamischen Fahren als „präzise Maschine“ erleben möchten.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reichweite im Vergleich
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich ein Motorrad in typischen Situationen bewegt: anfahren, rangieren, bei wechselndem Tempo stabil bleiben und nicht ständig „nacharbeiten“ müssen. Die Kawasaki Eliminator 500 ist dafür prädestiniert, weil sie sich meist leicht in den Verkehrsfluss einfügt. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, Einsteiger oder alle, die ein Motorrad suchen, das nicht kompliziert wird.
Die Harley-Davidson Nightster eignet sich ebenfalls für den Alltag, aber mit einer anderen Erwartungshaltung. Wer die Nightster fährt, möchte oft auch unterwegs das Gefühl genießen: das Ansprechen, der Sound, die Präsenz. Auf längeren Strecken kann das sehr belohnend sein – vorausgesetzt, die Ergonomie passt.
Stärken und Schwächen: Die Eliminator 500 ist die pragmatische Wahl für viele Alltagsszenarien. Die Nightster ist die Wahl für alle, die auch im Alltag das „Motorrad-Erlebnis“ suchen und bereit sind, dafür etwas mehr Charakter zu akzeptieren.
Design, Umbau und Identität: zwei Welten, ein Ziel
Beide Motorräder lassen sich als Ausdruck der eigenen Vorlieben verstehen. Die Eliminator 500 wirkt wie eine Basis, die man modern und clean halten kann – oder die man mit Zubehör individuell anpassen möchte, ohne den Charakter komplett zu verändern. Die Nightster ist dagegen oft ein Motorrad, das viele Fahrerinnen und Fahrer bewusst in Richtung „Personal Style“ weiterentwickeln: optisch, akustisch und mit dem passenden Setup.
Der Vergleich zeigt hier weniger „besser oder schlechter“, sondern eher: Welche Identität passt zum eigenen Fahrstil? Wer klare, moderne Linien mag, fühlt sich bei der Eliminator 500 schnell zu Hause. Wer den Harley-Vibe liebt und das Motorrad als Teil der eigenen Geschichte sieht, wird mit der Nightster sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Wartung, Service und Alltagskosten: worauf es beim Vergleich ankommt
Bei den laufenden Themen geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtgefühl: Wie unkompliziert ist das Motorrad im Alltag, wie gut ist die Service- und Teileversorgung, und wie planbar sind Wartungsintervalle? Im Vergleich ist die Eliminator 500 häufig die „unaufgeregte“ Option, während die Nightster durch ihre Marke und die Community oft ebenfalls gut unterstützt wird – aber mit einem anderen Anspruch an Pflege und Zubehörkultur.
Wer Wert auf einen möglichst unkomplizierten Betrieb legt, findet in der Eliminator 500 oft die passendere Basis. Wer dagegen bewusst in die Harley-Welt eintauchen möchte, bekommt mit der Nightster eine starke Identität und ein großes Umfeld.
Welche Schwächen sollte man realistisch einplanen?
Auch wenn beide Motorräder auf ihre Art überzeugen: Jede Wahl hat Trade-offs. Die Eliminator 500 kann dort an Grenzen stoßen, wo man mehr „großes“ Motorerlebnis erwartet oder wenn man sehr dynamisch unterwegs sein möchte und das Motorrad stärker fordern will. Die Nightster kann dort weniger ideal sein, wo maximale Agilität im engen Stadtverkehr oder eine besonders entspannte Ergonomie im Vordergrund steht.
Der beste Weg ist, die eigenen Prioritäten klar zu machen: Geht es mehr um unkompliziertes Handling und Alltagstauglichkeit – oder um Charakter, Sound und ein deutlich spürbares Fahrgefühl?
Fazit:
Die Kawasaki Eliminator 500 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu handhaben, gut dosierbar im Verkehr und angenehm in der Ergonomie. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, entspannt auf der Landstraße fahren möchte und ein Motorrad bevorzugt, das nicht ständig „mehr“ verlangt, wird mit der Eliminator 500 sehr wahrscheinlich glücklich. Sie ist außerdem eine starke Option, wenn das Motorrad als unkomplizierte Basis dienen soll – modern, klar und anpassbar.
Die Harley-Davidson Nightster passt besser zu Fahrerinnen und Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis sehen: markantes Auftreten, typischer Harley-Charakter und ein Antrieb, der sich kräftig und präsent anfühlt. Wer Sound, Identität und ein stabil-souveränes Fahrgefühl sucht und bereit ist, die Ergonomie und das Handling stärker als Teil des Gesamtpakets zu akzeptieren, findet in der Nightster die passendere Wahl. Kurz: Eliminator 500 für den entspannten Alltag, Nightster für den Charakter auf jeder Fahrt.