UVP 6.545 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 15.390 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Günstiger Cruiser aus Japan für nur 6.500 Euro
Weiter zum Testbericht
Maximal reduziert
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichter Cruiser
  • niedrige Sitzhöhe
  • einfachstes Rangieren
  • einfachste Bedienung
  • lebendiger Motor
  • günstiges Funbike
Kontra:
  • teilweise eher einfache Materialien
  • Hebel nicht einstellbar
  • altbackenes Cockpit
  • verhaltener Sound
Pro:
  • 1. der Motor!
  • 2. der Motor!
  • 3. der Motor!
  • 4. der Motor!
  • 5 ...
Kontra:
  • Stößige Hinterradfederung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht176kg
Radstand1.520mm
Länge2.250mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 735 mm
Höhe1.100mm
Gewicht261kg
Sitzhöhe: 649 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.133ccm

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.169km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km
Leistung95 PS

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/70-18M/C 63H
Reifen hinten150/80-16M/C 71H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!

Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.495 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2024
  • Farben: Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Eliminator 500 vs Indian Scout Bobber: Vergleich & Empfehlung

Wer sich zwischen Kawasaki Eliminator 500 und Indian Scout Bobber entscheiden will, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein modernes Cruiser-Konzept, das auf Alltagstauglichkeit und unkompliziertes Handling setzt. Auf der anderen Seite ein Bobber mit starkem Marken-Charakter, der optisch wie technisch auf „mehr“ ausgelegt wirkt. Beide Motorräder machen Spaß – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie sich die Motoren im Alltag anfühlen, wie sich die Sitzposition auf längere Strecken auswirkt, wie sich das Handling im Stadtverkehr und auf Landstraßen unterscheidet und welche Rolle Ausstattung, Bremsen und Fahrwerksgefühl spielen. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren wirklich merkt.

Erster Eindruck: Cruiser-Charakter vs Bobber-Attitüde

Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt wie ein Cruiser, der bewusst zugänglich bleiben will: klare Linien, ein stimmiges Gesamtbild und eine Haltung, die nicht nach „Show“ schreit, sondern nach „Fahren“. Das macht sie besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt.

Die Indian Scout Bobber dagegen trägt die Bobber-Optik mit mehr Wucht: kompakter, „aufgeräumter“ Look, markante Details und ein Auftritt, der sofort Aufmerksamkeit erzeugt. Wer Wert auf Stil und Präsenz legt, findet hier ein Motorrad, das nicht nur fährt, sondern auch wirkt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Eliminator 500 ist darauf ausgelegt, gleichmäßig und angenehm zu laufen. Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken fühlt sie sich oft „leicht zu handeln“ an: Gasannahme und Drehmomententfaltung wirken so, dass man zügig vorankommt, ohne ständig den Drehzahlbereich im Blick zu behalten.

Die Indian Scout Bobber spielt dagegen stärker die Rolle des „Punch“-Motorrads. Der Motor wirkt kräftiger und durchsetzungsstärker, besonders wenn es darum geht, aus niedrigeren Geschwindigkeiten zügig zu beschleunigen oder Überholmanöver souverän zu fahren. Das Fahrgefühl ist weniger „ruhig-gleichmäßig“ und mehr „direkt und kraftvoll“.

Stärken und Schwächen beim Motorvergleich

  • Kawasaki Eliminator 500: Stärke ist die unkomplizierte Alltagsnutzung. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zu größeren Cruiser-/Bobber-Konzepten weniger dominant ausfällt.
  • Indian Scout Bobber: Stärke ist die spürbare Durchzugskraft und das souveräne Beschleunigungsgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch stärker „nach Leistung“ verlangt – wer eher entspannt cruisen will, muss nicht zwingend immer das volle Potenzial abrufen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs sportlich-kompakt

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Cruiser auf Dauer Freude macht. Die Kawasaki Eliminator 500 bietet eine Haltung, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer als angenehm „alltagstauglich“ anfühlt. Die Körperhaltung wirkt weniger extrem, wodurch sich längere Fahrten entspannter gestalten können – besonders, wenn der Fokus auf Stadt, Feierabendrunde und gelegentlichen Ausflügen liegt.

Bei der Indian Scout Bobber ist die Ergonomie stärker vom Bobber-Ansatz geprägt. Das Motorrad wirkt kompakter, die Position kann je nach Körpergröße sportlicher ausfallen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer das Gefühl mag, „aktiv“ auf dem Motorrad zu sitzen, bekommt oft ein sehr direktes Fahrverhalten. Wer dagegen lange Strecken sehr komfortorientiert angehen möchte, sollte die Sitzposition vor dem Kauf besonders kritisch prüfen.

Ergonomie im Vergleich

  • Eliminator 500: Tendenziell entspannter für Alltagsfahrten und moderate Touren.
  • Scout Bobber: Direkteres, kompakteres Sitzgefühl – ideal für Fahrer, die das Motorrad „spüren“ wollen.

Handling und Fahrwerk: Wie leicht sich die Motorräder bewegen lassen

Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt im Stadtverkehr oft besonders handlich. Kurven lassen sich vergleichsweise unkompliziert anfahren, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig gegenlenken oder „arbeiten“ muss. Auf Landstraßen spielt sie ihre Stärken aus, wenn es um flüssiges Fahren, saubere Linien und entspanntes Tempo geht.

Die Indian Scout Bobber fühlt sich dagegen in vielen Situationen stabil und „erwachsen“ an. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass das Motorrad auch bei zügigerem Fahren ruhig bleibt. In engen Kehren kann das Handling dennoch sehr gut funktionieren – allerdings spürt man stärker, dass das Motorrad mehr Gewicht und mehr „Substanz“ mitbringt. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht sofort klein macht.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Kawasaki Eliminator 500: Stärke ist die leichte Handhabung und das entspannte Kurvengefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Gangart die „Grenze“ schneller erreicht wirkt als bei größeren, schwereren Cruiser-Konzepten.
  • Indian Scout Bobber: Stärke ist die Stabilität und das souveräne Fahrwerksgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch die Präsenz und das Gewicht etwas mehr „Aufmerksamkeit“ verlangt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen geht es um mehr als reine Leistungswerte: Entscheidend ist, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt und wie schnell man ein sicheres Gefühl bekommt. Die Kawasaki Eliminator 500 vermittelt in der Regel ein gut kontrollierbares Bremsverhalten. Das ist besonders im Stadtverkehr wichtig, wenn häufiges Anbremsen und wechselnde Verkehrssituationen den Alltag prägen.

Die Indian Scout Bobber wirkt beim Bremsen oft kraftvoller und „direkter“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man zügig fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die Dosierbarkeit im eigenen Fahrstil zu testen, weil ein stärkeres Bremsgefühl auch dazu verleiten kann, schneller „zu viel“ zu wollen.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich mitnimmt

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im täglichen Betrieb funktioniert: Übersicht, Ergonomie, Bedienbarkeit und die Frage, wie „komplett“ sich das Motorrad anfühlt. Die Kawasaki Eliminator 500 punktet häufig mit einem modernen, klaren Setup, das sich schnell verstehen lässt. Das Motorrad wirkt wie eine solide Basis, die man entweder im Serienzustand genießt oder nach und nach mit Zubehör veredelt.

Die Indian Scout Bobber bringt typischerweise mehr „Premium-Feeling“ mit. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch in der Anmutung der Komponenten und im Gesamteindruck. Wer Wert auf Markenidentität und ein stimmiges Gesamtpaket legt, wird hier eher das Gefühl haben, ein „fertiges“ Motorrad zu fahren.

Design und Sound: Emotion als Kaufgrund

Beide Motorräder sind emotional – aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Eliminator 500 ist eher die Wahl für Fahrer, die ein stimmiges Cruiser-Design mögen, ohne dass es übertrieben wirkt. Die Indian Scout Bobber ist dagegen stärker auf „Wow“ ausgelegt. Der Sound und die Präsenz passen oft genau zu dem, was man von einem Bobber erwartet: kernig, markant und mit Charakter.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt.

Kawasaki Eliminator 500: Die passende Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegen lässt.
  • Menschen, die entspannt fahren möchten und dabei trotzdem zügig vorankommen wollen.
  • Wer ein Motorrad als Basis für eigene Umbauten oder Zubehör sieht, ohne dass man sich erst durch ein komplexes Setup kämpfen muss.

Indian Scout Bobber: Die passende Wahl für…

  • Fahrerinnen und Fahrer, die mehr Durchzug, mehr Präsenz und ein kraftvolleres Fahrgefühl suchen.
  • Menschen, denen Design und Markencharakter besonders wichtig sind.
  • Wer gerne dynamischer fährt und ein Motorrad möchte, das auch bei zügigem Tempo stabil wirkt.

Fazit:

Die Kawasaki Eliminator 500 ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser gesucht wird, der unkompliziert bleibt: leicht zu handhaben, angenehm im Alltag und mit einem Motorcharakter, der vor allem durch Alltagstauglichkeit überzeugt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern entspannt cruiset und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, wird mit der Eliminator 500 sehr zufrieden sein.

Die Indian Scout Bobber passt besser zu Fahrern, die mehr Bobber-Feeling, mehr Durchzug und eine deutlich stärkere emotionale Präsenz wollen. Das Motorrad wirkt souveräner, wenn es um zügiges Fahren und kraftvolle Beschleunigung geht, und es vermittelt ein Premium-Gesamtgefühl. Wer Design und Charakter priorisiert und die kompakter-sportliche Ergonomie mag, findet in der Scout Bobber das passendere Paket.

Kurz gesagt: Eliminator 500 für entspanntes, alltagstaugliches Cruisen – Scout Bobber für mehr Punch, mehr Stil und mehr „Motorrad-Identität“.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙