| UVP | 6.545 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leichter Cruiser
- niedrige Sitzhöhe
- einfachstes Rangieren
- einfachste Bedienung
- lebendiger Motor
- günstiges Funbike
- teilweise eher einfache Materialien
- Hebel nicht einstellbar
- altbackenes Cockpit
- verhaltener Sound
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 176 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 735 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70-18M/C 63H | |
| Reifen hinten | 150/80-16M/C 71H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Kawasaki Eliminator 500 vs KTM 890 Adventure – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Eliminator 500 und die KTM 890 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl beim Losfahren: Wie entspannt ist der Alltag, wie souverän läuft das Motorrad auf längeren Strecken, und wie gut passt die Charakteristik zum eigenen Fahrstil? Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf die wichtigsten Punkte, die in den aufgelisteten Daten beider Modelle sichtbar werden, und mit einer Einordnung, was das in der Praxis bedeutet.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Relax vs. Adventure-Anspruch
Die Kawasaki Eliminator 500 steht für eine eher ruhige, alltagstaugliche Ausrichtung. Das merkt man schon daran, wie das Motorrad insgesamt positioniert ist: kompakter im Auftreten, mit Fokus auf angenehmes Handling und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ ruft. Die KTM 890 Adventure dagegen ist klar als Adventure-Maschine gedacht. Sie will nicht nur Straße, sondern auch längere Touren, wechselnde Untergründe und eine Fahrweise, bei der man das Motorrad aktiv bewegt.
Wie die Daten den Charakter widerspiegeln
In den aufgelisteten Werten zeigt sich der Unterschied: Die Eliminator 500 wirkt wie das Motorrad für „einfach losfahren“ – während die KTM 890 Adventure eher nach „Tour planen und durchziehen“ aussieht. Das betrifft nicht nur den Motor, sondern auch Dinge wie die Auslegung von Fahrwerk und Gesamtkonzept.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. Durchzug für lange Strecken
Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf, dass die KTM 890 Adventure in der Regel stärker auf Leistung und Reserven ausgelegt ist. Das zeigt sich in der Tendenz bei den Kennzahlen, die für mehr Durchzug auf längeren Strecken sprechen. Die Kawasaki Eliminator 500 ist dagegen eher auf einen gut nutzbaren Bereich ausgelegt, der sich im Alltag angenehm dosieren lässt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und kürzere Strecken den Ton angeben.
Praxis: Wie sich das beim Fahren anfühlt
Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn es zügiger wird: Überholmanöver, Autobahnabschnitte oder einfach das Gefühl, dass das Motorrad auch bei höherem Tempo nicht „arbeiten“ muss. Die Eliminator 500 punktet eher mit einem entspannten Rhythmus: Man fährt, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst „auf Temperatur“ kommen oder man müsse permanent nachschieben.
Fahrwerk und Handling: Leichtigkeit im Alltag vs. Stabilität auf Tour
Auch bei den Fahrwerks- und Geometrie-typischen Punkten unterscheiden sich die beiden Konzepte. Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt in den aufgelisteten Daten wie ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt und in Alltagssituationen nicht unnötig sperrig ist. Die KTM 890 Adventure ist dagegen auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen wechselhaft sind.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Eliminator 500 – Stärke: unkompliziertes Handling, gutes Gefühl bei häufigem Richtungswechsel und entspanntes Fahren. Eliminator 500 – mögliche Schwäche: Wer sehr sportlich oder „hart am Gas“ unterwegs ist, merkt schneller, dass das Motorrad nicht primär als Hochleistungs-Tourer gedacht ist. 890 Adventure – Stärke: souveränes Fahrverhalten bei Tempo und auf längeren Etappen, insgesamt mehr Reserven. 890 Adventure – mögliche Schwäche: Je nach Fahrstil und Einsatz kann das Motorrad im Alltag „präsenter“ wirken – wer vor allem kurze Strecken und viel Stadtverkehr fährt, empfindet das manchmal als weniger entspannt.
Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Komfort vs. Adventure-Übersicht
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Kawasaki Eliminator 500 zielt auf eine bequeme, eher entspannte Haltung. Das passt gut zu Fahrern, die auf Komfort setzen und nicht ständig in eine sportliche Position „hineinrutschen“ möchten. Die KTM 890 Adventure bietet typischerweise eine aufrechte, tourentaugliche Sitzhaltung, die Übersicht gibt und sich auch für längere Fahrten gut anfühlt.
Worauf man achten sollte
In den aufgelisteten Daten zeigen sich Unterschiede, die sich in der Praxis bemerkbar machen: Sitzhöhe, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad „steht“, beeinflussen, wie schnell man sich wohlfühlt. Wer häufig im Stop-and-go unterwegs ist, profitiert oft von der entspannteren Auslegung der Eliminator. Wer dagegen lange Strecken plant und dabei auch mal unruhigere Straßenabschnitte akzeptiert, wird die KTM eher als „Allrounder“ wahrnehmen.
Windschutz und Alltag: entspannte Fahrt vs. Tour-Fokus
Beim Thema Windschutz und Komfort auf der Strecke ist die KTM 890 Adventure meist klar im Vorteil, weil das Adventure-Konzept auf längere Fahrten ausgelegt ist. Die Eliminator 500 kann im Alltag sehr angenehm sein, aber bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten ist der Fokus eher auf „entspannt statt maximal“ gerichtet.
Vergleich der Wirkung
Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails deuten darauf hin, dass die KTM mehr „Tour-Setup“ mitbringt. Die Eliminator ist dagegen die Wahl, wenn man vor allem kurze bis mittlere Strecken mag und das Motorrad vor allem als Alltagsbegleiter sieht.
Elektronik und Assistenz: moderne Kontrolle vs. pragmatische Bedienung
In den aufgelisteten Daten zur Elektronik zeigt sich häufig der Unterschied zwischen den Konzepten: Die KTM 890 Adventure ist in der Regel stärker auf moderne Assistenz und ein fein abgestimmtes Regelwerk ausgelegt. Das kann beim Fahren helfen, besonders wenn die Bedingungen variieren oder man das Motorrad dynamischer bewegt. Die Kawasaki Eliminator 500 setzt eher auf ein stimmiges Gesamtpaket ohne den Anspruch, jede Situation maximal „zu regeln“. Das ist nicht automatisch schlechter – es kann sogar bedeuten, dass sich das Motorrad sehr direkt und leicht verständlich anfühlt.
Stärken und Schwächen
Adventure-Elektronik (KTM): mehr Unterstützung, mehr Reserven bei wechselnden Bedingungen. Pragmatische Auslegung (Kawasaki): oft leichter zu bedienen, weniger „Systemdenken“ – dafür mehr Fokus auf das eigene Gefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo vs. souverän im Alltag
Auch bei den Bremsen und Sicherheitsaspekten lassen sich Unterschiede aus den aufgelisteten Werten ableiten. Die KTM 890 Adventure ist typischerweise so ausgelegt, dass sie auch bei höheren Anforderungen stabil verzögert und dabei kontrollierbar bleibt. Die Eliminator 500 ist für den Alltag sehr gut gerüstet und fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man nicht ständig an die Grenzen geht.
Was das für den Fahrer bedeutet
Wer viel Tour fährt und das Motorrad auch bei zügigem Tempo als „verlässlich“ erleben möchte, wird die KTM als sicherheitsorientierter wahrnehmen. Wer vor allem entspannt unterwegs ist und das Motorrad als unkomplizierten Begleiter nutzt, bekommt mit der Eliminator 500 eine sehr passende Basis.
Reichweite und Alltagspraxis: Tank-Philosophie im Vergleich
Bei der Reichweite und den aufgelisteten Kraftstoff- bzw. Verbrauchskennzahlen zeigt sich oft, wie die Hersteller die Nutzung im Kopf haben. Die KTM 890 Adventure ist in der Regel so konzipiert, dass längere Strecken realistisch sind – passend zum Adventure-Ansatz. Die Kawasaki Eliminator 500 ist eher auf „Alltag und Feierabend“ ausgelegt, kann aber je nach Fahrweise ebenfalls komfortabel funktionieren.
Stärken und Schwächen
KTM 890 Adventure: eher die Wahl, wenn Touren und längere Etappen im Vordergrund stehen. Kawasaki Eliminator 500: eher die Wahl, wenn kurze bis mittlere Strecken dominieren und man das Motorrad unkompliziert nutzen möchte.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag lösen. Die Kawasaki Eliminator 500 ist besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag einfügt: angenehm zu fahren, nicht überfordernd, mit einer Sitzposition, die entspannt wirkt, und einem Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt. Sie ist damit eine starke Wahl für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die vor allem Stadt, Landstraße und Feierabendtouren lieben.
Die KTM 890 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren, Reserven und ein Motorrad im Fokus stehen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer gerne weiter fährt, mehr Tempo mitnimmt und dabei Wert auf moderne Kontrolle legt, wird mit der KTM 890 Adventure deutlich zufriedener sein. Sie ist außerdem interessant für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das nicht nur auf der Straße „funktioniert“, sondern auch als Reisegerät mit Anspruch wahrgenommen wird.
Fazit:
Die Kawasaki Eliminator 500 ist die passende Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen: entspanntes Fahrgefühl, leichtes Handling und eine Ergonomie, die den Fokus auf Komfort legt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt, trifft mit der Eliminator 500 meist genau den richtigen Ton.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich, wenn Touren, Durchzug und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Unterschiede bei Motorcharakter, Fahrwerksauslegung und Elektronik sprechen dafür, dass die KTM besonders dann glänzt, wenn mehr Tempo, längere Etappen und wechselnde Bedingungen dazugehören. Wer ein Motorrad sucht, das als Reisebegleiter mit Reserven überzeugt, findet in der 890 Adventure die bessere Basis.